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IM FREE: Rund 3.000 kostenlose Bilder zur freien (auch kommerziellen) Verwendung

Gut. Dieser Dienst aus dem Hause IM-Creator ist relativ neu. So entschuldige ich jetzt mal vor mir selber, dass ich bisher noch nicht darüber gestolpert bin. IM-Creator ist im Kern ein Homepage-Baukasten, der sich an Designer wendet und dessen Templates nahezu sämtlich von freiberuflichen Designern beigesteuert wurden. Genau dieser Homepage-Baukasten führte nun heimlich, still und leise eine Erweiterung seines Angebots unter dem Namen IM FREE ein. IM FREE beherbergt kuratierte Themensammlungen mit freien Fotografien, die auch kommerziell nutzbar sind. Und da sind wirklich etliche Juwelen dabei…

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IM FREE: 3.000 Fotos und wachsend

Über den IM-Creator schrieb ich vor einigen Monaten für unsere große Schwester Noupe Design Magazine einen recht ausführlichen Review. Wer sich dafür interessiert, schaue unter diesem Artikel in die “Links zum Beitrag”. Ebenfalls wenige Monate ist es her, dass wir einen Showcase mit ansprechenden Designs veröffentlichten. Allen war gemein, dass sie mit Homepage-Baukästen entstanden waren. Auch IM-Creator konnte einige Beispiele beisteuern.

Denkt man darüber nach, ist es nur konsequent, was IM-Creator nun tat. Es kuratierte nämlich Themensammlungen mit frei nutzbaren Fotografien aus den unterschiedlichsten, gleichzeitig aber häufigsten im Webdesign benötigten Bereichen. Mittlerweile ist so eine stattliche Zahl von rund 3.000 Bildern zusammengekommen.

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Dabei hostet IM FREE die Bilder nicht selbst, sondern bildet lediglich eine Schnittstelle zu Flickr. Das hat den Vorteil, dass die Fotos direkt über die Accounts des jeweiligen Fotografen bezogen werden. Etwaige Lizenzänderungen fallen so sofort auf. Zudem stehen auf diese Weise sämtliche von Flickr gewohnten Auflösungen zur Verfügung.

IM FREE: So nutzen Sie das Angebot

Aber beginnen wir von vorn. Nach dem Aufruf von IM FREE sehen Sie sich mit einem Suchfeld und einer Übersicht der verfügbaren Sammlungen konfrontiert. Die Sammlungen sind quantitativ unterschiedlich stark bestückt und können Ihrerseits wieder aus etlichen Untersammlungen bestehen. Innerhalb der Sammlungen werden die verfügbaren Fotos in einem an Pinterest erinnernden Grid angezeigt. Ein Klick auf eine Vorschau öffnet die Detailansicht.

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An dieser Stelle finden Sie neben den wichtigen Angaben zum Fotografen und zur Lizenz auch den Übergang zu Flickr. Unterhalb des gewählten Bildes werden weitere Fotografien im Grid angezeigt, die thematisch ähnlich sind.

Ein Klick auf das Bild der Detailansicht oder den Button führt Sie dann zu Flickr, wo Ihnen multiple Auflösungen zum Download zugänglich sind. An dieser Stelle empfiehlt sich ein Check der Richtigkeit der auf IM FREE genannten Nutzungsbedingungen.

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Neben der Möglichkeit, sich thematisch im Angebot zu bewegen, also von Sammlung zu hangeln, können Sie über die Startseite und jede weitere Übersichtsseite ebenso frei suchen. Wie aus Googles Bildersuche bekannt, erhalten Sie alle zu einem bestimmten Suchbegriff im Angebot befindlichen Fotos angezeigt. Die Suche arbeitet auf der Basis der redaktionell vergebenen Schlüsselwörter, die sich in meinem Test als durchaus sinnvoll gewählt erwiesen haben. Aus dem Such-Grid heraus, begeben Sie sich dann wiederum in die Detailansicht und von dort aus zu Flickr.

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IM FREE: Ein Zwangs-Bookmark für jeden Designer

Wir haben in den letzten Jahren ja schon einige kostenlose Bildersammlungen vorgestellt, aber kaum eine (abgesehen von Pixabay) hat mich persönlich so beeindruckt wie IM FREE. Das liegt ganz einfach daran, dass sich hier leicht Bilder und Themensammlungen finden lassen, die man in der täglichen Designpraxis tatsächlich benötigt. Hier dominieren nicht die Nahaufnahmen von Insektenaugen, sondern hier gibt es dann auch beispielsweise eine Nahaufnahme von Menschen, die mit der Hand einen Zettel beschriften oder Gruppen von Notebook-nutzenden Studenten oder Schlipsträger auf dem Weg ins Büro oder oder – kurz, all das, was ansonsten nur Bezahlangebote, allen voran Shutterstock bieten. (Die man bei vielen freien Angeboten ja gern als oberste Ergebnisreihe angezeigt bekommt…)

Mich persönlich wird IM FREE in Zukunft ganz eng begleiten. Auch, wenn ich bei jedem Foto nochmals die Lizenz checken muss. Sei’s drum, das ist es mir wert. Machen Sie mit?

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(Kostenlose) Services Essentials Fotografie Inspiration

Heimstatt für Fotografen: 500px wird noch attraktiver mit neuem Portfolio-Konzept, erhöht Upload-Limit für Free-Accounts

500px hat in den Reihen (semi-)professioneller Fotografen Flickr schon längst den Rang abgelaufen. Wer sich einmal durch den Dienst geklickt hat, der weiß auf Anhieb, wie das passieren konnte. 500px ist nicht nur viel schöner anzusehen, sondern auch wesentlich eleganter zu handhaben. So macht es Spaß, Fotos zu betrachten und zu erwerben. Fotografen dürfen sich freuen. Anfang Mai wird 500px das komplett überarbeitete Portfolio-Konzept vorstellen. Auf dessen Erfolg würde ich Wetten eingehen.

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500px: Bildsuchmaschine par excellence

Wenn Sie sich durch 500px bewegen, kommen Sie nicht notwendigerweise mit Portfolios in Berührung. Auf der Anwenderseite bietet 500px ein Konzept, das sich nicht am einzelnen Fotografen orientiert, sondern sich eher wie eine Suchmaschine für Bilder verhält.

Über eine Freitext-Suche oder grobe Kategorien, wie Popular, Upcoming und Fresh, aber auch über feiner definierte Kategorien, wie City & Architecture oder Landscapes nähert man sich dem einzelnen Bild. Dieses steht im Vordergrund, der Fotograf zunächst nicht. Ergänzt wird die Anmutung der Bildsuchmaschine durch eine redaktionelle Kategorie namens Editor’s Choice, in der sich handverlesene Werke finden, die die 500px Redaktion für sehenswert erachtet.

Ist man nun auf einem der vielen Wege zu einem konkreten Foto gelangt, zeigt die Detailseite zum entsprechenden Bild auf der rechten Seite den Fotografen an. Hier hätten Sie übrigens direkt die Möglichkeit, das Bild zu kaufen, so der Fotograf diese Möglichkeit vorgesehen hat:

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Interessieren Sie sich für weitere Werke desselben Fotografen, klicken Sie den Benutzernamen an und gelangen auf das entsprechende Profil:

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Portfolio: die eigene Foto-Website im Netz

Bis hierhin sind Sie nicht mit Portfolios in Berührung gekommen und brauchten das im Grunde auch in Zukunft nicht. Sie müssten schon gezielt den Link Portfolio, den ich im obigen Screenshot mit einem roten Pfeil markiert habe, klicken. Nur dann würden Sie zu zum Beispiel dieser Darstellung gelangen:

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Sie erkennen an der Adressleiste, dass nun eine Subdomain der Art nutzername.500px.com aufgerufen wurde, während die normalen Fotografenprofile auf 500px.com/nutzername lauten. Sie erkennen weiterhin, dass sich die Portfolio-Seite in keiner Weise in der üblichen Diensteoptik von 500px präsentiert, nicht mal überhaupt einen direkten Rückschluss auf 500px impliziert.

500px stellt für die Portfolios etliche Themes zur Verfügung, aus denen Fotografen eines wählen können. Eventuell fragen Sie sich, wofür das Portfolio letztlich gut sein soll, bricht es doch komplett aus 500px aus und stellt eine fast schon autark wirkende Plattform bereit.

Nun, genau das ist die Absicht dahinter. Mit einem Portfolio können sich Fotografen ihre eigene Website auf der Basis der 500px-Infrastruktur und all ihrer bereits hinterlegten Bilder schaffen. Dieses Portfolio lässt sich dann unabhängig von 500px nutzen, im häufigsten Falle eben als Web-Präsenz des jeweiligen Fotografen. Flugs einen eigenen Domain-Namen über die Subdomain gelegt: Fertig.

Für Anfang Mai verspricht 500px nun einen kompletten Relaunch dieses Features, das in seiner derzeitigen Inkarnation einige Nachteile hat. Zum einen natürlich, aber das liegt in der Natur des Konzepts, verlässt man die 500px-Plattform, sobald man auf ein Portfolio wechselt. Die gesamte Infrastruktur, die UI des Dienstes ist weg. Das ist schade, aber nicht zu ändern, ohne das Konzept der autarken Fotografen-Website ad absurdum zu führen.

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Ein weiterer Nachteil bestand bislang in der eingeschränkten Auswahl verfügbarer Themes und deren noch eingeschränkterer Anpassungsmöglichkeiten. Das neue Portfolio-Feature wird deutlich mehr und deutlich modernere Themes bieten, die stärker erweiterbar sein werden, sogar mit entsprechenden Kenntnissen in CSS quasi komplett angepasst werden können. Das ist eine großartige Sache.

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Der zweite, noch wesentlichere Nachteil, wenn man sich das Fotografentum als Beruf vorstellt, war die Tatsache, dass man aus Portfolios heraus nicht direkt Bilder verkaufen konnte. Hierzu war der Rücksprung nach 500px unumgänglich. Diesen gravierenden Mangel stellen die neuen Portfolios ebenfalls ab.

Mit den Anfang Mai zu erwartenden neuen Künstler-Portfolios wird 500px noch einmal deutlich interessanter als Heimstatt für (Profi-)Fotografen.

Portfolios nur mit Awesome-Account, Preiserhöhung steht unmittelbar bevor

Bereits derzeit ist es so, dass Portfolios nur Bestandteil des Awesome-Accounts sind, der derzeit noch mit knapp 50 USD zu Buche schlägt. Ab dem 1. Mai 2013 wird der Preis des Awesome-Account auf 75 USD im Jahr erhöht.

Der Preis des Plus-Account, der das Portfolio-Feature nicht enthält, aber immerhin unbegrenzt viele Foto-Uploads erlaubt, wird von rund 20 USD auf 25 USD im Jahr steigen.

Freuen dürfen sich vor allem die Nutzer des Free-Accounts, den es auch weiterhin geben wird. Bei diesem Account-Typ wird das wöchentliche Upload-Limit von derzeit 10 Fotos auf 20 Fotos verdoppelt.

Damit das klar ist: 75 USD pro Jahr stellen zwar eine saftige Preiserhöhung um 50% dar, machen den Dienst jedoch keinesfalls unattraktiv. 75 USD im Jahr sollten einem die Features von 500px schon wert sein. Insbesondere dann, wenn man mit der Fotografie seinen Lebensunterhalt verdient.

Haben Sie Erfahrungen mit 500px? Lassen Sie uns daran teilhaben, in den Kommentaren…

Links zum Beitrag:

  • Homepage | 500px.com
  • Announcing New Portfolios | 500px Blog
  • Im Beitrag verwendetes Portfolio von Sara K. Byrne
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(Kostenlose) Services Essentials Fotografie Inspiration

Photo Pin: Flickr-Bilder einfach und ohne Lizenzprobleme verwenden

Bilder, die man kostenlos und dennoch kommerziell nutzen darf, gibt es zwar zuhauf im Weltennetz. Wenn es sich dabei jedoch nicht um vollständig lizenzfreie Bilder handelt, wie sie etwa grundsätzlich bei Pixabay zu finden sind, stellt sich im Rahmen der Nutzung allerdings stets das Problem der korrekten Befolgung der Lizenzbestimmungen. Das ist alles in den Griff zu bekommen, sofern es sich um spezialisierte Plattformen, wie Fotolia oder Pixelio handelt. Dabei bietet auch Flickr kostenlos legal verwendbare Fotos. Allein, wer schon einmal im Bestand gestöbert hat, der weiß: das Prozedere ist nicht für den Alltagsgebrauch geeignet. Der Online-Service Photo Pin tritt an, genau diesen Aspekt der Alltagstauglichkeit zu ergänzen.

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Photo Pin legt alternative UI über Flickr

Photo Pin ist kein Bilderservice in der Tradition von Pixabay, Fotolia oder Pixelio. Photo Pin ist nicht viel mehr als ein UI-Aufsatz für Flickr. Unter Verwendung der Flickr API durchsucht Photo Pin den gesamten Bilderbestand, der allein bei Filterung nach SA-Lizenz fast 39 Millionen Fotos umfasst.

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Die Schalter in der Photo Pin Oberfläche erlauben die Filterung der Suchergebnisse nach kommerziell und nicht-kommerziell. Die Sortierung der Ergebnisse erfolgt nach Aktualität, Relevanz oder Interessantheit.

Die Bildergebnisse werden in einem endlosen Grid zeitgemäß präsentiert. Über „Get Photo“ greift man auf das einzelne Bild zu. Ein modales Fenster öffnet sich, in welchem die verfügbaren Auflösungen zum Download angeboten werden. Zudem, und das ist der wesentliche Vorteil, bietet Photo Pin den erforderlichen Attribution-Link vorkonfektioniert zum Auskopieren an.

Damit wird die Verwendung der Bilder stark vereinfacht und alltagstauglich. Um keinen falschen Eindruck von Sicherheit zu erwecken, weist Photo Pin ausdrücklich darauf hin, dass man in jedem Falle nochmal direkt auf Flickr die Lizenz checken sollte.

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So gestaltet sich der Workflow angenehm:

  • Freitextsuche auf Photo Pin
  • Download der entsprechenden Auflösung
  • Gegencheck der Lizenz
  • Auskopieren der Attribution-Info

Im Vergleich zur manuellen Flickr-Direktmethode spart man sich mit Photo Pin einigen Aufwand. Zudem ist die Photo Pin UI weit übersichtlicher und handhabbarer als Flickrs Original. Der Link mit dem Verweis zur Quelle ist ordentlich formatiert, aber weiter anpassbar, vor allem mit Blick auf Deutschsprachigkeit.

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Zum Schluss will ich gern nochmal darauf hinweisen, dass die Verwendung fremder Bilder stets ein Risiko darstellt. Man kann damit nicht vorsichtig genug sein und so weiter. Für den Bereich der Lebensmittelfotos rief ich vor mittlerweile fünf Jahren eine nach wie vor existente Alternative ins Leben, für alle anderen Bereiche muss man eben etwas suchen. Photo Pin ist dabei ein guter Anfang…

Links zum Beitrag:

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Infografiken Inspiration

Bilder sind alles – fast [Infografik]

Die Designer des Bilder-, Illustrations- und Font-Providers Veer stellen eine schicke, animierte Infografik vor, die auf einen langen Blick zusammenfasst, was man als Entwickler und Content-Produzent an vielen Ecken und Enden des Web immer wieder vorgetragen bekommt. Es geht um die Wichtigkeit guter Bilder; naheliegend bei einem Bilderdienstleister, aber deswegen dennoch wahr. Schön, wenn man die wesentlichen Erkenntnisse an einer Stelle, noch dazu in ansprechender Aufmachung, gesammelt präsentiert bekommt. Und natürlich genau die richtige Beschäftigung für einen kalten Sonntagnachmittag…

Der Aufstieg visueller Medien steigert die Wichtigkeit von Bildern

Es ist eine alte Weisheit: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Dass ein reich bebilderter Beitrag leichter lesbar ist und mehr Aufmerksamkeit erzeugt als eine reine Textwüste, ist eine weitere, unwiderlegbare Erkenntnis. Designer und Inhaltersteller sind sich dieser Umstände seit Dekaden bewusst.

Wie eine Bestätigung kann daher der Aufstieg der diversen bildorientierten Dienste gelten. Gerade der kometenhafte Aufstieg der Smartphones mit ihren stetig besser werdenden Kameras sorgt für eine immer visueller werdende Kultur. Instagram, Pinterest, Facebook, Flickr, 500px, Google+ und wie sie alle heißen, basieren teils vollständig, teils wesentlich auf der Verfügbarkeit von immer mehr Bildmaterial im sozialen Web.

Da ist es sinnvoll, sich die wesentlichen Fakten zum Thema Bildeinsatz in der Kommunikation noch einmal deutlich vor Augen (sic!) zu führen:

  • 55% der gesamten zwischenmenschlichen Kommunikation ist visuell
  • Unterstützt man eine Botschaft mit Bildmaterial, wird diese mit um bis zu 65% gesteigerter Wahrscheinlichkeit im Gedächtnis behalten
  • 30% aller Hirnzellen werden für das Sehen benötigt
  • Bildunterstützte Botschaften werden um 20% schneller aufgenommen, als solche ohne Bilder
  • Die Wahrnehmung der Umwelt wird durch das Sehen dominiert. Alle anderen Sinne spielen eine vergleichsweise geringfügige Rolle

Zusätzlich zu den Basics befasst sich Veers Infografik mit dem Anstieg der Bilder im historischen Vergleich, sowie konkreten quantitativen Angaben zu verschiedenen sozialen Netzwerken, etwa Pinterest, Facebook und Instagram. So werden allein auf Facebook pro Minute 174.000 Bilder hochgeladen. 70% der gesamten sozialen Kommunikation in Netzwerken dreht sich um oder bezieht sich auf Bilder.

Weitere interessante Fakten entnehmen Sie bitte der folgenden Infografik aus dem Hause Veer. Mittels Klick auf die Grafik gelangen Sie zur animierten Originalausgabe:

[Quelle: Veer.com]