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Social Media Image Maker: Bildbearbeitung für soziale Netzwerker

Facebook, Twitter, Google+, dazu noch Pinterest, Tumblr, Xing oder LinkedIn und was weiß ich, wo Sie sich noch alles angemeldet haben und rumnetzwerken. All diese Dienste wollen, wenn man sie schon meint im Dutzend nutzen zu müssen, mit ordentlichen Profilen der eigenen Person ausgestattet werden. Dazu gehört in erster Linie vernünftiges Bildmaterial. Natürlich schreibt jedes soziale Netzwerk andere Bildgrößen vor. Häufige Änderungen dieser Spezifikationen, besonders gern bei Facebook und Google+, führen zu weiterer Verwirrung. Der Social Media Image Maker will Abhilfe schaffen.

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Social Media Image Maker: Homepage

Social Media Profile: Viele Köche und eine Menge Brei

Mal Hand auf’s Herz. Kennen Sie die aktuelle Größe für das große Profilbild auf der Chronik-Übersicht von Facebook? Nein? Ich auch nicht und ich will mir das auch gar nicht merken. Google+ hat vor einigen Tagen neue Größen ausgerufen, bei anderen Diensten sieht es ebenso aus.

Nun könnte man sich natürlich alle relevanten Größen irgendwo notieren und im Bedarfsfalle rauskramen. Bliebe noch das Problem, dass es eines tauglichen Grafikprogramms bedürfte, um die schieren Abmessungen auch mit brauchbarem Inhalt zu füllen. Da könnte man, so man es denn hat oder zu kaufen bereit ist, Photoshop oder als alter Pfennigfuchser meinetwegen auch Gimp verwenden.

Oder, man tut weder das eine, noch das andere und wendet sich den neuen Online-Service der Pariser Design-Agentur Autre Planéte zu. Dieser trägt den überaus sprechenden Namen Social Media Image Maker, der exakt beschreibt, was der Dienst leistet.

Social Media Image Maker bereitet Bilder für soziale Medien auf

Der Social Media Image Maker aus der französischen Hauptstadt kennt sämtliche Bildspezifikationen der Netzdienste Facebook, Twitter, YouTube, Google+, Flickr, Vimeo, Pinterest, Skype, Tumblr, Linkedin, Gravatar, Xing, Viadeo, Slideshares, Foursquare und About.me. Da dürfte das Herz herkömmlicher Sozialnetzwerker beim Lesen mehrfach gehüpft sein.

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Beispiel Facebook: Welches Bild, wo, mit welcher Auflösung?

Das wäre nun an sich schon ganz nützlich. Immerhin könnte man so stets Zugriff auf die neuesten Auflösungsvorgaben nehmen, um sich dann seinem Photoshop zuzuwenden. Der Social Media Image Maker beschränkt sich jedoch nicht auf den informativen Teil, sondern liefert Werkzeuge mit, die es Ihnen erlauben, das Bildmaterial für die unterschiedlichen Dienste auch gleich an Ort und Stelle zu bearbeiten.

Unterhalb einer jeden Skizze mit Auflösungswerten findet sich das unscheinbare Knöpfchen Create >. Dahinter versteckt sich eine hinreichend umfangreiche Bildbearbeitung. Ich mache den Selbsttest.

Ein neuer Facebook-Chronik-Header muss her

Das Profilbild meines Facebook-Accounts zeigt einen schicken Sonnenuntergang, der allerdings während meines Urlaubs auf Ibiza entstand. Und der ist nun schon fast zwei Jahre her. Urlaubsbilder finde ich ja immer schick auf privaten Profilen. Das hat was positives, Sonne, blauer Himmel. Ich könnt schon wieder…. Der letzte Urlaub führte mich an die Costa Blanca und so entschließe ich mich, eines der dort entstandenen Bilder als neuen Profilheader zu verwenden.

Ich klicke also auf Create > und finde einen leeren Canvas vor, der oben mit folgender Werkzeugleiste ausgestattet ist, die aber zu diesem Zeitpunkt noch abgeblendet erscheint:

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Werkzeugleiste am oberen Rand des Browserfensters

Dezent werde ich aufgefordert, entweder ein Bild per Drag & Drop auf die Leinwand zu werfen oder per Add Your File und Zugriff auf das Dateisystem auszuwählen. Ich entscheide mich für ein sonniges Bild aus meinem Garten auf Zeit. Unmittelbar nach dem Upload sieht die Leinwand so aus:

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Social Media Image Maker: Die Abmessungen werden direkt gesetzt

Der Social Media Image Maker hat das Bild direkt so angepasst, dass es von der Breite her in das Facebook-Format passt. Den Bildausschnitt kann ich nun mit der Maus in der Höhe noch verschieben oder entsprechend unter Verwendung der angezeigten Eckpunkte auch komplett verändern. Zusätzlich könnte ich das Bild rotieren oder vertikal oder horizontal spiegeln. Ich entscheide mich lediglich für eine Verschiebung des Bildausschnitts weiter nach unten und klicke auf Apply.

Im zweiten Bearbeitungsschritt, der mit dem dritten frei kombinierbar ist, bietet der Social Media Image Maker die Verwendung einer ganzen Reihe von Filtern an, die Instagram-Freunden die Freudentränen in die Augen treiben werden. Dabei sind die Effekte durchweg nicht nur schnell appliziert, sondern auch von ordentlicher Qualität und Varianz.

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Instagram lässt grüßen. Filtereffekte en masse

Ich entscheide mich dafür, das Bild so zu lassen, wie es geschossen wurde und klicke auf das dritte Symbol der Werkzeugleiste. An dieser Stelle geht es nicht mehr um benannte Effekte, sondern um die Anwendung grundlegender Filter für das Schärfen oder Verwischen der Kontraste, die Verwendung von Rauschen oder die Herausnahme der Sättigung. Auch hier zeigt sich die App schnell und beeindruckend hinsichtlich der zu erzielenden Ergebnisse. Filter können kombiniert und/oder mehrfach hintereinander angewendet werden.

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Schärfen, verwischen, Farbwerte ändern: alles möglich

Das letzte, wie das vorletzte Symbol der Werkzeugleiste kümmern sich um den Download der erzeugten Werke. Während man unter Verwendung des Zahnrad-Symbols festlegt, unter welchem Namen und in welchem Format (PNG/JPG/Auto) die Datei bereitgestellt werden soll, initiiert der blaue Pfeil, der aus dem gekippten Rechteck zeigt ;-) , den Download der Kreation.

Mein neuer Facebook-Header liegt damit auf meiner lokalen Festplatte und wartet auf den Einbau beim blauen Riesen aus Palo Alto. Ich hatte die Exporteinstellung auf Auto gelassen. Das Tool entschied sich korrekterweise für JPG und optimierte ordentlich auf 29kb herunter. Der Social Media Image Maker speichert übrigens die Dateien nicht. Weg ist demnach weg und bedeutet, dass man von vorn beginnen muss, was man übrigens jederzeit kann.

Mein Fazit: Der Social Media Image Maker macht Spaß, liefert schnell Ergebnisse und verfügt über Effekte und Filter, die für den angedachten Zweck professionell genug sind. Wer also in einem Rutsch seine Social Media Präsenz renovieren oder wenigstens homogenisieren will, sollte das Tool auf jeden Fall mal ausprobieren. Wann, wenn nicht am Wochenende?

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(Kostenlose) Services Essentials

Pinstamatic bohrt Pinterest auf: Teilt neben Bildern Websites, Texte und Orte

Das soziale Netzwerk Pinterest beschränkt sich bekanntlich auf das Teilen von visuellen Medien, allen voran Bilder, was letztlich den Erfolg dieses Netzwerkes ausmacht. Aber nicht immer lässt sich alles in Bildern ausdrücken. Hier hilft der Dienst Pinstamatic weiter, der unter anderem das Teilen von Texten, Websites und Orten auf Pinterest ermöglicht.

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Pinstamatic

Pinstamatic: Dienst erstellt Bilder für unterschiedliche Inhalte

Die Nutzung von Pinstamatic ist einfach: Zunächst wählt man die Art des Inhaltes, den man auf Pinterest teilen möchte. Je nach Inhaltsart erhält man eine Maske mit unterschiedlichen Eingabe- und Auswahlfeldern. Beim Teilen einer Website muss nur die Adresse eingegeben werden. Pinstamatic generiert daraus einen Screenshot der Seite, welcher auf der eigenen Pinterest-Pinnwand veröffentlicht werden kann.

Auch das Teilen von Texten ist möglich. Der Dienst stellt unterschiedliche Designs für das Aussehen des Textes zur Verfügung. Die Designs unterscheiden sich in Hintergrund, Schriftart und Farbe. Alternativ gibt es die Möglichkeit, einen Text als klassische Haftnotiz darzustellen.

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Ort als Kartenausschnitt

Pinstamatic teilt auch Landkarten, Musik und Tweets

Pinstamatic kombiniert zudem weitere Webdienste mit Pinterest. So können Orte per OpenStreetMap als Kartenausschnitt mit angedeuteter Falz nebst angeheftetem Zettel mit Ortsnamen ausgegeben werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, Cover von Musikalben per Spotify und Tweets eines beliebigen Twitter-Accounts in grafischer Form auszugeben.

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Tweet aus einem Twitter-Account

Die erstellten Bilder können sich allesamt sehen lassen. Die Bedienung des Dienstes ist sehr einfach. Vor allem die Kombination mit anderen Webdiensten macht Pinstamatic zu einer schönen Spielerei. Selbst wer einfach nur ein Foto teilen möchte, wird bei Pinstamatic fündig. Der Dienst ermöglicht die Auswahl von Fotos aus unterschiedlichen sozialen Netzwerken oder Webdiensten wie Google Drive und Dropbox und gibt sie nach Wunsch mit einer Bildüberschrift aus.

Fazit: Auch wer bislang nichts mit Pinterest am Hut hatte, kann durchaus Freude an Pinstamatic finden. Die Aufmachung der Seite und die Funktionen sind gut und das Ganze macht auch noch Spaß.

(dpe)

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Infografiken Inspiration

Bilder sind alles – fast [Infografik]

Die Designer des Bilder-, Illustrations- und Font-Providers Veer stellen eine schicke, animierte Infografik vor, die auf einen langen Blick zusammenfasst, was man als Entwickler und Content-Produzent an vielen Ecken und Enden des Web immer wieder vorgetragen bekommt. Es geht um die Wichtigkeit guter Bilder; naheliegend bei einem Bilderdienstleister, aber deswegen dennoch wahr. Schön, wenn man die wesentlichen Erkenntnisse an einer Stelle, noch dazu in ansprechender Aufmachung, gesammelt präsentiert bekommt. Und natürlich genau die richtige Beschäftigung für einen kalten Sonntagnachmittag…

Der Aufstieg visueller Medien steigert die Wichtigkeit von Bildern

Es ist eine alte Weisheit: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Dass ein reich bebilderter Beitrag leichter lesbar ist und mehr Aufmerksamkeit erzeugt als eine reine Textwüste, ist eine weitere, unwiderlegbare Erkenntnis. Designer und Inhaltersteller sind sich dieser Umstände seit Dekaden bewusst.

Wie eine Bestätigung kann daher der Aufstieg der diversen bildorientierten Dienste gelten. Gerade der kometenhafte Aufstieg der Smartphones mit ihren stetig besser werdenden Kameras sorgt für eine immer visueller werdende Kultur. Instagram, Pinterest, Facebook, Flickr, 500px, Google+ und wie sie alle heißen, basieren teils vollständig, teils wesentlich auf der Verfügbarkeit von immer mehr Bildmaterial im sozialen Web.

Da ist es sinnvoll, sich die wesentlichen Fakten zum Thema Bildeinsatz in der Kommunikation noch einmal deutlich vor Augen (sic!) zu führen:

  • 55% der gesamten zwischenmenschlichen Kommunikation ist visuell
  • Unterstützt man eine Botschaft mit Bildmaterial, wird diese mit um bis zu 65% gesteigerter Wahrscheinlichkeit im Gedächtnis behalten
  • 30% aller Hirnzellen werden für das Sehen benötigt
  • Bildunterstützte Botschaften werden um 20% schneller aufgenommen, als solche ohne Bilder
  • Die Wahrnehmung der Umwelt wird durch das Sehen dominiert. Alle anderen Sinne spielen eine vergleichsweise geringfügige Rolle

Zusätzlich zu den Basics befasst sich Veers Infografik mit dem Anstieg der Bilder im historischen Vergleich, sowie konkreten quantitativen Angaben zu verschiedenen sozialen Netzwerken, etwa Pinterest, Facebook und Instagram. So werden allein auf Facebook pro Minute 174.000 Bilder hochgeladen. 70% der gesamten sozialen Kommunikation in Netzwerken dreht sich um oder bezieht sich auf Bilder.

Weitere interessante Fakten entnehmen Sie bitte der folgenden Infografik aus dem Hause Veer. Mittels Klick auf die Grafik gelangen Sie zur animierten Originalausgabe:

[Quelle: Veer.com]