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Web 2.0 Dienste: Findory, Eye OS, Post a Secret und 43 Things

Findory: Mit RSS zur perfekten Nachrichten-Startseite Ideen um RSS gibt es viele, aber noch lang nicht genug. Kein Wunder, schließlich steht alles erst an seinem Anfang. Aus fremden Feeds eine neue Website zusammen zu schustern, ist keine Idee, die sich über…

Findory: Mit RSS zur perfekten Nachrichten-Startseite
Ideen um RSS gibt es viele, aber noch lang nicht genug. Kein Wunder, schließlich steht alles erst an seinem Anfang. Aus fremden Feeds eine neue Website zusammen zu schustern, ist keine Idee, die sich über die Zeit wird durchsetzen können. Es braucht schon etwas mehr. Findory glaubt einen Ansatz gefunden zu haben. Personalisierung lautet das Zauberwort. Was man zu sehen bekommt, hängt schlicht und einfach von dem ab, was man anklickt. Die Website lernt mit und versucht die Interessen und Themenfelder zu erkennen und einzugrenzen. Das schlaue Konzept funktioniert ohne Anmeldung, die man für eine langfristige Nutzung aber durchführen sollte – auch wenn darauf kaum aufmerksam gemacht wird. Deutschsprachiger Text war bei Findory (noch) nicht zu entdecken.

Screenshot - Rollyo Logo

Eye OS: Online Betriebssystem
Eye OS nennt sich der Versuch eines „Online Betriebssystems“. Dahinter versteckt sich eine Kollektion einfacher Anwendungen wie Messenger, Kalender, Taschenrechner, Text-Editor und Datei-Upload. Das alles wirkt noch etwas schwerfällig, langsam und durchaus auch fehleranfällig. Dafür macht Eye OS optisch etwas her, ist kostenlos, wird auf dem eigenen Server installiert und beherrscht verschiedene Sprachen, darunter auch Deutsch.

Screenshot - Rollyo Logo

Post a Secret und 43 Things
Dieser Aufforderung, ein Geheimnis preis zu geben, kommen beim PostSecret-Blog viele Besucher nach. Und das nicht einfach als Blogbeitrag herunter geschrieben, sondern in Form einer stilvollen Postkarte verschickt. Es ist schon gruselig, was da für Wahrheiten ans Licht kommen und wie diese auf der Postkarte präsentiert werden. Die Menschen bleiben anonym, doch man leidet mit ihnen. Das Konzept erinnert ein wenig an 43 Things. Dort darf man mit seinen privaten, manchmal intimen Wünschen Teil eines Experiments sein. Denn nichts anderes veranstaltet die Firma Robot-Coop dort. Es geht um Websites, die sich quasi von selbst mit Inhalten füllen und frisch halten. Und das scheint durchaus zu klappen.

Erstveröffentlichung 2005 im Dr. Web Newletter

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