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CMS Programmierung

Idiotensicher: CouchCMS, das Redaktionssystem für jedermann?

Immer, wenn ich mit Kollegen ins Plaudern komme, schweifen wir nach steigendem Bierkonsum irgendwann vom Level, auf dem wir natürlich alle nur gigantische Großprojekte zu bearbeiten haben, ab und kommen in die Wirklichkeit zurück. Da stellt sich regelmäßig die Frage: Wie kann ich dieses Kundenprojekt so rationell wie möglich abwickeln, weil der Kunde einen Igel in der Tisch hat und welches CMS setze ich dafür am sinnvollsten ein? In den vergangenen Jahren haben wir hier bei Dr. Web immer wieder CMS für Kleinprojekte vorgestellt, unser heutiger Vertreter war jedoch bislang nicht dabei. Begrüßen Sie CouchCMS.

CouchCMS: CMS unkompliziert!

CouchCMS ist ein CMS unter Open Source-Lizenz, das sich ausdrücklich an Designer richtet, die nur über wenig Codeerfahrung in Sprachen wie PHP verfügen. Ebenso ausdrücklich richtet es sich indes an Designer, die über Code-Kenntnisse verfügen. Sie benötigen mithin keine PHP-Kenntnisse, aber, wenn Sie sie haben, dann ist das auch nicht schlecht. CouchCMS unterstützt Sie so oder so. Im Standard nutzt das System XHTML-Tags, um statische HTML-Templates in dynamische Websites zu konvertieren.

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Ein erster Überblick

Lassen Sie uns zunächst einen Blick auf die wesentlichen Features werfen, die CouchCMS in den Ring wirft. Da sich dieses CMS auch an Non-Coder richtet und bestens für Endkunden geeignet ist, erwarten Sie an dieser Stelle keine großen Worte zu APIs oder Extensions oder Plugins.

  • Wie bereits erwähnt, arbeitet CouchCMS mit gewöhnlichen Templates auf Basis von HTML und CSS. Dann verwendet man XHTML, um bestimmte Bereiche dieser Templates bearbeitbar zu machen. Außerdem verwendet CouchCMS die sogenannten Cloned Pages, um spezielle Features, wie einen Blog, ein Portfolio oder eine Galerie zu ermöglichen.
  • Um den Einstieg zu erleichtern und die essentiellen Bedarfe schnell zu befriedigen, kommt CouchCMS mit einem kleinen Satz fertiger Tools, wie etwa der Google Maps Integration, einem Kalender, einer Kommentarmoderation, SEO, Rss-Feeds und einigen anderen Basics für die zeitgemäße Homepage.
  • CouchCMS erlaubt eine gute Zusammenarbeit mit PayPal.
  • Es gibt weder ein Repository für Plugins, noch eines für Themes. Als Theme können Sie jedes HTML/CSS-Tenmplate nehmen und diesem via XHTML Beine machen. Und Plugins gibt es über die Basis-Tools hinaus auch nicht. Kommt man mit dem gegebenen Featureset nicht aus, sollte man ohnehin eine andere Lösung in Betracht ziehen, denn in diesem Falle wird CouchCMS eher unterdimensioniert sein.

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Cunningham’s Pharmacy: eine real existierende, nicht mal kleine Website auf Basis von CouchCMS

CouchCMS: ein etwas tieferer Blick

CouchCMS verfügt über eine ausgesprochen gute und ausführliche Dokumentation, die man sogar komplett herunterladen und offline konsumieren und/oder seinen Kunden an die Hand geben kann. Der Einstieg wird erleichtert durch einen separaten Dokumentationsteil, der "Core Concepts" benannt ist und die Grundlagen abdeckt.

Die Foren sind nicht unbedingt hyperaktiv, aber nicht so ruhig, wie man aus dem Umstand schließen könnte, dass CouchCMS nur etwas mehr als 200 Twitter-Follower hat. Es gibt zwar keine vollwertige Online-Demo, aber eine kleine präpopulierte Demo-Website mit Beispielinhalten. Wer mehr auf Learning by Doing steht, kann die Demoseite gut als lebendiges Tutorial verwenden.

CouchCMS gibt es in zwei Varianten, nämlich einer kostenlosen Version als Open Source und einer kostenpflichtigen Lizenz. Die Unterschiede sind für den Profi durchaus namhaft, der Gelegenheitsnutzer wird das anders sehen.

Die Open Source-Version von CouchCMS steht unter der Common Public Attribution License 1.0. Diese erlaubt sowohl die Verwendung, die Veränderung und die Distribution, als auch den Einsatz in kommerziellen Projekten. Das ist schon mal ein Pfund. Der Haken an der Sache ist, die kleine Bedingung:

You must keep a legible and unobscured hyperlink back to www.couchcms.com on all pages rendered by the CMS.

Sie müssen also von jeder Seite aus, die das System verwaltet, einen gut lesbaren, nicht versteckten Link zu CouchCMS implementieren, der im Standard als “Powered by CouchCMS” erscheint. Daran führt kein Weg vorbei, will man die Lösung legal einsetzen. Bestenfalls kann man noch die Darstellung des Links etwas anhübschen, aber anbringen muss man ihn.

Die kostenpflichtige Lizenz hingegen, erlaubt Ihnen nicht nur das Entfernen dieses Links, sondern sogar die komepltte Anpassung des Systems als White-Label-Version, sogar mit Ihrem eigenen Branding. Diese Erlaubnis lässt sich der Entwickler mit überschaubaren 39 Dollar versüßen, für die er dann auch noch drei Monate kostenlosen Support per Forum, E-Mail und sogar Instant Messaging leistet.

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CouchCMS und der Backlink

Die Backlink-Pflicht der Open Source-Version wird teilweise kritisch gesehen. Unser eigener Autor Sufyan Bin Uzayr ging in seinem Review des Systems sogar so weit, zu empfehlen, bei Concrete5 oder WordPress zu bleiben, wenn man kein Geld für sein CMS ausgeben wolle. Für Bin Uzayr sei CouchCMS Open Source "nicht verwendbar". Ein erzwungener Backlink käme für ihn nicht in Frage, sowas müsse schon freiwillig bleiben. Insofern sei die freie Version von CouchCMs eher so etwas wie eine Demo. Bei positivem Eindruck solle man die kommerzielle Version kaufen. Hier regte sich Bin Uzar dann darüber auf, dass CouchCMS keine Entwicklerlizenzen anbietet, die einem etwa erlauben, es einmal zu kaufen und beliebig oft zu implementieren. Stattdessen müsse man umständlicherweise jede Domain für 39 Dollar neu lizenzieren.

In den Kommentaren zu diesem Beitrag erntete Bin Uzayr eher mäßige Zustimmung. Die große Mehrzahl der regen Kommentatoren schilderte ausführlich, was für ein großartiges System CouchCMS sei und dass man ohnehin quasi verpflichtet sei, den Entwickler mit dem geringen Betrag von knapp 40 Dollar bei der Fortentwicklung zu unterstützen.

Der Betrag wurde durchweg als zu vernachlässigen, insbesondere im Gesamtkontext eines Webprojektes angesehen. Manch Kommentator ging so weit, CouchCMS geradezu als seine wirtschaftliche Basis zu bezeichnen, die ihm eine erfolgreiche Existenz als Webdesigner überhaupt erst ermöglicht. Dabei wurde der Support, der in weiten Teilen vom Entwickler selbst geleistet wird, in den höchsten Tönen gelobt. CouchCMS hat auf jeden Fall eine loyale Kundenbasis.

Auch hinsichtlich des Featureset und der Einfachheit der Verwendung erhielt CouchCMS durchweg Bestnoten. Dabei wurde am häufigsten darauf abgestellt, dass das System auch dem Endkunden, der letztlich etwa seinen Blog damit betreibt, nicht die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Zudem seien die bearbeitbaren Bereiche so gut beschränkbar, dass der Endkunde nicht einmal aus Versehen den Hammer der Zerstörung schwingen könnte.

CouchCMS: Pro und Kontra im Überblick

Pro

  • Leicht zu erlernen
  • Sehr gute Dokumentation
  • Überaus engagierter Support
  • Keine Code-Kenntnisse erforderlich
  • Die kommerzielle Variante kann man de-branden, also als White Label-Version benutzen.

Kontra

  • Nicht wirklich ein Kontra, aber man sollte es schon im Auge behalten: Die Open Source-Version erfordert einen Backlink von jeder Seite der erstellten Website aus
  • Es gibt keine Mehrfach-Lizenzen, jede Domain muss einzeln gekauft werden
  • Die Nutzerbasis ist vergleichsweise kleiner, Gleichgesinnte, die einem helfen können, sind entsprechend schwerer zu finden. Dafür ist dem Vernehmen nach die Qualität der Antworten sehr hoch.
  • Über den Werkszustand hinaus gewünschte Erweiterungen müssen entweder selbst programmiert werden oder führen dazu, dass ein alternatives System ausgewählt wird.

Was halten Sie von CouchCMS? Kommt es für Ihre Projekte in Frage? Der Kommentarbereich wartet auf Sie!

(Der Text ist in anderer Form zuerst erschienen im Noupe Design Magazine und wurde in seiner ursprünglichen Fassung geschrieben von Sufyan Bin Uzayr. Textliche Ergänzungen und Veränderungen von Dieter Petereit)

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Bilder & Vektorgrafiken bearbeiten Design Inspiration Sonstige Programme Tutorials

Best of Gimp: 40 professionelle Tutorials plus erlesene Profi-Tipps

The Gimp ist die freie Bildbearbeitungssoftware schlechthin. Kostenlos, leistungsstark und von einer großen Community getragen. Da verwundert es kaum, dass es auch hier zahlreiche großartige Tutorials zu entdecken gibt. Die schönsten Beiträge wir in diesem Artikel gesammelt, gewürzt mit einigen Tipps und Tricks.

Tutorials zu Photoshop, Illustrator und WordPress? Bitte hier entlang.

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Tutorial: The creepy zombie hand of death!

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 5 von 6
Thema: Komposition
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© devvv

Tutorial: Glow FX extreme

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Lichteffekte
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© devvv

Creating a Diorama Effect

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: Gimper
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Gimper

Graffiti Tutorial

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: sglider12
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Text-Effekt
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© sglider12

Light Painting in Gimp

Website: puteraaladin.blogspot.in
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Starlight86

How to make Photographs Vintage in GIMP

Website: scottphotographics.com
Urheber: Michael Scott
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Michael Scott

How to make a Globe/Planet photo manipulation in GIMP

Website: scottphotographics.com
Urheber: Michael Scott
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Michael Scott

Brains Icon

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: Gimper
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Icon-Gestaltung
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© Gimper

Make An Extremely Real Letter In GIMP

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: Gimper165
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Komposition
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© Gimper165

Process: Full Spectrum Circle Effect

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Farbeffekt
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© Starlight86

 

Gimp-Kurztipp #1: Hochpass-Schärfung mit Gimp

01 Skript installieren

Noch steht Ihnen dieser Filter nicht zur Verfügung. Gehen Sie dazu auf gimp.org und laden Sie das Skript herunter. Das Skript wird einfach in dem Ordner C:Programme / GIMP 2 / share / gimp /2.0 / scripts abgelegt. In Gimp gehen Sie danach auf Filter > Skript-Fu > Skripte auffrischen.

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02 Hochpass-Filter anwenden

Gehen Sie im Menü auf Ebene > Neu aus Sichtbaren und dann auf Filter > Allgemein > High Pass Filter. Im Dialog-Fenster geben Sie den Radius des Filters an der bestimmt, wie viele Details übernommen werden. Probieren Sie einen Radius von 5 aus und bestätigen Sie über OK.

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03 Füllmethode: Überlagern

Stellen Sie den Ebenenmodus von Normal auf Überlagern um. Ist der Effekt zu stark, so reduzieren Sie einfach die Ebenendeckkraft.

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Split-toning in GIMP

Website: gimp-tutorials.ne
Urheber: Gimper
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Gimper

The Ultimate Gimp Planet Tutorial

Website: mygimptutorial.com
Urheber: mygimptutorial.com
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Komposition
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© mygimptutorial.com

Gimp Tutorial: Experiment on 3D Text Effect in Gimp

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Text-Effekt
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© Starlight86

Gimp Tutorial: Creating Dark Surreal Image in Gimp and Irfan View

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildkomposition
gimp14

© Starlight86

Glossy bolt tutorial in GIMP

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: sglider12
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Icon-Gestaltung
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© sglider12

Gimp Tutorial: Add HDR-like effect to a normal potrait picture

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Starlight86

Tutorial: Masking hair with fine strands

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Freistellen
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© devvv

Leopard’s Aurora Borealis wallpaper in GIMP

Website: abduzeedo.com
Urheber: Abduzeedo
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Abduzeedo

Making Skies dramatic in GIMP

Website: scottphotographics.com
Urheber: Michael Scott
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Michael Scott

Tutorial: Creating a Vista-like wallpaper

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© devvv

 

Gimp-Kurztipp #2: Dodge & Burn

01 Anwendung vorbereiten

Gehen Sie im Menü auf Ebene > Neue Ebene und bestätigen Sie über OK. Stellen Sie die Vordergrundfarbe auf HTML-Notation #808080 ein und gehen Sie auf Bearbeiten > Mit Vordergundfarbe füllen. Stellen Sie die Füllmethode von Normal auf Überlagern um.

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02 Dodge & Burn

Mit der Dodge & Burn-Technik können Sie nun gezielt die Lichtsitation im Bild beeinflussen. Wählen Sie das Werkzeug Abwedeln / Nachbelichten an und setzen Sie die Deckkraft des Werkzeuges auf 40% herab. Mit dem Typ: Abwedeln können Sie Bereiche aufhellen, mit dem Typ: Nachbelichten Bereiche abdunkeln. So können Sie Porträts weitaus räumlicher gestalten.

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Super Slick Dusky Lighting Effects in Gimp

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: sick
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Lichteffekt
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© sick

Creative Composition

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: ajit
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Komposition
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© ajit

Gimp Tutorial: Awesome Bokeh Effect in Gimp

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Starlight86

Tutorial: Beautiful Parrot Photo Manipulation in Gimp

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: starlight86
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildkomposition
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© starlight86

Creating Fireball and Explosion effect in Gimp

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: starlight86
Schwierigkeitsgrad: 5 von 6
Thema: Bildkomposition
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© starlight86

Cool Typography Design Poster in Gimp

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Text-Effekt
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© Starlight86

Beautiful Planet Effect in Gimp Tutorial

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildkomposition
gimp27

© Starlight86

Tutorial: Exploding Planet

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildeffekt
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© devvv

Sun Ray Effect

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: roy
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Bildeffekt
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© roy

Recoloring Eyes for Gimp

Website: droz928.deviantart.com
Urheber: Jacob Dillon
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Bildmanipulation
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© Jacob Dillon

 

Gimp-Kurztipp #3: Pfeile zeichnen

01 Funktionen aktivieren

Auch für die Pfeile müssen Sie wieder ein Skript von gimp.org unter C:Programme / GIMP 2 / share / gimp /2.0 / scripts speichern. Gehen Sie auf Filter > Skript-Fu > Skripte auffrischen. Die Pfeil-Funktion können Sie über Werkzeuge > Pfeil aufrufen.

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02 Pfeil zeichnen

Wählen Sie das Pfade-Werkzeug an und klicken Sie zweimal in das Dokument. Bitte beachten Sie: Der erste Klick steht für die Pfeilspitze. Nach Werkzeuge > Pfeil wird ein recht großes Dialog-Fenster mit zahlreichen Optionen angeboten. Bestimmen Sie darin etwa die Größe der Spitze. Achten Sie darauf, dass die aktuelle Vordergundfarbe die Farbe des Pfeiles bestimmt.

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Draw An Angry Cat

Website: kalaalog.com
Urheber: kalaalog.com
Schwierigkeitsgrad: 5 von 6
Thema: Digitales Malen
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© kalaalog.com

Tutorial: Splash Screen: Create a colorful stream of light with particles

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© devvv

Gimp tutorial – How to create a nice dotted background

Website: armino.ro
Urheber: Armino
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Textureffekt
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© Armino

Tutorial: Infrared / Monochrome Effect

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© devvv

Creating an Urban-Style Piece of Artwork

Website: sglider12.blogspot.de
Urheber: Sarah Davison
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildkomposition
gimp35

© Sarah Davison

Create a real photo print

Website: gimp.pixtuts.com
Urheber: gimp.pixtuts.com
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp36

© gimp.pixtuts.com

Photomanipulating Nebula Clouds -Tutorial for Gimp

Website: alienbu.deviantart.com
Urheber: AlienBU
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp37

© AlienBU

Gimp DROSTE effect TUTORIAL

Website: lostknightkg.deviantart.com
Urheber: lostknightkg
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp38

© lostknightkg

How to remove the background from an image using the Gimp

Website: tutorialgeek.blogspot.de
Urheber: tutorialgeek.blogspot.de
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Freistellen
gimp39

© tutorialgeek.blogspot.de

How to make a photograph Lomographic in GIMP

Website: scottphotographics.com
Urheber: Michael Scott
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Michael Scott

(dpe)

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Apps Programmierung

MonstaFTP: FTP-Client als Cloud-App zum Selberhosten

Wer noch eine Ecke seines Webspace ungenutzt sieht und vielleicht noch eine Subdomain entbehren kann, sollte sich das kostenlose PHP-Script MonstaFTP auf jeden Fall einmal anschauen. Veröffentlicht unter Open Source-Lizenz erlaubt MonstaFTP komfortablen Zugriff auf beliebige FTP-Server. Unter Chrome unterstützt das Script sogar das Drag & Drop ganzer Ordner, generell ist die Verwendung in allen modernen Browsern möglich.

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MonstaFTP: Schnell und unkompliziert, sowohl bei Installation, wie auch im Alltagseinsatz

MonstaFTP lief mir bereits vor gut zwei Wochen über den Weg. Seitdem begleitet es mich als FTP-Client auf Schritt und Tritt und ist überall dabei, wo ich eine Internetverbindung habe. MonstaFTP ist nämlich ein unter GPL-Lizenz veröffentlichtes PHP-Script, neuerdings auch Cloud-App genannt, das im Browser einen FTP-Client mit allen wichtigen Funktionen, inklusive Chmod zur Verfügung stellt.

monstaftp-chmod

Sowohl die Installation, wie der tägliche Einsatz laufen fast schon intuitiv ab. Letzteres gilt jedenfalls dann, wenn man bereits Erfahrungen mit FTP-Clients besitzt. Zur Installation ist es lediglich erforderlich, die entpackte Ordnerstruktur aus dem Download-Zip in ein Verzeichnis auf dem eigenen Webspace hochzuladen.

Ich installierte MonstaFTP unter einer Subdomain, was indes nicht zwingend erforderlich ist. Das Script läuft in jedem beliebigen, per URL erreichbaren Unterverzeichnis. Sämtliche Einstellungen von MonstaFTP werden über entsprechende Konfigurationseinträge direkt in der index.php erledigt. In meinem Falle waren keine Änderungen erforderlich.

Im Auslieferungszustand spricht die App nur englisch. Im Unterverzeichnis languages findet sich die Datei en_US.php, die die entsprechenden Texte enthält. Übersetzen Sie die paar Texte in die gewünschte Sprache, benennen die Datei z.B. in de_DE.php um und laden sie an entsprechender Stelle wieder hoch.

Wollen Sie von Ihrer Cloud-Installation aus auf außerhalb des gleichen Servers gelegene FTP-Lokationen zugreifen, stellen Sie sicher, dass Ihr Server externe FTP-Verbindungen zulässt. Ihr Hoster kann Ihnen da helfen. MonstaFTP kann zwar auf Windows-Server zugreifen, muss selbst jedoch zwingend unter Linux installiert sein. Da das mittlerweile bei rund 99 % aller Spaces der Fall sein dürfte, beeinträchtigt diese Voraussetzung wohl praktisch niemanden.

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MonstaFTP kann sichere Verbindungen via SSL nutzen. Derzeit zwei Skins sind wählbar, eines in einem eleganten Grau, das andere in einem Windows-ähnlichen Blau. Die eigentlichen Credentials für den Zugriff auf die FTP-Server werden nicht in MonstaFTP hinterlegt, sondern müssen bei jedem Connect neu eingegeben werden.

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MonstaFTP läuft am besten im Chrome. Hier können zusätzlich komplette Ordner per Drag and Drop hochgeladen werden. Der Upload einzelner Datei per Drag and Drop funktioniert indes auch mit Firefox, Safari und Internet Explorer. MonstaFTP folgt dem Trend zum Flat Design und sieht in der Metro-Umgebung des neuen Windows ausgesprochen gut aus.

Vor allem für Datennomaden ist MonstaFTP eine valide Alternative, denn der reine Internetzugang reicht von nun an aus, um Zugriff auf seine FTP-Sites zu nehmen. Das ist zum Beispiel ideal für den Noteinsatz von unterwegs. Ich persönlich verwende unter Windows aktuell nur noch MonstaFTP, unter Mac OS bleibe ich vorerst meinem Transmit treu.

Der Download des Scripts kann über die einschlägigen Directories, wie Hot Scripts, oder direkt über die MonstaApps-Website erfolgen. Nach einer E-Mail-Adresse wird zwar im Rahmen des Downloads gefragt, diese kann jedoch auch verweigert werden. Gibt man sie ein, wird man über neue Produkte des Hauses auf dem laufenden gehalten.

Von mir erhält MonstaFTP eine klare Empfehlung. Jetzt sind Sie an der Reihe…

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Essentials Icons & Fonts

SkyFonts: Die beste Art, Google Fonts auf dem Desktop zu nutzen

Google Fonts, so heißt Googles zunächst als Web Font Directory bekanntes Verzeichnis von Schriften unter Open-Source-Lizenz seit einigen Wochen. Im Grunde verbirgt sich hinter der Namensänderung nichts von Neuigkeitswert, konnte man doch schon immer die Google Fonts auch lokal installieren und etwa in Photoshop oder beliebiger anderer Software frei nutzen. Neu ist allerdings die Integration des gesamten Angebots der Google Fonts in den Schriftenmanager SkyFonts aus dem Hause Monotype…

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SkyFonts – Synchronisieren von Desktop-Fonts aus dem Portfolio von Schriftarten-Verkäufern

SkyFonts ist eine Technologie, mit deren Hilfe sich Schriftarten zwischen dem Desktop und den Angeboten einiger Type Foundries synchronisieren lassen. Ursprünglich ersann Monotype das Tool, um Designern zu ermöglichen, Schriftarten zu Designzwecken für einen begrenzten Zeitraum von fünf Minuten auf dem Rechner vorhalten zu können. So konnte evaluiert werden, ob die Schrift zum Design passt.

SkyFonts sorgt dabei nicht nur für die automatische Übertragung der gewählten Schriftart auf das eigene System und deren Verfügbarkeit über einen beliebigen Font-Wähler jeder installierten Desktop-Software, sondern vor allem auch für deren Entfernung nach Ablauf des Probierzeitraums. Derzeit ist SkyFonts nur auf dem Monotype-Angebot Fonts.com im Einsatz, prinzipiell ist die Technologie jedoch auch an andere anpassbar.

SkyFonts und Google Fonts – Gut für Open-Source-Enthusiasten

Aufgrund einer frischen Kooperation mit Google, steht SkyFonts seit kurzem auch für alle Schriften der Google Fonts zur Verfügung. Hier spielt naheliegenderweise die technische Möglichkeit der automatischen Entfernung eine eher untergeordnete Rolle. Die Synchronisation ist einfach und zuverlässig. So geht’s:

Dreh- und Angelpunkt der Integration zwischen SkyFonts und Google Fonts ist diese Seite, die Sie sich am besten direkt in die Bookmarks legen. Denn hier werden Sie des öfteren wieder vorbei schauen.

Hier angekommen, klicken Sie auf den Button „SkyFonts Download“. Es wird automatisch die richtige Version vorgewählt. Derzeit stehen Versionen für Windows 32 und 64, sowie für Mac OSX zur Verfügung. Die Mac-Version bringt einen Download von komprimiert knapp 9 MB auf die Waage, der ein DMG von fast 30 MB beherbergt. Für die Windows-Version ist das Vorhanden des .Net-Framework 4 erforderlich, welches aber auch im Zuge der Installation nachgeladen werden kann.

Nach dem Download des im Falle der Version für Windows 64bit 3,5 MB schweren Zip-Datei gilt es, den darin enthaltenen Installer aufzurufen und mit Hilfe des üblichen Assistenten das Setup zum Abschluss zu bringen.

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Wenig Optionen im Client, Hauptdarsteller ist der Web-Service

Nach dem ersten Start enthält SkyFonts naheliegenderweise noch keine Schriftarten. Diese fügen Sie über den bereits erwähnten Dreh- und Angelpunkt, dort unter Verwendung des Button „Google Fonts durchsuchen“ hinzu.

Nach Klick auf die Schaltfläche öffnet sich ein modales Popup. Von hier aus sind alle Font-Varianten des Google Portfolios, derzeit über 1.100 aus über 600 Schriftarten zugänglich. Gesucht werden kann nach Namensfragmenten, über ein klickbares Alphabet oder durch schlichtes Durchscrollen.

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Haben Sie eine Schriftart gefunden, die sie auf dem Desktop verwenden wollen, so klicken Sie den zugehörigen Button „SkyFonts“ auf der rechten Seite des Popup an und wählen im sich öffnenden Fenster „Hinzufügen“.

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Ein kleiner Haken im SkyFonts-Button wird sichtbar, zudem sollten Sie auf dem Desktop eine kleine Notification erhalten, die die Synchronisation bestätigt.

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Die Schriften stehen direkt und ohne weitere Eingriffe Ihrerseits sofort zur Verwendung bereit, wie Sie folgend am Beispiel von Word 2013 sehen können:

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Innerhalb des SkyFonts-Clients können Sie stets sehen, welche Fonts installiert sind, welche entfernt wurden etc. Sie haben jedoch im Client nicht die Möglichkeit, die Schriften zu verwalten. Das ist ausschließlich über die bereits mehrfach erwähnte Website möglich.

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Es dürfte wohl eine Selbstverständlichkeit sein, ich weise dennoch darauf hin. SkyFonts synchronisiert ausschließlich die Desktop-Schriften, also TTF oder OTF. Die Web Fonts werden nicht auf den Rechner verfrachtet.

Ändern sich die von Ihnen gewählten Schriften im Ursprungsangebot, sorgt SkyFonts automatisch für die Synchronisation mit Ihrem Rechner. Das geht auf bis zu fünf Geräte simultan. Dafür bedarf es allerdings eines Fonts.com-Accounts, denn der Zugriff auf Google Fonts erfolgt nicht basierend auf einem vorhandenen Google-Account. Um die Synchronisation auch nach einem Neustart verfügbar zu halten, empfiehlt sich das Setzen des entsprechenden Häkchens im Client:

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Mercurial: Google Fonts anders verwenden

SkyFonts bietet nach meiner Meinung die derzeit beste Methode, das breit gefächerte Angebot der Google Fonts strukturiert und aufwandsarm zu verwenden. Bereits vor einem Jahr stellten wir Ihnen hier im Dr. Web Magazin eine weitere, nach wie vor taugliche Alternative zu dieser Vorgehensweise vor.

Unter Nutzung von Mercurial mit den optionalen GUI-Aufsätzen MacHG für Mac und TortoiseHG für Windows saugen Sie das komplette Google Fonts Directory auf Ihre heimische Festplatte und installieren es von dort aus mit Bordmitteln. Linuxer verwenden Mercurial ohne GUI.

SkyFonts stellt allerdings die elegantere Methode dar, sofern man Windows- und/oder Mac-Nutzer ist.

Links zum Beitrag:

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(Kostenlose) Services E-Business Essentials Workflow

Open Ticket Request System OTRS: Perfekter Kundensupport mit Open Source

Kundenanfragen zu bearbeiten kann sehr mühselig sein. Je mehr es werden, desto unübersichtlicher gerät die Aufgabe. Ein Ticketsystem muss her. Es kategorisiert und filtert und hilft bei Anfragen über die verschiedensten Kanäle. Systeme dafür gibt es viele. Gerade in letzter Zeit haben Cloud-Dienste wie Zendesk oder Desk.com enorm zugelegt. Doch schon bevor an die Cloud überhaupt zu denken war, gab es mit dem Open Ticket Request System (OTRS) eine zuverlässige Lösung als Ticketsystem. Mit ein bisschen Hintergrundwissen ist OTRS noch heute eine sehr solide und praktikable Lösung.

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Ein Leichtgewicht ist OTRS nicht gerade. Viele Megabyte Perl-Code, Installationspakete für verschiedene Betriebssysteme und eine Oberfläche, die nicht unbedingt an die pure Moderne erinnert. Zweifelsfrei ist OTRS nichts, was ein unbedarfter Anwender einfach mal so ausprobiert. Zu unrecht. Auch wenn OTRS auf den ersten Blick nicht einfach zugänglich erscheint, sind die Schritte dahin einfacher, als zuerst gedacht. Und mit ein bisschen Hintergrundwissen zusätzlich, bietet OTRS nach wie vor eine große Funktionalität – ohne auf die Cloud vertrauen zu müssen.

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Erste Schritte

Ein paar E-Mails zu Tickets ordnen und zur leichten Bearbeitung aufbereiten – die Aufgabe klingt eigentlich überschaubar. Ist sie jedoch nicht. Technisch ist es eine Herausforderung, viele Aktionen gleichzeitig auszuführen, mit Mailservern zu kommunizieren und dann noch für den Benutzer eine gute Arbeitsoberfläche zu bieten. Entsprechend umfangreich wuchs über die Jahre das Paket von OTRS und braucht den notwendigen Untergrund für die perfekte Funktion. Grundsätzlich läuft das Ticketsystem auf fast jedem Webspace mit Perl und Cronjobs. Viel Spaß wird die Anwendung dort jedoch nicht machen. Schon die Entwickler empfehlen einen Server mit mindestens 2 GB RAM und entsprechend großer Festplatte. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass auch 4 GB für ein kleines Projekt auf keinen Fall schaden. Schließlich werden regelmäßig E-Mails vom Mailserver abgeholt und aufwendig nach zuvor festgelegten Regeln einsortiert. Das saugt besonders das RAM gerne einmal leer und macht die Oberfläche bei fehlender Leistung sehr behäbig.

Auch bei den Betriebssystemen ist OTRS als Perl-Applikation offen – optimalerweise sollte jedoch SUSE oder RedHat verwendet werden. Die Entwickler haben sich schon mit frühen Versionen für diese Betriebssysteme entschieden und stellen auch nur für diese fertige Installationspakete bereit. Auf anderen Plattformen lässt sich OTRS natürlich über den Source Code installieren. Das ist jedoch nur eine Aufgabe für wirklich erfahrene Administratoren. Neben der Applikation muss der Webserver konfiguriert, ein eigener OTRS-Nutzer eingerichtet und CronJobs manuell hinzugefügt werden. Das ist eine manchmal absolut zeitraubende Aufgabe, die bei jedem Update wieder zu Problemen führen kann. Mit den Installationspaketen ist man auch bei häufigen Updates auf der sicheren Seite. In nicht einmal fünf Minuten ist die Anwendung komplett verfügbar – eine Zwangsfestlegung auf RedHat oder SUSE, die sich wirklich lohnt.

Einstieg

Viele Funktionen verwirren. Mit dem richtigen Fokus ist der Weg von der ersten Installation bis zur ersten Ansicht des Tickets jedoch nicht weit. Grundsätzlich ist die Aufteilung ganz einfach: E-Mails werden als Ticket in eine Queue eingefügt und können von Agenten abgearbeitet werden. Sieht die Administrationsoberfläche beim ersten Blick noch sehr unübersichtlich aus, werden für einen ersten Startlauf dennoch nur einige Punkte benötigt. Zunächst wird eine neue Gruppe mit beliebigem Namen erstellt. Mit der Funktion „Agenten <-> Gruppen“ kann im Anschluss einfach ein vorhandener Agent – wie der Administrator – zu einer Gruppe hinzugefügt werden.

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Allein mit lediglich einer angelegten Gruppe wird OTRS nicht funktionieren. Zunächst muss noch eine Queue angelegt werden, die später die gestellten Supportanfragen sammelt. Nach einem Klick auf „Queue hinzufügen“, lässt sich die Queue benennen. Hier kann auch die gerade eben erstellte Gruppe ausgewählt werden, damit jedes Mitglied der Gruppe, die in dieser Queue einsortierten Tickets auch wirklich bearbeiten kann. Zurück auf der Admin-Oberfläche kann endlich unter dem Punkt „PostMaster E-Mail Konten“ die Verknüpfung zwischen dem Mailserver und OTRS hergestellt werden. Per IMAP oder POP3 ruft OTRS in regelmäßigen Abständen Mails ab. Mit der Sortierung nach ausgewählter Queue, landet jede E-Mail aus einem bestimmten E-Mail-Account auch sicher in der richtigen Queue. Je nach persönlichem Geschmack lassen sich noch ausgeklügeltere Sortierungsregeln unter „PostMaster Filter“ entwerfen und einbinden. So können je nach Empfängeradresse sogar Mails aus ein und demselben E-Mail-Konto verschiedenen Queues sehr einfach zugeordnet werden.

admin-queue

Das sollte es für den ersten Schritt auch schon gewesen sein. Spätestens nach ein paar Minuten landen von nun an alle E-Mails aus dem Postfach direkt in OTRS und lassen sich von dort bearbeiten. Dank übertragener ID werden sehr zuverlässig Nachfragen automatisch einem bestimmten Ticket zugeordnet. OTRS ist dabei insgesamt sehr robust und selbst bei vielen E-Mails geht keine Anfrage unter.

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Fazit

OTRS ist noch in Zeiten von bekannten und beliebten Cloud-Diensten eine echte Alternative für die reibungslose Bearbeitung von Tickets. Einmal hinter die starre Oberfläche geblickt, ermöglicht OTRS auch Neueinsteigern eine gute Bedienung und ist für die Zukunft gerüstet. Reinschauen lohnt sich schon ab wenigen Tickets pro Monat. Gerade wer seine Daten gerne auf den eigenen Servern lagert oder besondere Anbindungen benötigt, wird mit OTRS auf Dauer durch eine offene und belastbare Architektur viel Freude haben.

(dpe)