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PSDDD: zentrale Anlaufstelle für Designer sammelt die besten Freebies aus Dribbble

Dribbble ist großartig. Es hat stets einen hohen Inspirationswert, sich durch die unterschiedlichsten Arbeiten zu bewegen und das zumeist sehr konstruktive Feedback der anderen Mitglieder zu lesen. Häufig stellen Designer lediglich Gestaltungsvorschläge ein, um diese mit der Community zu diskutieren oder sie schlicht zu zeigen. Etliche Designer geben ihre Entwürfe jedoch auch komplett für die Fremdnutzung frei und stellen sie auf Dribbble zum Download bereit. Hier kommt der brandneue Dienst PSDDD ins Spiel…

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Dribbble: Riesenangebot, schwer überschaubar

Mir geht es häufig genug so, dass ich auf ein schickes Freebie stoße, jedoch nicht die Zeit oder Gelegenheit habe, es direkt herunter zu laden. Suche ich dann einige Tage später danach, finde ich es zu oft nicht wieder. Da Dribbble jedoch keine Ressource für frei downloadbaren Content ist, ist der Dienst auch nicht entsprechend organisiert.

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Dribbble: großartig, aber unübersichtlich

Von daher ist der neue Dienst PSDDD, ersonnen von dem Designer-Entwickler-Duo Siddharth Arun und Mithun Stephen im indischen Bangalore, eine hochwillkommene Ergänzung, um den Schatz an kostenlos verwendbaren Designs zugänglich zu machen. PSDDD greift über die Dribbble API auf den Datenbestand der Community zu. Ausgewählt wird indes redaktionell, damit soll eine hohe Qualität des Angebots gewährleistet bleiben.

Dribbble-Mitglieder können PSDDD direkt antriggern, indem sie ihre Freebies auf Dribbble mit dem Tag #psddd versehen, der wiederum auf Seiten von PSDDD ausgelesen wird. Das ist eine intelligente Vorgehensweise, die den Datenbestand auf PSDDD recht zügig steigen lassen sollte. Immerhin bedeutet das Tagging kaum einen Mehraufwand für den Ersteller, bringt aber eine potenziell schnellere und weitere Verbreitung der eigenen Werke.

PSDDD: 800 Freebies und wachsend

Aktuell finden sich knapp 800 Ressourcen auf PSDDD. Diese können über die Suchfunktion erreicht werden. Alternativ bietet sich das Stöbern nach Kategorien an, als da beispielsweise wären PS Elements, UI Elements, Icons oder Backgrounds & Patterns.

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PSDDD: Übersichtsseite

Sind Sie fündig geworden, führt ein Klick auf das Vorschaubild zu einer Detailseite auf PSDDD, auf der die wesentlichen Informationen aus Dribbble zusammen gefasst werden. Unterhalb des gewählten Freebie aggregiert PSDDD ähnliche Ressourcen, eine Funktionalität, die Dribbble selbst ebenfalls nicht bietet.

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PSDDD: Einzelansicht des jeweiligen Freebie

Ein Klick auf „Get Resource“ bringt Sie dann direkt zu Dribbble, von wo aus letztlich der Download stattfindet. Worauf Sie dann noch selbst achten müssen, und das ist bei Dribbble insgesamt nicht so einfach, ist die Frage der Lizenz. Vielfach finden sich Informationen zur erlaubten Nutzung, vielfach fehlen sie auch. In diesen Fällen bietet sich die Kontaktaufnahme mit dem Designer über dessen Profilseite an. Wo ein Wille ist, da findet sich auch ein Weg.

Im Ergebnis ist PSDDD ein schön strukturierter, einfacher und übersichtlicher Zugang zu den freien Designelementen Dribbbles, der in keiner Bookmark-Sammlung fehlen sollte.

Links zum Beitrag:

  • Show and Tell for Designers | Dribbble.com
  • A Collection of Resources from Dribbble for the Creative Professional | Psddd.co
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Inspiration Showcases

Agile Designers: Interessante Anlaufstelle für Design-Ressourcen

Agile Designers aus dem Hause Webalys ist eine in der Betaphase befindliche Plattform für Webdesigner. Bislang haben sich fast 1.900 Designer auf der Plattform registriert, 740 Ressourcen sind hinterlegt. Zum Start am 7. November 2012 fanden sich lediglich derer 500. Das Wachstum in Sachen Nutzer, wie auch in Sachen Inhalte ist mithin als beachtlich zu bezeichnen. Wir haben uns den Dienst näher angesehen.

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Agile Designers – Kurator mit Empfehlungscharakter

Agile Designers ist auf den ersten Blick nichts besonderes. Webservices, die verfügbare Projekte und Produkte aus dem Weltennetz kuratieren, sind im Dutzend verfügbar. Agile Designers legt auch keinen klaren Schwerpunkt oder konzentriert sich etwa auf kostenfreie Tools. Alles nicht.

Auf der Plattform findet sich eine bunte Mischung bekannter und weniger bekannter Tools und Services. Das Portfolio erweitert sich durch die aktiven Beiträge der registrierten Designer. Ressourcen werden über ein kleines Formular eingereicht. Angenommen werden lediglich via URL erreichbare Dienste. Um an der Plattform einreichend teilnehmen zu können, eröffnet man einen Account, indem man entweder sein Twitter- oder sein Facebook-Konto mit dem Dienst verknüpft.

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Agile Designers ist gut durchstrukturiert und kümmert sich nicht nur um naheliegende Themen rund um das Design, also Software, Coding, Grafiktools. Vielmehr finden sich auch Ressourcen zum Thema Inkasso, Projektmanagement, Kollaboration, Marketing und anderen, auch betriebswirtschaftlichen Themen. Eine eigene Oberkategorie widmen sich dem Lernen, einem ebenfalls essentiellen, dabei häufig vernachlässigten Part im Leben eines Designers.

Alle Kategorien sind nach gleichem Muster homogen aufgebaut und lassen sich nach verschiedenen Kriterien sortieren. An jedem Eintrag kann man als registrierter Nutzer „I use it“ klicken und den Eintrag so in das eigene Ressourcen-Portfolio übernehmen. Auf diese Weise sehen andere Nutzer der Plattform, welche Tools und Services andere Designer verwenden. Später wird es zusätzlich die Möglichkeit geben, Ressourcen ausdrücklich zu empfehlen. Auch innerhalb des Bestandes registrierter Designer kann man gezielt suchen.

Perspektivisch, und das wird voraussichtlich sehr schnell gehen, kann sich auf Agile Designers eine sehr nützliche Community entwickeln, die ja bereits jetzt mit fast 1.900 Teilnehmern schon eine ordentliche Größe aufweist.

Links zum Beitrag:

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