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Bilder & Vektorgrafiken bearbeiten Design Inspiration Photoshop Tutorials

Adobe Photoshop: Dramatische Fotos im Handumdrehen

Wir alle haben hunderte Fotos auf dem Rechner liegen und wissen nichts damit anzufangen. Dabei reichen oft wenige Schritte in Photoshop, um aus einer guten Aufnahme ein außergewöhnliches Foto zu zaubern. Wir geben drei Beispiele und regen zum Ausprobieren an. So kommst du in wenigen Schritten zu interessanten Varianten deiner schönsten Bilder.

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Photoshop-Zeitreise: 35+ Retro- und Vintage-Effekte, die uns alt aussehen lassen (mit Tipps zur Umsetzung)

Retro- und Vintage-Effekte, die Grafiken oder aktuelles Fotomaterial alt wirken lassen, sind sehr beliebt und dabei leicht zu erstellen. Lediglich wenige Schritte in Adobe Photoshop sind nötig, um etwa coole Retro-Poster zu gestalten, Fotos mit einem Rahmen auszustatten und zu „vergilben“ oder um allzu saubere Grafiken um einige Jahrzehnte altern zu lassen.

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Bilder & Vektorgrafiken bearbeiten Design Inspiration Photoshop Sonstige Programme Tutorials

PhotoLine: 10 Tricks, um mit der günstigen Photoshop-Konkurrenz durchzustarten

PhotoLine gilt als einer der ernst zu nehmenden Photoshop-Wettbewerber. Das Programm steht für Windows und Mac OS zur Verfügung und ist mit 59 Euro vergleichsweise sehr günstig zu erwerben. Aber, kann das „billige“ Schnäppchen auch bei ernsthafter Verwendung mithalten? Wir haben uns daher einige typische Anwendungsfälle angesehen, um zu sehen, wie sich PhotoLine dabei schlägt. PhotoLine-Einsteiger lernen dabei den ein oder anderen Trick kennen, um den Start mit der Software zu erleichtern, und Photoshop-Anwender können gut vergleichen, ob dieser Bildbearbeiter für sie eine gute Alternative zur Konkurrenz mit dem Abo-Modell ist. Gleich 10 Tricks zum einfachen Mitmachen, die leicht umzusetzen sind und die selbst der Photoshop-Einsteiger sofort auf PhotoLine-Ebene hinbekommt – ganz ohne Nachzudenken, dafür mit viel Kreativität.

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PhotoLine-Trick #1: Horizont gerade ausrichten

01 Funktion öffnen

Das Bild ist perfekt, doch die Kamera lag „etwas“ schräg in der Hand. Normalerweise kein Problem, wenn man nicht so deutlich den Horizont sehen könnte, der möglichst gerade verlaufen sollte. Gehen Sie zur Behebung dieses kleinen Makels im Menü auf Ebene > Ebene drehen.

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02 Gerade ausrichten

Wir müssen in dem Dialog-Fenster nichts einstellen, sondern können direkt im Dokument arbeiten. Dazu klicken Sie auf einer Seite der Horizontlinie, halten die Maustaste gedrückt und ziehen eine Linie zur anderen Seite auf, so dass der aktuelle Horizont nachgezeichnet wird. Der Winkel dieser Linie wird im Dialog-Fenster übernommen. Die Bestätigung über OK sorgt dann dafür, dass der Horizont gerade ausgerichtet wird. Sie könnten noch Beschneiden aktivieren, um die weißen Ränder automatisch zu entfernen.

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PhotoLine-Trick #2: Details wieder hervorheben

01 Ebenen verrechnen

Ist ein Bild zu hell (und ist das nicht erwünscht, weil es etwa als Stilmittel eingesetzt wird), so gibt es eine recht einfache Methode, dass Bild wieder detailreicher und dunkler umzusetzen. Klicken Sie dazu auf Ebene duplizieren im Ebenenbedienfeld und ändern Sie Normal auf Multiplizieren ab. PhotoLine bringt also nicht nur die Ebenenfunktionalität mit, sondern auch die bekannten Füllmethoden. Und eine Besonderheit gibt es dabei: hier können Sie die Ebenendeckkraft sogar über 100% hinaus verstärken, um den Effekt zu verstärken. So spart man sich so manche Ebenenkopie.

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PhotoLine-Trick #3: Sepia-Farbtönung

01 Vektorebene

Soll ein Foto eine schöne Sepia-Färbung erhalten, so klicken Sie im Menü auf Layout > Vektor > Neue Vektorebene einpassen. Die aktuelle Vordergrundfarbe wird übernommen, welche Sie aber jederzeit über den Ebenenbereich und der Vektor > Füllfarbe ändern können. Hier wurde natürlich ein Braunton gewählt.

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02 Färbung umsetzen

Die Deckkraft der Ebene wird auf 50% reduziert und die Füllmethode auf Farbe umgestellt. Möchten Sie die Kontraste verstärken, so klicken Sie im Ebenenbedienfeld auf den Button Arbeitsebene und wählen Gradation an. Ziehen Sie die Kurve mit zwei Punkten zu einer leichten S-Kurve hin, um den Kontrast zu verstärken. Die Farbe der Vektorebene sowie die Einstellungen der Arbeitsebene können Sie jederzeit anpassen.

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PhotoLine-Trick #4: ColorKey-Effekt

01 Graumixer

Bei dem so genannten Color-Key-Effekt ist es das Ziel, eine Schwarz-Weiß-Aufnahme umzusetzen, wobei ein Element farbig bestehen bleibt. Hebt sich dieses sehr deutlich von den anderen Farben ab, so ist das Ziel recht schnell erreicht. Aktivieren Sie eine Arbeitsebene > Graumixer und stellen Sie bei dieser Ebene die Füllmethode auf Hellere Farbe um. Im Mixer bewegen Sie nun den Regler der Farbe, die Sie hervorheben möchten.

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PhotoLine-Trick #5: Orton-Effekt

01 Verrechnung zweier Ebenen

Bei dem Orton-Effekt (benannt nach dem Fotografen Michael Orton) werden eine unscharfe und eine scharfe Version eines Fotos miteinander verrechnet. Erstellen Sie dazu eine neue Arbeitsebene Histogrammkorrektur und ändern Sie die Füllmethode auf Negativ multiplizieren ab. Das Bild wird aufgehellt, damit gleich eine weichgezeichnete Version abdunkeln kann.

Erstellen Sie dazu eine Arbeitsebene Gaußscher Weichzeichner und erhöhen Sie die Größe, bis das Bild gut verschwommen ist. Hier wird die Füllmethode auf Multiplizieren umgestellt. Über die Deckkraft steuern Sie die Stärke der Umsetzung. Es kommt zu einem recht verträumt wirkenden Effekt.

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PhotoLine-Trick #6: Schwarzweiß-Aufnahme

01 Arbeitsebene anlegen

Der wohl einfachste Weg hin zur knackigen Schwarz-Weiß-Aufnahme führt über die Kanäle und der Auswahl eines Kanales. Danach wird unten der Button Kanal nach Ebene angeklickt und RGB wieder aktiviert. Zurück in der Ebenenansicht liegt eine Schwarzweiß-Ebene vor. Hierbei haben wir jedoch keine Einstellungsmöglichkeiten. Eleganter ist die Arbeitsebene > Graumixer, bei der pro Farbbereich einzelne Regler bestimmen, wie die Umsetzung erfolgen soll.

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PhotoLine-Trick #7: Hochpass-Schärfung

01 Arbeitsebene aktivieren

Das folgende Bild ist mir noch zu unscharf (ja, ja, kaum möglich…), weshalb über das Ebenenbedienfeld eine Arbeitsebene > Hochpass umgesetzt wird. Stellen Sie die Größe und die Intensität so ein, dass die Konturen fein nachgezeichnet werden. Ändern Sie den Darstellungsmodus auf Ineinander kopieren ab oder in Weiches Licht, falls Sie eine dezentere Umsetzung wünschen. Sie können die Werte jederzeit ändern oder die Wirkungsstärke über die Ebenendeckkraft regeln.

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PhotoLine-Trick #8: Tilt-Shift-Effekt

01 Arbeitsebene mit Maske

Gehen Sie im Ebenenbedienfeld auf Arbeitsebene > Gaußscher Weichzeichner und erhöhen Sie die Größe, bis das Bild schön weichgezeichnet ist. Bestätigen Sie über OK und aktivieren Sie das Werkzeug Farbverlauf. In den Werkzeugeinstellungen stellen Sie den Verlauf so ein, dass er einen Verlauf von Weiß über Schwarz zu Weiß zeigt.

Ein Doppelklick auf die kleinen Farbkästchen reicht aus, um die Farben anzupassen. Ein Klick in einen leeren Bereich sorgt für ein weiteres Kästchen. Ziehen Sie den Verlauf im Bild so auf, dass die Unschärfe in einem Bereich verschwindet. Probieren Sie etwas, bis Häuser und Fahrzeuge wie eine Modelllandschaft wirken.

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PhotoLine-Trick #9: Cross-Effekt

01 Überkreuz

Wir erstellen eine neue Arbeitsebene > Gradation. Das Ziel ist es, die jeweilige Linie der drei Kanäle Rot, Grün und Blau zu verändern, damit sich diese überkreuzen. So erreicht man einen interessanten Fotoeffekt. Aktivieren Sie dazu den roten Kanal und formen Sie mit zwei Greifpunkten eine leichte S-Kurve. Auch im Grün-Kanal sorgen Sie für diese Form. Im Blau-Kanal sorgen Sie für eine umgedrehte S-Form. Ändern Sie die Füllmethode der Arbeitsebene auf Farbe ab. Die Schatten werden dadurch blauer, die Lichter gelber gezeichnet.

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PhotoLine-Trick #10: Bleach-Bypass-Effekt

01 Schwarzweiß mit Farbe überlagert

Erstellen Sie eine neue Arbeitsebene > Graumixer und spielen Sie etwas mit den Reglern, um eine gute Schwarzweiß-Umwandlung zu erreichen. Nach dem Bestätigen über OK ändern Sie die Füllmethode auf Ineinander kopieren ab. Noch ist das Ergebnis zu farbenfroh. Erstellen Sie deshalb eine weitere Arbeitsebene mit Farbton/Sättigung und reduzieren Sie die Sättigung auf einen Wert um 50%. Vielleicht sorgen Sie noch für etwas mehr Kontrast und dunkeln das Bild noch etwas ab.

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(dpe)

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JavaScript & jQuery Programmierung

Wenn es im Browser schneit: Weihnachtliches für die Website

In der Vorweihnachtszeit werden nicht nur Häuser, Wohnzimmer und Straßen dekoriert und beleuchtet. Auch viele Websites werden weihnachtlich geschmückt und mehr oder weniger dezent in Weihnachtsstimmung versetzt. Wer selbst noch auf der Suche nach kleinen Gimmicks für die eigene Website ist, wird hier vielleicht fündig.

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„Snow3D“

Schnee im Browser

Schnee ist gerade zur Weihnachtszeit als Dekoration besonders beliebt. Daher gibt es auch zahlreichen JavaScript-Schnee, der sich spielend einfach in die eigene Website integrieren lässt. „Snow3D“ etwa stellt dreidimensionalen Schneefall mit großen Flocken im Vorder- und kleinen im Hintergrund dar. Per Maus lässt sich zudem die Perspektive ändern, aus der man dem Schneetreiben zuschaut.

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„Snow Falling Greetings“

Auch schön sind die „Snow Falling Greetings“, die auf der Basis von CSS3-Animationen den Schnee in Bewegung bringen. Aufgrund mangelnder Vendor-Präfixe funktioniert dieser Schneefall allerdings nur in Webkit-Browsern. Um es auch in anderen Browsern schneien zu lassen, ist etwas Handarbeit nötig.

Wer es doch etwas dezenter schneien lassen möchte, wird vielleicht mit dem „Snowstorm“ Freude haben. Dieser JavaScript-Schnee kommt ganz gemächlich und dezent daher. Optional lässt sich unter anderem die Form, Farbe und Anzahl der Flocken individuell festlegen. Standardmäßig folgt der Schneefall der Maus und bleibt am unteren Ende des Browserfensters liegen.

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„Snowstorm“ und „Smash Christmas Lights“

Lichter

Wem Schnee nicht reicht, findet als Bonus zum „Snowstorm“ JavaScript-Lichterketten für ein angemessenes Weihnachtsgefühl auf der Website. „Smash Christmas Lights“ bindet eine bunte Lichterkette am oberen Rand des Browserfensters ein. Wer mit der Maus über die Lichterkette fährt, kann den Birnen der Lichterkette zudem den Garaus machen – mit passender akustischer Untermalung.

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„Smash Christmas Lights“

Schriften

Immer wieder gern genommen werden auch weihnachtliche Schriften. Bei Font Squirrel gibt es zwei schicke Schriften, die für Weihnachtliches prädestiniert sind. Die „Kingthings Gothique“ und „Mountains of Christmas“ sind kostenlos erhältlich und können zusätzlich als Webfont heruntergeladen werden. Die „Mountains of Christmas“ findet man sogar bei Google Fonts.

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Weihnachtsfonts bei Font Squirrel

Parallax

Parallaxeffekte sind nach wie vor sehr beliebt und bieten sich natürlich auch zu Weihnachten an. Bei „jQuery Scripts“ gibt es eine schöne Demo, wie man Weihnachtsgrüße per Parallax optisch ansprechend präsentieren kann. Die Demo kann heruntergeladen und somit für eigene Zwecke angepasst werden.

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Parallaxeffekte zu Weihnachten

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Bilder & Vektorgrafiken bearbeiten Design Inspiration Sonstige Programme Tutorials

Best of Gimp: 40 professionelle Tutorials plus erlesene Profi-Tipps

The Gimp ist die freie Bildbearbeitungssoftware schlechthin. Kostenlos, leistungsstark und von einer großen Community getragen. Da verwundert es kaum, dass es auch hier zahlreiche großartige Tutorials zu entdecken gibt. Die schönsten Beiträge wir in diesem Artikel gesammelt, gewürzt mit einigen Tipps und Tricks.

Tutorials zu Photoshop, Illustrator und WordPress? Bitte hier entlang.

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Tutorial: The creepy zombie hand of death!

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 5 von 6
Thema: Komposition
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© devvv

Tutorial: Glow FX extreme

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Lichteffekte
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© devvv

Creating a Diorama Effect

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: Gimper
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Gimper

Graffiti Tutorial

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: sglider12
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Text-Effekt
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© sglider12

Light Painting in Gimp

Website: puteraaladin.blogspot.in
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Starlight86

How to make Photographs Vintage in GIMP

Website: scottphotographics.com
Urheber: Michael Scott
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Michael Scott

How to make a Globe/Planet photo manipulation in GIMP

Website: scottphotographics.com
Urheber: Michael Scott
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Michael Scott

Brains Icon

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: Gimper
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Icon-Gestaltung
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© Gimper

Make An Extremely Real Letter In GIMP

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: Gimper165
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Komposition
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© Gimper165

Process: Full Spectrum Circle Effect

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Farbeffekt
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© Starlight86

 

Gimp-Kurztipp #1: Hochpass-Schärfung mit Gimp

01 Skript installieren

Noch steht Ihnen dieser Filter nicht zur Verfügung. Gehen Sie dazu auf gimp.org und laden Sie das Skript herunter. Das Skript wird einfach in dem Ordner C:Programme / GIMP 2 / share / gimp /2.0 / scripts abgelegt. In Gimp gehen Sie danach auf Filter > Skript-Fu > Skripte auffrischen.

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02 Hochpass-Filter anwenden

Gehen Sie im Menü auf Ebene > Neu aus Sichtbaren und dann auf Filter > Allgemein > High Pass Filter. Im Dialog-Fenster geben Sie den Radius des Filters an der bestimmt, wie viele Details übernommen werden. Probieren Sie einen Radius von 5 aus und bestätigen Sie über OK.

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03 Füllmethode: Überlagern

Stellen Sie den Ebenenmodus von Normal auf Überlagern um. Ist der Effekt zu stark, so reduzieren Sie einfach die Ebenendeckkraft.

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Split-toning in GIMP

Website: gimp-tutorials.ne
Urheber: Gimper
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp11

© Gimper

The Ultimate Gimp Planet Tutorial

Website: mygimptutorial.com
Urheber: mygimptutorial.com
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Komposition
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© mygimptutorial.com

Gimp Tutorial: Experiment on 3D Text Effect in Gimp

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Text-Effekt
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© Starlight86

Gimp Tutorial: Creating Dark Surreal Image in Gimp and Irfan View

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildkomposition
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© Starlight86

Glossy bolt tutorial in GIMP

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: sglider12
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Icon-Gestaltung
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© sglider12

Gimp Tutorial: Add HDR-like effect to a normal potrait picture

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Starlight86

Tutorial: Masking hair with fine strands

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Freistellen
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© devvv

Leopard’s Aurora Borealis wallpaper in GIMP

Website: abduzeedo.com
Urheber: Abduzeedo
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Abduzeedo

Making Skies dramatic in GIMP

Website: scottphotographics.com
Urheber: Michael Scott
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Michael Scott

Tutorial: Creating a Vista-like wallpaper

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© devvv

 

Gimp-Kurztipp #2: Dodge & Burn

01 Anwendung vorbereiten

Gehen Sie im Menü auf Ebene > Neue Ebene und bestätigen Sie über OK. Stellen Sie die Vordergrundfarbe auf HTML-Notation #808080 ein und gehen Sie auf Bearbeiten > Mit Vordergundfarbe füllen. Stellen Sie die Füllmethode von Normal auf Überlagern um.

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02 Dodge & Burn

Mit der Dodge & Burn-Technik können Sie nun gezielt die Lichtsitation im Bild beeinflussen. Wählen Sie das Werkzeug Abwedeln / Nachbelichten an und setzen Sie die Deckkraft des Werkzeuges auf 40% herab. Mit dem Typ: Abwedeln können Sie Bereiche aufhellen, mit dem Typ: Nachbelichten Bereiche abdunkeln. So können Sie Porträts weitaus räumlicher gestalten.

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Super Slick Dusky Lighting Effects in Gimp

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: sick
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Lichteffekt
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© sick

Creative Composition

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: ajit
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Komposition
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© ajit

Gimp Tutorial: Awesome Bokeh Effect in Gimp

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Starlight86

Tutorial: Beautiful Parrot Photo Manipulation in Gimp

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: starlight86
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildkomposition
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© starlight86

Creating Fireball and Explosion effect in Gimp

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: starlight86
Schwierigkeitsgrad: 5 von 6
Thema: Bildkomposition
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© starlight86

Cool Typography Design Poster in Gimp

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Text-Effekt
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© Starlight86

Beautiful Planet Effect in Gimp Tutorial

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildkomposition
gimp27

© Starlight86

Tutorial: Exploding Planet

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildeffekt
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© devvv

Sun Ray Effect

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: roy
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Bildeffekt
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© roy

Recoloring Eyes for Gimp

Website: droz928.deviantart.com
Urheber: Jacob Dillon
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Bildmanipulation
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© Jacob Dillon

 

Gimp-Kurztipp #3: Pfeile zeichnen

01 Funktionen aktivieren

Auch für die Pfeile müssen Sie wieder ein Skript von gimp.org unter C:Programme / GIMP 2 / share / gimp /2.0 / scripts speichern. Gehen Sie auf Filter > Skript-Fu > Skripte auffrischen. Die Pfeil-Funktion können Sie über Werkzeuge > Pfeil aufrufen.

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02 Pfeil zeichnen

Wählen Sie das Pfade-Werkzeug an und klicken Sie zweimal in das Dokument. Bitte beachten Sie: Der erste Klick steht für die Pfeilspitze. Nach Werkzeuge > Pfeil wird ein recht großes Dialog-Fenster mit zahlreichen Optionen angeboten. Bestimmen Sie darin etwa die Größe der Spitze. Achten Sie darauf, dass die aktuelle Vordergundfarbe die Farbe des Pfeiles bestimmt.

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Draw An Angry Cat

Website: kalaalog.com
Urheber: kalaalog.com
Schwierigkeitsgrad: 5 von 6
Thema: Digitales Malen
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© kalaalog.com

Tutorial: Splash Screen: Create a colorful stream of light with particles

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© devvv

Gimp tutorial – How to create a nice dotted background

Website: armino.ro
Urheber: Armino
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Textureffekt
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© Armino

Tutorial: Infrared / Monochrome Effect

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© devvv

Creating an Urban-Style Piece of Artwork

Website: sglider12.blogspot.de
Urheber: Sarah Davison
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildkomposition
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© Sarah Davison

Create a real photo print

Website: gimp.pixtuts.com
Urheber: gimp.pixtuts.com
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© gimp.pixtuts.com

Photomanipulating Nebula Clouds -Tutorial for Gimp

Website: alienbu.deviantart.com
Urheber: AlienBU
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildeffekt
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© AlienBU

Gimp DROSTE effect TUTORIAL

Website: lostknightkg.deviantart.com
Urheber: lostknightkg
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Bildeffekt
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© lostknightkg

How to remove the background from an image using the Gimp

Website: tutorialgeek.blogspot.de
Urheber: tutorialgeek.blogspot.de
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Freistellen
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© tutorialgeek.blogspot.de

How to make a photograph Lomographic in GIMP

Website: scottphotographics.com
Urheber: Michael Scott
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Michael Scott

(dpe)

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Bilder & Vektorgrafiken bearbeiten Design Photoshop

Chili für die Augen: Scharfzeichnen mit Photoshop – So geht es richtig

Die Scharfzeichnung eines Fotos sollte einer der letzten Arbeitsschritte sein – nach den allgemeinen Bildoptimierungen oder gar aufwändigen Montagen. So können wir uns darauf konzentrieren, unerwünschte Artefakte und Ränder zu vermeiden oder zumindest stark zu reduzieren. Bildrauschen sollte dabei nicht auch noch verstärkt werden. Wir stellen Ihnen alle Scharfzeichnungsfilter vor, zeigen Techniken und Arbeitsmethoden, um Fotomaterial hochwertig zu schärfen.

Vorbereitung

Damit das Originalfoto oder die Komposition mit zahlreichen Ebenen erhalten bleibt, bedarf es eines Schrittes der Vorbereitung:

a) bei einem Foto gehen Sie im Menü auf Ebene > Neu > Ebene durch Kopie oder Sie drücken das Tastenkürzel Strg+J, zum Kopieren der Ebene.

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Sexy woman | #111690434 | ©conrado

b) bei einer Komposition mit zahlreichen Ebenen gehen Sie im Menü auf Auswahl > Alles auswählen (oder Strg+A), dann auf Bearbeiten > Auf eine Ebene reduziert kopieren (oder Umschalt+Strg+C).

Bearbeiten > Einfügen (oder Strg+V) legt dann die kopierten Ebenen wie reduziert auf eine neue Ebene ab. Auch das Tastaturkürzel Umschalt+Strg+Alt+E kann da helfen.

Oder Sie erstellen eine neue, leere Ebene, halten die Alt-Taste gedrückt und gehen im Menü auf Ebene > Sichtbare auf eine Ebene reduzieren.

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Die so erstellten Ebenen können Sie unkompliziert schärfen, ohne Verluste der Ebenen oder der Bildqualität befürchten zu müssen. Sie könnten bei diesen Ebenen vor der Anwendung eines Filters im Menü noch auf Filter > Für Smartfilter konvertieren gehen, um die Ebene in ein Smartobjekt zu verwandeln, um also komplett nicht-destruktiv zu arbeiten. Die eingesetzten Filter bleiben so editierbar.

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Die Scharfzeichnungsfilter

Konturen Scharfzeichnen, Scharfzeichnen und Stärker Scharfzeichnen

Diese drei Scharfzeichnungsfilter haben gemein, dass sie uns kein Dialog-Fenster mit weiteren Einstellungsmöglichkeiten anbieten. In unterschiedlichen Schärfungsgraden wird die Bildschärfung durchgeführt, ohne die Umsetzung regeln zu können. Sie erreichen diese Filter über das Menü und Filter > Scharfzeichnungsfilter.

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Wie bei allen Filtern haben Sie aber zumindest die Möglichkeit, über das Menü und Bearbeiten > Verblassen die Stärke des Effektes prozentual zurück zu nehmen. Da die Schärfung auf einer eigenen Ebene vorgenommen wurde, könnten Sie die Stärke der Umsetzung natürlich auch über eine Reduzierung der Ebenendeckkraft im Ebenenbedienfeld steuern.

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Football player | #104291102 | ©Mike Orlov

Unscharf maskieren

Der Klassiker unter den Scharfzeichnungsfiltern ist wohl Unscharf maskieren. Ein empfehlenswerter Weg zum Einstellen des Filters führt von unten, Schwellenwert, nach oben, hin zur Stärke. Definieren Sie also zunächst den Schwellenwert, der den Unterschied zwischen den benachbarten Pixel prozentual regelt.

Gut zu wissen: Der Filter Unscharf maskieren erkennt nicht die Kanten im Bild, sondern Pixel, die sich um den festgelegten Schwellenwert von anderen Pixeln unterscheiden.

Sie legen also mit dem Regler Schwellenwert fest, ab welchem Grad der Unterscheidung die Schärfung zupacken soll. So können Sie etwa ausschließen, dass Rauschen in einfarbigen Flächen geschärft und damit unerwünscht verstärkt wird.

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Mit dem Radius legen Sie im Anschluss fest, bis zu welchem Umfang Pixel untersucht werden sollen, die über den Schwellenwert hinaus gehen, also von Photoshop erfasst werden sollen. Der Kanteneffekt wird verstärkt, wenn der Radius erhöht wird. Hellere Pixel werden heller, dunklere Pixel dunkler, wodurch sich der Kontrast verstärkt. Der Regler Stärke legt dann noch die generelle Stärke der Umsetzung in Prozenten fest.

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Gemsbok dual | #99331652 | ©Johan Swanepoel

Selektiver Scharfzeichner

Eine gute Alternative zum Filter Unscharf maskieren ist der Scharfzeichnungsfilter > Selektiver Scharfzeichner. Hier haben Sie die Wahl, ob Sie die einfache oder die erweiterte Ansicht nutzen möchten. Der Unterschied sind die Reiter Lichter und Tiefen, die dazu kommen. Immer regeln Sie die Stärke des Filters von 1% bis 500% und den Radius von 0,1 Pixel bis 64 Pixel.

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Unter Verringern können Sie grob die Art der Unschärfe festlegen. Oftmals ist das eine Gaußsche Weichzeichnung, aber auch eine Objektivunschärfe oder eine Bewegungsunschärfe können verringert werden. Nur bei der Bewegungsunschärfe aktiviert sich der Eintrag Winkel, um numerisch oder per Hand grob die Ausrichtung der Bewegung anzugeben. Wird Genauer aktiviert, so verstärkt sich die Umsetzung im Detail.

Die Reiter Tiefen und Lichter präsentieren Ihnen die gleichen Optionen zum Einstellen. Sie können damit die dunkelsten und hellsten Bereiche separat bearbeiten. Die Tonbreite regelt, wie stark die Schatten (oder die Lichter) erfasst werden.

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Auch den Radius können Sie hier noch einmal anpassen. Über Verblassen steuern Sie die Stärke der Umsetzung für die dunkelsten oder die hellsten Stellen im Dokument, wobei Sie den Effekt prozentual zurücknehmen können.

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Dancing girl | #71158252 | ©dpaint

Alternativen zu den Scharfzeichnungsfiltern

Hochpass-Schärfung

Kopieren Sie die Ebene, die geschärft werden soll, etwa über Strg+J oder dem Ziehen der Ebene auf das kleine Blatticon (Neue Ebene erstellen) im Ebenenbedienfeld. Nennen Sie diese Ebene durch einen Doppelklick auf den Namen in „Hochpass“ um und ändern Sie die Füllmethode von Normal auf Hartes Licht ab. Klicken Sie im Menü auf Filter > Sonstige Filter > Hochpass.

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Ändern Sie den Radius des Filters so ab, dass die Konturen des Bildes fein nachgezeichnet werden. Je stärker die Konturen zu sehen sind, desto stärker wird auch die Schärfung umgesetzt. Als Alternative zur Füllmethode Hartes Licht können Sie für eine weichere Umsetzung auch Weiches Licht verwenden.

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Auch die Kombination von zwei Schärfungen, einmal mit einem höheren Wert, welches das Bild grob schärft, und einmal mit einem kleineren Wert, um die Feinheiten zu verstärken, ist interessant. Gehen Sie im Menü auf Bild > Korrekturen > Sättigung verringern oder drücken Sie Umschalt+Strg+U auf der Tastatur, damit die Schärfungsebene keine Farben mehr enthält, welche das Ergebnis verfälschen könnten. Die Stärke der Umsetzung können Sie auch nachträglich noch über eine Reduzierung der Ebenendeckkraft steuern.

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Firefighter in action | #73391851 | ©gosphotodesign

LAB-basierte Schärfung

Jede Schärfung verstärkt den Kontrast an den Kanten. Leider werden dabei oftmals auch Farbverschiebungen erzeugt. Gerade bei sehr starken Schärfungen werden diese Halo-Effekte sichtbar. Viele Fotografen arbeiten im RGB-Farbraum, der auf den Kanälen Rot, Grün und Blau basiert. Ein Wechsel über Bild > Modus > Lab-Farbe bringt den Vorteil, dass sich die Kanäle in die zwei Farbkanäle a (Blau und Gelb) und b (Grün und Rot) und einen Helligkeits-Kanal aufteilen.

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Um also Farbverschiebungen zu vermeiden, wechseln Sie wie beschrieben in den Lab-Modus und von der Ebenen- in die Kanäleansicht. Klicken Sie den Kanal Helligkeit an und nehmen Sie darin etwa mit dem Filter Unscharf maskieren oder dem Selektiven Scharfzeichner die Schärfung vor.

Da der Helligkeits-Kanal nur die Formen definiert und keine Farbinformationen enthält, können keine Farbverschiebungen entstehen. Nach der Schärfung können Sie wieder in den RGB-Modus wechseln.

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Portrait of a sexy male model | #118672735 | ©CURAphotography

Thema: Luminanz

Eine weitere Option, um Farbverschiebungen abzuschwächen, führt nach einer Schärfung über einen der Scharfzeichnungsfilter über Bearbeiten > Verblassen. Ändern Sie einfach den Modus auf Luminanz ab. Sie könnten auch die Deckkraft reduzieren, falls die Schärfung noch zu stark ist.

Da Sie die Schärfung auf einer eigenen Ebene vornehmen sollten, können Sie auch statt Verblassen die Füllmethode der Ebene von Normal auf Luminanz ändern. Reduzieren Sie noch die Sättigung der Ebene über Bild > Korrekturen > Sättigung verringern oder drücken Sie Umschalt+Strg+U.

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Sexy fashionable lady with elephant | #113232268 | ©conrado

Leistungsstarke Mischoptionen

Um Schattenbereiche und/oder Lichter von der Schärfung auszuklammern, gibt es einen sehr einfachen Weg: Klicken Sie die Ebene (nicht den Ebenennamen) doppelt an. Es öffnet sich das Dialog-Fenster der Ebenenstile in der Ansicht Mischoptionen: Standard. Ändern Sie die Füllmethode von Normal auf Luminanz ab.

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Weiter unten bei Ausblenden: Grau und Diese Ebene ziehen Sie den schwarzen Regler für die Schattenbereiche oder den weißen Regler für die Lichter nach rechts bzw. nach links ein. Die Übergänge sind sehr hart, was aber schnell behoben ist. Ziehen Sie einfach die Regler mit gedrückter Alt-Taste auseinander. So sind weitaus weichere Übergange möglich.

Effektiv: Bildmaterial selektiv schärfen

Falls Sie noch genauer Arbeiten möchten, so erzeugen Sie gleich mehrere Schärfungsebenen und konzentrieren sich bei der Schärfung auf verschiedenste Bereiche. Denn natürlich ist eine allgemeine Schärfung über das ganze Bild nicht so hochwertig, wie eine gezielte Schärfung einzelner Bereiche. Und manche Bereiche sollen vielleicht auch gar nicht geschärft werden, weil Sie schon scharf genug sind oder eine Schärfung den gewünschten Effekt beim Betrachter abschwächen würde (etwa Bokeh-Effekte im Hintergrund).

An dem folgenden Beispiel können Sie sehr gut ablesen, das unterschiedliche Schärfebereiche (oder zu schärfende Bereiche) vorhanden sind. So könnten das Baustellenschild leicht, die Häuser im Hintergrund etwas stärker geschärft werden, wobei das linke Gebäude auch noch eine leichte Bewegungsunschärfe zeigt, die separat behandelt wird.

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Beautiful girl | #15110962 | ©Konstantin Sutyagin

Sorgen Sie also mit Hilfe einiger Ebenen für eine „inhaltsbasierte Schärfung“. Legen Sie dann in Masken fest, etwa über Ebene > Ebenenmaske > Alle ausblenden, dem Pinsel und weißer Vordergrundfarbe, wo sich die Schärfung im Bild auswirken soll.

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Zusätzlich könnten Sie noch eine Ebene für die Schärfung der Kanten und eine Ebene für die Schärfung der Flächen anlegen. Wechseln sie dazu von der Ebenen- in die Kanäleansicht und kopieren Sie einen kontrastreichen Kanal, indem Sie ihn auf das Blatticon Neuen Kanal erstellen ziehen.

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Wenden Sie den Filter > Stilisierungsfilter > Konturen finden an und nutzen Sie den Weichzeichnungsfilter > Gaußscher Weichzeichner mit einem recht kleinen Wert, um die Kanten etwas weicher zu gestalten. Sind die Flächen und die Kanten im Kanal noch nicht sauber getrennt, so gehen Sie im Menü auf Bild > Korrekturen > Tonwertkorrektur und ziehen die Regler für die Lichter und die Tiefen etwas zur Mitte hin.

Drücken Sie Strg+I, zum Invertieren der Maske, und klicken Sie die Maskenminiatur mit gedrückter Strg-Taste an. Eine Auswahl wurde geladen. Klicken Sie auf den Kanal RGB und wechsel Sie wieder zurück zur Ebenenansicht. Im Ebenenbedienfeld klicken Sie unten auf den Button Ebenenmaske hinzufügen.

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Die Auswahl wurde in eine Maske umgewandelt. Kopieren Sie die Ebene, etwa über Strg+J, und aktivieren Sie die Maske durch Anklicken. Drücken Sie Strg+I, zum Invertieren der Maske. Jetzt haben Sie mit den zwei Ebenen und deren Masken einmal alle Kanten und einmal alle Flächen im Bild freigestellt, die nun für sich geschärft werden können.

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Fazit

Besonders in Kombination der vorgestellten Techniken und Tricks können Sie also Fotos und Montagen/Kompositionen auf eine Ebene ablegen, entscheiden, mit welcher Technik Sie das Ergebnis schärfen wollen, den Grad der Schärfung jederzeit einstellen oder gar komplett zurück nehmen (einfach durch das Löschen der Schärfungsebene), haben keinerlei Probleme mit Farbverschiebungen, können Schattenbereiche oder Lichter gezielt von der Schärfung ausschließen oder gar dank Masken und zahlreichen Schärfungsebenen gezielt Bereich für Bereich schärfen.

(dpe)