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The Pattern Library: Nahtlose Gratis-Hintergrundbilder für Ihre Designs

The Pattern Library ist ein recht neues Projekt der Designer Tim Holman aus New York und Claudio Guglieri aus San Francisco. Die beiden leben zwar auf entgegengesetzten Seiten des Kontinents, jedoch konnte sie das nicht davon abhalten, das gemeinsame Projekt "The Pattern Library" zu realisieren. Ich sag’s ja immer: Gravity sucks, wird aber immer unbedeutender. Das Konzept des Dienstes entspricht dem Inhalt. Die Sammlung nahtloser Hintergrundmuster als ungewöhnlich zu bezeichnen wird beiden Aspekten gerecht…

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The Pattern Library: Interessante, teils wilde Muster, alle kostenlos und nicht profan

Bei meinem ersten Besuch der The Pattern Library (TPL) kam es mir vor, als würde ich in ein exotisches Land einreisen, um nicht direkt von einem anderen Planeten zu sprechen. TPL verhält sich zwar voll responsiv und liegt insofern im Trend, hält sich aber ansonsten an keines der etablierten Design-Prinzipien. TPL ist einfach eine wilde Ansammlung unterschiedlichster Muster – und offenbar stolz darauf.

Aktuell warten 43 Pattern darauf, von Ihnen verwendet zu werden. Dabei sind alle Muster stark unterschiedlich, keines ähnelt einem anderen. Die Designs sind mindestens als interessant zu bezeichnen, auch einige echte Juwelen finden sich. Um eines der Muster auszuwählen, klicken Sie eine der Vorschauen auf der Homepage an. Dann sieht Ihr Browserfenster zum Beispiel so aus:

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In dieser Ansicht findet sich rechts oben im Browserfenster eine vertikale Toolbar, die bei der Navigation behilflich sein soll:

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Mit dem nach oben zeigenden Pfeil gelangen Sie zum vorhergehenden Pattern, der nach unten gerichtete navigiert ein Pattern weiter. Der Kreispfeil öffnet ein Muster nach dem Zufallsprinzip und ein Klick auf das – nennen wir es – Tastenfeld führt zurück zur Startseite. Der Link zum Download findet sich linksseitig oben unter der Bezeichnung des jeweiligen Patterns. Das war’s. Keine Suche, keine Kategorien, keine weitere systematische Verfügbarmachung des Fundus. Solange die Zahl der Muster überschaubar bleibt, reicht diese Informationsarchitektur erstmal aus. Wir werden sehen, was passiert, wenn die Zahl der Patterns die Hundertermarke knackt…

Alle Designs liegen entweder als JPG oder PNG vor. Dabei kann man den Erstellern keinen Vorwurf machen. Richtigerweise wählten sie für fotorealistische Muster das Format JPG und für flache, einfache Formen PNG. Empfehlenswert ist es, die JPGs nochmal durch einen Optimierer zu schicken. Ich konnte unter Einsatz von JPEGmini zwischen 20 und 30 Prozent weitere Größenreduzierung erreichen, was mir bei den PNGs nicht gelang. Diese waren stets gut optimiert.

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Alle Pattern stammen von verschiedenen Designern und sind kostenlos nutzbar für private und kommerzielle Projekte gleichermaßen. Eine bestimmte, nachlesbare Lizenz ist nicht genannt. Wenn Sie Ihre eigenen Muster der Sammlung hinzufügen wollen, freuen sich Holman und Guglieri über eine Mail mit Dateianhang, sowie Nennung Ihrer Netzadresse und Ihres Twitter-Accounts. Ist das Design interessant genug, stehen die Chancen für eine Aufnahme in die Sammlung einigermaßen gut..

The Pattern Library ist auf jeden Fall die nächste Ergänzung Ihres Werkzeugkastens. Folgen Sie Tim und Claudio auf Twitter um über Ergänzungen der Library auf dem Laufenden zu bleiben…

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(Kostenlose) Services Bilder & Vektorgrafiken bearbeiten Design Essentials Photoshop

Brushlovers bietet kostenlose Pinsel, Styles und Patterns für Adobe Photoshop in rauen Mengen

Brushlovers ist eine dieser Seiten, auf denen man seine Tage vertändeln kann, ohne dass man je den Eindruck von Langeweile bekäme. Wer den Bildbearbeitungs-Boliden aus dem Hause Adobe im Praxiseinsatz hat, sollte die Seite weit oben in seinen Bookmarks platzieren, denn die Effekte, die man mit diesen kleinen Helfern erzielen kann, heben die eigenen Werke stark vom Filter-Overkill der Standard-Erzeugnisse ab. Wir haben einige der schönsten Ressourcen ausgewählt…

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Brushlovers: Einst Premium, jetzt Free

Brushlovers existiert bereits seit einigen Jahren und wurde als Ressource für Photoshop-Pinsel-Addons gegründet. Die Idee war es, sich ausschließlich auf Pinsel zu fokussieren und neben einigen kostenfreien, vornehmlich auch sog. Premium-Brushes entgeltlich anzubieten. Seitdem hat sich einiges getan.

Zunächst ist Brushlovers nicht mehr auf Pinsel reduziert, sondern führt zusätzlich Styles (Stile), Gradients (Verläufe) und Patterns (Muster). Dann ist das Premium-Modell weg gefallen. Alle Ressourcen sind jetzt frei verfügbar. Dabei dürfen die meisten sowohl privat, wie auch kommerziell genutzt werden. Wie bei jeder Ressourcen-Sammlung gilt aber auch hier, dass man die Lizenz an jedem Element nochmal checken, im Zweifel den Entwickler kontaktieren sollte. Veränderungen also, wie man sie mag, als kostenbewusster Designer, den Adobe schon hinreichend zur Ader lässt…

Brushlovers: Riesige Kollektion einfach zugänglich

Die Benutzung der Sammlung stellt niemanden vor Rätsel. Wie in redaktionellen Katalogen üblich, kann der Bestand über eine ganze Reihe sinnvoll benannter Kategorien durchstöbert werden. Zusätzlich steht ein Freitext-Suchfeld zur Verfügung. Die Suche darüber brachte in meinen Tests stets sinnvolle Ergebnisse. Für Freunde des Herdentriebs findet sich eine Tag-Cloud und in einem kleinen Widget in der rechten Sidebar werden die fünf populärsten Ressourcen gefeatured.

Die Verwendung der über Brushlovers erhältlichen Tools ist ohne Registrierung möglich. Legt man sich dennoch ein Benutzerkonto an, was via OAuth mit Twitter oder Facebook oder über einen separaten, dezidierten Account auf Brushlovers erfolgen kann, wird der Dienst etwas persönlicher. An jeder Ressource besteht die Möglichkeit, diese mittels Klick auf ein kleines Herz-Symbol zu einem Favoriten zu erklären. Die Favoriten wiederum werden im eigenen Account abgelegt, so dass man jederzeit wieder direkt darauf zugreifen kann. Das ist immens nützlich bei einem Wechsel des Rechners. Ich spreche aus Erfahrung…

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Neben der Möglichkeit, einen Favoriten anzulegen, bietet die Detailansicht zu jedem Set wichtige Informationen, etwa zum Ersteller nebst Link zum Profil, sowie Infos zur Zahl der enthaltenen Pinsel/Muster/Verläufe und zum Gewicht der Datei.

Über Disqus können sich die Nutzer der einzelnen Brushes, Styles und so weiter über die Qualität selbiger austauschen. Eine tiefergehende Social-Media-Integration ist nicht vorgesehen. Da sind andere Projekte anders aufgestellt. Ich meine allerdings ohnehin, dass es vielerorts mit der Soschelei übertrieben wird. Brushes und Patterns muss ich nicht community-mäßig betexten. Aber, sei’s drum. Die Möglichkeit, einzelne Sets über die Standard-Buttons von Facebook und Twitter mit den eigenen Followern zu teilen, steht natürlich zur Verfügung.

Der Download ist auf 30 Elemente pro Tag begrenzt. Das soll Download-Bots fern halten. Selbstverständlich dürfen die Pinsel und übrigen Ressourcen nicht auf Drittseiten erneut zum Download angeboten werden. Ebenso ist es nicht zulässig, die Arbeit als seine eigene zu verkaufen. Es gelten demnach die üblichen Regeln des Fair Play.

Brushlovers: eine kleine Auswahl meiner Favoriten

Natürlich ist es schwer, eine repräsentative Auswahl des vorhandenen Portfolios zu erstellen. Deshalb sind die folgenden Beispiele auch nicht so zu verstehen. Vielmehr habe ich lediglich einen kleinen Teil derjenigen Elemente zusammengestellt, die mir persönlich am besten gefallen. Für einen ersten Eindruck wird es reichen…

Urban Scrawl

Urban Scrawl von Tamsin Baker bietet 29 Pinsel, mit denen sich Designs im Comic-Look generieren lassen.

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Antiquities

Die 17 Pinsel des Sets Antiquities von AutumnsGoddess-stox bringen den Charme alter Schatzkarten zurück.

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Blood Brushset

Wer es etwas blutiger mag, greift zu den 42 Pinseln des Blood Brushset von Hitokiri147.

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At Play

Auch ungewöhnlich sind die Scherenschnitt-Symbol-Pinsel, die kleine Kinder beim Spielen zeigen. In der Kategorie People Brushes finden sich noch eine ganze Reihe sehr guter, ähnlicher Pinsel. At Play von TiffCali06 liefert 10 Brushes.

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11 Skin Brushes

Die elf Retuschierpinsel von env1ro gehören schon fast zur Kategorie "Unabdingbar". Wer von Ihnen musste noch nie aus der hässlichen Geschäftsführerin des KMU um die Ecke eine elfengleiche Schönheit herlügen?

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Fire Sense

Die Kategorie Light beinhaltet dermaßen viele fantastische Brushes, dass es mir schwerfällt, eine Auswahl zu treffen. Stellvertretend für alle Lichtpinsel, und weil ich ihn gerade benötige, soll hier daher Fire Sense von Javier Larios mit seinen 12 Pinseln Erwähnung finden.

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Clouds Brushes

Ach, was soll’s. An den 10 Clouds Brushes von Eduardo Rubina Hidalgo komme ich auch nicht vorbei.

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Photoshop Style 9

Auch der Bereich Styles sollte nicht unerwähnt bleiben. Hier finden sich naturgetreue Nachbildungen der verschiedensten Materialien, besonders die Metalloberflächen haben es mir angetan. Hier jedoch zeige ich Ihnen den Photoshop Style 9, der mich nostalgisch macht und an Zeiten erinnert, in denen der neueste Trend im Webdesign von Apples Glass-Effekt-Website kam. Hach…

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Pattern 11

Stellvertretend für die vielen verschiedenen Muster im Bereich Patterns sollen hier die verschiedenen, äußerst DaWanda-tauglichen Streifenmuster aus dem Set Pattern 11 von Ransie3 stehen. Die Sektion Patterns ist wirklich ausgesprochen farbenfroh…

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Skies

Der Bereich Gradients ist, anders als die anderen, überaus spärlich bestückt. Knappe 20 Verlaufs-Sets finden sich da. Mein eindeutiger Favorit in dieser überschaubaren Wettbewerbslage ist Skies von Jon Bee. Damit lassen sich einfach Himmel-Erde-Verläufe zu unterschiedlichen Tageszeiten und Wetterlagen erzeugen.

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Mit diesen zehn Vertretern will ich es gut sein lassen. Bestimmt sind Sie ohnehin längst zu Brushlovers.com gewechselt. Welche sind Ihre Favoriten?

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Inspiration Showcases

Schluss mit einfarbig: Fünf Pattern-Generatoren für Hintergrundgrafiken

Wenn der Hintergrund einer Website mehr als nur einfarbig sein soll, muss eine Hintergrundgrafik her. Will man sich bildlich nicht direkt festlegen, und auf etablierte Weise unterschiedliche Auflösungen bedienen, etscheidet man sich oft für Texturen oder Muster, die sich wiederholen. Gerade sich wiederholende Muster sind je nach Komplexität nicht im Handumdrehen gestaltet. Pattern-Generatoren helfen dabei, Hintergrundgrafiken so zu erstellen, dass ein stimmiges Muster entsteht. Wir haben uns fünf dieser Tools für Sie angesehen.

Pattern Cooler

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Wer dezent nicht mag, wird bei Pattern Cooler sicher fündig. 225 unterschiedliche Muster stehen zur Auswahl. Jedes Pattern kann individuell angepasst werden. So gibt es die Möglichkeit, alle enthaltenen Farben frei zu definieren. Außerdem kann aus vier verschiedenen Größen ausgewählt werden.

Wem das nicht reicht, der kann seinem Muster noch eine Textur verleihen. Möglich sind Textil- sowie Rauschtexturen. Das fertige Muster wird als PNG-Datei zum Download angeboten. Wer eine hochauflösende Grafik oder ein Vektorformat haben will, muss allerdings 10 Dollar bezahlen.

Patternify

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Patternify ist etwas für Pixelschubser. Auf einer definierten Fläche, die zwischen einem und zehn Pixel Kantenlänge hat, werden einzelne Pixel platziert. Dabei sind Farbe und Transparenz frei wählbar. Auch mehrere einfache Muster stehen zur Vorauswahl bereit. Eine Live-Vorschau zeigt das künftige Ergebnis im Einsatz. So sieht man unmittelbar, wie die Grafik als Muster dargestellt wird.

Neben dem Download der Grafik als PNG-Datei, stellt der Dienst sie auch als Data-URL inklusive dazugehörigem CSS-Quelltext zur Verfügung.

Patternizer

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Patternizer ist kein klassischer Generator. Denn er erzeugt keine Grafik, die als Hintergrund eingebunden wird. Vielmehr werden die mit Patternizer generierten Muster per JavaScript und Canvas-Element in ein HTML-Dokument platziert.

Zur Erstellung von Mustern gibt es eine grafische Oberfläche, mit der man Streifen in unterschiedlicher Farbe, Breite und Drehung übereinander legen kann. Das fertige Pattern wird in ein JSON-Objekt gespeichert, welches zusammen mit der Patternizer-Library in ein HTML-Dokument eingebunden werden muss.

Stripemania

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Wer ein gestreiftes Muster lieber in klassischer Form möchte, wird bei Stripemania fündig. Zwar sind die Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkter als etwa bei Patternizer, dafür gibt es die Hintergründe als PNG- oder GIF-Grafiken. Außerdem ist es möglich, mehrere Farben und Farbverläufe in die Streifen aufzunehmen.

ZenBG

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Der letzte im Bunde ist ZenBG. Der Generator stellt verschiedene Texturen zur Auswahl, die anschließend nach Belieben eingefärbt werden können. Dazu gehören unter anderem Holz-, Stein- und Papiervarianten. Ist die passende Textur ausgewählt, lässt sich diese mit einer beliebigen Farbe kolorieren.

Wer es lieber bunt hat, kann mehrere Farben angeben, die in Form eines Verlaufes über die Textur gelegt werden. Anschließend erhält man eine fertige ZIP-Datei zum Download, welche die Grafik einschließlich CSS-Quelltext beinhaltet.

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Übrigens: Wenn Sie weitere Generatoren kennen. Nennen Sie sie uns bitte, in den Kommentaren, gleich hier drunter…

(dpe)