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Zum freien Download: die 500 besten Fotos von Trey Ratcliff in voller Auflösung

Das ist mir einen Beitrag wert. Trey Ratcliff, Weltenbummler und Profi-Fotograf, unterzog sich in der vergangenen Nacht der Mühe, seine 500 Favoriten zu einem Album zusammenzustellen und exklusiv auf Google+ zu veröffentlichen. Er entschied sich für Google+, weil er dort zum einen ohnehin sehr aktiv ist und er zum anderen keine Kompromisse hinsichtlich der Auflösung eingehen musste. Alle Bilder liegen in ihrer vollen Ursprungsauflösung vor.

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Trey Ratcliff: Stuck in Customs

Wer sich für HDR- oder Landschafts-Fotografie interessiert, ist mit Sicherheit in mehr als einer Liste zum jeweiligen Thema über den Namen Trey Ratcliff gestolpert. Treys zentrale Anlaufstelle im Weltennetz finden Sie unter "Stuck in Customs", was zu deutsch soviel bedeutet wie "Im Zollbereich festsitzen". Trey reist extrem viel und die Zollformalitäten scheinen ihn bereits nachhaltig Lebenszeit gekostet zu haben. So würde ich die Namenswahl nachvollziehbar begründen…

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Trey Ratcliff verdient seine Brötchen auf vielfältige Art und Weise. Natürlich fotografiert er im Auftrag, er schreibt aber auch Bücher, Tutorials und Reviews und hält Workshops oder nimmt Engagements als Sprecher auf Konferenzen weltweit wahr. Sogar Software und Apps für Mobilgeräte entwickelt er. Ich übertreibe sicherlich nicht, wenn ich Trey Ratcliff in die Top 20 der weltweiten Fotografen-Charts einordne.

Die 500 besten Bilder unter CC Non-Commercial

Exklusiv auf Google+ veröffentlichte Trey letzte Nacht seine 500 persönlichen Favoriten in ihrer jeweiligen Originalauflösung. Alle Bilder stehen unter der Lizenz Creative Commons und dürfen unter Namensnennung des Urhebers für nicht-kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.

Ich persönlich nutze Treys Bilder stets gern als Hintergrund für meine diversen Gerätschaften. Vom Windows- über den Mac-Desktop hin zu iPad und Galaxy S4 sorgen Werke aus Treys Maschinenpark für das angenehme Sehempfinden.

Machen Sie sich selbst ein Bild. Hier finden Sie eine Galerie mit allen Bildern und hier lesen Sie den Originalbeitrag aus Treys Feder. Das komplette Album lässt sich in einem Rutsch als Zip-Archiv herunterladen. Ich lade noch und bin inzwischen bei 800 MB angekommen.

Hier ein paar Beispiele dessen, was Sie erwarten dürfen:

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Eine sehr schöne Galerie mit Ratcliff-Werken finden Sie auch bei Smugmug. Viel Spaß damit!

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(Kostenlose) Services Essentials Fotografie Inspiration

Heimstatt für Fotografen: 500px wird noch attraktiver mit neuem Portfolio-Konzept, erhöht Upload-Limit für Free-Accounts

500px hat in den Reihen (semi-)professioneller Fotografen Flickr schon längst den Rang abgelaufen. Wer sich einmal durch den Dienst geklickt hat, der weiß auf Anhieb, wie das passieren konnte. 500px ist nicht nur viel schöner anzusehen, sondern auch wesentlich eleganter zu handhaben. So macht es Spaß, Fotos zu betrachten und zu erwerben. Fotografen dürfen sich freuen. Anfang Mai wird 500px das komplett überarbeitete Portfolio-Konzept vorstellen. Auf dessen Erfolg würde ich Wetten eingehen.

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500px: Bildsuchmaschine par excellence

Wenn Sie sich durch 500px bewegen, kommen Sie nicht notwendigerweise mit Portfolios in Berührung. Auf der Anwenderseite bietet 500px ein Konzept, das sich nicht am einzelnen Fotografen orientiert, sondern sich eher wie eine Suchmaschine für Bilder verhält.

Über eine Freitext-Suche oder grobe Kategorien, wie Popular, Upcoming und Fresh, aber auch über feiner definierte Kategorien, wie City & Architecture oder Landscapes nähert man sich dem einzelnen Bild. Dieses steht im Vordergrund, der Fotograf zunächst nicht. Ergänzt wird die Anmutung der Bildsuchmaschine durch eine redaktionelle Kategorie namens Editor’s Choice, in der sich handverlesene Werke finden, die die 500px Redaktion für sehenswert erachtet.

Ist man nun auf einem der vielen Wege zu einem konkreten Foto gelangt, zeigt die Detailseite zum entsprechenden Bild auf der rechten Seite den Fotografen an. Hier hätten Sie übrigens direkt die Möglichkeit, das Bild zu kaufen, so der Fotograf diese Möglichkeit vorgesehen hat:

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Interessieren Sie sich für weitere Werke desselben Fotografen, klicken Sie den Benutzernamen an und gelangen auf das entsprechende Profil:

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Portfolio: die eigene Foto-Website im Netz

Bis hierhin sind Sie nicht mit Portfolios in Berührung gekommen und brauchten das im Grunde auch in Zukunft nicht. Sie müssten schon gezielt den Link Portfolio, den ich im obigen Screenshot mit einem roten Pfeil markiert habe, klicken. Nur dann würden Sie zu zum Beispiel dieser Darstellung gelangen:

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Sie erkennen an der Adressleiste, dass nun eine Subdomain der Art nutzername.500px.com aufgerufen wurde, während die normalen Fotografenprofile auf 500px.com/nutzername lauten. Sie erkennen weiterhin, dass sich die Portfolio-Seite in keiner Weise in der üblichen Diensteoptik von 500px präsentiert, nicht mal überhaupt einen direkten Rückschluss auf 500px impliziert.

500px stellt für die Portfolios etliche Themes zur Verfügung, aus denen Fotografen eines wählen können. Eventuell fragen Sie sich, wofür das Portfolio letztlich gut sein soll, bricht es doch komplett aus 500px aus und stellt eine fast schon autark wirkende Plattform bereit.

Nun, genau das ist die Absicht dahinter. Mit einem Portfolio können sich Fotografen ihre eigene Website auf der Basis der 500px-Infrastruktur und all ihrer bereits hinterlegten Bilder schaffen. Dieses Portfolio lässt sich dann unabhängig von 500px nutzen, im häufigsten Falle eben als Web-Präsenz des jeweiligen Fotografen. Flugs einen eigenen Domain-Namen über die Subdomain gelegt: Fertig.

Für Anfang Mai verspricht 500px nun einen kompletten Relaunch dieses Features, das in seiner derzeitigen Inkarnation einige Nachteile hat. Zum einen natürlich, aber das liegt in der Natur des Konzepts, verlässt man die 500px-Plattform, sobald man auf ein Portfolio wechselt. Die gesamte Infrastruktur, die UI des Dienstes ist weg. Das ist schade, aber nicht zu ändern, ohne das Konzept der autarken Fotografen-Website ad absurdum zu führen.

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Ein weiterer Nachteil bestand bislang in der eingeschränkten Auswahl verfügbarer Themes und deren noch eingeschränkterer Anpassungsmöglichkeiten. Das neue Portfolio-Feature wird deutlich mehr und deutlich modernere Themes bieten, die stärker erweiterbar sein werden, sogar mit entsprechenden Kenntnissen in CSS quasi komplett angepasst werden können. Das ist eine großartige Sache.

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Der zweite, noch wesentlichere Nachteil, wenn man sich das Fotografentum als Beruf vorstellt, war die Tatsache, dass man aus Portfolios heraus nicht direkt Bilder verkaufen konnte. Hierzu war der Rücksprung nach 500px unumgänglich. Diesen gravierenden Mangel stellen die neuen Portfolios ebenfalls ab.

Mit den Anfang Mai zu erwartenden neuen Künstler-Portfolios wird 500px noch einmal deutlich interessanter als Heimstatt für (Profi-)Fotografen.

Portfolios nur mit Awesome-Account, Preiserhöhung steht unmittelbar bevor

Bereits derzeit ist es so, dass Portfolios nur Bestandteil des Awesome-Accounts sind, der derzeit noch mit knapp 50 USD zu Buche schlägt. Ab dem 1. Mai 2013 wird der Preis des Awesome-Account auf 75 USD im Jahr erhöht.

Der Preis des Plus-Account, der das Portfolio-Feature nicht enthält, aber immerhin unbegrenzt viele Foto-Uploads erlaubt, wird von rund 20 USD auf 25 USD im Jahr steigen.

Freuen dürfen sich vor allem die Nutzer des Free-Accounts, den es auch weiterhin geben wird. Bei diesem Account-Typ wird das wöchentliche Upload-Limit von derzeit 10 Fotos auf 20 Fotos verdoppelt.

Damit das klar ist: 75 USD pro Jahr stellen zwar eine saftige Preiserhöhung um 50% dar, machen den Dienst jedoch keinesfalls unattraktiv. 75 USD im Jahr sollten einem die Features von 500px schon wert sein. Insbesondere dann, wenn man mit der Fotografie seinen Lebensunterhalt verdient.

Haben Sie Erfahrungen mit 500px? Lassen Sie uns daran teilhaben, in den Kommentaren…

Links zum Beitrag:

  • Homepage | 500px.com
  • Announcing New Portfolios | 500px Blog
  • Im Beitrag verwendetes Portfolio von Sara K. Byrne
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Ist Fotografie tot? Natürlich … nicht [Infografik]

Das Wetter macht wenig Lust auf lange Spaziergänge mit entsicherter Kamera. Da erscheint die Frage, die das Softwarehaus Potluck aufwirft, nicht mal so abwegig. Ist Fotografie tot? So betiteln die App-Entwickler aus der Heimat der Fried Chicken eine aktuelle Infografik. In erster Linie als Promo-Maßnahme für ihre iOS-App Overgram gedacht, ist sie dennoch einen Blick wert. Perfekt für einen regnerischen Sonntag….

Die Explosion mobiler Fotos

Natürlich ist Fotografie nicht tot, sondern lebendiger denn je zuvor. Das wissen auch die Entwickler der App Overgram, die als Aufsatz zu Instagram gedacht ist und in die dortigen Bilder Texte einfügen kann. Overgram ist eine auf Instagram reduzierte Variante der Bezahl-App Over, die nicht auf einzelne Dienste limitiert ist. Overgram ist auf den ersten Blick kostenlos, fügt dann jedoch Wasserzeichen in die Bilder ein, die man nur mit einem In-App-Kauf gegen Zahlung von 0.89 € entfernen kann. Over kostet direkt 0,89 €, könnte also die sinnvollere Variante sein. Hier lassen sich für weitere 0,89 € mehr Fonts hinzukaufen. Inwieweit die Apps das Geld wert sind, kann ich nicht beurteilen. Zurück zum Thema.

Das Ausmaß der Bedeutung mobiler Fotografie lässt sich annähernd ermessen, wenn man sich vor Augen führt, dass in den letzten 186 Jahren insgesamt rund 3,5 Billionen, also 3.500 Milliarden Fotos gemacht wurden. Die Verdopplung auf 7.000 Milliarden wird in weniger als zehn Jahren erwartet. Allein im Zeitraum von 2000 bis 2011 steig die Zahl der jährlich aufgenommenen Bilder von 86 Milliarden auf 380 Milliarden. Seit etwa Mitte der Nuller Jahre fällt die Zahl analog aufgenommener Bilder rapide, die digitale Fotografie ist unangefochtener Spitzenreiter und die Zahlen steigen weiter.

Allein auf Facebook werden täglich 300 Millionen Fotos hinzugefügt. Dagegen sieht Instagram mit seinen 2,24 Millionen täglich hochgeladenen Bildern geradezu mickrig aus. Dabei wächst der jetzt zu Facebook gehörende Dienst rasant und konnte allein im letzten Jahr von 1 Million auf 27 Millionen Nutzer wachsen. Bei der Zahl der täglich aktiven Nutzer übertrumpft Instagram inzwischen sogar den ähnlich gelagerten, dabei aber eher textbasierten Dienst Twitter um 400.000.

Getreu dem Motto „Die beste Kamera ist die, die du dabei hast“ zeigt sich, dass Smartphone-Nutzer deutlich häufiger geneigt sind, mal eben ein Foto zu machen, als Verwender sonstiger digitaler Kameras. Allein das Editing wird nach wie vor mit deutlichem Abstand lieber am Computer erledigt.

Die Infografik bietet weitere interessante Daten. Hier ist sie:

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