Kategorien
Themes WordPress

17 frische, kostenlose WordPress-Themes aus Januar und Februar 2013

An sich wollen wir Ihnen monatlich die Neuerscheinungen auf dem Markt der kostenlosen WordPress-Themes in einer Zusammenfassung näher bringen. Nun war der Januar nicht so ein starker Monat, so dass wir uns entschlossen, den Februar noch hinzu zu nehmen. So sind immerhin 17 Themes zusammengekommen. Erfahrungsgemäß steigt mit den Temperaturen auch der Entwickler-Enthusiasmus, so dass wir damit rechnen dürfen, in den kommenden Monaten wieder genügend Material für eine monatliche Veröffentlichung zu erhalten.

Demo | Download

Generell lässt sich, allerdings wenig überraschend feststellen, dass der Fokus neuer Themes immer mehr in Richtung responsiver Layouts geht. In unserem heutigen Überblick finden sich zwei Themes auf Basis von Twitters Bootstrap und auch Hybrid Core ist erneut vertreten. Dennoch verhalten sich immer noch acht von 17 neuen Themes nicht responsiv. Schauen Sie selbst…
 

WordPress-Themes: Ausgabe Januar/Februar 2013

Alle Themes werden im Rahmen einer Galerie präsentiert. Unterhalb der Galerie finden Sie eine Tabelle, die die wesentlichen Features in einer Übersicht gegeneinander stellt.

Von Theme zu Theme navigieren Sie innerhalb der Galerie, in dem Sie entweder auf den Screenshot klicken oder die Navigationselemente unterhalb des Beschreibungstextes verwenden. Links zu Demo und Download finden Sie in der Galerie-Einzelansicht zu jedem Theme.

WordPress-Themes 01/02 2013: Übersicht

 Theme-Titel  Genre  Responsiv Mehrsprachig  Div.  ASM
 Teal  Magazin  Ja  Nein  Beliebige Slider, Werbeflächen  Pro-Version verfügbar
 Pyramid  Blog  Nein  Ja  —  NA
 Silver Blue  Blog  Ja  Ja  Benötigt weitere Plugins  Zwei Farbschemata
 Spine  Blog  Ja  Ja  — Basis: Hybrid Core / Zurb Foundation Frontend Framework
 Photologger  Photoblog  Ja  Nein  Microformat-Support, einspaltig  NA
 WP StrapSlider Lite  Magazin, Blog  Ja  Nein Homepage Karussell Basis: Twitter Bootstrap, Pro-Version in Arbeit
 Preference Lite  Firmenwebsite  Ja  Ja  Farben konfigurierbar  Basis: Twitter Bootstrap, Pro-Version verfügbar
 FloZo  Firmenwebsite, Portfolio  Nein  Nein  —  NA
 Xenon  Photoblog, Portfolio Nein  Nein  Anpassbare Farbgebung NA
 Yorkshire  Magazin  Nein  Nein  —  jQuery 3D Slider
Zoren  Photoblog, Portfolio, Magazin  Ja  Nein  —  NA
 Ajaxify  Magazin, Blog  Nein  Nein  3 Farbschemata: schwarz, weiß, rot  AJAX Navigation
 Underfire  Spiele, Sport  Nein  Nein  —  jQuery Homepage-Slider
 Pilgrim  Portfolio  Nein Nein  Eigenes Startseiten-Template  jQuery-Slider
 Frank  Blog  Ja  Nein Keine JavaScript-Dependencies  Schnell: Google PageSpeed-Score 97 von 100
 Focused  Blog, Tumblog  Ja  Ja  Unterstützt Post-Formate  NA
Sukelius Magazine  Magazin  Nein  Ja  Mehrere Widget-Bereiche und Menüs  Basis: Hybrid Core Framework

Wollen Sie nochmal unsere Übersichten der letzten Monate besuchen, hier sind sie:

(sbu/dpe)

Kategorien
Tipps, Tricks & Tutorials WordPress

WP Recycle: Neues Leben für alte WordPress-Plugins

Wenn Sie ein WordPress-Entwickler sind, haben Sie vermutlich an irgendeinem Punkt Ihrer Laufbahn bereits eines oder mehrere WordPress-Plugins erstellt. Vielleicht sind Sie auch nach wie vor aktiv in diesem Bereich? Wie auch immer Ihre persönliche Geschichte aussieht, ein Trend ist klar erkennbar. WordPress-Plugins neigen dazu, im Laufe der Zeit der Vernachlässigung anheim zu fallen oder gänzlich überflüssig zu werden. Häufig genug verlieren Entwickler schlicht die Lust an der Fortentwicklung oder können sie zeitlich nicht mehr leisten.

Generell ist die Halbwertzeit eines Plugin relativ niedrig, mit abnehmender Tendenz. Leider sind es nicht nur diejenigen Erweiterungen, die ohnehin durch WordPress-Core-Änderungen unnütz werden, die geringe Lebensdauern aufweisen. Auch an sich wertvolle Erweiterungen dümpeln teilweise vor sich hin. Heute stellen wir Ihnen daher einen neuen Service vor, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, „schützenswerte“ Plugins zu retten und zu neuem Leben zu verhelfen: WP Recycle von PluginChief

Was WP Recycle verspricht

Das WordPress Plugin-Verzeichnis ist voller als voll. Plugins über Plugins tummeln sich in nahezu unüberschaubarer Vielfalt. Leider sind darunter sehr viele, die keiner aktiven Entwicklung mehr unterliegen. Sie werden weder fortentwickelt, noch gepflegt, noch unterstützt. Es ist Sache des Nutzers, diese Plugins zu erkennen und zu ignorieren. Fachlich versierte Anwender werden damit keine Probleme haben. Weniger versierte Anwender zerschießen sich im Zweifel ihren Blog, zudem belegen die verlassenen Plugins dennoch Platz im Repository, machen den Marktplatz unübersichtlich und ziehen das Ansehen insgesamt herunter.

WP Recycle tritt an, das zu ändern und will alten, verlassenen, nicht mehr funktionierenden oder aus sonstigen Gründen vernachlässigten Plugins neue Perspektiven eröffnen. Alles, was Sie tun müssen, ist das Plugin an WP Recycle zu übermitteln.

Wie man das Plugin in die Obhut von WP Recycle übergibt

Die Übergabe ist einfach: Sie wechseln auf die Website des Programms, wo Sie ein simples Einreichungsformular vorfinden. Hier tragen Sie die wesentlichen Informationen zum Plugin ein, etwa die letzte als kompatibel bekannte WP-Version oder ob es sich um ein kostenloses oder kostenpflichtiges Tool handelt. Plugin-Ersteller können angeblich bei Bezahl-Plugins auf Umsatzbeteiligung hoffen. Einreichen kann übrigens jedermann, dazu muss man nicht der Autor des Plugins sein.

Gesetzt dem Fall, das Plugin wird in das Recycling übernommen, so stellt PluginChief neben der Revitalisierung auch den zukünftigen Support sicher.

Wo die Grenzen des Angebots liegen

Natürlich wird nicht jedes eingereichte Plugin auch in das Programm übernommen. PluginChief sagt dazu:

We will look over every plugin submitted and do whatever we can to address it, but we can not guarantee we can get into every plugin and offer it on PluginChief.

Sicherlich ist es verständlich, dass nicht jedes Plugin revitalisiert werden kann. So ergibt es etwa keinen Sinn, ein Plugin für – sagen wir – Post-Formate wieder gangbar zu machen, wo diese Funktionalität heutzutage zum Kern des WordPress-Featuresets gehört. Auch schlecht programmierte oder durch weit bessere Plugins repräsentierte Funktionalität wird kaum Chancen haben, sich über WP Recycle neu zu etablieren. Vereinfacht ausgedrückt, wird WP Recycle sich auf die Rettung „lohnenswerter“ Plugins konzentrieren. Das sind etwa solche, die über eine außergewöhnliche Code-Basis verfügen oder Funktionen anbieten, die immer noch stark nachgefragt sind. Auf den Punkt gebracht wird es sich dabei in allererster Linie um Plugins handeln, die von ihren jeweiligen Autoren aus Lust- und/oder Zeitgründen abgegeben werden.

Wird WP Recycle zum Erretter des WordPress Plugin-Verzeichnisses?

In der Redaktion sind wir geteilter Ansicht. Die einen halten WP Recycle für das Beste seit Bier in Dosen und glauben, auf diese Weise bestünde eine realistische Chance, das Plugin Directory zu entrümpeln und wieder in Gänze attraktiv zu gestalten. In der Tat ist es derzeit wohl so, dass man als versierter Anwender eher nicht direkt im Repository nach Plugins sucht, sondern über die Community, Blogs, Magazine und Empfehlungen kommt.

Die anderen halten WP Recycle für einen müden Versuch des PluginChief, Aufmerksamkeit auf das eigene Portfolio zu lenken. Nachdem die Zugangsbeschränkungen bei WP Recycle eher dem Gusto des Betreibers unterliegen und keineswegs objektiv nachvollziehbar offen liegen, ist der Willkür Tür und Tor eröffnet. Das ist auch nachvollziehbar, denn die allermeisten Plugins sind nicht etwa Perlen, die es zu erretten gilt, weil der Autor keine Zeit mehr hat, die Entwicklung selber sicher zu stellen. Die allermeisten nicht mehr in zu erwartender Weise funktionalen Plugins sind zu Recht in diesem Zustand. Da bräuchte es nicht ein Programm wie WP Recycle. Da bedürfte es lediglich eines beherzten Löschers, der bereit und berechtigt ist, das Repository auszumisten. Denn auch gute, aktuelle Plugins gibt es in ausreichender Zahl. Ebenfalls nicht unkritisch erscheint die Tatsache, dass Plugins durch jedermann eingereicht werden können. Was, wenn ich das als Ersteller gar nicht will? Wie ist der Rückkanal? Da ist Klärungsbedarf…

Was sagen Sie dazu? Ist WP Recycle ein Projekt mit Potenzial oder wird es in Kürze ebenso vor sich hindümpeln wie eine Vielzahl der Plugins im WordPress Directory? Wie empfinden Sie das WordPress Plugin-Verzeichnis? Angestaubt und voller Ladenhüter oder erste Anlaufstelle für jeden Bedarf?

Link zum Beitrag:

(sbu/dpe)