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Betriebliches E-Business IMHO

Vorsicht, Windows 8 vorinstalliert: eine Leidensgeschichte

Die folgenden Vorgänge wären noch vor kurzer Zeit, einer Zeit vor Windows 8, wo Kacheln vornehmlich auf Toiletten zu finden waren, völlig problemlos gelaufen. Eine vorinstallierte Windows-Version durch eine höhere Version zu ersetzen, war jahrelang Usus. Die parallele Installation mehrerer Betriebssysteme war ebenfalls ein gängiges Szenario. Und so geriet ich, trotz 25-jähriger Erfahrung mit Windows-Systemen, in eine schier unglaubliche Situation. Lesen Sie selbst…

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Die Ausgangssituation: ein Samsung Serie 7 Chronos mit Win 8

Vor einigen Monaten kaufte ich ein Samsung-Notebook mit i7, 8GB Ram und 1TB Festplatte, Amazon rief dafür nicht unüppige 1.400 Euro auf. Es war zwar deutlich erkennbar, dass das Gerät mit Windows 8, nicht mit Windows 8 Pro geliefert werde würde, aber das war auch in der Vergangenheit bis Windows 7 schon gebräuchlich und stellte sich bislang nie als problematisch heraus.

Irgendwie wurde ich nie so richtig warm mit dem Gerät, blieb lieber bei meinem Macbook. Als sich dann vor kurzem die Festplatte des Samsung lautstark bemerkbar machte, sah ich meine Chance gekommen. Die verbaute 1 TB-Platte erhält ohnehin nirgends Lobeshymnen, sie gilt als Systembremse schlechthin.

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Ich beschloss, mir als Ersatz eine 512 GB SSD, natürlich von Samsung, damit es nicht zu Schwierigkeiten kommen kann, zu beschaffen und darauf dann direkt Windows 7 zu installieren, um nicht länger auf das von mir als nicht Fisch, nicht Fleisch beurteilte Windows 8 festgelegt zu sein. Auch die SSD kaufte ich bei Amazon.

Der Umbau war nicht ganz trivial. Samsung bietet einfachen Slotzugriff nur noch auf den Arbeitsspeicher. Alles andere ist unter einer Komplettabdeckung verborgen. Um an die Festplatte zu gelangen, musste ich die Rückseite entfernen. Hier wäre ich fast an den werkseitig viel zu fest angezogenen Schrauben gescheitert. Kleiner Tipp an Samsung: Nach fest kommt ab.

Einmal mit lautem Geknacke geöffnet, die kalten Schauer über den Rücken ertragen, war der Wechsel der Festplatte gegen die SSD kein Problem mehr. Ich wähnte mich kurz vor dem Ziel…

Apropos Arbeitsspeicher: Der Samsung hat 8 GB in zwei 4GB Riegeln verbaut. Per Klappe kommt man aber nur an einen der beiden 4er Riegel. Wer beide auswechseln möchte, muss das komplette Mainboard ausbauen, denn der zweite Slot befindet sich tatsächlich genau auf der anderen Platinenseite. Durchdacht, oder etwa doch nicht?

Samsung zu Windows 7 Ultimate 64bit: Nicht mit mir, Freundchen!

Jetzt kann es nicht mehr lange dauern, dachte ich bei mir, legte die DVD von Windows 7 Ultimate 64bit ein, startete den Rechner und öffnete das BIOS. Dort änderte ich zunächst nur die Bootreihenfolge so, dass das DVD-Laufwerk als erstes abgefragt würde und startete neu.

Der neuerliche Bootvorgang brach dann mit einer Fehlermeldung ab, die mir bedeutete, ein Secure Boot könnte nicht durchgeführt werden. Da dämmerte mir das bislang ignorierte UEFI-Thema. UEFI, der Ersatz für das bisherige BIOS soll ja den ganzen Bootvorgang sicherer machen, zum Nutzen der Menschheit. Und ist UEFI einmal aktiviert, dann bootet das System nur noch mit dem Betriebssystem, dessen Zertifikate im UEFI hinterlegt sind. Im Falle des Samsung also nur mit Windows 8.

Da passte es gut, dass die aktuelle c’t vom 01.07.2013 sich genau des Themas “UEFI-Troubleshooting” annahm und einen ausführlichen Beitrag brachte, der genau erklärt, was es mit dem BIOS-Ersatz auf sich hat (nichts besonderes), welche Probleme auftreten können (ganz schön viele), wofür UEFI sinnvoll (eigentlich zu nicht viel) und wie man es umgeht, wenn man alternative Betriebssysteme installieren möchte.

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Ganz einfach sei das. Man müsse nämlich lediglich im UEFI das Secure Boot deaktivieren und danach als Betriebssystemmodus CSM wählen. Ich begab mich also flugs ins BIOS/UEFI. Das Abschalten von Secure Boot war schnell gefunden, allein die Wahlmöglichkeit CSM konnte ich nirgends finden. Ein erneuter Versuch, nach abgeschaltetem Secure Boot Windows 7 zur Installation zu bewegen, scheiterte dann auch kläglich.

Ich durchpflügte das Web und fand letztlich die vermeintlich beste Hilfe bei Samsung auf der Supportseite zum Produkt in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Rückbau genau des von mir erworbenen Systems von Win 8 auf Win 7. Die komplette Treiberplattform hatte ich mir zuvor schon herunter geladen.

Aber: Trotz identischer Modellnummer konnte ich die Anleitung nicht gebrauchen. Die Screenshots des BIOS entsprachen nicht dem Interface des in meinem Gerät tatsächlich vorhandenen. Auch Samsung schrieb wieder von CSM, allein, in meiner Firmware gibt es diesen Punkt nicht. Ein Anruf beim Support brachte Klarheit: Nein, Sie können kein anderes OS installieren, Sie müssen bei Win 8 bleiben.

Besonders schön war in diesem Zusammenhang die hanebüchene Aussage des Support-Mitarbeiters: Sie können ja auf ein Android-Phone auch kein iOS installieren. Ich verzichtete auf eine Debatte. Ich war eh schon in Zeitnot.

Zwischenergebnis: Samsung verkauft ein Gerät für immerhin 1.400 Euro und stattet es mit Win 8 aus. Obschon es alle relevanten Treiber auch für Windows 7 gibt, entscheidet sich Samsung dafür, das BIOS/UEFI so zu beschneiden, dass eine Installation eines anderen OS außer Win 8 nicht möglich ist.

Ich fand mich zähneknirschend damit ab.

Samsung zu Windows 8 Pro: So nicht, Freundchen!

Nachdem Samsung den Chronos nicht mit physikalischen Medien geliefert hatte und die eingebaute Festplatte wegen Schwierigkeiten gewechselt worden war, stand mir natürlich die Systemwiederherstellung nicht zur Verfügung. Ich empfand das nicht als Problem, ein Clean Install ist mir eh lieber.

Fuchs, der ich zu sein glaubte, griff ich mir eine ordnungsgemäß erworbene DVD mit Windows 8 Pro und schob sie in das Laufwerk. Nach dem Wiedereinschalten von Secure Boot nahm das Samsung die DVD an und bootete nach einer gefühlten Ewigkeit in das Setup. Dieses schien unauffällig zu verlaufen, ich wähnte mich erneut kurz vor dem Ziel…

Nach dem ersten Hochfahren wollte ich direkt dem domänenbasierten Firmennetzwerk beitreten. Ich fand diese Option in der Systemsteuerung jedoch lediglich ausgegraut vor. Ein Blick in die Systemübersicht brachte Gewissheit. Obschon ich ein Windows 8 Pro Installationsmedium eingelegt hatte, wurde lediglich Windows 8 ohne Pro installiert. Und einer der kleinen, aber feinen Unterschiede ist eben, dass Domänenanmeldungen nur mit der Pro-Version funktionieren.

Ich dachte mir noch nichts böses, sondern rief über die Systemsteuerung die Funktion auf, mit dessen Hilfe man Features hinzufügen, also insbesondere auf die Pro-Version upgraden kann. An dieser Stelle bedarf es eines Product-Keys, der mit den entsprechenden Berechtigungen ausgestattet ist. Alternativ kann man online einen via Arvato für knappe 160 Euro erwerben.

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Ich wähnte mich im Besitz eines hinreichend tauglichen Keys und rief daher den Punkt “Ich habe bereits einen Product-Key” auf. Mindestens ein halbes Dutzend mal tipperte ich den Key ein ums andere Mal ein, nur um jedes Mal die Meldung zu erhalten, dass der Schlüssel nicht verwendet werden kann. Ich probierte es mit drei weiteren Keys entsprechender Windows 8 Pro Vollversionen aus, bis ich schließlich aufgab und bei Microsoft anrief.

Nach einer ersten Anlaufstelle, die sich im Wesentlichen durch kaum als solches zu bezeichnendes Deutsch auszeichnete, wurde ich in die Supportabteilung verbunden, wo mir eine sehr freundliche Dame erklärte, dass es keine Möglichkeit gäbe, die von mir ordnungsgemäß erworbenen Vollversionen auf dem Samsung ans Laufen zu bringen. Das Problem sei der im BIOS hinterlegte Product-Key, der das System bei jedem Reboot wieder auf Windows 8 Core zurück stutzen würde, selbst wenn es einem mit Tricks gelänge, Pro zu aktivieren.

Ich müsse mich entweder an Samsung wenden, wo man eventuell bereit sein könnte (was sie aber nicht glaubte), mir behilflich zu sein bei der Entfernung des BIOS-Keys oder aber ich müsse ein Windows 8 Pro Pack nachkaufen, ein dediziertes Update von Windows 8 auf Windows 8 Pro. Meinen Einwand, dass ich doch bereits legal erworbene Vollversionen von Pro mein eigen nenne, nahm die Dame vom Support zwar mitfühlend zur Kenntnis, blieb in der Sache jedoch unbeugsam.

Schlussendlich entschied ich mich zähneknirschenderweise zum Erwerb des Pro Pack online über den entsprechenden Windows-Dialog, weil ich nicht noch mehr Zeit verlieren wollte. Dort verkaufte man mir dann über Arvato das Pro Pack zum Schnäppchenpreis von knapp 160 Euro, zahlbar per Paypal. Hätte ich noch Geduld gehabt, hätte ich möglicherweise einen Hunderter sparen können, indem ich bei Amazon das Produkt gekauft hätte.

win8propack

Andererseits, wer hätte mir garantieren wollen, dass der so erworbene Key dann tatsächlich funktionieren würde?

Windows 8 Vorinstallationen: Lessons Learned

Im Ergebnis hat mich die Umrüstung des Gerätes jetzt fast 600 Euro gekostet, ohne, dass ich das angestrebte Ziel, das Downsizing auf Windows 7 überhaupt erreicht hätte. Dass es Personal Computer geben könnte, die auf ein bestimmtes OS limitiert sind, hätte ich nicht für möglich gehalten. Nicht, weil es das grundsätzlich nicht geben kann, sondern, weil es bei Windows-Geräten in den letzten 25 Jahren nie so war.

Wenn man sich überlegt, warum Samsung ein Interesse daran haben sollte, derart strikt vorzugehen, kommt man kaum zu einem vernünftigen Ergebnis. Es sei denn, und das halte ich in zunehmendem Maße für die plausibelste Erklärung, Microsoft gibt die Vorgehensweise per “Vereinbarung” vor. Wenigstens erfährt Windows 8 so eine gewisse Zwangsverbreitung. Und wenn der Nutzer merkt, worauf er sich da eingelassen hat, dann ist es schon zu spät…

Ich habe meine Lektion gelernt und werde kein Gerät mit vorinstalliertem Windows 8 mehr kaufen. In Sachen Notebook verliert Microsoft mich mit der nächsten Neuanschaffung ganz definitiv vollständig an Apple, wo ich bislang zweigleisig fuhr. Auf einem Macbook kann ich ein Windows meiner Wahl installieren und werde auch nicht vom BIOS darauf limitiert. Denn leider ist für einen ganzen Sack voll kaufmännischer Software, die ich benutzen muss, auch auf Sicht Windows erforderlich. Die meisten dieser Programme laufen nicht mal in einer virtuellen Maschine, so dass ich um native Windows-Installationen auf absehbare Zeit nicht herumkommen werde.

Sollte die Anschaffung eines Desktopgerätes erforderlich werden, werde ich – wie früher – die Teile einzeln kaufen und selber zusammenstöpseln. Die Mainboards, die es im freien Handel gibt, haben zwar ebenfalls alle UEFI, können aber alle auch mit anderen Betriebssystemen gefahren werden, wie die c’t in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt. Verständlich, immerhin wollen die Hersteller von Mainboards eben Mainboards verkaufen, egal für was.

Bevor sich jemand beschwert: Alle Amazon-Links in diesem Beitrag sind keine Affiliate-Links. Wir haben nichts davon, wenn Sie darauf klicken. Also tun oder lassen Sie es.

Im Nachgang will ich noch erwähnen, dass es im Netz Anleitungen gibt, wie man die Setup-DVDs so verbiegt, dass das System selbst bei einem im BIOS hinterlegten Key diesen nicht nutzt. Ich glaube kaum, dass ich das versucht hätte. Aber bei mir war der Zeitpunkt, an dem ich das sinnvoll hätte machen können, eh schon überschritten und noch mehr Zeit wollte ich partout nicht investieren…

Und so schließe ich mit bestem Dank für die intensiven, aber komplett entbehrlichen Erfahrungen an das unheilvolle Duo aus Microsoft und Samsung!

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Inspiration Tutorials

So geht’s: Web Apps als Kacheln auf dem Windows 8 Startbildschirm hinterlegen

Die neue Oberfläche von Windows 8 ist durchaus gewöhnungsbedürftig. Mit der Einführung der sogenannten Tiles, wie die Windows-Kacheln heißen, die jetzt das Hauptbedienkonzept stellen sollen, erhalten Anwendungen auf dem ebenfalls neuen Startbildschirm nicht nur ein Icon, sondern zusätzlich Raum für Benachrichtigungen. Es können jedoch nicht nur Apps, sondern auch Verknüpfungen zu Websites hinterlegt werden. Spezielle Meta-Angaben ermöglichen das Anpassen der jeweiligen Verknüpfung beziehungsweise der dazugehörigen Kachel.

windows8tiles
Window-8-Kacheln mit Apps und Website-Verknüpfungen

Name, Grafik und Kachelfarbe definieren

Drei verschiedene Meta-Angaben hat Windows eingeführt, um das Aussehen einer Verknüpfungskachel individuell zu gestalten. Neben einem eigenen Namen bekommt die Kachel eine eigene Grafik sowie eine Hintergrundfarbe verpasst:

<meta name="application-name" content="drweb.de"> 
<meta name="msapplication-TileImage" content="drweb.png">
<meta name="msapplication-TileColor" content="#3da3b6">

Bei der über msapplication-TileImage eingebundenen Datei muss es sich um ein PNG mit 144 mal 144 Pixel handeln. Es bietet sich an, eine Grafik mit transparentem Hintergrund zu wählen. Die Hintergrundfarbe, die über msapplication-TileColor definiert wird, muss als Hexadezimalwert übergeben werden. Grafik und Name sind dann innerhalb der Kachel untereinander dargestellt.

Um eine Website an die Startseite anzuheften, muss der Internet Explorer im Windows-8-Modus ausgeführt werden. In der Toolbar gibt es eine eigene Anhefte-Funktion, die die Verknüpfung auf den Startbildschirm bringt.

Sind keine Meta-Angaben zum Kachelaussehen hinterlegt, übernimmt Windows das Favicon der Website und wählt eine dazu passende Hintergrundfarbe aus.

Benachrichtigungen in der Kachel ausgeben

Wer Windows 8 nutzt, kennt die Benachrichtigungen, die in der unteren rechten Ecke von Kacheln angezeigt werden. So informiert die Mail-App über die Anzahl der neuen Nachrichten und die Store-App über die Anzahl der Updates, die zu installieren sind. Auch für Websites sind solche Benachrichtigungen machbar.

Dazu muss zunächst eine XML-Datei, die sogenannte Signalbeschreibungsdatei, angelegt werden. Die XML-Datei enthält nur ein einziges Element, welches die Anzahl der Benachrichtigungen oder die Art der Benachrichtigung beinhaltet:

<badge value="15" />

Ist der Wert eine Zahl zwischen 1 und 99, beschreibt badge die Anzahl der Benachrichtigungen. Alternativ kann auch ein bestimmter Benachrichtigungstyp angegeben werden. Der Typ newMessage signalisiert beispielsweise über ein Mail-Icon, dass auf der Website eine neue Nachricht wartet. Es stehen elf verschiedene Typen zur Auswahl (siehe Link unten), die jeweils über die Art der Benachrichtigung informieren.

Die XML-Datei, die idealerweise dynamisch generiert wird, bindet man noch über eine Meta-Angabe in das HTML-Dokument ein:

<meta name="msapplication-badge" content="frequency=30; polling-uri=http://www.drweb.de/benachrichtigungen.xml"/>

Die Angabe frequency gibt in Minuten an, in welchem Zeitintervall auf neue Benachrichtigungen geprüft werden soll.

Fazit: Mit den Meta-Angaben kann eine Website-Verknüpfung im Windows-Kachel-Stil auf dem Startbildschirm abgelegt werden. Die Website www.buildmypinnedsite.com stellt zudem einen Service zur Verfügung, der beim Erstellen des entsprechenden Quelltextes hilft.

Links zum Beitrag

(dpe)

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Design UI/UX

Usability-Desaster: Windows 8 ist eine einzige Enttäuschung

Jakob Nielsen wird nicht von jedermann gemocht, gehört jedoch unbestreitbar zu den größten Experten für nutzerfreundliches Design, die wir haben. Sein Werk „Designing Web Usability“ habe ich 1998 am Stück durchgelesen. In der Folgezeit kamen auch immer mal Einwürfe aus Richtung Nielsen, denen ich nicht stets so folgen konnte, aber im Großen und Ganzen macht man keinen Fehler, wenn man Nielsens Urteil zumindest Gehör schenkt. Ganz aktuell beschäftigte sich der Design-Experte mit Windows 8 und kam zu ganz klaren Aussagen.

Windows 8 ist weder für Neulinge, noch für Power-User brauchbar

Die Skepsis ist naheliegend. Auch ich kann mich nicht davon frei sprechen. Als Windows-Nutzer der ersten Stunde erscheint die völlige Abkehr von der bisherigen GUI wenig nachvollziehbar. Sicher, die Tablet-Variante des Redmonder Betriebssystems benötigt eine touch-freundliche Oberfläche, aber ich an meinem herkömmlichen PC doch nicht. Ist alles halb so wild, heißt es, der Desktop ist ja auch noch da. Dann wechselst du halt zwischen Modern UI und Desktop munter hin und her.

Auch Nielsen hielt diese doppelte Herangehensweise wohl spontan nicht für eine so gute Idee und machte daher die Probe aufs Exempel. 12 erfahrene PC-Nutzer lud der Experte in sein Usability-Labor ein. Diese sollten nun mit einigen gängigen Aufgaben konfrontiert werden. Dabei mussten sie sowohl ein Surface RT Tablet, wie auch einen konventionellen PC bedienen.

Das Fazit fällt vernichtend aus: So ist es den Testpersonen vielfach nicht gelungen, die gestellten Aufgaben zu lösen. Und dabei handelte es sich, man führe sich das noch einmal vor Augen, um versierte Anwender älterer Windows-Versionen. Nielsen identifizierte folgende Schwächen als maßgeblich für die schlechte Usability.

Desktop oder Start-Screen? Wenn man sich zwei Konzepte merken muss..

Es ist grundsätzlich schlecht, zwei grundlegend unterschiedliche Desktop-Umgebungen auf einem einzigen Gerät zu haben. Wohin muss ich gehen, um was zu erledigen? Ich muss einräumen, dass ich mich mit der Kritik voll identifizieren kann. Ich kämpfe seit etwas über einer Woche mit einem neuen Ultrabook mit Windows 8 und musste mir doch tatsächlich ein Buch kaufen, um einigermaßen produktiv mit Windows 8 in die Gänge zu kommen. Sicherlich, ich hätte auch rumprobieren können, aber, ich weiß ja nicht, wie sich Microsoft seine Nutzerschaft vorstellt, doch ich muss arbeiten. Ich habe keine Zeit, nach Funktionen zu suchen, von denen ich bislang im Schlaf wusste, wo sie zu finden sind. Auch Nielsens Testpersonen hatten massive Probleme mit dem Wechseln zwischen den Welten.

Als total ungünstig identifizierte Nielsen die Tatsache, dass Browser sowohl in der Modern UI, wie auch auf dem Desktop gestartet werden können. Auch das ist mir schon passiert. Der Haken an der Sache ist, dass jeder Browser als eigene Instanz mit seinem eigenen Set an Browser-Tabs läuft. Mir ist bislang nicht klar geworden, wie ich es überhaupt geschafft habe, zwei Browserinstanzen zu starten.

Natürlich komme ich mit der Desktop-Umgebung im Verhältnis besser klar. Denn hier hat sich die Bedienung zwar in der Tiefe, aber nicht an der Oberfläche geändert. Die Modern UI hingegen lässt mich regelmäßig fast verzweifeln. Eine inkonsistente Nutzerfahrung konstatiert entsprechend auch Nielsen.

Wo sind denn die Windows hin?

Nielsen schlägt vor, Windows 8 umzubenennen. Window 8 wäre ein sehr viel besserer Name. Denn in der Modern UI gibt es stets nur ein einziges Fenster, das den kompletten Bildschirm ausfüllt. Das ist sicherlich für Tablet-Nutzer auf dem Surface eine sinnvolle Herangehensweise. Wenn ich jedoch neben Word, Excel, Photoshop und Yammer noch einen Skype-Chat offen halten will, dann kann ich die Modern UI dafür nicht gebrauchen. Überhaupt erschließt sich mir der Vorteil nicht, den es haben könnte, wenn ich eine App, die bislang ein schmaler Streifen an der rechten Ecke meines zweiten Bildschirms war, vollflächig auf 1080p vor die Nase gesetzt bekomme.

Auch Nielsen und seine Tester konnten sich mit den Einschränkungen der Modern UI in dieser Frage nicht anfreunden. Die Desktop-Umgebung wurde bislang glücklicherweise nicht abgeschafft. Denn wäre das der Fall, würde Windows, so wie ich es bisher verwende, vollkommen unbenutzbar. Für Einsteiger dürfte es indes nicht so prima sein, wenn sie willentlich entscheiden müssen, welche Skype-App sie denn nun installieren wollen. Die aus dem Store für Modern UI oder die von der Website für den Desktop? Gleiches gilt für andere Anwendungen.

Flache Bedienelemente und eine niedrige Informationsdichte

Windows 8 verfügt über eine komplett flache Bedienoptik. Alle Icons sind platt, es wird nicht mit Dimensionalität gespielt wie man das ansonsten kennt. Ob ein Element klickbar ist oder nicht, wird optisch durch nichts signalisiert. Der folgende Screenshot präsentiert ein schönes Beispiel:

Gut, dass man die Icons vermutlich klicken kann, hätte ich mir schon noch gedacht. Aber, dass „Change PC Settings“ ebenfalls ein Bedienelement ist, darauf wäre ich ohne weiteres nicht gekommen. Es wirkt eher wie eine Art Label für die Icon-Gruppe. Auf dem Surface führte die Bezeichnung bei Nielsens Testern übrigens zu weiteren Problemen. Die identifizierten das Surface nämlich gar nicht erst als PC.

Übernommen von Windows Phone ist die Modern UI typografisch ein interessantes Projekt. Große Kacheln, große Schriften. Alles wirkt übersichtlich. Das geht allerdings zu Lasten der Informationsdichte. Sprich, auf dem Bildschirm ist kaum noch was zu sehen. Scrollen wird zur Haupttätigkeit moderner Windows-User. Nielsen hat einen Screenshot parat:


Schwache Informationsdichte, scrollen ist vorprogrammiert


Die Website zeigt eine Informationsdichte, mit der man arbeiten kann

Man erkennt, dass, verglichen mit der Website der LA Times deutlich weniger Inhalte auf einen Blick erfasst werden können. Im Ergebnis muss man entsprechend für den Konsum der gleichen Menge an Nachrichten bei Nutzung der Modern UI mehr Zeit einplanen. Aber, soll einen ein Computer nicht produktiver machen?

In die gleiche Kerbe schlägt das Design der neuen sogenannten Live Tiles. Auch hier wird ein im Ansatz ganz nützliches Konzept durch die konkrete Ausführung ad absurdum geführt. Ich versuche bereits, vollständig auf diese Tiles zu verzichten. Denn sie bieten durch ihre gleichartige Art der Darstellung keine schnellen Differenzierungsmöglichkeiten. Mit anderen Worten: Ich muss viel zuviel lesen, um zu erkennen, welcher Tile jetzt der gesuchte ist.

Windows Charms Bar: Suchen, statt finden

Wie man die Windows-Charms-Bar öffnet, habe ich bereits heraus gefunden. Windows-Taste + C öffnet die neue kontext-sensitive Hilfeleiste, die je nachdem, wo man sie aufruft, ganz unterschiedliche Features bereit hält.

Nielsen ist der Auffassung, dass eine versteckte Funktion schon ganz grundsätzlich eine schlechte Funktion ist. Im Falle der Charms-Bar kann aber, jedenfalls nach meiner Erfahrung, nicht von Unzumutbarkeit die Rede sein. Weniger schön ist, dass die Kontextbezogenheit nicht so weit geht, dass Features, die im Kontext nicht verfügbar sind, gar nicht erst angezeigt werden. Klassiker und auch von Nielsens Testern bemängelt: die Suchfunktion. Diese steht auch in Anwendungen zur Verfügung, die keinen Gebrauch davon machen. Die Benutzung führt zu einer Fehlermeldung. Grober Unfug.

Gesten mit hohem Verwechslungspotenzial

Es passiert mir alle Nase lang. Ich führe eine Geste aus, von der ich einen bestimmten Effekt erwarte und es passiert etwas ganz anderes. Am häufigsten springe ich per unbeabsichtigter Geste zwischen Modern UI und Desktopn hin und her. Irgendwann, wenn ich mal das Win8-Buch gelesen habe, werde ich genauer herausfinden, was ich da falsch mache.

Neben eigenen Fehlern sind Gesten in Windows nach Nielsens Meinung bereits viel zu fehleranfällig angelegt. Probates Beispiel ist das Swipen von rechts nach links, das im Grunde horizontales Scrollen initiieren soll. Befindet sich der Finger oder die Maus jedoch zu weit im rechten Bereich des Screens führt der gleiche Swipe zum Öffnen der Charms-Bar.

Schlussendlich gelangt Nielsen zu dem Ergebnis, dass Windows 8 auf Tablets noch eine Chance hat, wenn die angesprochenen Designmängel behoben werden. Auf PCs sieht er Windows 8 jedoch nachhaltig als das falsche Produkt und empfiehlt, bei Windows 7 zu bleiben und auf Windows 9 zu hoffen…

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Hardware Inspiration

Windows 8: Ich kaufe mir (k)ein Ultrabook…

Microsoft ist kein Hardware-Hersteller. Leider, möchte ich fast schon sagen, wenn ich mir ansehe, was die Hardware-Partner der Redmonder zum Launch des neuen Windows 8 eben nicht aufgeboten haben. Nur Hausmannskost wird geliefert, die Spezifikationen sind alte Bekannte. Was soll man damit? Lesen Sie die Erfahrungen eines wechselwilligen Mac-Nutzers…

Ein neues Notebook muss her

Ich brauche ein neues Notebook. Mein Macbook Pro 15 Zoll ist fast fünf Jahre alt und verhält sich, trotz einiger Aufrüstungsmaßnahmen, wie mehr Ram und schnellerer Festplatte, nicht mehr zeitgemäß. Greif zum nächsten Macbook Pro möchte man da rufen. Und tatsächlich war ich bereits kurz davor, den Bestellvorgang für die kleinere Variante des Retina Macbook auszulösen. Der Preis ließ mich noch einmal nachdenken. Wenn Windows 8 auf den Markt kommt, so dachte ich, dann kommen zeitgleich sicherlich auch neue Ultrabooks. Und die sind vermutlich weniger hochpreisig als die Edelrechner aus Cupertino.

Ich bin kein Ideologe. Natürlich arbeite ich gern am Mac, komme aber ebenfalls mit Windows-Geräten zurecht. An einem meiner Büroarbeitsplätze steht ein Acer Predator mit einem i5 und Windows 7 Ultimate. Ich kann nicht schlecht über das Gerät und das OS reden.

Insofern ist der Erwerb eines Ultrabook mit Windows 8 für mich absolut nicht ausgeschlossen. Ich staunte allerdings nicht schlecht, als ich mich heute über das existierende Angebot aktueller Hardware informierte. Dabei gehe ich stets gleich vor.

Zunächst stöbere ich frei in Amazons Angebot. Wenn es dort verfügbar ist, kaufe ich es auch dort, egal, um was es sich handelt. Ich bin Kunde des Prime-Angebots und das schon seit Jahren. Der Service im Störungsfall ist bei Amazon nach meiner Erfahrung völlig unschlagbar, Probleme mit Rückgabe und Umtausch hatte ich noch nie.

Ich finde dann auch schnell das Portfolio an Ultrabooks. Allerdings handelt es sich durchweg um stinknormale Standardgeräte, die seit Monaten verfügbar sind. Ich schränke die Suche weiter ein und verlange die Anzeige lediglich solcher Geräte, die mindestens 8 GB Ram in sich tragen. Das ist zwar im Grunde keine valide Vorgehensweise, jedoch assoziiere ich viel Ram mit relativ neuen Produkten. Es stellt sich heraus, dass ich in der Tat auf den ersten vier Plätzen der Suchergebnisübersicht Ultrabooks mit Windows 8 zu Gesicht bekomme.


Samsung Ultratouch: Gibt es noch nicht…

Es handelt sich um das Lenovo Ideapad Yoga 13, lieferbar ab dem 8.11., das Samsung Serie 5 Ultratouch, voraussichtlich lieferbar in vier bis sechs Wochen, das Asus Zenbook UX51VZ, lieferbar ab dem 8.11. und eine weitere Variante des Zenbook, lieferbar, sobald es verfügbar ist. Interessanter Zeitrahmen… Preislich bewegen sich die Geräte durchweg in der Range von 1.000 bis 2.000 Euro, können also einem Macbook in dieser Richtung das Wasser reichen.

Ich bin in doppelter Hinsicht erstaunt. Wann wird die PC-Industrie eigentlich die wichtigste Lektion, die man stets neu bei Apple lernen kann, verinnerlichen? Geräte müssen zum Startzeitpunkt verfügbar sein. Vor jeder neuen Macbook-Inkarnation geht der Store offline, um dann direkt nach der Keynote die neuen Geräte bestellbar, in aller Regel auch lieferbar zu präsentieren.

Ebenso erstaunlich finde ich die Preise. Gern wird Apple gebasht für seine Hochpreis-Strategie, jedenfalls wird sie gern so genannt. Viel zu teuer würde man Produkte verkaufen, die diese Preise überhaupt nicht rechtfertigen würden. Wie gesagt, die neuen Ultrabooks stehen Apple preislich in nichts nach…

Welches Notebook empfiehlt mir Microsoft?

Vielleicht hast du einfach nicht vernünftig gesucht, denke ich dann und komme auf die glorreiche Idee, doch einfach mal bei Microsoft selbst zu schauen, welche Geräte man mir eventuell empfehlen würde. Und tatsächlich findet sich auf Microsofts Website ein PC-Selektor, ein Assistent, der mit einigen Fragen arbeitet und aus den Antworten das ultimative Arbeitsgerät für den Suchenden ermitteln will.

Ich beantworte alle Fragen in die Extreme “besonders mobil” und “besonders leistungsstark” hinein. Am Ende erhalte ich die Empfehlung: “HP Spectre XT Ultrabook” Nanu…

Erhältlich sei das Gerät bei Idealo. Nochmal nanu…


Microsoft empfiehlt mir dieses Ultrabook. Danke, aber nein danke.

Man empfiehlt mir also ein Gerät, das nicht nur schon länger am Markt ist, sondern auch mit einer Auflösung von 1.366 mal 768 Pixeln, getrieben von einer Grafikkarte mit Shared Memory und einer Zwergen-SSD von 128 GB, gerade nicht die Gewähr für Top-Leistung bietet. Dann behauptet man, ich könne dieses Gerät bei Idealo beziehen, dabei ist Idealo bekanntlich kein Shop, sondern ein Preisvergleichs-Portal. Zudem führt Idealo das empfohlene Produkt zwar in seiner Datenbank, kann jedoch keinen einzigen Shop anzeigen, der das Gerät letztlich wirklich verkaufen würde.

Der gesamte PC-Selektor erweist sich damit als völig wertlos.

Ich reibe mir verwundert die Augen. Wollte Microsoft mit Windows 8 nicht durchstarten? Sollten die Verkaufszahlen nicht durch die Decke gehen? Wollen sie das erreichen durch falsche Empfehlungen, die es letztlich an der ausgewiesenen Stelle dann doch nicht gibt?

Ich treffe eine Entscheidung…

Und was ist mit den Herstellern los? Windows 8 ist doch nicht überraschend gekommen. Previews kursieren seit Monaten. Da sollte Zeit genug gewesen sein, dediziert schicke Geräte auf das kommende Windows abzustimmen und rechtzeitig zum OS-Launch auch in die Läden zu bringen.

Aber: Sie tun es nicht. Sie haben es im Grunde noch nie getan und beabsichtigen offensichtlich keine Änderung. Damit erweisen sie sich selbst und Microsoft einen Bärendienst. Denn Verkäufe werden durch die Kombination aus Hard- und Software getrieben. Das ist die wahre Errungenschaft eines Steve Jobs. Die Menschen achten auf Design, auf Usability und fordern funktionierende Gesamtpakete mit sinnvoll aufeinander abgestimmten Komponenten.

Microsoft und seine Partner wollen diesen Markt offenbar weiterhin ignorieren. Ich habe mir ein Macbook bestellt…

Links zum Beitrag:

  • Finden Sie Ihren neuen PC – Microsofts PC-Selektor
  • Startseite der Promo-Website zu Windows 8 – Microsoft
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Design HTML/CSS

BootMetro: Framework für Websites im Look von Windows 8

Der italienische Frontend-Entwickler Marcello Palmitessa legt mit BootMetro ein kleines Web-Framework vor, mit dessen Hilfe es möglich ist, Websites den typischen Kachellook des kommenden Windows 8 zu verpassen. Das erreicht BootMetro auf der Basis des beliebten Frameworks Bootstrap aus dem Hause Twitter. Wer sich nun an Metro UI CSS von Sergey Pimenov erinnert fühlt, liegt richtig. Palmitessa gibt unumwunden zu, davon inspiriert worden zu sein.

BootMetro: Auf bewährten Tools basierend

Genau genommen ist es keine reine Inspiration, die Pimenov Palmitessa lieferte. Vielmehr integriert BootMetro das JavaScript und CSS aus Metro UI CSS und ergänzt es um weitere bewährte Tools, wie der HTML5 Boilerplate, Twitters Bootstrap, sowie den Fonts des IcoMoon-Projekts. BootMetro ist erst seit wenigen Tagen verfügbar und liegt derzeit in Version 0.5 vor.

Bei der Umsetzung der Metro-Optik orientierte sich Palmitessa nach eigenen Angaben an den offiziellen Guidelines aus dem Hause Microsoft, wobei er wohl an einigen Ecken noch nacharbeiten muss. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt ein komplettes Restyling der BootStrap-Elemente auf das Design der Windows-Optik vor, wobei das gesamte Styling mit reinem CSS vorgenommen wurde. Palmitessa will künftige Versionen auf LESS umstellen, um so noch flexiblere Lösungen zu ermöglichen.

Die Roadmap sieht zudem die Erstellung weiterer Demos nebst Dokumentation vor. Bislang besteht die Doku in weiten Teilen aus leicht umgeschriebenen BootStrap-Readmes. BootMetro wird von Palmitessa zwar als „free“ deklariert, kommt jedoch nicht mit einer dedizierten Lizenz daher. Nachdem der wesentliche Bestandteil, nämlich BootStrap unter Apache-Lizenz erhältlich ist, ist davon auszugehen, dass BootMetro künftig eine mindestens ebenso liberale Lizenz erhalten wird.

Für mich persönlich kommt der Windows-Look im Webdesign nicht in Betracht, es sei denn für das gezielte Erstellen von Web-Apps für Windows-Mobilgeräte oder INformationsseiten in Microsofts Intranet;-). Das flächige Fliesendesign mit der horizontalen Navigation in die Tiefe hinein erscheint mir für Websites eher ungeeignet, zumal man sich aufgrund dessen gerade in umfangreicheren Web-Projekten schnell verlaufen kann. Die große Resonanz auf die Vorstellung des Metro UI CSS vor einigen Wochen jedoch zeigt, dass es etliche Tausend Webdeveloper zu geben scheint, die das ganz anders sehen.

Wie ist Ihre Meinung? Können Sie sich vorstellen, Websites in der Optik von Windows 8 zu gestalten?

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