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Frische Brise: 29 kostenlose User-Interface-Mockups für mobile Designs

Smartphones sind das interessanteste Zielgebiet für Webdesigner. Die Nutzung nimmt stetig zu. Erst auf der eben abgelaufenen Google I/O gab der Suchmaschinenriese bekannt, dass die Zahl von rund 26 Millionen Chrome-Mobilusern im letzten jahr inzwischen auf über 300 Millionen gewachsen ist. Ein Ende dieses Trends ist derzeit nicht absehbar. Es ergibt daher massiv Sinn, sich in sachen Webdesign stark auf mobile Geräte zu fokussieren, jedenfalls sicherzustellen, dass das in Mache befindliche Design auch auf den kleinen Begleitern ordentlich laufen wird. Um das Umparken im Kopf nicht nur automobil, sonder auch designmobil voran zu treiben, haben wir hier einen Haufen kostenlose User-Interface-Mockups für mobile Designs für Sie vorbereitet.

Inspiration im Quadrat – hier entlang.

UI Kit Re-app

ui kit
Erstellt von/für:  Anton Skugarov
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

Marvel Resources

marvel
Erstellt von/für:  Murat Mutlu
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

Ero UI

ero
Erstellt von/für:  Radek Jedynak
Lizenz: Attribution, nicht kommerziell

Mobile UI Kit

mobile
Erstellt von/für:  NIMIUS
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

iPhone Gold UI Kit

gold
Erstellt von/für:  Tintins
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

UI

ui
Erstellt von/für:  Eldar Burnashev
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

Online Store Design

online store
Erstellt von/für:  Shab Majeed
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

Mobile Wireframe Kit

wireframe
Erstellt von/für:   PixPivot
Lizenz:  Attribution, nicht kommerziell

Dribbble IOS App

dribbble
Erstellt von/für:   Creative Boxx
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

Facebook Messenger for iOS 7

facebook
Erstellt von/für:  Sanjay Patel
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

Music Player

music
Erstellt von/für:  Anton Skugarov
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

iOs7 App Design Concept

map
Erstellt von/für: Hector Pinkman
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

iPhone Vector Wireframing Toolkit

wireframe2
Erstellt von/für: Michelle
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

Flat Mobile App

flat
Erstellt von/für:  Asgar khan
Lizenz:  Attribution, nicht kommerziell

Flybi App

flybi
Erstellt von/für:   Moe Saad
Lizenz:  Attribution, nicht kommerziell

Paul McCartney ‚New‘ Inspired Free App UI

paul
Erstellt von/für:  Ruaridh Currie
Lizenz:  Attribution, nicht kommerziell, keine Derivate

iOs App for Like Shop

fashion
Erstellt von/für:  Lokesh Dave
Lizenz:  Attribution Non-commercial

Travely iOS Mobile

travely
Erstellt von/für:  Alberto Valentin
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

iBeacon App

ibeacon
Erstellt von/für:  Jana de Klerk
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

Shopping App Notification Screen

shopping
Erstellt von/für:  Fuxxo Works
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

Music Application

music2
Erstellt von/für:  Charline Bestard
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

Checkout Reimagined

checkout
Erstellt von/für:  George Vasyagin
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

Instagram for iOS Concept

instagram
Erstellt von/für:  Karl O’Brien
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

Social App

social
Erstellt von/für:  Alberto Valentin
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

Flat UI Kit

flat ui
Erstellt von/für:  Willy Masrur
Lizenz:  Attribution, nicht kommerziell

Soccer App

soccer
Erstellt von/für:  sm-artists
Lizenz:  Kostenlos für private und kommerzielle Zwecke einsetzbar

iOs UI Kit

ios
Erstellt von/für:  Georgian-Sorin Maxim
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

Notify Login

notify
Erstellt von/für:    CreativeWings
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

Online Store iPhone App Design

store
Erstellt von/für:   Ramotion
Lizenz:  Kostenlos für private Zwecke einsetzbar

(dpe)

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Essentials Freebies, Tools und Templates

AfterLogic WebMail Pro v7: Die Zukunft der Webmail-Frontends?

Ich wechselte schon vor Jahren zu Gmail. Ich tat das nicht etwa wegen der Features – teils schon wegen des Spamschutzes -, aber was mich wirklich rüberzog, war das Design. Ich hatte die Nase voll von Outlook und ich hatte die Nase gestrichen voll von den Webmail-Interfaces der Neunziger. Jeder Service da draußen war längst beim Look 2.0 angekommen, nur die Webmail-UIs, die verharrten gnadenlos barock. Hätte AfterLogic WebMail Pro v7 zur Zeit meines Wechsels bereits existiert, hätte ich mich womöglich eher für AfterLogic, denn für Google entschieden. Jedenfalls ist WebMail Pro v7 eine PHP-Lösung, die sich jeder ISP oder sonstiger Mailserver-Betreiber genau anschauen sollte.

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AfterLogic WebMail Pro v7: Arbeitet mit einer Reihe von Servern zusammen

Cloud-Dienste sind der letzte Schrei. Software as a Service rangiert vom Innovationsgrad her nur knapp hinter Bier in Dosen. Das Problem mit SaaS allerdings ist, dass ein guter Dienste-Programmierer nicht garantiert auch ein guter UI-Architekt ist. So kommt es vor, dass man tolle Dienste mit fürchterlichen Nutzerschnittstellen auf die Menschheit loslässt.

An dieser Stelle betritt AfterLogic WebMail Pro v7 die Bühne. WebMail Pro ist kein Mailservice, sondern lediglich eine Benutzeroberfläche für einen eben solchen. WebMail Pro v7 unterstützt eine ganze Reihe führender Mailserver, darunter Exim, Postfix, Courier, Dovecot, Sendmail, Qmail und viele andere unter Linux ebenso wie Microsoft Exchange, MailEnable, IceWarp, MDaemon, hMailServer,und viele weitere unter Windows. Zudem kann es sehr leicht in Hoster-Lösungen wie cPanel, Plesk oder DirectAdmin integriert werden.

WebMail Pro v7: Made with HTML5/CSS3

Nicht unwichtig, WebMail Pro v7 ist schön anzusehen – sauber und modern. WebMail Pro v7 peppt Ihren Mailserver aus den Neunzigern dermaßen auf, dass es Ihnen regelrecht Spaß machen wird, weiterhin mit den Sauriern der Frühzeit zu arbeiten. Das User-Interface wurde komplett unter Verwendung von HTML5/CSS3 erstellt und arbeitet in allen modernen Browsern schnell und zuverlässig. Eingebaute Fallbacks sorgen für Kompatibilität zu Browsern, die man nicht mehr nutzen sollte, die aber im Unternehmensumfeld und in Seniorenheimen noch auf eine große Anhängerschaft vertrauen dürfen. Ebenso unterstützt die Software eine breite Palette von Sprachen.

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WebMail Pro v7 arbeitet dermaßen schnell, dass es sich anfühlt wie eine lokal installierte Software. Dieser Eindruck ist im Wesentlichen dem neuen Feature des “pre-caching” zu verdanken. Pre-Caching lädt Nachrichten direkt beim Start der App im Hintergrund nach und sorgt so für eine gefühlt verzögerungsfreie User-Experience. Gerade hier offenbart sich ein Riesenunterschied zu den bereits erwähnten Webmail-Interfaces der Frühzeit.

afterlogic-user-logged-in

WebMail Pro v7 beschränkt sich aber nicht darauf, Ihnen Zugriff auf Ihre Mails zu geben. Vielmehr wird ein ordentliches Adressbuch, sowie ein schicker Gruppen-Kalender direkt mitgeliefert. Der Verdacht liegt nahe, dass Gmail hier als Inspirator herhalten musste, aber wieso sollte man auch stets das Rad neu erfinden, wenn man doch von Best Practices lernen kann?

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WebMail Pro v7 hebt sich so deutlich von der Masse ab. Und bietet zugleich den Charme, dass man seine bisherige Lösung nicht über Bord werfen muss, man zieht ihr lediglich einen anderen Mantel über. So bietet Ihnen die Software das Beste beider Welten. Dumm nur, dass der Normalnutzer darauf angewiesen ist, seinen ISP von der Lösung zu überzeugen. Betreiben Sie allerdings selbst einen oder mehrere Mailserver, dann ist WebMail Pro v7 nur eine halbe Stunde Aufwand weit entfernt.

Neben einem intuitiven Interface für Benutzer wartet WebMail Pro v7 auch mit einem sauberen und übersichtlichen Interface für Admins auf. Hier verwaltet man Nutzer, Server, Domains und einige andere Optionen. Sollte ich erwähnen, dass man mit mehr als einer Domain arbeiten kann?

AfterLogic WebMail Pro v7 als Client auf mobilen Devices

Sobald Sie einen Nutzeraccount in WebMail Pro v7 haben, ist es ein Klacks, all ihre Mail-Accounts in das Interface zu integrieren – zumindest solange ihre übrigen Mail-Anbieter IMAP unterstützen. POP3 wird nicht funktionieren.

afterlogic-add-account

WebMail Pro v7 bietet DAV-Synchronisation. Auf diese Weise lassen Kalender und Kontakte mit allen Geräten synchronisieren, die dieses Protokoll unterstützen, allen voran iOS-Devices.

WebMail Pro v7: Moderate Preisvorstellungen

AfterLogic WebMail Pro v7 ist zwar reich an Features, jedoch muss man nicht reich sein, um es zu erstehen. Zwei Lizenzmodelle stehen zur Wahl. Das eine basiert auf der Zahl der User, das andere auf der Zahl der Server. Die kleinste Lizenz erfordert die Zahlung eines Betrages von 99$ für 100 User oder einen Server. Das Prinzip ist klar. Je mehr Nutzer oder Server, desto höher steigt der Preis.

Der Preis bezieht sich stets auf ein Jahr und enthält Updates und Supports in diesem Zeitraum. Jedes weitere Jahr kostet erneut den identischen Betrag. Man könnte also von einem jährlichen Abo-Modell sprechen. Wer glaubt, er käme ohne Updates und Support nach Ablauf des ersten Jahres aus, muss indes nicht erneut zahlen. So betrachtet, ist es doch wieder eine Einmalzahlung. Man sollte sich allerdings, nicht zuletzt aufgrund des sehr moderaten Preises, genau überlegen, ob man sich tatsächlich vom Innovationszyklus abkoppeln will…

Fazit: Wenn Sie eine Chance sehen, die zuständigen Leute zum Einsatz von WebMail Pro v7 zu überzeugen, sollten Sie nicht zögern und es versuchen. Am Ende wird niemand enttäuscht sein. Versprochen…

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E-Business SEO & Online-Marketing

Das perfekte User-Interface: GoodUI vermittelt Marketing-Grundlagen für Webdesigner

Jakub Linowski, UI-Designer aus dem kanadischen Toronto, ist es gewohnt, für große Marken zu arbeiten. Offenbar verfügt er über eine handfeste betriebswirtschaftliche Grundbildung, denn mit dem Projekt GoodUI vermittelt er solide Marketing-Grundlagen, die an maximaler Konversion interessierte Webdesigner in ihren Projekten definitiv beachten sollten. Dabei passt nicht jeder Tipp auf jedes Projekt, wie auch nicht jeder Deckel auf jeden Topf passt…

goodui

GoodUI, stetig wachsende Quelle interessanter und brauchbarer Tipps

GoodUI.org ist eine minimalistisch gestaltete Website, die schnörkellos sinnvolle Ratschläge versammelt und zugänglich macht. Zum Zeitpunkt dieses Artikels finden sich dort neun grundlegende Tipps, Linowski verspricht, weiterhin im 14-Tage-Rhythmus ebensolche zu veröffentlichen. Um nichts zu verpassen, können Sie sich zum zugehörigen Newsletter anmelden. Linowski schwört Stein und Bein, die Adressen nicht zu Spamzwecken zu missbrauchen.

Auf den ersten Blick erscheint ein Bestand von neun Ratschlägen nicht eben üppig. Allerdings handelt es sich bei selbigem in der Tat um Essenzialia, die abgeleitet und auf das Interface-Design angepasst sind aus den Lehren, die Betriebswirtschaftsstudenten in den ersten Semestern Marketing vermittelt werden. Da die meisten Webdesigner eher nicht zu den Absolventen eines solchen Studienganges zählen dürften, werden die Tipps nicht jedem direkt geläufig sein.

Linowski gelingt es dabei, kurz und knapp, aber verständlich zu formulieren, sowie seine Aussagen stets mit schlichten, aber aussagefähigen Skizzen zu verdeutlichen.

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Kurze Tipps, schlicht illustriert

Der Fokus der Ratschläge liegt klar auf konversions-orientierten Designs, sei es für Shops oder Dienstleister-Portfolios. So ist es kein Wunder, dass der Fragestellung nach dem Call-To-Action breiter Raum eingeräumt wird. Insgesamt legt Linowski Wert auf Tipps zur eindeutigen Benutzerführung mit dem Ziel auf Verkaufserfolge.

Ich habe selbst einige Semester Marketing absolviert und kann nur bestätigen und unterstreichen, was GoodUI.org empfiehlt. Die Seite gehört in des Designers Bookmark-Sammlung!

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JavaScript & jQuery Programmierung

UICloud: Neuer Dienst für Designer und Webentwickler bietet mehr als 25.000 Elemente für die UI-Entwicklung

UICloud ist ein ganz frisches Projekt. Erst im Juli 2012 gestartet, kann es bereits zum jetzigen Zeitpunkt mehr als 25.000 UI-Elemente in mehr als 1.000 Sets vorweisen. Der gesamte Bestand ist kostenlos nutzbar, auf individuelle Lizenzvorgaben ist aber zu achten. Hinter dem Dienst steckt Jack Cai, ein Freelancer, spezialisiert auf Icon- und GUI-Design, der zwar chinesische Wurzeln hat, sich aber dennoch in Southampton ganz wohl zu fühlen scheint. Mit UICloud legt Cai sein Meisterstück vor. Die Plattform ist einfach zu bedienen, intuitiv ist das richtige Wort. Auf UICloud zu stöbern macht regelrecht Spaß. Das Design ist modern und elegant, ie Inhalte übersichtlich angelegt. Genug Gründe also, sich die Plattform einmal näher anzusehen.

UICloud: Die Startseite kommt spontan bekannt vor

Mit einiger Wahrscheinlichkeit wird die Startseite die erste Seite sein, die Sie von UICloud zu sehen bekommen. Mein erster Gedanke war, ich wäre auf einem eben frisch relaunchten Google gelandet. Die Ähnlichkeiten sind offensichtlich: eine große Suchbox in der Mitte, eine dunkle Navigationsleiste am oberen Rand des Browserfensters, eine Schaltfläche mit der Aufschrift „Search“. Aber, warum auch nicht? Usability muss man nicht täglich neu erfinden. Das minimalistische Design, das für Google funktioniert, funktioniert ebenso gut für UICloud.

UIClouds Startseite

Ausgehend von der Startseite gibt es verschiedene Wege, sich dem enthaltenen Content zu nähern. Zunächst könnte man einen freien Suchbegriff verwenden, um zu schauen, welche Ergebnisse diese Vorgehensweise zu Tage fördert. Vorausgesetzt, es wird ein Ergebnis generiert, wäre das selbstverständlich der schnellste Weg zum Erfolg. Ich versuchte es mit dem Begriff „Metro“ und war durchaus zufrieden mit der Rückmeldung. Sowohl Metro UI CSS, wie auch das neue BootMetro Design-Framework ermittelte UICloud. Übrigens nutzte ich absichtlich ein eher spezielles Suchwort, um zu schauen, wie breit UICloud aufgestellt ist. Tippen Sie etwas generisches, wie „progress bar“, werden Sie sich vor Ergebnissen kaum retten können.

UICloud: So kann ein Suchergebnis aussehen

Verlässt man die Startseite, wandert die Suchbox an den oberen Bildschirmrand, wo sie in etwas kompakterer Ausführung von überall her verwendbar bleibt.

UICloud: Andere Wege, relevanten Content zu erreichen

Wenn Sie her zum Stöbern und weniger zum gezielten Suchen neigen, werden Sie von UICloud ebenso bedient. Die Funktion „Browse“ lädt Sie ein, den gesamten Bestand zu durchstöbern. Alle enthaltenen Sets werden in einer grafischen Liste mit lediglich den wichtigsten Informationen dargestellt. Jeweils 24 Inhaltselemente finden sich auf einer Matrix von 6 x 4 Screenshots. Inhalte lassen sich nach verschiedenen Kriterien sortieren. So ist es möglich, die neuesten Einreichungen, die bestbewerteten Pakete oder die populärsten nach Downloadzahlen anzeigen zu lassen. 45 Seiten mit rund 1.100 Sets gewährleisten, dass Sie schnell jede Menge Zeit verbrennen.

UICloud: Browsen durch die neuesten und populärsten Inhalte

Sie haben keine Zeit zu verleren oder suchen nach bestimmten Elementen, etwa Android UI-Elementen? Dann werden Sie wohl auf UIClouds Kategorieansicht zurück greifen. Diese Ansicht zeigt die Inhalte in strukturierter Form. Kategorien, wie Android, Apple, Windows, PSD und andere leiten Sie nicht in die Irre. Über die Wahl der vergebenen Kategorien könnte man streiten. Nicht alle sind offensichtlich sinnvoll.

UICloud: die Kategorieansicht

Unzweifelhaft nützlich ist die zweite Möglichkeit der Kategorie-Navigation. Hier sortiert UICloud Elemente nach ihren Anwendungsbereichen. Die Kategorien lauten Buttons, Forms, Sliders, Switches etc. und lassen wohl keinen Nutzer rätselnd zurück. Eine dritte Möglichkeit erlaubt die Suche nach Farb-Schemata. Das ist nützlich, wenn Ihnen noch das eine letzte Element in einer bestimmten Farbe fehlt.

Auf der Suche nach einer bestimmten Farbe?

UIClouds Einzelansicht: Alle wichtigen Fakten im Überblick

Egal auf welchem Weg man sich dem Gesuchten nähert, am Ende steht eine sehr informative, übersichtlich strukturierte Einzelansicht des UI-Sets.

UIClouds Einzelansicht bietet alle wesentlichen Informationen auf einen Blick

Die Einzelansicht zeigt einen oder mehrere große Screenshots des Elements oder Sets auf der linken Seite des Bildschirms. Bei mehreren Screenshots werden diese unterhalb des initial angezeigten Bildschirmfotos in Form einer Thumbnail-Galerie dargestellt. Rechts angeordnet finden sich die wichtigsten Informationen zum Produkt, darunter vor allem die zu beachtende Lizenz, sowie in welchen Formaten die Sets vorliegen und welche Dateien im Downloadpaket mitgeliefert werden.

Stellen Sie sicher, dass Sie in jedem Falle genau auf die Lizenz achten. Zwar sind alle gelisteten Elemente kostenfrei zu verwenden, allerdings kann es vorkommen, dass sie nicht zu jedem Zweck frei zu verwenden sind. Unser Beispielelement Metro UI CSS steht unter der lberalen MIT-Lizenz, aber andere Sets können teilweise nur für private oder nicht-kommerzielle Zwecke kostenlos verwendet werden.

Das allseits bekannte und bewährte Rating-System auf der Basis zu vergebender Sterne kommt für das Bewertungssystem zum Einsatz, das von den Besuchern des Dienstes ohne Registrierung benutzt werden kann. Die Anzahl der Downloads wird neben der Anzahl der Besucher des jeweiligen Sets angezeigt. Eine Vergabe von Tags ist ebenfalls vorgesehen und kann ebenfalls frei von jedem Besucher vorgenommen werden. In Anbetracht der Lustigkeit verschiedener Mitmenschen wird man sehen, inwieweit Jack Cai dieses Feature auf Dauer halten will.

Links zum Download, zu den Demos und zur Originalquelle des Sets finden sich unterhalb des Screenshot-Bereichs. Alle Ressourcen sind auf UICloud selber gehostet. Auf diese Weise ist das Angebot gut vor 404 und anderen Späßchen, die einem mit extern eingelinkten Inhalten widerfahren können, geschützt. Sollten Sie Zweifel an der Aktualität der hinterlegten Version haben, können Sie natürlich jederzeit auf der Originalquelle nachsehen.

Wie aus dem Blog-Umfeld bekannt, ist es auch auf UICloud möglich, Kommentare zu den angebotenen Elementen und Sets zu hinterlassen. Momentan ist der ommentarbestand insgesamt noch überschaubar. Aber Sie können natürlich jederzeit in die Vollen gehen und den nächsten Flamewar vom Zaun brechen.

UICloud: Jeder kann Sets einreichen

Das schnelle Wachstum der UICloud könnte allein durch die Arbeit einer einzelnen Person nicht erreicht werden. So ist es naheliegend, das Wachstum im Wege des Crowdsourcing zu generieren. Jeder Besucher kann UI-Sets über ein einfaches Formular zur Überprüfung einreichen. Alle Vorschläge durchlaufen einen redaktionellen Prozess, in dessen Verlauf sie geprüft, auf Eignung evaluiert und dann veröffentlicht werden. Da die Einreichung nicht über direkte Uploads, sondern das Posten des Links zur Originalquelle erfolgen muss, sind Urheberrechtsverletzung relativ unwahrscheinlich. Zumindest würden derartige Verletzungen mit hoher Wahrscheinlichkeit im Rahmen der redaktionellen Prüfung auffallen. UICloud wendet sich direkt an die Entwickler der Elemente und ruft sie dazu auf, etwaige Fehler in der Präsentation zu reklamieren oder auch die Entfernung der Sets aus der Plattform zu verlangen, wo sie das für erforderlich erachten.

Natürlich gibt es auch das obligatorische Kontaktformular für Menschen, die typischerweise solche Formulare verwenden…

UICloud: Button Builder – WYSIWYG-Generator für CSS-Buttons

UICloud begnügt sich nicht damit, eine großartige Ressource für das Finden von User Interface Elementen zu sein. Stattdessen bringt einen Baukasten für CSS-Buttons mit, den Button Builder. Hier kann man sich seinen Wunschbutton über eine intuitive grafische Benutzeroberfläche basteln. Es gibt etliche Standard-Vorschläge. Diese können jedoch in vollem Umfang auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Der Button Builder wird Ihnen auf den ersten Blick vertraut vorkommen und stellt insichtlich seiner Bedienung niemanden vor Rätsel:

UIClouds Button Builder

Auf einem Canvas sehen Sie den Button in seiner vorkonfigurierten Darstellung. Wenn Sie jetzt Änderungen durchführen, werden diese unmittelbar auf dem Canvas angezeigt. Unterhalb des Canvas finden sich weitere vorkonfigurierte Button-Vorschläge. Oberhalb des Canvas befinden sich die Schaltflächen, mit deren Hilfe das korrespondierende HTML und CSS generiert wird. Die unscheinbar wirkende, rechts angeordnete Tabelle ist das eigentliche Herzstück des Button Builders. Hier liegt die Funktionalität zum Finetuning der zu erstellenden Buttons. Auf den ersten Blick mag man vermuten, es handele sich um eine statische Tabelle, die lediglich die Werte des angezeigten Buttons listet. Aber klicken Sie mal in die tabelle inein, jeder Wert kann auf einfache Weise angepasst werden.

UICloud: Feineinstellung für die CSS Buttons

Zwar können wir nicht wirklich eine Knappheit an Generatoren für CSS-Output im Web erkennen, ähnlich ausgerichtete Tools gibt es wie Bäume im Wald, aber UIClouds Button Builder hebt sich von der Masse ab und ist eine sehr intuitiv bedienbare Web App. Zumindest ist es die beste App für diesen Anwendungsfall, mit der ich bis jetzt gearbeitet habe.

UICloud: das generierte CSS

Jack Cai erzählte mir, dass der Button Builder nur der Anfang einer ganzen Serie von kleinen Generatoren sein wird. In naher Zukunft soll es auf UICloud möglich sein, auch Tabs, Menus, Fortschrittsbalken und einiges mehr generieren zu lassen.

Social Media: UICloud informiert auf mehreren Wegen über Neuzugänge im Bestand

Wollen Sie auf dem Laufenden bleiben, was sich bei UICloud so alles tut, so stehen Ihnen zu diesem Zweck mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Da wären erst einmal Twitter oder Facebook. Aber auch ein RSS-Feed, sowie eine Mailing-Liste – old-school par excellence – stehen zur Verfügung.

Welchen Weg Sie auch wählen, wählen Sie einen!

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