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Tu was: Die richtigen Instrumente im Marketing-Mix für Onlineshops

In einem Orchester müssen Musiker und Instrumente optimal aufeinander abgestimmt sein und perfekt harmonieren – gelingt dies nicht, wird jedes Konzert ein wildes Durcheinander von Klängen und Tönen. Ähnlich verhält es sich mit den Marketinginstrumenten im sogenannten Marketing-Mix. Dabei geht es um den gezielten, koordinierten und wirtschaftlichen Einsatz des zur Verfügung stehenden Instrumentariums, um die grösstmögliche Wirkung zu erzielen.

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Onsite SEO: Effektive Sofortmaßnahmen für jedermann

Websitebetreiber, Webdesigner und manchmal sogar SEO-Profis verpulvern viel Geld mit teurem Linkbuilding und Suchmaschinenwerbung. Sie investieren viel in die Kür, aber vergessen die Pflicht. Dabei sind – vor allem in Nischen – bereits mit ordentlicher Onsite-Arbeit gute Positionen in Suchergebnissen erreichbar. Und wenn es nicht reicht, musst du dank sorgfältiger Onpage-Aufbereitung zumindest weniger Geld für entsprechendes Linkbuilding in die Hand nehmen. Onsite-Optimierung besteht zumindest auch aus „low hanging fruits“ (deutsch: leicht zu erntende Früchte), die sich zu pflücken lohnen.

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JavaScript und Suchmaschinen: Das solltest du beachten

Noch vor einigen Jahren war JavaScript mehr als umstritten. Nervige Werbe-Pop-ups führten dazu, dass die Programmiersprache oft ganz grundsätzlich blockiert wurde. Mittlerweile ist JavaScript aus dem modernen Webdesign nicht mehr wegzudenken. Vor allem im mobilen Internet spielt JavaScript eine wichtige Rolle – unter anderem zur Medienwiedergabe, aber auch für Geolocation und moderne Navigationen. Doch wie gut verträgt sich JavaScript mit Suchmaschinen? Was musst du beachten?

Suchmaschinen haben dazugelernt

Zunächst einmal sei gesagt, dass die Zeiten vorbei sind, in denen Suchmaschinen mit JavaScript gar nichts anfangen konnten. Waren per JavaScript geladene Inhalte früher unsichtbar für Suchmaschinen, haben die Suchmaschinen mittlerweile dazugelernt. Und wenn ich von Suchmaschinen spreche, ist natürlich vor allem Google gemeint. Denn der Suchriese ist nach wie vor das Maß aller Dinge.

So ist JavaScript keine grundsätzliche Hürde mehr für Google. Allerdings bedeutet dies nicht, dass du JavaScript völlig bedenkenlos einsetzen kannst. Da Google immer ein großes Geheimnis daraus macht, wie sein Suchalgorithmus funktioniert, sind folgende Tipps immer mit etwas Vorsicht zu genießen.

Inhalte per Load- statt User-Events laden

Oftmals werden Events eingesetzt, um per JavaScript Inhalte einer Website zu ändern. Hier gilt, dass Suchmaschinen in der Regel nur solche Inhalte berücksichtigen, die über Load-Events geladen werden.

Diese Ereignisse werden vom Browser gefeuert, sobald der DOM-Baum einer Seite geladen ist. Suchmaschinen wie Google lassen Load-Events beim Crawlen zu, sodass in der Regel der Seiteninhalt erst nach Ausführen der Load-Events indiziert wird.

User-Events werden jedoch nicht geladen. Das heißt, alle Veränderungen, die zum Beispiel über Click- oder Touch-Events ausgelöst werden, bleiben beim Indizieren unberücksichtigt.

Push-States und URLs

Damit Google eine Seite indizieren kann, muss diese immer zwingend über eine URL erreichbar sein. Daher können Click-Events auch nicht berücksichtigt werden, da diese immer einen vom Benutzer individuell herbeigeführten Inhalt darstellen.

Dank der Push-State-API von JavaScript ist es mittlerweile ja möglich, die URL einer Seite zu beeinflussen. So kannst du die komplette Navigation einer Seite per JavaScript realisieren, indem du per „pushState()“ die im Browser dargestellte URL änderst und gleichzeitig per JavaScript Inhalte lädst und ersetzt.

Da Google URLs, die ausschließlich per Push-State-API realisiert werden, nicht indizieren kann, muss jede per „pushState()“ erstellte URL immer auch eine „real existierende“ URL besitzen.

Dies ist übrigens nicht nur für Suchmaschinen interessant, sondern auch für soziale Netzwerke. Denn du kannst nur solche Seiten dort teilen, die über eine „echte“ URL verfügen. Denn auch Facebook und Twitter müssen Inhalte aus einer Seite extrahieren, was nur funktioniert, wenn die URL vorhanden ist.

Wichtig ist, dass du per „pushState()“ immer korrekte URLs erzeugt, die immer auch per JavaScript den richtigen Inhalt besitzen. Eine falsche Push-State-URL, die keine neuen Inhalte lädt, führt möglicherweise dazu, dass es du doppeltem Content kommt. Und das wiederum mögen Suchmaschinen ja auch nicht.

JavaScript nicht ausschließen
Es ist zwar selbstverständlich, sei aber dennoch erwähnt. Du musst natürlich dafür sorgen, dass JavaScript-Dateien für Suchmaschinen nicht ausgeschlossen sind. Werden über die „robots.txt“ JavaScript-Dateien grundsätzlich verboten, haben Suchmaschinen keine Möglichkeit, auf diese zuzugreifen.

Da JavaScript selbst ja keinerlei indizierbare Inhalte besitzt, wird es für Suchmaschinen gerne mal versteckt.

Progressive Enhancement

Trotz aller Möglichkeiten, die Google und andere Suchmaschinen dir geben, um per JavaScript erstellte Inhalte zu crawlen, ist die sicherste Methode immer noch das sogenannte „Progressive Enhancement“.

Dieses Prinzip verfolgt den Ansatz, dass Inhalte so aufzubereiten sind, dass sie immer unabhängig von Browser beziehungsweise Crawler verfügbar sind.

Konkret bedeutet dies, dass Texte, Bilder und andere Inhalte, die von einer Suchmaschine gefunden und durchsucht werden sollen, nach Möglichkeit ohne JavaScript auskommen sollen.

Dies bedeutet allerdings für den Webentwickler immer ein oft erheblichen Mehraufwand. Denn jede Seite muss im Grunde auch ohne JavaScript alle Inhalte bereitstellen. Je nach Art und Aufbereitung der Inhalte kommen möglicherweise auch Kompromisse in Frage, bei denen nur wichtige Inhalte auch ohne JavaScript bereitgestellt werden.

Hier musst du abwägen, welcher Aufwand für dein Projekt vertretbar ist.

Korrekte Semantik

Ob mit oder ohne JavaScript: In jedem Fall ist es wichtig, dass deine Inhalte semantisch korrekt ausgezeichnet sind. Auch Überschriften, die per JavaScript geladen werden, müssen mit den entsprechenden HTML-Elementen ausgezeichnet werden.

Denn hier gelten dieselben Regeln wie für normale Inhalte. Letztendlich ist für Google entscheidend, wie der HTML-Quelltext nach dem Ausführen von JavaScript aussieht. Da ist die Wahl der richtigen Elemente entscheidend.

Crawler-Ansicht testen

Entscheidest du dich dazu, Inhalte ausschließlich per JavaScript zu laden (also nicht nach dem „Progressive Enhancement“-Prinzip), solltest du testen, ob Suchmaschinen deine Inhalte tatsächlich korrekt und vollständig sehen und crawlen können.

So hilft dir zum Beispiel die „Search Console“ von Google. Unter „Crawling“ findest du die Funktion „Abruf wie durch Google“. Hier kannst du dir deine Website für Desktop- oder Mobilgeräte so darstellen lassen, wie Google sie tatsächlich crawlt.

Es gibt aber auch andere, meist kostenpflichtige Tools wie SEO.JS und prerender.io, die sich darauf spezialisiert haben, Websites dahingegend zu prüfen, ob JavaScript-Inhalt beim Crawlen korrekt und vollständig dargestellt werden. Bei komplexen Projekten mag das eine sinnvolle Ergänzung sein.

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E-Business Infografiken Inspiration SEO & Online-Marketing

Infografik: Die wichtigsten SEO-Trends des Jahres 2014

Infografik-Mittwoch bei Dr. Web. Eben stoßen wir bei der Design-Agentur Implode Media aus dem kanadischen Toronto auf eine recht frische Infografik, die sich mit den wichtigsten SEO-Trends des Jahres 2014 befasst. Natürlich spiegelt die Grafik vor allem die Meinung der Kanadier wider. Ich persönlich finde allerdings, dass sie das Thema, natürlich stark vereinfacht, aber dennoch schon ganz gut auf den Punkt gebracht haben…

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SEO 2014: Content, Mobile, Social Media

Im Grunde könnte man sagen, dass eine aktive Teilnahme an der Netzgemeinschaft eine hinreichende Strategie für zuverlässiges Gefundenwerden bei entsprechendem Ranking ist. So einfach wie es klingt, ist es aber nur theoretisch, denn die aktive Teilnahme ist nicht mit Taktiken im Vorbeigehen zu erreichen.

Zu Recht weisen daher die Kollegen von Implode Media darauf hin, dass eine Strategie erforderlich ist, die mehrgleisig angelegt ist. Wichtig sind natürlich zunächst einmal gute Inhalte, die noch dazu eine gewisse Einzigartigkeit entfalten.

Weiterhin wichtig ist eine gute Backlink-Struktur, aber nicht von irgendwem im Sinne von "viel hilft viel". Sondern wichtig sind Backlinks von Seiten mit hoher Reputation und aus dem eigenen Bereich. Möglichst gute Präsenzen auf den großen Social Media Plattformen, nicht im Sinne von bloßer Linkschleuderei eigener Beiträge, sondern gepaart mit echtem Engagement und Gesprächsbereitschaft, zeigen Google, dass es eine Marke hier ernst meint. Die Optimierung der eigenen Webpräsenz auf die Anforderungen mobiler Clients ist ein weiterer wichtiger Punkt, da mit der steigenden Nutzung über mobile Clients die Relevanz der Seite im Wert steigt.

Alles in allem zeigt uns die folgende Infografik keine bahnbrechenden, neuen Erkenntnisse, sondern weist zu Recht auf das Erfordernis mühsamer Arbeit im Sinne des alten Sprichworts "Steter Tropfen höhlt den Stein" hin. So deutlich vor Augen geführt, ist auch klar, dass Strategiewechsel, auch in die richtige Richtung, niemals zu schnellen Erfolgen führen können. SEO-Maßnahmen sind eine aufwändige Fleißarbeit, in der man nie nachlassen darf. Selbst und erst recht dann nicht, wenn man die positiven Auswirkungen spürt.

Ein Klick auf die verkleinerte Infografik öffnet die größere Originalversion drüben bei Implode Media:

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(Quelle: Implode Media | Toronto SEO 2014 Trends)

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E-Business SEO & Online-Marketing

Online-Marketing-Basics #6: Einführung ins E-Mail-Marketing

Der sechste Teil der Online-Marketing-Basics-Serie beschäftigt sich mit dem Thema E-Mail-Marketing. Es soll geklärt werden, was man darunter versteht, wie man dabei vorgeht und es sollen auch kurz die rechtlichen Aspekte in Deutschland und Österreich beleuchtet werden. Der Reiz von E-Mail-Marketing ist groß, schließlich sind Sie im Idealfall mit Ihrer Marketing-Maßnahme schon im Postfach der potenziellen Zielgruppe.

symbolbild: e-mail-marketing

E-Mail-Listen gelten im Online-Marketing als besonderer Schatz. Sie stellen eine direkte und unmittelbare Kontaktmöglichkeit mit Interessenten dar. Als solche kann E-Mail-Marketing oft eine hohe Erfolgsquote haben. Allerdings ist das auch nur der Fall, wenn die Adressaten Ihnen die E-Mail-Daten freiwillig gegeben haben und zu Ihrer Zielgruppe gehören. Unter anderen Voraussetzungen haben Sie nicht nur eine schlechte Conversion-Rate, sondern im schlimmsten Fall sogar rechtliche Probleme.

Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von E-Mail-Marketing

  • Newsletter: Newsletter sind regelmäßig versandte Mails an Ihre Interessenten. Die Inhalte können informativer und werbender Natur sein. Erfolgreiche Newsletter sollten mindestens alle 2 Monate, höchstens 1 Mal pro Woche versandt werden und dabei professionell gestaltet sein. Wenn Sie zu häufig Newsletter versenden, werden Sie als Spammer wahrgenommen.
  • Direct-E-Mail: Diese Mails sind das Gegenstück zum Offline-Werbebrief. Sie werden nicht regelmäßig versandt, sondern nur an ausgewählte Empfänger und nur zu bestimmten Anlässen wie z.B.: besondere Angebote, Einladungen (Messen, Seminare etc.), aktuelle Aktionen, Umfragen etc.
  • Individuelle E-Mail: Diese Form beschreibt den direkten Kundenkontakt in Form von Support, Anfragen, Verkaufsanbahnungen, Beschwerden etc. Hier geht es für Sie darum, dass Sie schnell reagieren. Dann können Sie den Kunden an sich binden. Muss der Kunde wochenlang auf eine Supportantwort warten, haben Sie ihn wahrscheinlich verloren.

Gestaltung und Aufbereitung von Marketing-E-Mails

symbolbild: gestaltung werbe-e-mail

Wahrscheinlich kennen Sie die Situation aus Ihrem eigenen E-Mail-Postfach: Es gibt Marketing-E-Mails, die können Sie gar nicht schnell genug löschen. Vom ersten Eindruck an wirken diese nicht nur unprofessionell und uninteressant, in einem Worst-Case-Szenario wirken Sie sogar gefährlich. Das ist dann der Fall, wenn Sie nach billigem Spam und/oder Phishing-Mails und/oder Schadsoftware förmlich „riechen“.

Es gibt aber noch die zweite Art von Marketing-Mails. Diese gut gemachten Freuden aus Ihrem Postfach können Sie kaum übersehen. Die Betreffzeile (Sie ist der „Türöffner“ im E-Mail-Marketing!) trifft ein Thema, das Sie wirklich interessiert. Sie machen die E-Mail auf und sehen Sie sich zumindest an. Schlägt die Marketing-Maßnahme voll durch, klicken Sie sogar auf den Link darin und finden sich auf einer guten Landing-Page wieder. Ob Sie dann zum Käufer, Anrufer, Abonennten etc. werden, entscheidet die Qualität des Inhalts. Aber die E-Mail hat ihren Zweck erfüllt. Um diesen Effekt zu erreichen, sollten Sie mindestens folgende Grundregeln beachten:

  • Die Absender-Adresse sollte bereits klar zum Ausdruck bringen, wer die E-Mail versandt hat. Andernfalls wirken Sie unseriös.
  • Betreff: Holen Sie ein Bedürnis ab! Die Betreffzeile entscheidet, ob Ihre E-Mail geöffnet wird (Ähnlich der Überschrift bei den Website-Inhalten).
  • Gestalten Sie Ihre E-Mail professionell. Wenn Sie Html-Newsletter versenden, lehnen Sie das Design an Ihr Website-Design an.
  • Bieten Sie tatsächlichen Mehrwert und teilen Sie den Newsletter in Überschriften. Jede Überschrift soll direkt ein Bedürfnis ansprechen. Es gelten die gleichen Content-Regeln wie im übrigen Online-Marketing.
  • Führen Sie Ihre Leser mit dem Link zur Unterseite mit der größten Themenrelevanz (eventuell sogar eine eigens eingerichtete Landing-Page) und nicht auf Ihre Startseite. Schließlich folgt der Leser wegen des spezifischen Inhalts dem Link.
  • Handeln Sie nicht zu viele Themen auf einmal ab.
  • Bauen Sie einen „Call to Action ein“, d.h.: Sagen Sie dem Leser, was er tun soll.
  • Bieten Sie ordentliche Kontaktdaten am Ende des Newsletters.
  • Bieten Sie eine einfache Möglichkeit den Newsletter abzubestellen.
  • Vermeiden Sie bekannte Reizwörter, Spamwörter und/oder spammige Schreibweisen wie z. B.: WICHTIGE INFORMATION, SONDERANGEBOT etc..

Wie komme ich zu E-Mail-Kontaktlisten?

Eine gute und bewährte Methode ist es, Ihre Website-Besucher dazu zu bringen, sich selbst in die Newsletter-Liste einzutragen. Das ist ein Zeichen, dass diese sich für Ihre Inhalte und Ihr Angebot interessieren. Sie treffen damit genau die Zielgruppe und haben zudem rechtliche Sicherheit.

Weitere Möglichkeiten freiwillig an die E-Mail-Listen zu kommen (also die Zustimmung zu holen) sind z. B.: E-Mail-Angabe beim Verkauf eines Produkts/Dienstleistung, Gratisproben oder gratis Informationen gegen die Angabe der Mail-Adresse, Gewinnspiele etc. Stellen Sie dabei immer klar, dass Sie die Person in Ihren E-Mail-Verteiler aufnehmen wollen und regelmäßig Zusendungen machen werden.

Natürlich können Sie auch E-Mail-Adressen für Werbezwecke in Tausendschaften zukaufen. Wie auch bei allen anderen Abkürzungen im Online-Marketing treffen Sie damit wahrscheinlich kaum Ihre Zielgruppe. In diesem Fall werden Sie wahrscheinlich zudem noch als Spammer wahrgenommen und überspannen sogar den Bogen des rechtlich Erlaubten.

Um Newsletter zu Versenden empfiehlt es sich, ein Newsletter-Tool zu installieren. Diese versenden Html-Newsletter, die Sie frei gestalten können und übernehmen die Steuerung eines automatisierten Double-Opt-In- und des Opt-Out-Verfahrens. Double-Opt-In heißt, der Interessent muss ausdrücklich den Newsletter bestellen und diese Bestellung durch einen zugesandten E-Mail-Link bestätigen. Opt-Out bedeutet, dass man den Newsletter durch einen einfachen Link-Klick wieder abbestellen kann. Bekannte Anbieter sind:

  • CleverReach
  • Newsletter2Go
  • MailChimp
  • rapidmail
  • cleverelements
  • benchmark-email und weitere

Die meisten Anbieter gleichen sich darin, dass sie eine Testphase oder eine bestimmte Empfänger- und Mailanzahl pro Monat kostenlos zur Verfügung stellen.

Was gilt es rechtlich zu beachten?

Symbolbild: Rechtliche Situation

Da Sie mit Ihren Newslettern oder anderen Marketing-E-Mails direkt im Postfach eines potenziellen Kunden landen, kann diese Online-Marketing-Maßnahme große Erfolgschancen bieten. Allerdings können Sie nicht einfach wild Mails an Tausende Personen verschicken. Abmahnungen lassen dann meist nicht lange auf sich warten. Damit Sie rechtssicher Newsletter verschicken können, müssen Sie ein paar Punkte beachten:

In Deutschland muss ein Endverbraucher dieser Form der Kontaktaufnahme durch E-Mail-Marketing ausdrücklich zustimmen. Das nennt man, wie bereits oben erklärt Opt-In Verfahren. Jedoch gehen die Bestimmungen im Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) noch weiter: Eine E-Mail gilt als unzumutbare Belästigung, wenn 1. die Einwilligung des Adressaten fehlt, 2. der Absender seine Identität verschleiert/verheimlicht, 3. die E-Mail keine gültige Adresse/Option zum Abbestellen der Werbe-E-Mails beinhaltet. Daraus ergibt sich zudem die Pflicht zu einem rechtsgültigen, vollständigen Impressum in den Werbe-E-Mails.

Die Forderung der Gerichte entwickelte sich außerdem in Richtung des weiter oben bereits genannten Double-Opt-In-Verfahren. So können Sie sicherstellen, dass die Bestellung des Newsletters nicht von einem Dritten stammt. Damit Sie bei einer Abmahnung nicht ohne Beweis da stehen, sollten Sie die Bestellungen protokollieren. Dank entsprechender Aufzeichnungen können Sie den Klick im Ernstfall rechtssicher Beweisen.

Ausnahmen bestehen nur für den E-Mail-Kontakt zu Bestandskunden. Das heißt: Haben Sie die E-Mail-Adresse im Zuge eines Verkaufs über Ihren Online-Shop erhalten, dürfen Sie den Kunden auch weiterhin kontaktieren. Allerdings muss es sich um ähnliche Waren oder Dienstleistungen handeln. Dem Kontakt Werbung zu einem neuen Girokonto „aufzudrücken“, wenn er bei Ihnen ein Hemd erworben hat, ist nicht zulässig. Der Kunde darf dem Zusenden von Werbe-Mails jedoch nie widersprochen haben und es muss ihm jederzeit die Möglichkeit dazu eingeräumt werden.

In Österreich ist die Gesetzgebung ähnlich: Geregelt wird das E-Mail-Marketing in §107 des Telekommunikationsgesetzes (TKG). E-Mail-Marketing ohne vorherige Einwilligung des Empfängers ist ebenfalls verboten, wenn die Zusendung zum Zweck der Direktwerbung erfolgt oder an mehr als 50 Empfänger gerichtet ist. D. h.: Grundsätzlich sollte man immer die Zustimmung einholen. Eine Ausnahme besteht ebenfalls dann, wenn der Absender die Kontaktdaten im Zusammenhang mit dem Verkauf oder einer Dienstleistung an den Empfänger erhalten hat, die E-Mail zur Werbung für eigene ähnliche Produkte oder Dienstleistungen erfolgt und der Kunde klar die Möglichkeit erhalten hat, die Kontaktdaten nicht preiszugeben. Zudem darf der Empfänger die Zusendung nicht von Vornherein durch die RTR-Liste verboten haben.

Was ist die RTR-Liste? Das österreichische E-Commerce-Gesetz (ECG) verpflichtet die RTR eine Liste zu führen, in die sich Personen und Unternehmen kostenlos eintragen können, wenn Sie keine kommerziellen E-Mails wünschen. Wollen Sie in der Alpenrepublik E-Mail-Werbung ohne vorherige Zustimmung des Empfängers versenden (was unter bestimmten Bedingungen zulässig ist), müssen Sie diese Liste beachten.

Wie geht es weiter in der Online-Marketing-Serie?

Im nächsten Teil der Serie wird das Thema Online-Video-Advertising behandelt. Es wird in Grundzügen erklärt und deren Einsatzgebiete kurz beleuchtet. Zudem wird eine kurze Einführung über das Zusammenspiel der berühmtesten Online-Video-Plattform Youtube und ihr mögliches Zusammenspiel mit der eigenen Website gegeben.

Nützliche Links zum Beitrag

§ 7 Unlauterer Wettbewerbs-Gesetz (UWG) Deutschland

§ 107 Telekommunikationsgesetz Österreich

Tipps zur Textgestaltung auf Dr. Web

Online-Marketing-Basics #1: Die Werkzeuge des Online-Marketings im Überblick

Online-Marketing-Basics #2: Drei Gründe, warum die eigene Website höchste Priorität haben sollte

Online-Marketing-Basics #3: Einführung ins Social-Media-Marketing

Online-Marketing-Basics #4: Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Anfänger

Online-Marketing-Basics #5: SEA

(dpe)

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Online-Marketing-Basics #5: Einführung in die Werbung via Suchmaschine (SEA) und ihr Nutzen für Optimierungen

Der fünfte Teil der Online-Marketing-Serie für Einsteiger beschäftigt sich mit der zweiten Teildisziplin des Suchmaschinenmarketings, der Suchmaschinenwerbung (kurz SEA). Gegen einen Geldbetrag können Anzeigen passend zu Suchbegriffen erstellt werden. Weiß man wie, kann man damit Besucher für seine Website generieren und wichtige Daten für die Optimierung der eigenen Seite sammeln.

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Was ist SEA?

Die Abkürzung SEA steht für Search Engine Advertising und bedeutet Suchmaschinenwerbung. Gesehen hat diese Werbungen vermutlich schon jeder einmal. Es handelt sich dabei um die als Anzeige gekennzeichneten Einblendungen oberhalb bzw. rechts neben den organischen Suchergebnissen. Früher waren Sie rosa unterlegt, heute sind sie mit einem gelben Button versehen.

SEA-Erklärung

Während man in den organischen Suchergebnislisten deswegen oben gelistet wird, weil Google diese Websites für das beste Resultat für den Suchenden hält, kauft man sich in die Anzeigen ein. Allerdings gelten nicht nur bei SEO, sondern auch bei den Anzeigen gewisse Qualitätskriterien. Natürlich gibt es auch SEO und SEA abseits von Google. Wie aber bereits in Teil 4 der Online-Marketing-Basics-Serie erwähnt, hat Google im deutschsprachigen Raum einen Marktanteil von mehr als 90 Prozent. Daher konzentrieren wir uns auch in diesem Teil der Serie nur auf AdWords – so heißt der Online-Werbedienst des Suchmaschinenriesen.

Wozu wird SEA verwendet?

Der vordergründige Nutzen von AdWords liegt darin, durch Klicks auf die Anzeigen Besucherströme auf eine Webpräsenz zu lenken. Diese Webpräsenz ist im Regelfall die eigene Website. Wenn man das richtig macht, funktioniert die Suchmaschinenwerbung dafür sehr gut. Jedoch sollte man, wenn man SEA-Anzeigen schaltet, diese Investition auch immer gleich für die Optimierung der eigenen Website einsetzen. Das hilft in einem Schritt bei SEO, Steigerung der Klickrate (CTR) für organische SERPs und der Verbesserung der Conversion-Rate (=Erfolgsquote) einer Website.

Als Einsteiger empfehlen sich drei Ziele mit SEA zu verfolgen:

  1. Sofortige Trafficquelle auch ohne gute Rankings in den SERPs: Dank der Anzeigen kann Ihre Website auch auf der ersten Suchergebnisseite erscheinen, selbst wenn diese noch nicht genug Vertrauen für die organische Seite 1 besitzt.
  2. Traffic für ergänzende Angebote außerhalb meiner Kerninhalte: Selbst, wenn Sie Produkt X über Ihren Webshop vertreiben, aber dazu keine Testberichte auf Ihrer Seite veröffentlichen, könnte der Suchende nach Testberichten zu Ihrer Zielgruppe gehören. Erstellen Sie eine Anzeige für „Produkt X Testbericht“ etc. tauchen Sie auch ohne entsprechender Inhalte in den SERPs auf. Oder: Wenn Sie saisonal Ihr Angebot erweitern, aber dazu nicht (oder vielleicht nicht schnell genug) in den Suchresultaten nach oben gelangen. Beispiele dafür wären spezielle Oster-, Weihnachts-, Muttertags-, Valentinstags-, Herbstferien- oder ähnliche Angebote, die sie direkt und zeitnah für Ihre Zielgruppe bewerben möchten.
  3. Daten sammeln zum Optimieren einer Website: Im Gegenteil zum Google-Keyword-Planner liefert Ihnen eine zeitlich beschränkte AdWords-Kampagne genauere Daten – und vor allem noch viel mehr Daten. Sie können die Conversion-Rate Ihrer Seite analysieren, sehen wie Seitentitle und Description Ihrer Seite in Hinblick auf die CTR angenommen werden etc.

Wie erstellt man Google-AdWords-Kampagnen?

Um Google-AdWords-Kampagnen zu erstellen benötigen Sie ein Google-Konto. Damit loggen Sie sich einfach auf adwords.google.com ein. Die Erstellung einer Kampagne hat der Suchmaschinenriese sehr intuitiv und einfach gestaltet. Zudem bietet Google unter der Adwords-Hilfe leicht verständliche und gut aufbereitete Informationen an, wie man Kampagnen erstellt. Da die AdWords-Plattform stetig weiterentwickelt wird und dadurch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung möglicherweise bald nicht mehr Up-to-date wäre, wird hier auf eine solche verzichtet. Stattdessen wird verstärkt darauf eingegangen, welche Eckpunkte eine erfolgreiche Kampagne aufweist, da diese keinen Veränderungen unterworfen sind.

Wichtig ist in einem ersten Schritt, dass Sie Tagesbudget, Sprache, Region und zeitlichen Anfang und Ende Ihrer Kampagne festlegen. Danach gilt es, die richtigen Keywords mit dem Keyword Planer zu bestimmen und Ihre Werbeanzeige aussagekräftig und interessant zu gestalten. Für die interessante Gestaltung behalten jene Tipps Ihre Gültigkeit, die auch für die Erstellung hochwertigen Contents für Ihre Seite Gültigkeit behalten. Auf Dr. Web finden Sie bereits Beiträge dazu. Ein entsprechender Link wird am Ende des Beitrags aufgelistet.

Auf der Hand liegt, dass die Anzeigentexte einen klaren Bezug zum Keyword haben sollten. Schließlich will der Suchende Informationen zu seiner Suchanfrage. Zudem sollte er kurz und knackig die Vorteile Ihres Angebots in Zusammenhang mit der Suchanfrage auf den Punkt bringen und deutlich machen, dass Sie für seine Anfrage eine Lösung bieten. Gelingt dies, sollte die Klickrate Ihrer Anzeige entsprechend hoch sein.

Google verlangt zudem von der Zielseite, dass sich darauf möglichst relevante und originelle Inhalte im Kontext mit der eingegebenen Suchphrase wiederfinden (Stichwort: Unique Content). Der Suchmaschinenriese bewertet die Relevanz der Anzeige und Zielseite zudem mit einem Qualitätsfaktor. Entspricht Ihre Kampagne den Vorstellungen von Google, wirkt sich das auf Kosten und Anzeigenposition der AdWords positiv aus.

Die Suchmaschine hat den Qualitätsfaktor natürlich aus Eigeninteresse eingeführt. Die Überlegung dahinter: Je besser die Anzeigen die Bedürfnisse der Suchenden befriedigen, desto mehr Vertrauen werden sie aufbauen und desto öfter werden Sie angeklickt. Da Sie als Werbekunde pro Klick zahlen, bedeutet das für Google bares Geld. Spinnen Sie diese Überlegung aber weiter, so können Sie auch für sich Nutzen daraus ziehen: Erfüllen Ihre Anzeige und Ihre Zielseite die Voraussetzungen von Google, so bedeutet das, dass auch Ihre Kampagne das Bedürfnis der Suchenden befriedigt. Und sie wissen dadurch, dass Sie Ihrer Zielgruppe relevante Inhalte bieten.

In der AdWords-Hilfe finden Sie Möglichkeiten Ihren Qualitätsfaktor zu testen. Zudem bietet Google auch einen Online-Video-Kurs, in dem Google die Eckpunkte einer relevanten Anzeige erklärt und vorstellt. Links dazu finden Sie am Ende dieses Beitrags.

Auswertung von SEA und die Verbindung mit SEO

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Um die Effektivität Ihrer AdWords-Anzeigen bestmöglich messen zu können, sollten Sie Ihr Google-AdWords-Konto mit Ihrem Google-Analytics-Konto verbinden. Anhand der Zahlen, die Ihnen von Werbedienst ausgegeben werden, erfahren Sie dann, wie oft eine Suchanfrage eingegeben wurde und wie viele Interessenten auch tatsächlich auf Ihre Anzeige geklickt haben. Dank Google Analytics können Sie zudem noch das Verhalten dieser Interessenten auf Ihrer Website messen.

Zu wissen, was man damit messen kann, ist eine Sache. Zu wissen, wie man diese Daten interpretiert, auswertet und positive Veränderungen dadurch herbeiführt, die viel Wichtigere. Daher sollen im Folgenden ein paar wichtige Messdaten mit hilfreichen Schlussfolgerungen erläutert werden:

  • Impressionen: Mit Hilfe der Impressionen erfahren Sie einen genauen Wert, wie oft ein Keyword in einem bestimmten Zeitraum eingegeben wird. Im Gegensatz zu Keyword-Planer, der nur gerundete Werte angibt. Die Impressionen dienen der besseren Bestimmung, welches Keyword für Sie das gewinnbringendste sein kann.
  • Klicks/CTR: Anhand der Klicks und Click-Through-Rate können Sie auswerten, welche Anzeigen häufiger von den Interessenten als wichtig angenommen wurden. Für die Onsite-Seo-Optimierung Ihrer Website verrät Ihnen das, welcher Seitentitel und welche Metadescription auch dort gut funktionieren würde.
  • Geschaltet: Im Reiter Anzeige auf Google AdWords sehen Sie anhand der Spalte „geschaltet“ welche Anzeige von Google wie oft verwendet wurde. Daran können Sie auch erkennen, welche Anzeigeninhalte von der Suchmaschine als wichtig angesehen werden. Das gibt Ihnen Aufschluss für optimale Seitentitel und Meta-Description in Hinblick auf Seo. Google wertet nämlich schon anhand des Algorithmus aus, welche Werbeanzeige zu einer bestimmten Suchanfrage am ehesten Klicks generieren kann.

(Wichtig: Erstellen Sie nicht pro Anzeigengruppe nur eine Werbeanzeige, sondern kreieren Sie mehrere Anzeigen pro Gruppe. Nur dann erhalten Sie den direkten Vergleich im Bereich der CTR und unter „geschaltet“!).

  • Absprungrate: Wenn Sie AdWords mit Analytics verbinden, können Sie messen, wie viele Besucher Ihre AdWords-Anzeige angeklickt haben und so auf Ihrer Website gelandet sind. Ob der Inhalt das Suchbedürfnis befriedigt hat, erkennen Sie an der Absprungrate. Ist diese besonders hoch, ist das im Wesentlichen auf 3 Gründe zurückzuführen: 1. Das Design hat den Besucher abgeschreckt, 2. Mit der Benutzerfreundlichkeit kam der Besucher nicht zurecht oder 3. Der Inhalt passte nicht zum Bedürfnis. Bevor Sie sich jetzt auf Ihren Webdesigner ausreden: Meistens liegt es am Inhalt. Das heißt: Mit Sea erhalten Sie auch Hinweise darauf, welche Inhalte Sie dringend überarbeiten sollten.

Wie geht es weiter in der Online-Marketing-Basics-Serie?

Der nächste Teil der Serie wird sich dem Thema E-Mail-Marketing widmen. Die Kernfragen, wie man dabei vorgehen sollte und wie man erfolgreiche Marketing-Mails gestaltet, sollen darin beantwortet werden.

Nützliche Links zum Beitrag

Startseite der AdWords-Hilfe

AdWords-Einführungsvideos für Werbetreibende

Qualitätsfaktor verstehen und überprüfen

Online-Marketing-Basics #1: Die Werkzeuge des Online-Marketings im Überblick

Online-Marketing-Basics #2: Drei Gründe, warum die eigene Website höchste Priorität haben sollte

Online-Marketing-Basics #3: Einführung ins Social-Media-Marketing

Online-Marketing-Basics #4: Suchmaschinenoptimierung für Anfänger

(dpe)

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Online-Marketing-Basics #4: Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Anfänger

Suchmaschinenoptimierung ist eine Teildisziplin des Suchmaschinenmarketings. Dadurch sollen Besucher von einer Suchmaschine auf Ihre Webpräsenz geführt werden. Die Suchmaschinenoptimierung, kurz Seo, konzentriert sich dabei auf die sogenannten organischen Rankings. Im vierten Teil unserer Online-Marketing-Serie soll nun erklärt werden, was Seo bedeutet und eine Einführung gegeben werden, wie man die Positionen positiv beeinflussen kann.

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Die besondere Marktsituation im Bereich der Suchmaschinen im deutschsprachigen Raum beschränkt uns unweigerlich auf Google. Bei mehr als 90 Prozent Marktanteil macht es kaum Sinn, sich auf andere Suchmaschinen zu spezialisieren.

Das bringt uns hierzulande Vor- und Nachteile mit sich: Man muss sich nur auf Google spezialisieren, da Google der einzig relevante Markt im Suchmaschinenmarketing ist. Aber: Alle anderen Mitbewerber wollen auch ein Stück vom wertvollen Google-Kuchen. Die gesamte Konkurrenz konzentriert sich auf diesen Markt. Man kann also nicht spezialisiert auch andere Suchmaschinen anvisieren und dort zwar weniger, aber dennoch gewinnbringende Früchte ernten.

Das heißt allerdings nicht, dass es unmöglich ist, auf Google voranzukommen. Mit der richtigen Strategie kann man relevante Keywords anvisieren, die im Idealfall wenig umkämpft, aber noch immer ertragreich sind.

Wie sieht eine erfolgversprechende SEO-Strategie aus?

Suchmaschinenoptimierung bezeichnet alle Maßnahmen, um eine Webpräsenz in den organischen SERPs (= Ergebnisseiten nach einer Suchanfrage) unter einer bestimmten Suchphrase auf eine top Position zu bringen. Die erste Frage, die sich daher stellt: Was ist eine organische top Position?

Die organischen Ergebnisse bei einer Suchanfrage bezeichnen jene Ergebnisse, die von Google aufgrund Ihrer Beschaffenheit als hilfreich für den Suchenden angezeigt werden. Das Gegenteil der organischen Suchergebnisse sind die bezahlten Werbeanzeigen (kurz Sea für Search Engine Adverstising). In der Regel gibt es bei Suchanfragen in der rechten Spalte und oben in der Mitte Werbeanzeigen. Diese sind auch als solche gekennzeichnet. Die organische Liste sind somit alle Treffer in der mittleren Spalte, die nicht als Anzeigen gekennzeichnet sind.

Um zu wissen, welche die top Positionen sind, muss man einen Blick auf die Click Through Rate (= Klickrate, kurz CTR) der einzelnen Positionen werfen. Es gibt unterschiedliche Statistiken mit unterschiedlichen Ergebnissen zur CTR. Von Studie zu Studie variierten die Ergebnisse stark. Allerdings ist die Kernaussage immer gleich: Die top 3 erhalten rund 60% aller Klicks, die 1. Seite mehr als 90 Prozent. D.h.: Auf die zweite Seite abzurutschen bedeutet meist, keinen nennenswerten Besucherstrom mehr zu erhalten.

Schritt 1: Die richtigen Suchbegriffe anvisieren

Herauszufinden unter welchen Suchbegriffen man ganz oben stehen sollte, ist die erste Herausforderung. Viele Unternehmer freuen sich, wenn Sie unter Ihrem Namen oder unter selbst ausgedachten Suchbegriffen weit oben stehen. Das ist aber oft nichts wert. Warum? 1. Unter dem Namen ist das keine Kunst. Die Konkurrenz wird nicht auf Ihren Namen optimieren. 2. Wenn Sie Ihre Suchbegriffe ohne vorhergehende Analyse auswählen, besteht die Gefahr, dass niemand danach sucht.

Daher müssen Sie zuerst die Anzahl der Suchanfragen für ein bestimmtes Keyword herausfinden. Oftmals machen bei den Keywords sogar nur Kleinigkeiten den Unterschied. Es kann sein, dass die Singularform eines Produkts oft gesucht wird und die Pluralform selten (oder umgekehrt).

Um Herauszufinden, wie oft ein Suchbegriff gesucht wird, hilft Ihnen der Google-Keyword-Planer. Er zeigt Ihnen auch andere themenrelevante Suchphrasen an.

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(Screenshot: Keyword-Planer, 28. April 2014)

Nachdem Sie potentiell ertragreiche Suchbegriffe recherchiert haben, müssen Sie diese noch in zwei Punkten „gegenchecken“:

  1. Ist es wirklich Ihre Zielgruppe, die danach sucht? Um das herauszufinden, geben Sie einfach Ihren Suchbegriff in die Google-Suche ein und sehen sich die Ergebnisse an. Beispiel eines häufigen Fehlers: Wenn Sie Ihr Tätigkeitsfeld mit dem Fachbegriff eingeben, wirft Google vermehrt Job-Angebote aus. Der Grund ist nicht der, dass Google nicht weiß, was der richtige Suchbegriff ist. Im Gegenteil: Google weiß genau (anhand der täglichen Analyse von Milliarden an Daten), dass die meisten Personen mit diesem Suchbegriff nach Jobs suchen. Das heißt für Sie: Wenn Sie Ihre Tätigkeit als Dienstleister verkaufen wollen, müssen Sie weiter suchen, um den richtigen Suchbegriff Ihrer Kunden zu finden!
  2. Wie stark ist die Konkurrenz? Oftmals ist das beste Keyword nicht jene Suchphrase, die von Ihrer Zielgruppe am häufigsten eingegeben wird. Nicht, weil es Ihnen nichts bringen würde, dort ganz oben zu stehen. Sondern, weil der Preis dafür einfach zu hoch wäre. Optimierungen von Profis, Linkbuilding etc. kosten Geld. Übersteigen diese Kosten den zu erwartenden Gewinn, rentiert es sich nicht. Außerdem haben Sie bei starker Konkurrenz keine Garantie, es jemals ganz nach oben zu schaffen. Vielleicht gibt es eine andere Suchphrase, mit nur geringfügig weniger Suchanfragen, aber dafür viel schwächerer Konkurrenz. Dort könnten Sie schneller und günstiger gute Rankings erreichen…

Fünf Basis-Punkte, um die Konkurrenzsituation kostenlos einzuschätzen

  1. Wie viele Seiten ranken unter dem Suchbegriff? Geben Sie den Suchbegriff ein und Google verrät Ihnen, wie viele Ergebnisse die Suchmaschine gefunden hat.
  2. Welchen Pagerank hat die Konkurrenz? Auch wenn der Pagerank (PR) nicht mehr Ranking-Kriterium ist, so gibt er Ihnen dennoch einen Hinweis darauf, welchen Trust die Website genießt. Den PR einer Site können Sie beispielsweise mit dem kostenlosen Firefox-Plugin „Seoquake“ oder mit einem der zahlreichen PR-Checker aus der Google-Suche analysieren.
  3. Stecken die Keywords in der Url? Kommen die Keywords in der Url vor oder handelt es sich um unbenannte Unterseiten? Subdomains, Vergleichsseiten oder Shops sind ein gutes Zeichen. Ranken Websites vorne ohne Keywords in der Url, steigen Ihre Chancen, diese zu schlagen.
  4. Stecken Keywords im Seitentitel und in der Metadescription? Der Seitentitel ist der Teil der Suchergebnisse, der blau angezeigt wird. Die Metadescription kann der graue Erklärungstext darunter sein. Finden sich die Keywords nicht in der Description nimmt sich Google diese direkt aus den Texten. Da Google aber den Zusammenhang nicht erkennen kann, sind das keine ganzen Sätze, sondern immer mit „…“ zusammengesetzte Textteile. Fehlen die drei Punkte, wurden die Keywords in der Description eingepflegt. Passt hier alles, wird es für Sie schwieriger, denn das ist ein Anzeichen für Profis.
  5. Wieviele Backlinks hat die Konkurrenz? Wichtigstes Rankingkriterium sind noch immer Backlinks von anderen Webseiten. Trotz Updates der letzten Jahre kann man zumindest als Orientierung noch die alte Faustregel heranziehen: Je mehr die Konkurrenz gesammelt hat (vor allem von starken Seiten), desto stärker ist sie. Diese können Sie mit einem Backlink-Checker aus der Google-Suche kostenlos nachprüfen.

Eine solche Basis-Konkurrenzanalyse können Sie auf diese Weise kostenlos durchführen. Profis sichten mehr Kennzahlen und verwenden kostenpflichtige Tools. Damit können diese Seos (so nennt man Suchmaschinenoptimierer) noch genauer, schneller und besser die Wettkampfsituation einschätzen.

Schritt 2: Onpage-Seo – die eigene Website auf Keywords trimmen

Nach der Keyword-Recherche gilt es, Ihre Website auch korrekt aufzustellen. D. h.: Sie müssen Google vermitteln, dass User die gesuchten Informationen auf Ihrer Seite erhalten werden. Dafür müssen Sie Parameter wie Title, Description und Url auf diese Suchbegriffe hin ausrichten. Saubere Struktur und Code spielen, ebenso wie Inhaltsquantität eine Rolle. Natürlich sollte der Content auch wirklich die Informationen abdecken, die Sie Google vermitteln wollen. Und die wichtigsten Keywords sollten Sie wiederum hervorheben – durch Überschriften, Fettungen etc. Auch Aspekte wie Ladezeiten und mehr spielen hier hinein. Ein ausführlicher Beitrag zur Onsite-Optimierung wurde bereits auf Dr. Web veröffentlicht. Den Link dazu finden Sie am Ende dieses Beitrags.

Schritt 3: Offpage-Optimierung – sammeln Sie Links als Empfehlung

Die Idee mit der Google den Suchmaschinenmarkt revolutioniert hatte war folgende: Setzt Website A einen Link auf Website B, gleicht das einer Empfehlung. Denn auf eine Website, von der man nichts hält, würde man nicht verlinken. Das Prinzip ist heute noch das gleiche. Es geht um die Links. Allerdings wurde und wird immer wieder versucht das System auszutricksen. Daher hat Google einen geheimen Algorithmus, um natürlichen von unnatürlichen Backlinkaufbau zu unterscheiden.

Das heißt: Setzen Sie auf die falschen Linkgeber, kann das schwerwiegende Folgen haben. Ganze Websites wurden von Google dafür schon mit schlechten Rankings bestraft oder gar aus dem Index genommen. Eine Existenzgefährdung für Unternehmen, wenn diese auf den Besucherstrom aus dem Internet angewiesen sind. Achten Sie also darauf, eine möglichst natürliche Linkstruktur aufzubauen und nicht wild mit jedem, den Sie kennen, Links zu tauschen. Tragen Sie Ihre Website auch nicht in jeden Katalog ein, der gratis Links verteilt. Das findet Google heraus und straft Sie ab.

Ein paar Tipps zum Linkaufbau:

  • Übertreiben Sie nicht! Tausende Links in kürzester Zeit sind auffällig.
  • Variieren Sie den Ankertext. Wenn Sie immer Ihre Keywords verlinken, fällt es auf. Würden die Links auf natürlichen Empfehlungen basieren, würden die Webmaster auch unterschiedlich vorgehen.
  • Achten Sie darauf, dass nicht immer auf die Domain, sondern auch immer wieder auf Unterseiten (z. B.: Blogartikel) verlinkt wird.
  • Je stärker die Website ist, die auf Sie verlinkt, desto besser. Achten Sie aber auch darauf: Wenn Sie nur top Links generieren, wird Google irgendwann vermuten, dass Sie diese eingekauft haben. Noch gefährlicher ist es aber, von der falschen Website Links zu generieren. Wenn Google diese als Bad-Neighbourhood einstuft, kann das für Sie Rankingverluste zur Folge haben.

Wie geht es weiter in der Online-Marketing-Serie?

Der nächste Teil der Serie beschäftigt sich mit der zweiten Teildisziplin im Suchmaschinenmarketing, der Suchmaschinenwerbung (Sea). In einer kurzen Einführung wird erläutert, worauf man bei der Erstellung von AdWords-Anzeigen achten sollte und wieso sich Seo und Sea nicht ausschließen, sondern wie sich diese beiden Online-Marketing-Formen ergänzen können.

Nützliche Links zum Beitrag

Onpage-Seo-Basics: Effektive Sofortmaßnahmen für jedermann

Online-Marketing-Basics #1: Die Werkzeuge des Online-Marketings im Überblick

Online-Marketing-Basics #2: Drei Gründe, warum die eigene Website höchste Priorität haben sollte

Online-Marketing-Basics #3: Einführung ins Social-Media-Marketing

(dpe)

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E-Business SEO & Online-Marketing

Online-Marketing-Basics #2: Drei Gründe, warum die eigene Website höchste Priorität haben sollte

Wie bereits im ersten Teil der Serie angedeutet, ist die eigene Website Dreh- und Angelpunkt der meisten erfolgreichen Online-Marketing-Strategien. Schließlich ist es das Ziel der Maßnahmen, Traffic (= Besucherströme) auf die Website zu lenken. Eine Facebook- Unternehmensseite oder ähnliche Instrumente können sie nicht ersetzen. Dafür gibt es vor allem drei schlagkräftige Argumente. Welche das sind und wie Sie Ihre Seite aufbauen sollten, erfahren Sie in diesem Teil der Serie.

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Ich möchte gar nicht abstreiten, dass es auch erfolgreiche Beispiele ohne eigene Website geben kann. Vor allem die Möglichkeiten von Facebook als größtes soziales Netzwerk haben sich in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Allerdings ist ein solches Vorgehen zu einem hohen Grad branchenabhängig. Nicht jede Branche eignet sich für Vermarktung via Facebook und Co. Und selbst bei passenden Branchen existieren schwerwiegende Nachteile, die es abzuwägen gilt.

Um das ganze an einem konkreten Beispiel aufzuhängen: Die deutsche Ausgabe des Lifestyle-Männermagazins FHM, stampfte im Jahr 2010 die eigene Website ein und verließ sich zu 100 Prozent auf einen Facebook-Auftritt. Von der Domain wurde nur noch auf die Unternehmensseite des sozialen Netzwerks umgeleitet. Nach rund 1 Jahr machte der Verlag diesen Schritt wieder rückgängig. Das war vermutlich mit einem hohen Kostenaufwand verbunden. Die Gründe wurden – meines Wissens nach – nicht öffentlich kommuniziert. Es liegt jedoch auf der Hand, dass die Vorteile (Einsparungen bei Hosting, Programmieraufwand etc.) die folgenden Nachteile nicht ausgleichen konnten.

1. Abhängigkeit

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Verzichtet man auf eine eigene Website und setzt stattdessen im Online-Marketing hauptsächlich auf einen Auftritt bei einem sozialen Netzwerk, so begibt man sich in starke Abhängigkeit. Wenn das soziale Netzwerk will, werden morgen die allgemeinen Geschäftsbedingungen geändert. Will man diese nicht akzeptieren, muss man das Netzwerk mit seiner Unternehmensseite verlassen und fängt mit seiner Website wieder bei Null an. Zudem verliert man alle (Kunden-)Daten, denn diese sind beim sozialen Netzwerk gespeichert und nicht in der eigenen Hand.

Die Abhängigkeit reicht aber noch weiter: Man ist beim Design extrem eingeschränkt, obwohl es für Unternehmensseiten etc. mehr Möglichkeiten gibt. Zudem kann das soziale Netzwerk jederzeit das Design nach eigenen Vorstellungen anpassen. Um beim Beispiel von Facebook zu bleiben, wurde das bei der Umstellung auf die neue Chronik besonders deutlich. Klar ist, dass für das soziale Netzwerk nicht die Interessen des Unternehmensseiten-Betreibers im Vordergrund stehen, sondern die eigenen. Facebook und Co. stellen sich nicht die Frage: „Wie kann der Mensch hinter der Unternehmensseite am meisten herausholen?“ Sondern: „Wie können wir am meisten aus dem sozialen Netzwerk herausholen?“

Die nächste Gefahr mag derzeit beim Social-Media-Riesen Facebook oder auch beim Google-Ableger Google+ nicht bedrohlich erscheinen, aber die Frage muss man sich dennoch stellen: Was passiert, wenn dieser Dienst morgen eingestellt wird? Alle Daten sind verloren und man muss wieder bei Null anfangen. Das Gleiche gilt übrigens für Hosting-Anbieter mit besonders nutzerfreundlichen Website-Baukästen. Wenn diese ihren Dienst einstellen, weil sie in Konkurs gehen, ist alles weg. Diese Systeme können Sie nicht einfach abspeichern und auf einem x-beliebigen Server wieder aufbauen. Daher sollten Sie auf einen klassischen Hosting-Anbieter setzen und die eigene Website so aufbauen, dass Sie sie abspeichern können und auf dem nächsten Server wieder installieren können. Ob Sie dabei auf ein selbst gebautes Framework setzen oder ein modernes CMS ist bedarfsabhängig und/oder Geschmacksache. Hauptsache ein möglicher Übergang funktioniert reibungslos.

2. Datensicherheit und Datenhoheit

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Verzichten Sie auf eine eigene Website, zum Beispiel zugunsten einer Facebook-Seite, teilen Sie nicht nur alle Daten mit dem sozialen Netzwerk, sondern sämtliche Kundendaten liegen in dessen Hand. Das Netzwerk teilt Ihnen genau das mit, was es Ihnen mitteilen will. Außerdem: Ob es sich dabei an die geltenden Gesetze Ihres Landes hält, entzieht sich zwar Ihrer Verantwortung, aber vielleicht schrecken die Datenskandale potenzielle Kunden ab. Nur als eigenständiger Seitenbetreiber können Sie sichergehen, dass die Gesetze für Ihre Kunden eingehalten werden. Zudem bleiben die Daten fest in Ihrer Hand. Sie können sie auswerten, behalten, interpretieren und all das messen, was Sie wirklich interessiert.

Ein weiterer Nachteil, der damit in Zusammenhang steht: Geschäfte über die Plattform eines sozialen Netzwerks abschließen zu wollen, ist zwar möglich geworden, allerdings könnte auch das potenzielle Kunden abschrecken. Bislang eroberte F-Commerce (noch) nicht die große Masse im Internet. Etablierte Schnittstellen vertrauenswürdiger Bezahlmethoden wie PayPal oder Kreditkarten auf der eigenen Seite, wirken auf die KundInnen (derzeit zumindest noch) deutlich vertrauenswürdiger. Vergessen Sie außerdem nicht: Ihre gesamte Zielgruppe ist mit großer Wahrscheinlichkeit im Internet unterwegs, aber nicht alle nutzen ein bestimmtes soziales Netzwerk.

3. Gestaltung und Conversion-Rate

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Dieser Punkt ist nicht nur ein Argument für eine eigene Website. Er ist zudem – und auch vor allem – ein Argument dafür, warum die eigene Website immer im Online-Marketing höchste Priorität genießen sollte. Denn nur, wenn diese entsprechend aufgebaut und gepflegt wird, bringt sie als Dreh- und Angelpunkt den gewünschten Erfolg ein.

Dass man nur auf der eigenen Website die absolute Gestaltungshoheit über die eigene Internetpräsenz hat, ist bereits angedeutet worden. Doch mit einem eigenen Design und einer eigenen Website ist es nicht getan. Bedenken Sie: Ziel aller Maßnahmen auf den Online-Marketing-Kanälen (egal ob Suchmaschinenoptimierung, Banner-Werbung, Social Media Marketing etc.)  ist es, möglichst große Besucherströme auf Ihre Seite zu lenken. Davon haben Sie aber nur etwas, wenn möglichst viele dieser Seitenbesucher auch das tun, was Sie wollen. Das könnte ein Produkteinkauf, ein Newslettereintrag, eine Kontaktaufnahme etc. sein. Diese Erfolgsquote nennt man dann in der Internet-Fachsprache Conversion-Rate.

Das heißt: Damit Ihre Website funktioniert muss Sie 1. dazu in der Lage sein Besucherströme für bestimmte Marketing-Kanäle zu generieren (der meiste Traffic kommt im deutschsprachigen Raum über die Suchmaschine Google) und 2. eine hohe Conversion-Rate erzielen. Diese beiden Eigenschaften geben Kriterien für den Website-Aufbau vor.

Wie sollte eine erfolgsversprechende Website aufgebaut sein?

Die genannten Eigenschaften geben dadurch bereits zwei Zielgruppen vor, die ich mit meiner Website ansprechen muss: Eine Maschine – nämlich die Suchmaschine Google – und echte Menschen.

Um die Suchmaschine Google anzusprechen, muss man als erstes darauf achten, dass man die Website auf die gewünschten Suchbegriffe hin ausrichtet. Wie oft welche Suchbegriffe in einer bestimmten Region gesucht werden, lässt sich über verschiedene Tools herausfinden. Allen voran bietet Google diese Funktion mit dem kostenlosen AdWords-Keyword-Planer selbst an.

Danach gilt es die Inhalte so zu erstellen, dass Google mitgeteilt wird: Genau diese Suchbegriffe sind die wichtigsten auf meiner Website. Das tut man, indem man in den Inhalten selbst das Gewicht darauf legt, sowie Seitentitel, Description, Url, Überschriften und Meta-Informationen darauf ausrichtet. (Ein Link zu einem weiterführenden Artikel folgt am Ende des Beitrags.)

Um die menschlichen Nutzer mit der Seite anzusprechen und die Besucher in Kunden zu verwandeln, braucht man ein ansprechendes Design, hohe Benutzerfreundlichkeit bei allen Seitenfunktionen und man sollte das Bedürfnis der Nutzer direkt ansprechen. Um das an einem Beispiel zu verdeutlichen: Wenn ein Nutzer auf eine Werbung für Herrenlederstiefel klickt, wird er vermutlich auch genau das suchen. Landet er dagegen auf der Startseite eines Online-Shops, wo er nur Pumps und Flip-Flops sieht, wird er vermuten, hier falsch zu sein und die Seite wieder verlassen.

Hat man dafür gesorgt, dass man dem Nutzer den Inhalt zu seinem Bedürfnis liefert, hängt nun viel von der Aufbereitung des Inhalts ab. Dieser sollte ihm eine Lösung für sein Bedürfnis bieten und ansprechend sein. (Weiterführender Links zur Aufbereitung und Gestaltung der Inhalte folgen am Ende des Beitrags.)

Wie geht es weiter in der Online-Marketing-Serie?

Der nächste Teil der Serie beschäftigt sich mit einer Einführung ins Social-Media-Marketing. Es geht darum, die wichtigsten Social-Media-Kanäle vorzustellen, welche Mittel sich zu welchem Zweck eignen und wo ich welche Zielgruppe finde. Zudem werden Grundregeln der Kommunikation und Interaktion auf sozialen Netzwerken, in Foren etc. vorgestellt.

Nützliche Links zum Beitrag

Online-Marketing-Basics Teil 1: Die Werkzeuge des Online-Marketing im Überblick

Mehr Erfolg im Marketing: Fünf Tipps für Texte, die verkaufen

Webshops: Klassische Conversion-Killer und Conversion-Booster im Überblick

Onsite-Seo-Basics: Effekive Sofortmaßnahmen für jedermann

Der Google-Adwords Keyword-Planer

 

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(Kostenlose) Services E-Business Essentials SEO & Online-Marketing

Optimizely: Das kann der schnelle A/B-Test wirklich

Ideen gibt es wie Sand am Meer. Tolle Ansätze, wie eine Webseite noch viel erfolgreicher sein könnte aber von denen niemand weiß, ob sie wirklich funktionieren. Einfach ausprobieren ist meist eine gute Idee. Durch die Beteiligung möglichst vieler Nutzer sollte schnell klar werden, welche Lösung die wirklich passende ist. Die sogenannten A/B-Tests sind mit dem Internet fest verwurzelt und der Web-Dienst optimizely verspricht, alles rund um diese Tests ganz einfach zu machen.

Stundenlange Diskussionen sind bei Online-Marketern in lustiger Runde mit Webentwicklern normal. Schließlich gibt es fast unendlich viele Möglichkeiten, die betreuten Webseiten zu verändern. So können schon kleine Änderungen bei einem Online-Shop zu einer drastischen Erhöhung der tatsächlichen Verkäufe führen. Umgekehrt passiert es, dass die besten Ideen, in schlüssige Konzepte gegossen, überhaupt nicht funktionieren. Eine Sicherheit gibt es nicht. Zum Schluss entscheidet immer der Nutzer. Ob eine Manipulation letztlich eine Optimierung war, zeigt sich so erst im Nachhinein.

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Probieren geht über Studieren

Um vom Nachhinein ins Vorhinein zu wechseln, muss lediglich die Phase des Ausprobierens ebenfalls ins Vorhinein verlegt werden. Ideen werden zusammengefasst, umgesetzt und direkt den Kunden ausgeliefert. Die Idee mit den besten Ergebnissen gewinnt. Eine einfache Idee, die technisch nicht einfach umzusetzen ist. Erst müssen verschiedene Versionen der jeweils angedachten Lösungen erstellt werden, im Anschluss liefert eine technische Anwendung für jeden Benutzer eine bestimmte Version aus. Die ausgelieferte Version muss mit dem Benutzer verbunden werden und zum Schluss soll noch die endgültige Aussage herausfallen, welche Version nun besser funktioniert hat: Schritte, die ein großes Unternehmen ohne jegliche Probleme mit der notwendigen Personalstruktur umsetzen kann. Für ein kleineres Projekt sind die Hürden immens und kaum wirtschaftlich umzusetzen.

Tests in der Cloud

Es gibt viele Ziele: Verkäufe steigern, höhere Warenkörbe erzielen, die Verweildauer auf der Webseite maximieren oder prozentual mehr Newsletter-Abonennten gewinnen – zentrale Fragen für jeden Betreiber einer Webseite. Der Dienst optimizely hat es den Großen im Markt nachgemacht und mit einer großen Portion Leichtigkeit die Welt des A/B-Testings in die Wolke gepackt. Einmal die URL eingegeben, wird die zu testende Webseite automatisch geladen. Per Klick wird eine neue Version der Webseite angelegt und das Herumspielen kann beginnen. In einem Online-Editor lässt sich jeder kleinste Punkt der Webseite komplett umstrukturieren. Texte werden geändert, Bilder eingefügt oder ein Klick-Tracking platziert. Alles funktioniert wie in bekannten Office-Programmen und in einer atemberaubenden Geschwindigkeit bei zeitgleicher exakter Ausführung. Eine Stärke, die andere Online-Editoren gerne einmal optimizely abschauen sollten.

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Kompliziertere Änderungen lassen sich unkompliziert per direkter Änderung des Quelltextes erledigen, ohne die schöne Oberfläche verlassen zu müssen. Die Hürde der Erstellung vieler Test-Versionen wäre damit schon einmal überwunden. Nur muss auch alles zum Benutzer transportiert werden. Dazu liefert optimizely einen Javascript-Code, der einfach nur in den Header-Bereich der zu testenden Webseite eingefügt wird. Vom Server kommt also weiterhin das Original, aber immer wenn ein Test läuft, wird noch vor der Darstellung der Quelltext automatisch geändert. Eine Vorgehensweise, die auch beim SEO hilft: In den Suchmaschinen landet nur die vom Server ausgelieferte Original-Version. Die kleinen, mehr oder weniger guten Tests sind absolut transparent und verwässern das Suchergebnis nicht.

Relevante Ergebnisse

Die wichtigste Funktion fehlt noch: das Tracking. Da können die vielen ausgelieferten Test-Versionen noch so schön sein. Ohne die folgende Auswertung bleiben sie nur eine Spielerei. Der virtuelle Baukasten beinhaltet eine ausgereifte Experimente-Funktion. Hat man einmal ein Ziel festgelegt, funktioniert alles automatisch. Ob Newsletteranmelderate, Warenkorbwert oder Abbruchrate – alles kann meist ohne eine Zeile Programmieraufwand in die Cloud-Lösung geschoben werden und wird sogleich mit der ausgelieferten Test-Version kombiniert. Heraus kommt eine übersichtliche und absolut aussagekräftige Statistik. So lässt sich ganz einfach der Gewinner aller konkurrierenden Versionen feststellen und entsprechend die Webseite umgestalten. In höheren Tarifen ist auch eine Tunnel-Analyse möglich, die einen Prozess über mehrere Schritte abbildet und zum Schluss eine Aussage darüber trifft, an welchem Punkt die meisten Nutzer scheitern.

Nicht nur Vorteile

Ohne einen Dienst wie optimizely würden viele Potentiale nicht entdeckt. Gerade in der Einfachheit und hinsichtlich der schnellen Testergebnisse ist die Cloud-Anwendung kaum zu schlagen. Schade nur, dass wirklich interessante Funktionen, wie der nach Browsern aufgeteilte Tests oder die Analyse von Besuchersegmenten nur in höheren Tarifen zugänglich ist. Zahlt ein Nutzer für die Standard-Funktionen schon 17 Dollar pro Monat, sind es mehrere hundert Dollar in den Tarifen mit einem höheren Funktionsumfang – natürlich auch mit mehr erlaubten Test-Besuchern auf der Seite.

Doch gerade viele Funktionen der höheren Tarife wären für Anwender mit einer kleineren Zielgruppe von Interesse. Die Einschränkung wird in Hinblick auf vorhandene Software und keinen relevanten Mehraufwand einfach nur beliebig.  Auch mit dem Datenschutz dürften gerade die deutschen Nutzer Probleme haben. Schließlich speichert optimizely zur Auswertung der Nutzung entsprechende Daten und geht in der Erhebung noch über bekannte Analyse-Dienste wie Google Analystics hinaus.

Neben der Identifizierung des jeweiligen Nutzers können noch personenbezogene Daten mit einem Mausklick in die Datenwolke in den USA geschickt werden. Eine Aufklärung über die Nutzung in den Datenschutzbedingungen und eine Abrede mit optimizely selbst wäre bei der Komplexität nicht ganz abwegig.

(dpe)

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E-Business SEO & Online-Marketing

Der große SEO-Überblick: Die 30 wichtigsten Beiträge zum Thema Content-Marketing

Nachdem Google mit seinem Penguin-Update das Leben der SEO-Spezialisten schwer gemacht hatte, indem überoptimierte Webseiten mit unnatürlichen Linkstrukturen und Keyword-Stuffing abgestraft wurden, mussten neue Techniken her. Content Marketing, mit seinen hochwertigen Inhalten in Form von Artikeln, Bildern, Videos, Podcast und Infografiken erscheint als die Lösung, sorgen derlei Inhalte doch für natürliche Verlinkungen.

Online-Marketing-Infografik

Diese Form der Werbung stellt dabei nicht das Produkt in den Mittelpunkt, sondern bietet Lösungen für Probleme an. So sucht der Anwender beispielsweise nicht direkt nach einem Produkt wie Head & Shoulders, sondern vielmehr gibt er die Frage ein „Was kann ich gegen Schuppen machen?“. Darauf aufbauend können Sie Kunden also unterhalten oder informieren. Sie werden Sie freiwillig empfehlen, sei es über einen Link oder einem Hinweis in einem der sozialen Netzwerke.

10 Content-Marketing-Videos zum Einstieg in das Thema

01 What is Content Marketing?

Link: http://youtu.be/dKgRGyjd_sM
Urheber: ContentMarketing
Laufzeit: 3:30 Minuten

Eine kurze Vorstellung und Begriffserklärung sehen wir in dem Video „What is Content Marketing?“. Content Marketing – und damit die Produktion von einzigartigen, interessanten Inhalten – wird als Lösung angeboten, um Besucher auf die eigene Website zu locken. Dabei hilft auch die Vermarktung der Inhalte in allen Sozialen Netzwerken und auf Bookmarking-Seiten.

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02 Content Marketing and the Power of Story

Link: http://youtu.be/Q5Tt5JSRsOc
Urheber: CMI42
Laufzeit: 2:58 Minuten

Ganz ehrlich startet das Video „Content Marketing and the Power of Story“ mit der Aussage, dass Content Marketing nichts Neues ist. Eine Timeline zeigt, wie Unternehmen schon vor über 100 Jahren Kunden mit guten Inhalten an die Produkte gebunden haben. Bei Erreichen des Internetzeitalters werden die Beispiele dichter und die größten Erfolge angesprochen.

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03 Coca-Cola Content 2020

Link: http://youtu.be/LerdMmWjU_E und http://youtu.be/fiwIq-8GWA8
Urheber: Coca Cola
Laufzeit: 7:28 Minuten

Ein herausragendes und oft zitiertes Beispiel ist Coca Cola Content 2020. Da geht es natürlich um „Storytelling“ oder „Brand Stories“ und um die Beziehung zum Kunden auf allen Kanälen. Die Geschichten, die uns präsentiert werden, werden in Kategorien aufgeteilt. Weiter geht es tief in die Details der Content-Strategie dieses Konzerns.

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04 Content Marketing

Link: http://youtu.be/vyLuM3NAXX8
Urheber: Promotiononthefly
Laufzeit: 4:40 Minuten

Der Ansatz ist, mit einem Problem zu starten, das gelöst werden möchte. Googles Autocomplete-Funktion bietet sich dabei an, zu erkennen, welche Fragen oftmals der Suchmaschine gestellt werden. Es folgen die Überprüfung der Keywords-Qualität und die Erstellung der passenden Inhalte. Zumeist belegen übrigens Blogs die ersten Plätze.

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05 Content Curation & The new Content Strategies That You Need

Link: http://youtu.be/FGLkiCymvs8
Urheber: WealthSecretsOnline
Laufzeit: 3:25 Minuten

Erstellen Sie interessante Inhalte, die Besucher nicht nur genießen, sondern auch fleißig teilen. Ein Ansatz ist die Recherche der schönsten Inhalte zu einem ausgesuchten Thema, gebündelt auf einer Themen-Website (oder in einem Artikel, wie Sie ihn gerade lesen). Sie nehmen damit dem Besucher viel Zeit ab, die er sonst zum Suchen und Filtern der hochwertigsten Inhalte einsetzen müsste.

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06 How to Build and Operate a Content Marketing Machine

Link: http://youtu.be/moiP89dWyok
Urheber: MarketoB2B
Laufzeit: 57:15 Minuten

Die Sprachqualität dieses Videos erinnert zwar an die ersten Geh- oder besser Sprechversuche des Telefons, doch sind die über 50 Minuten durchaus inhaltlich interessant. Da geht es um Verkaufszyklen, Leads, Content-Arten, Team-Aufbau, Content-Mix und die ständige Produktion und Verbreitung der erstellten Inhalte.

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07 Content Marketing Advice and Tips On Strategy

Link: http://youtu.be/y58fwWbZ-_0
Urheber: koozai
Laufzeit: 7:39 Minuten

Strategien und Aktivitäten im Content Marketing stehen hier im Vordergrund. Zur Strategie gehören die Analyse, Ideen, Social Media und die Planung. Zu den Aktivitäten zählen laut diesem Video Blogs, Gastbeiträge in anderen Blogs, PR, Infografiken, White Paper (also Anwenderbeschreibungen, Fallstudien, Marktforschungsergebnisse, ect.), Umfragen, Videos und Bildmaterial.

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08 5 Steps to Effective Content Marketing

Link: http://youtu.be/hVjwNMS9kvA
Urheber: mktgexperiments
Laufzeit: 61:38 Minuten

In diesem Video (mit einer Laufzeit von über eine Stunde) sehen Sie die Antwort auf die Frage, wie Sie das maximale Feedback oder die größte Wirkung mit den eingesetzten Inhalten erreichen können. Zahlreiche Beispiele werden dazu aufgeführt, Infografiken gezeigt und Expertenmeinungen gehört.

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09 How Long Does It Take For Content Marketing To Work?

Link: http://youtu.be/DipATJ3TV-Y
Urheber: VM Measures
Laufzeit: 3:22 Minuten

Wer die Früchte des Content Marketings ernten möchte, braucht viel Geduld. Erst nach einem Jahr zahlt sich die Mühe wirklich aus und auch das nur, wenn bis dahin hunderte von hochwertigen Beiträgen veröffentlicht wurden. Es geht also um Qualität wie Quantität, und das über einen sehr langen Zeitraum.

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10 Marketing Cloud: How to Create a Killer Content Marketing Strategy

Link: http://youtu.be/xus4SC6AVhY
Urheber: dreamforce
Laufzeit: 59:40 Minuten

Eine Stunde tauschen sich Experten zum Thema „Killer“-Content aus, zeigen Beispiele und Tipps für eigene Strategien. Dabei wird auch ersichtlich, wie wichtig die Kommunikation mit den Kunden ist, als Austausch zur Qualitätskontrolle und Kundenbindung.

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Dr. Web-Infografik: Die große Welt des Content Marketing

Content-Marketing-Infografik

10 deutschsprachige Artikel zur Vertiefung der Content-Marketing-Kenntnisse

01 Die 20 wichtigsten Fragen zur Content-Marketing-Strategie und Content-Marketing-Taktik

Link: www.content-marketing-blog.de/die-20-wichtigsten-fragen/
Urheber: Content Marketing Blog

Hier erfolgt die Einordnung des Content Marketings in die Unternehmensstrategie und den Kommunikationsmix. Ziele werden definiert, wie etwa die Einführung eines Produktes, den Aufbau einer Community oder die Generierung von Leads. Zielgruppen werden analysiert und passende Formate festgelegt.

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02 Evolution des Marketings: Von Werbung zu Content – Von Push zu Pull

Link: t3n.de/news/evolution-marketings-werbung/
Urheber: t3n

Durch das Internet hat sich das Marketing in den letzten Jahren stark verändert. In einem Rückblick auf vergangene Jahrzehnte werden die verschiedensten Formen der Werbung angesprochen, bis das Internet kam und alles veränderte. Die Kommunikation mit dem Kunden in seinem Netzwerk steht nun im Vordergrund.

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03 Das Content-Marketing-Manifest

Link: www.content-marketing-blog.de/das-content-marketing-manifest/
Urheber: Content Marketing Blog

Hartmut Giesen beschreibt das Content Marketing Manifest von Rand Fishkin. Darin geht es um Strategien, Content als Grundpfeiler, Zielsetzungen und Versprechen. Eine Slideshow und ein Video des Manifests runden den Artikel schön ab und erleichtern es, die englischsprachigen Inhalte leichter zu verstehen.

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04 Strategien für das Content Marketing

Link: www.webciety-conference.de
Urheber: CeBIT

In diesem Video-Mitschnitt von der CeBIT Webciety Conference geht es nach einem Impulsvortrag von Carsten Riemann in eine Diskussionsrunde mit weiteren Experten. Relevante Inhalte auffindbar zu machen ist das Ziel, die Verknüpfung von Content mit Marken der lange Weg. Themen für die passende Zielgruppe zu erstellen, ist da eine der Hauptaufgaben, die angesprochen werden.

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05 Content Marketing = Content + Marketing?

Link: www.seonauten.com
Urheber: Seonauten

Ein kritischer Blick auf die Lösung Content Marketing nach dem Penguin-Update von Google. SEOs kommen eher aus dem logischen, strukturierten Bereich. Für relevante Inhalte sind die Kreativen zuständig. Trotzdem versuchen sie sich an Content in einem Bereich, der schon durch Agenturen und Freiberufler gut besetzt ist.

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06 Google macht’s möglich: Content Marketing

Link: primweb.de/content-marketing/
Urheber: PR im Web

Onpage-Aktivitäten werden immer wichtiger, so die Aussage dieses Artikels. Statt aber platte Werbung zu veröffentlichen, geht es um eigenen, hochwertigen Content, der Suchmaschinen wie Leser zufrieden stellt. Zahlreiche Beispiele und Infografiken würzen diesen Artikel. Weitere Quellen zum Thema runden das Angebot ab.

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07 Der Köder muss dem Fisch schmecken

Link: t3n.de/news/koder-muss-fisch-schmecken/
Urheber: t3n

Einige „Leckerbissen“ der Content Marketing Conference gesammelt in einem Beitrag auf t3n. Hauptaussage ist auch hier, dass langweilige Werbebotschaften keinen Kunden mehr erreichen, sondern nur eine datenbasierte Content-Strategie, die auf die Nutzerintention reagiert.

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08 Content Marketing – der Hype um gute Inhalte

Link: www.medienrot.de/content-marketing-der-hype
Urheber: Medienrot

Ist Content Marketing nur das Hype-Thema des Jahres 2013 oder wirklich die Lösung für Werbetreibende? Im Beitrag wird zunächst ein möglicher Weg aufgezeigt, daran erinnert, dass gute Geschichten ein wesentlicher Bestandteil des Content Marketings sind und typische Fehler, wie etwa Inhaltsflaute, Einheitsbrei und Planlosigkeit aufgeführt.

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09 Content Marketing: Mehr Inhalt, weniger Werbung

Link: t3n.de/news/content-marketing-mehr-inhalt/
Urheber: t3n

Zunächst wird Schwarzkopf als herausragendes deutsches Beispiel vorgestellt, eben als ein Unternehmen, das Content Marketing verstanden hat. Weitere Beispiele und Analysen folgen. Die Auflistung „Zehn gute Gründe für Content Marketing“ und eine recht lange Infografik schließen diesen Beitrag unterhaltsam ab.

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10 Geheimnisse zum Content-Marketing

Link: http://www.best-practice-business.de/blog/
Urheber: Burkhard Schneider

29 Geheimnisse zum Thema Content Marketing. Hier geht es um die Ergebnisse aus dem E-Book „29 Content Marketing Secrets“ von TopRank Online Marketing. Bitte um Feedback, denke an den roten Faden, Teamwork, die Suche nach Influencers (auch Social Web-Multiplikatoren), Verbreitungskanäle und Kooperationen sind darin Themen.

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10 englischsprachige Artikel für den internationalen Abgleich

01 Content Marketing

Link: www.copyblogger.com/content-marketing/
Urheber: copyblogger

Kunden wollen keine Werbung sehen, sondern Lösungen für Probleme. Dieser Artikel bietet Ihnen eine kostenlose Serie von sieben E-Books an zu den Themen Google Authorship, erste Schritte im Content Marketing, Strategien, die Erschaffung von Inhalten und die effektive Promotion der Ergebnisse.

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02 How to Build and Operate a Content Marketing Machine

Link: http://www.seomoz.org/blog/
Urheber: The Daily SEO Blog

Toby Murdock erklärt die Content Marketing Machine anhand einer Infografik. Erst werden Ziele festgesetzt und ein Plan erstellt, dann ein passendes Team gebildet. Nach der Ideensammlung folgt die Produktion. Ein Kalender hilft dabei, die Inhalte gezielter zu veröffentlichen. Es folgt die Verbreitung, auch durch gezielte Ansprache von Multiplikatoren.

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03 The Top 10 Content Marketing Strategy Lessons from the Last 15 Years

Link: contentmarketinginstitute.com
Urheber: Joe Pulizzi

Content Marketing ist zum großen Teil auch Kommunikation mit dem Kunden – wobei man diesen nicht zwingend auf allen Kanälen bedienen muss. Gerade kleine Nischen können sich auch bei der Ansprache des Kunden gezielter konzentrieren, statt das ganze Netz zu beschallen. Der wichtigste Punkt ist aber, das Content Marketing nur ein Bestandteil des Marketing-Mixe ist.

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04 10 Steps to Content Marketing Success

Link: de.slideshare.net
Urheber: Joe Pulizzi

In diesem Slideshare-Beitrag sehen wir also zehn Schritte für erfolgreiches Content Marketing, wobei das „Storytelling“ im Kreislauf der Lead-Generation, Social Media und der Suchmaschinenoptimierung im Mittelpunkt steht. Coca Cola und Red Bull werden als herausragende Beispiele vorgestellt.

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05 20 Content Marketing Tips from the Pros

Link: www.healthcarecommunication.com
Urheber: Shanna Mallon

Dieser Artikel bietet uns eine Zitat-Sammlung zahlreicher Experten zum Thema Content Marketing an. Manche Tipps klingen ganz selbstverständlich, wenn etwa Fragen beantwortet werden sollen, welche die Kunden stellen, oder das möglichst stetig Inhalte veröffentlicht werden sollten. Auch die Zukunft des Content Marketings wird angesprochen.

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06 The Secret Recipe for Viral Content Marketing Success

Link: www.seomoz.org/blog/
Urheber: Kelsey Libert

Die stetige Produktion von Inhalten ist gut und wichtig, große Sprünge darf man aber nur erwarten, wenn ein Inhalt viral wird. Ansonsten braucht es sehr viel Geduld, wie man es auch an den Beispielen ablesen kann. Erst nach einer Durststrecke von über einem Jahr bewegen sich die Besucherzahlen nach oben.

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07 6 Experts Share Tips for Managing the Content Marketing Process

Link: contentmarketinginstitute.com
Urheber: Michele Linn

In diesem Video sitzen sechs Experten zusammen, etwa von Intel, SAS und SAP, um über Ideen zum Thema Content Marketing zu sprechen, um Optionen aufzuzeigen. Es geht um die professionelle Planung der Inhalte, von der Entstehung bis hin zur Veröffentlichung. Schwerpunkt ist zu jeder Zeit die Kommunikation mit dem Kunden.

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08 Top 10 Content Marketing Trends to Watch in 2013

Link: www.inboundwriter.com
Urheber: InboundWriter

Ein Trend, neben den ständig steigenden Budgets, sind Microstories, etwa in Form von Kundenmeinungen und Fallstudien. Auch Spiele, Kollaborationen, Social Media im Zusammenspiel mit Community-driven Content (also Inhalte, die speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten sind), Employee Branding und Analysen werden angesprochen.

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09 The Best Content Marketing Infographics on the Planet

Link: contentmarketinginstitute.com
Urheber: Content Marketing Institut

Eine Sammlung der schönsten Content Marketing-Infografiken von Joe Pulizzi, so etwa zur Geschichte, zur Ideenfindung, Inhalten und Anforderungen. Sehr unterhaltsam und ein Beispiel, das auch angesprochen wird bei der Ideenfindung, denn die Kollektion in Form eines „Best of“ anderer Weblogs gehört auch dazu.

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10 Content Marketing Trends for 2013

Link: www.smartinsights.com/content-management
Urheber: Dave Chaffey

2013 ist das Jahr des Content Marketings und Dave Chaffey sorgt für die Beweisführung dieser Aussage in drei Slideshows mit Neil Perkin – „Digital Content Trends 2013“, Ciaran Rogers – „a Convergence of Flat Surfaces“ und Dave Chaffey – „Content Marketing 2013“.

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Ausblick

Was kommt nach dem Content Marketing?

Link: bjoerntantau.com
Urheber: Björn Tantau

Björn Tantau fragt sich, was nach dem Content Marketing kommt und sieht dabei eher als Ergänzung das Influencer Marketing im Marketing-Mix, bei dem Multiplikatoren gezielt angesprochen werden, um gute Inhalte noch schneller zu verbreiten.

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(dpe)