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Warum teuer, wenn’s auch gratis geht? Die 14 besten Photoshop-Tricks für Gimp-Nutzer

Gimp ist die Alternative für Photoshop. Da muss diese freie Software doch leicht alle erdenklichen und bewährten Tricks der Konkurrenz leicht beherrschen können. Und tatsächlich werden Sie hier sehen, wie Gimp sich der Herausforderung stellt, und in unseren 14 Quicktipps seine mächtigen Funktionen ausspielt.

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01. Der Orton-Effekt

Hierbei werden eine scharfe und eine weichgezeichnete Version eines Fotos verrechnet, so dass der Kontrast kreativ gesteigert wird. Kopieren Sie die Ebene über Ebene > Ebene duplizieren oder Umschalt+Strg+D. Stellen Sie den Ebenenmodus auf Bildschirm um.

Nach Ebene > Neu aus Sichtbarem gehen Sie auf Filter > Weichzeichnen > Gaußscher Weichzeichner und geben einen Wert an, der das Bild leicht verschwimmen lässt. Ändern Sie den Modus auf Multiplikation ab. So erhält das Foto einen spannenden, wiedererkennbaren Bildstil.

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Luxury woman in a car / #122429398 / InnervisionArt

02. Retro-Look dank Kurvenarbeit

Gehen Sie im Menü auf Ebene > Ebene duplizieren. Um die Farben dieser Kopie anzupassen, gehen Sie auf Farben > Kurven und wählen da den Kanal: Rot an. Formen Sie eine leichte S-Kurve und wechseln Sie zum Kanal: Grün, um auch da eine leichte S-Kurve zu formen. Im Kanal: Blau erzeugen Sie eine Kurve, die wie ein umgedrehtes S wirkt, also genau den gegenteiligen Verlauf wie zuvor.

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Die Schatten sind damit bläulicher und die Highlights gelblicher geworden. Nach Ebene > Neue Ebene und dem Bestätigen über OK füllen Sie diese mit der Farbe #000066 (RGB 0, 0, 102), über Bearbeiten > Mit Vordergrundfarbe füllen. Stellen Sie den Modus auf Nur Aufhellen um.

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girl in retro / #109835783 / Yana Zastolskaya

03. Dodge & Burn-Look

Nach Ebene > Ebene duplizieren ändern Sie den Modus der Kopie auf Weiche Kanten ab. Gehen Sie auf Farben > Invertieren und dann auf Filter > Weichzeichnen > Gaußscher Weichzeichner mit einer Weichzeichnung, die das Porträt gut verschwimmen lässt.

Nach Ebene > Neu aus Sichtbarem löschen Sie die darunter liegende Ebene. Stellen Sie den Modus auf Überlagern um und gehen Sie im Menü auf Farben > Entsättigen mit Helligkeit. Wenden Sie noch einmal den Gaußschen Weichzeichner an.

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An old man with a grey beard / #67390144 / Markus Gann

04. Sepia-Look in Porträts

Gehen Sie bei einem Porträt auf Ebene > Ebene duplizieren und dann auf Farben > Einfärben. Ändern Sie den Farbton auf einen Orangeton ab und reduzieren Sie stark die Sättigung. Reduzieren Sie die Deckkraft dieser Ebene etwas. Möchten Sie einen Bereich, wie etwa die Lippen, farblich hervorheben, so gehen Sie auf Ebene > Neue Ebene und ändern Sie den Modus auf Farbton ab. Malen Sie mit dem Pinsel und roter Vordergrundfarbe über die Lippen.

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Retro portrait / #130846733 / Oleg Gekman

05. Edle Blässe

Für eine edle Blässe der Haut kopieren Sie das Porträt über Ebene > Ebene duplizieren. Ändern Sie den Modus auf Bildschirm ab. Nach Farben > Entsättigen gehen Sie auf Ebene > Maske > Ebenenmaske hinzufügen. Bestätigen Sie über Hinzufügen und füllen Sie die Maske mit schwarzer Farbe. Mit dem Pinsel und weißer Vordergrundfarbe malen Sie nun die blasse Haut ein. Über die Deckkraft kontrollieren Sie die Stärke der Umsetzung.

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Portrait of young beautiful girl / #131891831 / Oleg Gekman

06. Ein-Fenster-Modus aktivieren

In der aktuellen Version von Gimp können Sie leicht über Fenster > Einzelfenster-Modus den alten Drei-fenster-Modus verlassen und damit Photoshop etwas ähnlicher werden.

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07. Photoshop-Plugins in Gimp nutzen

Für Photoshop gibt es unzählige Photoshop-Plugins von Drittanbietern zu entdecken. Installieren Sie die Erweiterung PSPI in Gimp, so stehen Ihnen diese Plugins auch in dieser Bildbearbeitung zur Verfügung. Dann können Sie leicht die Erweiterungen per Filter -> Photoshop Plug-In Settings einbinden.

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08. Natürliches Licht verstärken

Erzeugen Sie eine neue Ebene über Ebene > Neue Ebene und ändern Sie den Modus auf Abwedeln ab. Reduzieren Sie die Ebenendeckkraft auf 20% (später können Sie diese noch erhöhen oder verringern, um den Effekt zu steuern).

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Venice, Italy and wooden surface / #143840113 / Iakov Kalinin

Es geht jetzt darum, dass Licht in dem Foto natürlich und ganz gezielt zu verstärken. Nehmen Sie dazu immer wieder aus Bereichen eine dominierende Farbe mit der Pipette auf und malen Sie dann über diese Stelle mit dem Pinsel.

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09. Versteinerter Text-Effekt

In einem neuen Dokument schreiben Sie mit dem Text-Werkzeug und der Schriftart und –Größe Ihrer Wahl einen Buchstaben oder ein Wort. Oberhalb des Textes fügen Sie eine Steintextur ein.

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Klicken Sie die Text-Ebene mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Auswahl aus Alphakanal aus. Bei der Ebene mit der Textur gehen Sie über einen Rechtsklick auf die Ebene auf Ebenenmaske hinzufügen und wählen im Dialog-Fenster Auswahl aus und bestätigen über Hinzufügen.

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Für die Funktion der Ebenenstile speichern Sie sich die Layer Effects ab. Das Skript wird einfach in dem Ordner C:Programme / GIMP 2 / share / gimp /2.0 / scripts abgelegt. In Gimp gehen Sie danach auf Filter > Skript-Fu > Skripte auffrischen. Heben Sie die Auswahl auf und aktivieren Sie die Textur. Gehen Sie dann auf Script-Fu > Layer-Effects > Bevel and Emboss. Wählen Sie Style: Inner Bevel und Größe: 8 Pixel an. Drücken Sie mehrfach Ebene > Nach unten vereinen, bis der 3D-Text eine Einheit bildet. Gehen Sie noch auf Script-Fu > Layer-Effects >Drop Shadow.

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Modern Living Room / #132862157 / mmphotographie.de

10. Nur zum Teil gefärbt

Möchten Sie den Blick des Betrachters auf einen bestimmten Bildbereich lenken, so wandeln Sie da Foto etwa in eine schwarz-weiße Version um, in der nur ein Bildelement noch die Farbe zeigt. Gehen Sie dazu auf Ebene > Ebene duplizieren und Farben > Entsättigen und bestätigen Sie über OK. Nach Ebene > Maske > Ebenenmaske hinzufügen und dem Bestätigen über Hinzufügen malen Sie mit dem Pinsel und schwarzer Farbe ganz gezielt die Farbe wieder ein.

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Poppy flower in the sky / #79984759 / Andrey tiyk

11. Bildmaterial Drehen oder Spiegeln

Gehen Sie im Menü auf Bild > Transformation > Horizontal oder Vertikal spiegeln zum Spiegeln des Bildes oder auf Bild > Transformation > Um 90 Grad oder 180 Grad drehen zur Drehung des Bildes. Eine Besonderheit an dieser Stelle ist die Funktion Bild > Transformation > Guillotine. Wurden zuvor eine oder mehrere Hilfslinien gezogen, so erzeugt Gimp darauf bezogen neue Dokumente in der vorgegeben Größe.

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12. Bild zuschneiden

Um ein Bild zuzuschneiden, wählen Sie das Werkzeug Zuschneiden an und klicken Sie damit in das Bild. Halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie den Rahmen auf der anzeigt, was vom Bild erhalten bleiben soll. Jede Ecke kann angeklickt und gezogen werden, um den Bildausschnitt perfekt zu wählen. Sind Sie zufrieden, so klicken Sie schnell doppelt in die Bildmitte, um den Ausschnitt freizustellen.

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Portrait of a beautiful steampunk woman / #145634686 / Kiselev Andrey Valerevich

13. Ebenengruppen

Zur Optimierung der Übersichtlichkeit ist es möglich, in Gimp Ebenengruppen anzulegen. Gehen Sie dazu im Menü auf Ebene > Neue Ebenengruppe oder im Ebenenfenster mit einem Rechtsklick auf eine der Ebenen und Neue Ebenengruppe. Die Ebenen werden einfach durch Anklicken und Ziehen in die Ebenengruppe sortiert. Geben Sie der Ebenegruppe durch Doppelklick einen neuen Namen.

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14. Tastenkürzel konfigurieren

Nach Bearbeiten > Einstellungen gehen Sie auf Oberfläche und aktivieren Dynamische Tastenkombinationen benutzen. Bestätigen Sie über Ok und gehen Sie über einen Befehl eines Menüs. Bleiben Sie ruhig stehen und drücken Sie dann eine Tastenkombination für diesen Befehl. Empfehlenswert sind Tastenkürzel wie etwa Strg+Alt+Zeichen.

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(dpe)

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Best of Gimp: 40 professionelle Tutorials plus erlesene Profi-Tipps

The Gimp ist die freie Bildbearbeitungssoftware schlechthin. Kostenlos, leistungsstark und von einer großen Community getragen. Da verwundert es kaum, dass es auch hier zahlreiche großartige Tutorials zu entdecken gibt. Die schönsten Beiträge wir in diesem Artikel gesammelt, gewürzt mit einigen Tipps und Tricks.

Tutorials zu Photoshop, Illustrator und WordPress? Bitte hier entlang.

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Tutorial: The creepy zombie hand of death!

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 5 von 6
Thema: Komposition
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© devvv

Tutorial: Glow FX extreme

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Lichteffekte
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© devvv

Creating a Diorama Effect

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: Gimper
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Gimper

Graffiti Tutorial

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: sglider12
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Text-Effekt
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© sglider12

Light Painting in Gimp

Website: puteraaladin.blogspot.in
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Starlight86

How to make Photographs Vintage in GIMP

Website: scottphotographics.com
Urheber: Michael Scott
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Michael Scott

How to make a Globe/Planet photo manipulation in GIMP

Website: scottphotographics.com
Urheber: Michael Scott
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Michael Scott

Brains Icon

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: Gimper
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Icon-Gestaltung
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© Gimper

Make An Extremely Real Letter In GIMP

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: Gimper165
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Komposition
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© Gimper165

Process: Full Spectrum Circle Effect

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Farbeffekt
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© Starlight86

 

Gimp-Kurztipp #1: Hochpass-Schärfung mit Gimp

01 Skript installieren

Noch steht Ihnen dieser Filter nicht zur Verfügung. Gehen Sie dazu auf gimp.org und laden Sie das Skript herunter. Das Skript wird einfach in dem Ordner C:Programme / GIMP 2 / share / gimp /2.0 / scripts abgelegt. In Gimp gehen Sie danach auf Filter > Skript-Fu > Skripte auffrischen.

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02 Hochpass-Filter anwenden

Gehen Sie im Menü auf Ebene > Neu aus Sichtbaren und dann auf Filter > Allgemein > High Pass Filter. Im Dialog-Fenster geben Sie den Radius des Filters an der bestimmt, wie viele Details übernommen werden. Probieren Sie einen Radius von 5 aus und bestätigen Sie über OK.

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03 Füllmethode: Überlagern

Stellen Sie den Ebenenmodus von Normal auf Überlagern um. Ist der Effekt zu stark, so reduzieren Sie einfach die Ebenendeckkraft.

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Split-toning in GIMP

Website: gimp-tutorials.ne
Urheber: Gimper
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Gimper

The Ultimate Gimp Planet Tutorial

Website: mygimptutorial.com
Urheber: mygimptutorial.com
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Komposition
gimp12

© mygimptutorial.com

Gimp Tutorial: Experiment on 3D Text Effect in Gimp

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Text-Effekt
gimp13

© Starlight86

Gimp Tutorial: Creating Dark Surreal Image in Gimp and Irfan View

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildkomposition
gimp14

© Starlight86

Glossy bolt tutorial in GIMP

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: sglider12
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Icon-Gestaltung
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© sglider12

Gimp Tutorial: Add HDR-like effect to a normal potrait picture

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp16

© Starlight86

Tutorial: Masking hair with fine strands

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Freistellen
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© devvv

Leopard’s Aurora Borealis wallpaper in GIMP

Website: abduzeedo.com
Urheber: Abduzeedo
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Abduzeedo

Making Skies dramatic in GIMP

Website: scottphotographics.com
Urheber: Michael Scott
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Michael Scott

Tutorial: Creating a Vista-like wallpaper

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© devvv

 

Gimp-Kurztipp #2: Dodge & Burn

01 Anwendung vorbereiten

Gehen Sie im Menü auf Ebene > Neue Ebene und bestätigen Sie über OK. Stellen Sie die Vordergrundfarbe auf HTML-Notation #808080 ein und gehen Sie auf Bearbeiten > Mit Vordergundfarbe füllen. Stellen Sie die Füllmethode von Normal auf Überlagern um.

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02 Dodge & Burn

Mit der Dodge & Burn-Technik können Sie nun gezielt die Lichtsitation im Bild beeinflussen. Wählen Sie das Werkzeug Abwedeln / Nachbelichten an und setzen Sie die Deckkraft des Werkzeuges auf 40% herab. Mit dem Typ: Abwedeln können Sie Bereiche aufhellen, mit dem Typ: Nachbelichten Bereiche abdunkeln. So können Sie Porträts weitaus räumlicher gestalten.

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Super Slick Dusky Lighting Effects in Gimp

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: sick
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Lichteffekt
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© sick

Creative Composition

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: ajit
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Komposition
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© ajit

Gimp Tutorial: Awesome Bokeh Effect in Gimp

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp23

© Starlight86

Tutorial: Beautiful Parrot Photo Manipulation in Gimp

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: starlight86
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildkomposition
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© starlight86

Creating Fireball and Explosion effect in Gimp

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: starlight86
Schwierigkeitsgrad: 5 von 6
Thema: Bildkomposition
gimp25

© starlight86

Cool Typography Design Poster in Gimp

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Text-Effekt
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© Starlight86

Beautiful Planet Effect in Gimp Tutorial

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildkomposition
gimp27

© Starlight86

Tutorial: Exploding Planet

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildeffekt
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© devvv

Sun Ray Effect

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: roy
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Bildeffekt
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© roy

Recoloring Eyes for Gimp

Website: droz928.deviantart.com
Urheber: Jacob Dillon
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Bildmanipulation
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© Jacob Dillon

 

Gimp-Kurztipp #3: Pfeile zeichnen

01 Funktionen aktivieren

Auch für die Pfeile müssen Sie wieder ein Skript von gimp.org unter C:Programme / GIMP 2 / share / gimp /2.0 / scripts speichern. Gehen Sie auf Filter > Skript-Fu > Skripte auffrischen. Die Pfeil-Funktion können Sie über Werkzeuge > Pfeil aufrufen.

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02 Pfeil zeichnen

Wählen Sie das Pfade-Werkzeug an und klicken Sie zweimal in das Dokument. Bitte beachten Sie: Der erste Klick steht für die Pfeilspitze. Nach Werkzeuge > Pfeil wird ein recht großes Dialog-Fenster mit zahlreichen Optionen angeboten. Bestimmen Sie darin etwa die Größe der Spitze. Achten Sie darauf, dass die aktuelle Vordergundfarbe die Farbe des Pfeiles bestimmt.

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Draw An Angry Cat

Website: kalaalog.com
Urheber: kalaalog.com
Schwierigkeitsgrad: 5 von 6
Thema: Digitales Malen
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© kalaalog.com

Tutorial: Splash Screen: Create a colorful stream of light with particles

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© devvv

Gimp tutorial – How to create a nice dotted background

Website: armino.ro
Urheber: Armino
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Textureffekt
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© Armino

Tutorial: Infrared / Monochrome Effect

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© devvv

Creating an Urban-Style Piece of Artwork

Website: sglider12.blogspot.de
Urheber: Sarah Davison
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildkomposition
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© Sarah Davison

Create a real photo print

Website: gimp.pixtuts.com
Urheber: gimp.pixtuts.com
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© gimp.pixtuts.com

Photomanipulating Nebula Clouds -Tutorial for Gimp

Website: alienbu.deviantart.com
Urheber: AlienBU
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildeffekt
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© AlienBU

Gimp DROSTE effect TUTORIAL

Website: lostknightkg.deviantart.com
Urheber: lostknightkg
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Bildeffekt
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© lostknightkg

How to remove the background from an image using the Gimp

Website: tutorialgeek.blogspot.de
Urheber: tutorialgeek.blogspot.de
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Freistellen
gimp39

© tutorialgeek.blogspot.de

How to make a photograph Lomographic in GIMP

Website: scottphotographics.com
Urheber: Michael Scott
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Michael Scott

(dpe)

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Bilder & Vektorgrafiken bearbeiten Design Photoshop Sonstige Programme

Keine Lust auf die Cloud? 10 professionelle Alternativen zu Photoshop CC

Photoshop CC ist kein Produkt mehr, das Sie kaufen können. Einzig eine monatliche Mietoption steht zur Wahl. Da ist es kein Wunder, dass viele (auch sehr treue) Photoshop-Anwender nach einer guten Alternative Ausschau halten. Wir stellen Ihnen zehn der besten Photoshop-Konkurrenten vor und listen die herausragenden Features auf.

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Traditionelle Software statt der Wolke

Adobe Photoshop Elements

Hersteller: Adobe Systems Software
Website: adobe.com
Preis: 77,00 EUR
Windows / Mac OS: Ja / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Ebenen, Filter, Effekte, Rahmen, Share-Funktionen, Photomerge, Inhalts-basiertes Verschieben

Die erste Alternative ist Photoshop selbst – hier als abgespeckte Variante Photoshop Elements, die immer noch außerhalb der Cloud verfügbar ist. Ein Großteil der Funktionen des großen Bruders wurden übernommen, allerdings in einer anderen, auf die Zielgruppe zugeschnittenen Bedienoberfläche verpackt.

Es gibt zahlreiche Automatismen, wie etwa die Auto-Fixes, die mit nur einem Klick das Foto optimieren oder mit einem Effekt ausstatten. Die Bedienung ist also sehr einfach gehalten und doch effektiv, da im Hintergrund die gleichen Algorithmen arbeiten.

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Pixelmator

Hersteller: Pixelmator Team
Website: pixelmator.com
Preis: 14,99 EUR
Windows / Mac OS: Nein / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Formen, Stile, Ebenen, Text, Masken, Retusche-Werkzeuge, Share-Funktion

Pixelmator ist eine der schönsten Photoshop-Alternativen. Liebevoll gestaltete Icons, hochwertige Funktionen. Der größte Haken ist wohl, dass die Software nur für Mac OS zur Verfügung steht. Es stehen dem Gestalter alle wichtigen Photoshop-Features zur Verfügung, wie etwa die Ebenen-Funktionalität, Filter, Masken, ein Schnellauswahlwerkzeug, Farbkorrekturen, Farbstile, Pinsel oder Ebeneneffekte.

Die Bedienoberfläche ist übersichtlich und es werden zahlreiche Formate, wie etwa JPG, GIF, TIF und sogar das Photoshop-Format PSD unterstützt.

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Gimp

Hersteller: Gimp.org
Website: gimp.org
Preis: Freeware (GNU Project)
Windows / Mac OS / Linux: Ja / Ja / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Ebenen, Kanäle, Ebenengruppen, Pfade, Ein-Fenster-Modus, Hardwarebeschleunigung

Die vermutlich meist genannte Alternative zu Adobe Photoshop ist wohl Gimp. Und die freie Software kann sich auch mehr und mehr mit dem Vorbild messen. So sind alle Auswahlwerkzeuge vorhanden, Farb- und Kontrastkorrekturen ein Kinderspiel und auch einige Retuschewerkzeuge im Angebot. Natürlich gibt es Ebenen und Kanäle. Zahlreiche Formate können geöffnet werden, wie etwa Tiff, JPG, Gif, PNG, PSD und BMP.

Und da Gimp Photoshop in der aktuellen Version noch ähnlicher geworden ist, braucht es auch nicht mehr der Erweiterung GIMPshop, etwa für den Ein-Fenster-Modus, der nun Standard ist.

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PaintShop Pro X6 Ultimate

Hersteller: Corel
Website: corel.com
Preis: 89,99 EUR
Windows / Mac OS: Ja / Nein
Englisch / Deutsch: Ja / Nein
Features: HDR, Geotagging, Anpassungsebenen, RAW-Editor, 64-Bit, FaceFilter3

In der gleichen Preisliga wie Photoshop Elements spielt auch PaintShop Pro X6. Automatische Fotokorrekturen gibt es auch hier, besonders für die Schönheitsretusche. So sorgt etwa die FaceFilter genannte Funktion für die Porträtoptimierung. Automatische Auswahlfunktionen und ein Pinsel für Auswahlen ermöglichen das schnelle Selektieren.

Selbst HDR-Werkzeuge, Skripte, Plugins von Drittanbietern und Soforteffekte werden geboten. Praktisch sind die zahlreichen Video-Tutorials für Mitglieder, für den leichten Einstieg. Das Retro-Lab sorgt für die beliebten Fotoeffekte, wie von Instagram, Hipstamatic und Co. gewohnt.

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Aperture

Hersteller: Apple
Website: apple.com
Preis: 69,99 EUR
Windows / Mac OS: Nein / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Gesichtserkennung, GPS-Funktion, Effekte, Quick-Brush-Pinsel, Share-Funktion

Direkt von Apple angeboten, ist die Bildbearbeitung Aperture konsequenterweise auch nur für Mac OS erhältlich. Zunächst ist Aperture eine Bildverwaltung, die dank einer Gesichtserkennung eine Sortierung auch nach Personen zulässt, sobald diese identifiziert wurde. Auch die GPS-Ortskoordinaten können hier zur Einschränkung der Suchergebnisse eingesetzt werden.

Nachdem die Fotos dann bewertet, mit Schlagwörtern, Etiketten und Markierungen ausgestattet wurden, geht es an die Optimierung. Effekte geben Ihren Fotos den besonderen Look und die 15 Quick-Brush-Pinsel ermöglichen die verlustfreie und punktgenaue Verbesserung des Bildmaterials.

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DxO Optics Pro

Hersteller: DxO Labs
Website: dxo.com
Preis: 149,00 EUR
Windows / Mac OS: Ja / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Geometrische Korrekturen, Anti-Staub, Farbmanagement, RAW-Konvertierung

Wer einzig Fotos optimieren möchte, der findet in DxO Optics Pro eine interessante Alternative. Zunächst geht es um die Optimierung der Kontraste und Belichtung, dann um die Schärfung im Bild. Dabei wird die Bildschärfe von der Bildmitte zum Rand hin homogenisiert, um Artefakte in Bildbereichen außerhalb des Fokus und homogenen Flächen zu vermeiden.

Es folgt ein leistungsstarkes Farbmanagement, eine Rauschunterdrückung sowie die speziellere Funktion Anti-Staub. Hierbei wird Staub, der sich auf dem Objektiv oder Sensor befand, heraus gerechnet. Die geometrischen Korrekturen und die RAW-Konvertierung runden diesen Bildoptimierer gut ab.

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PhotoPlus X6

Hersteller: Serif
Website: serif.com
Preis: 89,99 EUR
Windows / Mac OS: Ja / Nein
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Füllungsebenen, Tiefenschärfe, Vektormasken, zerstörungsfreie Korrekturen und Filter

PhotoPlus X6 bietet mit der Smart-Auswahl eine Funktion an, um Bildelemente schnell auszuwählen. So ist es noch leichter, einen der kreativen Effekte, wie etwa die selektiven Farbkorrektur oder den Filter Ölgemälde, gezielt einzusetzen. Kratzer lassen sich mit der entsprechenden Funktion leicht entfernen. Diese Korrekturen und Filter arbeiten auch hier zerstörungsfrei. Selbst das Zuschneiden von Fotos lässt sich problemlos wiederherstellen. Neben diesen Optimierungen ermöglicht PhotoPlus X6 auch das Verwalten und Präsentieren von Bildern mit dem intergrierten Organizer.

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ACDSee Pro

Hersteller: ACD Systems International Inc.
Website: acdsee.com
Preis: 57,99 EUR (Windows), 37,99 EUR (Mac OS)
Windows / Mac OS: Ja / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Rot-Augen, Geometrie-Anpassung, Bearbeitungspinsel, Rauschunterdrückung

Als Bildverwalter gestartet, mauserte sich ACDSee über die Jahre zum günstigen Bildbearbeiter mit Features, die weit über das Verwalten und Sichten von Bildmaterial hinaus gehen. So gibt es mit dem nicht-destruktiven Bearbeitungspinsel das richtige Werkzeug, um punktgenau die Belichtung, Sättigung oder die Klarheit zu bestimmen.

Auch die Ausbesserung von Perspektiven, die Schärfung, Behebung des Rote-Augen-Effektes oder die Rauschunterdrückung sind hiermit ein Kinderspiel. Dodge and Burn gibt es als eigenen Dialog, eine Stapelverarbeitung spart Zeit und Wasserzeichen werden mit nur einem Klick intergriert.

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Pixlr Online Photo Editor

Hersteller: Pixlr
Website: pixlr.com
Preis: Kostenlose Online-Software
Windows / Mac OS / Linux: Ja / Ja / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Ebenen, Farbeffekte, Rahmen, Lichteffekte

Pixlr ist eine Online-Bildbearbeitung, die komplett im Browser abläuft. Es gibt sie in drei Varianten: der Pixlr Editor ist die Vollversion und kommt Photoshop am nächsten. Pixlr Editor führt den Anwender Themen-bezogen zum Ziel, um etwa das Bild zu korrigieren oder um es mit einem Effekt auszustatten. Mit pixlr-o-matic erhalten Fotos mit nur einem Klick einen Farbstil, es folgen im nächsten Schritt Licht- und Glitzereffekte sowie angefressene Rahmen. Übrigens sind bei der Vollversion Ebenen möglich, die sich auch zusammen mit dem Pixlr-eigenen Format abspeichern lassen, so dass Sie auch später noch Änderungen umsetzen können.

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Acorn 4

Hersteller: Flying Meat Inc.
Website: flyingmeat.com
Preis: 49,99 EUR
Windows / Mac OS: Nein / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Nein
Features: Nicht-destruktive Filter, Masken, Formen, Gradationskurven

Auch Acorn 4 bietet uns mit Ebenen, nicht-destruktiven Filtern, Gradationskurven und Tonwertkorrekturen, Vektor-Formen und zahlreichen Auswahlwerkzeugen viele von Photoshop bekannte Funktionen. Zum Selektieren bietet sich auch der Maskierungsmodus an. Auch das Pinselbedienfeld erinnert stark an das große Vorbild. Sie können auch Abläufe automatisieren oder Skripte einsetzen. Übrigens lassen sich auch hier PSD-Dateien öffnen, so dass der Wechsel von Adobes Flaggschiff leicht möglich ist.

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(dpe)

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Inspiration Tutorials

Gimp-Tricks zum Mitnehmen

Gimp schafft es zahlreiche der von Adobes Flaggschiff Photoshop bekannten Tipps und Tricks in das kostenlose Grafikprogramm zu übernehmen. Die Änderung der Augenfarbe mit einem Ebenenmodus, Reflexionen oder eine Lomo-Simulation sind mit der Software kein Problem.

GimpShop

Da ich mir als großer Photoshop-Fan den Umstieg auf Gimp etwas erleichtern wollte, kommt hier GimpShop zum Einsatz. Das hat den Vorteil, dass Gimp wie von Photoshop gewohnt in ein übergeordnetes Programmfenster platziert und auch sonst die Oberfläche und Bedienstruktur von Photoshop simuliert wird. Nicht perfekt, aber man fühlt sich eher heimisch. Für alte Hasen in Sachen Gimp oder für Neueinsteiger natürlich kein Thema. Einen kleinen Nachteil hat diese Installation: Sie ist derzeit nur in englischer Sprache verfügbar.

Augenfarbe ändern

Um generell die Farben eines Bildelementes zu ändern, führt der Weg über eine neue Ebene, die man über Layer > New Layer erstellen kann. Nennen wir diese Ebene „Neue Farbe“. Für die Umbenennung reicht ein Doppelklick auf den Ebenennamen aus. In der Ebenenpalette stellt man den Mode von „Normal“ auf „Color“ um. Um nun die Augenfarbe zu ändern, zoomt man mit der Lupe an das erste Auge heran und wählt aus der Werkzeugleiste Select elliptical regions (Elliptical Select Tool) aus.

Damit wird nun eine erste Selektion um das Auge erschaffen. Diese sollte optimiert werden. Hält man die Shift-Taste gedrückt, kann man die Auswahl erweitern, wird stattdessen die Strg-Taste gehalten, kann man Bereiche von der Auswahl subtrahieren. Der Punkt Select > Feather > Feather selection by 5 Pixels sorgt für einen weicheren Übergang.

Die Auswahl wird mit der gewünschten neuen Augenfarbe gefüllt. Dazu klickt man auf den Farbwähler der Vordergrundfarbe und gibt die RGB- oder HTML-Werte ein oder aber man klickt die Farbe direkt an. Über das Menü und Edit > Fill with FG Color füllt man die Auswahl mit der Farbe auf. Die Selektion wird über Select > Deselect oder Shift+Strg+A aufgehoben. Mit der gleichen Technik behandelt man auch das zweite Auge.

Ist der Effekt zu stark, so reduziert man einfach etwas die Ebenendeckkraft. Ist die gewünschte Farbe mit der ersten Umsetzung nicht erreicht worden, so kann man auch diese leicht beeinflussen. Über Image > Adjustments > Hue-Saturation kann über „Hue“ der Farbton abgeändert werden. Über „Lightness“ stellt man die Helligkeit ein, über „Saturation“ den Sättigungsgrad. So kann man eine realistische Umsetzung erreichen.

Reflexion

Voraussetzung für eine Reflexion ist ein freigestelltes Bildelement auf einer eigenen Ebene. Dieses kopiert man über das Ziehen der Ebene auf den Button „Duplicate Layer“ oder über das Menü und Layer > Duplicate Layer. Dank Edit > Transform > Flip Vertical ist die Kopie schnell gespiegelt und kann nun mit dem Werkzeug für „Move layers & selections“ in Position gebracht werden.

Mit dem Werkzeug „Select rectangular regions“ (Rectangle Selection Tool) wählt man einen Bereich von der Mitte nach unten hin aus, um einen Verlauf ins Unsichtbare zu erzeugen. Voraussetzung dafür ist Select > Feather > Feather selection by 50 Pixels sowie Edit > Cut. Eine Reduzierung der Ebenendeckkraft auf etwa 50% sorgt nun für die Illusion der Reflexion.

Lomografie simulieren

Der Begriff stammt von der Kleinbildkamera LOMO Compact Automat (LC-A) der Sankt Petersburger Firma Lomo. Er wird jedoch für einen ganz bestimmten Bildstil benutzt, den man natürlich auch mit Gimp simulieren kann.

Zunächst muss man wissen, dass diese Art der Fotos zumeist aus der Hüfte geschossen werden. Das Ausgangsmaterial muss also passen. Außerdem ist die Bildqualität nicht überragend und neue LOMO-Kameras bieten interessante Effekte, wie etwa ein Vierfachobjektiv (das hier simuliert werden soll) oder Optionen für Unterwasserfotos, für Farbänderungen oder ein Fischaugenobjektiv.

Nachdem man ein passendes Motiv in Gimp geöffnet hat, wählt man mit Select > All oder Strg+A alles aus und ändert diese Selektion mit „Contract“ um die gewünschte Größe ab. Select > Feather > Feather selection by 200 bis 400 Pixels sorgt für einen weichen Übergang.

Nach Select > Inverse erstellt man eine neue Ebene über Layer > New Layer und füllt die Auswahl nach der Festlegung der Vordergrundfarbe auf Schwarz über Edit > Fill with FG Color. Die Selektion wird mit Shift+Strg+A aufgehoben. Eine Vignettierung ist entstanden. Sollte diese zu stark sein, reduziert man die Ebenendeckkraft.

Um die Bildqualität noch etwas abzuschwächen, wird die Farbstärke erhöht. Dazu klickt man auf Image > Adjustments > Hue-Saturation und erhöht den Wert bei dem Regler „Saturation“ auf etwa 30. Soll ein Farbeffekt wie etwa eine blaue Schicht über das Bild gelegt werden, klickt man auf Image > Adjustments > Colorize und ändert zunächst den Wert bei „Hue“ ab. Die Stärke der Farbe wird dann über „Saturation“ geregelt.

Möchte man noch ein Vierfachobjektiv simulieren, so reduziert man alle Ebenen auf eine Ebene über Layer > Merge Visible. Nach Edit > Transform > Scale und der Reduzierung der Grösse auf 50% kopiert und positioniert man die Ebene viermal. Drei dieser Kopien werden in Farbe und Kontrast leicht variiert. Dazu nutzt man die Möglichkeiten unter Image > Adjustments.

3D-Form

Auch wenn Gimp keine der 3D-Funktionen von Photoshop mitbringt, können doch 3D-Formen simuliert werden. Über Layer > New Layer wird eine neue Ebene erstellt und mit Select elliptical regions (Elliptical Select Tool) eine kreisförmige Auswahl erzeugt. Hält man beim Aufziehen die Shift-Taste gedrückt, so ist der Kreis ein Kinderspiel.

Eine Vordergrundfarbe wird definiert, die zugleich auch die Farbe der Kugel bestimmen wird. Die Hintergrundfarbe setzt man auf Weiß. Das Verlaufswerkzeug wird aktiviert und Shape von „Linear“ auf „Radial“ sowie der „Gradient“ auf „Reverse“ umgestellt. Der Verlauf wird nun so aufgezogen, dass die Illusion einer Kugelform entsteht.

Diese Illusion kann durch einen Schlagschatten unterstützt werden. Gimp bietet dazu einen Spezialisten an. Unter „Filter“ kann man den Punkt Shadows > Perspective entdecken. Darüber ist es leicht möglich, den 3D-Eindruck noch zu vertiefen.

Sonnenstrahlen-Effekt

Das Ergebnis des Sonnenstrahlen-Effekts zeigt einen Kranz aus Verläufen, der entfernt an die Strahlen der Sonne durch ein Wolkenloch hindurch erinnern soll.

Das sieht etwas komplizierter aus, doch ist jeder Sonnenstrahl nur eine Kopie der ersten Version, die mit Hilfe des Pfadwerkzeuges erstellt wird. Hilfreich ist dabei das Einblenden des „Grids“. Man klickt dazu auf View > Show Grid, um einige Orientierungspunkte zu haben. Dann wird die Form wie in der folgenden Grafik zu sehen erstellt. Ein Klick auf den Reiter „Path“ zeigt die Pfade statt den Ebenen an. Dort kann dank „Path to selection“ jederzeit aus einem Pfad eine Auswahl erstellt werden.

Zurück in der Ebenenansicht erstellt man eine neue Ebene über Layer > New Layer und füllt die Auswahl mit einem Verlauf von Weiß zu Transparent. Dazu stellt man die Vordergrundfarbe auf Weiß ein und in den Optionen des Werkzeuges Gradient auf „FG to Transparent“ sowie Shape auf „Linear“. Reverse ist hierbei nicht abgehakt. Das Grid kann wieder ausgeblendet werden. Diesen Verlauf kopiert man drei Mal und ändert über Transform > Rotate 90 Grad die Position ab, so dass ein Kreuz entsteht.

Weitere Kopien werden ebenfalls gedreht, jedoch um 45 Grad sowie um 22 Grad. Das ist leicht möglich, wenn man im Menü Edit > Transform > Rotate anwählt und den entsprechenden Wert eingibt. So kann nach und nach der komplette Strahlenkranz entstehen. Darüber könnte man eine weitere Grafik positionieren, welche die Mitte abdeckt und damit den Sonnenstrahlen-Effekt noch verstärkt.

Tätowieren

So genannte Tribals (eine Art von Tattoo-Motiven bei der Tätowierung) werden zumeist als schwarze Vorlage auf weißem Grund angeboten. Das macht es uns leichter, das Bild als Tattoo einzufügen. Mit den Auswahlwerkzeugen selektiert man das Tribal und kopiert es über Edit > Copy oder Strg+C in die Zwischenablage. Im Dokument mit der Person wird es dann über Edit > Paste oder Strg+V eingefügt und positioniert. In der Ebenenpalette stellt man die Füllmethode von „Normal“ auf „Multiply“ um. Lediglich die dunklen Bereiche der Ebene werden mit dem Untergrund verrechnet. Einzig das Motiv bleibt so stehen.

Um die Illusion eines Tattoos noch zu verstärken, habe ich dieses im zweiten Beispiel so positioniert, dass ein Teil nicht zu sehen ist (eine Variante wäre: von der Kleidung verdeckt wird). Um diesen Bereich nun unsichtbar werden zu lassen, habe ich ihn ausgewählt und gelöscht. Für einen etwas weicheren Übergang wurde zuvor bei Select > Feather der Wert 5 pixels eingegeben.

Farbprofile

Wer etwas professioneller mit Gimp arbeiten möchte, der sollte sich auch mit dem Thema ICC-Profile beschäftigen. Als Voreinstellung verwendet Gimp das ICC-Profil sRGB. Dieses wurde auf die CRT-Monitore des Jahres 1996 abgestimmt. Es kann weitaus weniger Farben abdecken, als etwa Adobe RGB oder Pro Photo RGB, wie auch das Diagramm deutlich macht, das dem lesenswerten Artikel A Color Managed Raw Workflow – From Camera to Final Print von Adobe entnommen ist.

In Gimp kann man sehr leicht das ICC-Profil verändern. Dazu ruft man die Preferences auf und klickt im Dialog auf „Color Management“. Das RGB profile kann nun abgeändert werden. Hat man zuvor etwa das Adobe RGB für Windows, Mac oder Linux abgespeichert, könnte man nun den Pfad dazu angeben und das ICC-Profil öffnen.