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Kein Virus, sondern ein Feature? Sichere Alternativen zu MS Outlook

Wer Internet sagt, muss auch E-Mail sagen. Die elektronische Post hat sich mittlerweile einen festen Platz in der Kommunikation der kurzen Wege gesichert. E-Mail braucht keine langen Wartezeiten, birgt aber auch Risiken in sich, die man als Nutzer kennen muss.

Was von Microsoft für einen problemlosen Datenaustausch innerhalb der MS-Produktfamilie gedacht war, bedeutet in punkto Sicherheit einen entscheidenden Nachteil. Wenn alles verbunden und vernetzt wird, bleibt irgendwann die Sicherheit auf der Strecke. Wer sich mit Outlook nicht sicher genug fühlt, muss sich zwangsläufig nach Alternativen umschauen, die es als Free- oder Shareware per Download im Internet gibt. Die Auswahl ist groß:

Faktor Kosten: Microsoft bietet seinen Anwendern die E-Mail-Clients kostenlos, wenn man das kleine Entgelt beim Erwerb von Windows unberücksichtigt lässt. Gleiches gilt aber auch für andere Clients, wie Pegasus oder Mozilla/Netscape.

Eudora, das es inzwischen in der Version 5.1 gibt, bietet eine sichere Verbindung für zum Versand und Empfang von E-Mails und für das Online-Banking per SSL-Standard (secure socket layer). Hinzu kommen zahlreiche Konfigurations möglichkeiten, die ab der Version 4.xx mit unterschiedlichen Varianten und Erweiterungen angeboten wird.

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Eudora

Ein kleiner Nachteil liegt darin, dass Eudora nur in Englisch angeboten wird. Trotzdem ist es auch mit wenigen Englisch-Kenntnissen schnell zu überblicken und anzuwenden. Wer später auf ein anderes Programm wechseln will, hat den Vorteil, dass Eudora-Daten (E-Mails, Einstellungen, Adressbücher) von den meisten E-Mail-Clients problemlos importiert werden können.

Auch hier erfolgt die Verwaltung der Nachrichten über Mailboxen, die sich zu Ordnern zusammenfassen lassen und eine strukturierte Ablage der Nachrichten ermöglichen. Außerdem stehen flexible Filterfunktionen sowie ein einwandfrei funktionierendes Drag and Drop und die Verarbeitung von HTML-Mails zur Verfügung. Die Gestaltung von E-Mails ermöglicht der Eudora-Editor mit einfachen Formatierungen auf der Basis von HTML. Mit Eudora lassen sich auch per E-Mail zugesendete HTML-Seiten direkt anzeigen, weisen aber manchmal abweichende Darstellungen vom Original auf.

Postme bietet neben den Standards kreative Features und Details für den täglichen E-Mail-Gebrauch. Benutzer finden beispielsweise HTML-Mails, interaktive Vorlagen, umfangreiche Filter, integrierte Verschlüsselung, automatisches Ver- und Entzippen, Multi-Accounts, gefahrlosem Anzeigen von Textanlagen und Textbausteine.

Pegasus kann bei der Einrichtung von Multi-Accounts sowie in punkto Konfigurierbarkeit und Archivierung jederzeit mithalten und ist auch in Novell Netzwerken einsetzbar. Pegasus wird häufig für den E-Mail-Versand über das Firmenintranet eingesetzt. Das Email Programm Pegasus gibt es inzwischen in der Version 4.1. Mit dabei: Ein Spamfilter, Content Control genannt, sowie SSL Unterstützung für die gesicherte Kommunikation. Dazu kommen zahlreiche Verbesserungen im Detail und Windows XP Look.

Die Auswahl brauchbarer E-Mail-Clients ist nicht auf prominente Namen eingeschränkt. Unterschiedliche Merkmale sind vor allem der Preis oder die Möglichkeit des kostenlosen Downloads sowie technische Details, sprich: Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität. Gut beraten ist auf jeden Fall, wer die entsprechenden Hilfe-Funktionen aufmerksam studiert, die Sicherheitsstandards der einzelnen Programme genau kennt und einzuschätzen vermag.

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Netscape Netmail

Natürlich kann man sich auch Mail-Funktionen bedienen, die in Browsern wie Netscape integriert sind. Die bieten beispielsweise in Gestalt des Netscape Netmail weitestgehend die gleichen E-Mail-Funktionen wie die einschlägigen Programme im Stil von Outlook, Eudora, K-Mail und vielen anderen. Auch hier sind vielfältige Konfigurations- und Filterfunktionen integriert.

The Bat bietet eine erstaunliche Vielzahl von Funktionen und Möglichkeiten des automatisierten Einsatzes der E-Mail-Bearbeitung mit Filtern und Makros. Hinzu kommt bei The Bat! der mögliche Betrieb einer einfachen Mailing- oder Diskussionsliste, was ganz neue Möglichkeiten der individuellen Kommunikation eröffnet.

Zugegeben ist The Bat! lernbedürftig für denjenigen, der sich verschiedene Varianten von Outlook gewöhnen mussten. Die gute Nachricht: Viele Funktionen gleichen sich, man muss im reichhaltigen „Bat-Menü“ nur suchen oder die ausführliche und sehr praktikable Hilfe bemühen. Hier wird einem garantiert geholfen. Hervorhebenswert ist noch, dass man über diesen E-Mail-Client die einzelnen E-Mail-Konten sofort überblicken und neue bzw. gelesene E-Mails kontenbezogen erfassen kann. Das bietet einem beispielsweise Outlook 200x nicht!

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The Bat!

The Bat! verzichtet auch auf Dinge, die im Detail zwar komfortabel erscheinen, aber insgesamt das Programm nur künstlich aufblähen und die E-Mails (je nach Unvermögen des Benutzers) nur „verschandeln“. Dazu zählt beispielsweise, dass The Bat! nur Fonts mit fester Schrittweise zur Verfügung stellt und die vielen hinderlichen „Kunstschriften“ im E-Mail-Verkehr a priori ausschließt. Dafür kann man die E-Mail mit Satz-Anweisungen recht übersichtlich gestalten und darüber hinaus mit diversen Richtlinien für die Verwendung von Textbausteinen und Rechtschreibprüfung versehen. Im Besonderen wird bei diesem E-Mail-Programm die Sicherheit sehr groß geschrieben. PGP-Verschlüsselung, digitale Unterschriften, ein Betrachter für HTML-E-Mails gehören diesbezüglich zu den Standards.

Mehr noch: Mit The Bat! ist man gegen Viren und Würmer geschützt, die sich über E-Mail verbreiten, da hier weder das Adressbuch noch ein Windows-abhängiger HTML-Betrachter verwendet wird. In die Sicherheitsvorkehrungen einbezogen sind auch Warnungen für das Öffnen verdächtiger Dateianlagen oder solcher, deren Öffnen vollständig verhindert wird. Die sind dann nur über eine Speicherung auf dem PC und (hoffentlich) gleichlaufende Viren-Überprüfung zu lesen.

Sozusagen als „Bonbon“ bietet The Bat! auch einen „Mail Ticker“, der beim Eintreffen neuer E-Mails anzeigt, von wem und mit welchem Betreff diese eingetroffen sind. Sogar über den so genannten „Postfach-Inspektor“ kann man sich über, auf dem Server eingegangene, E-Mails informieren. Der allerdings angezeigte Nachrichtenimport „von allen gängigen E-Mail-Programmen“ ist wohl doch noch nicht ganz durchgesetzt. Trotzdem, oder gerade deswegen: Dafür kann man auch den vergleichsweise geringen Preis von knapp über 35-55 Euro über die virtuelle Ladentheke schieben.

TheBat | Eudora | Pegasus |Postme

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Emails beflügeln mit Pegasus Mail

von Matthias Reuter

Kein trojanisches Pferd, sondern ein geflügeltes Ross hat bei der Namensgebung Pate gestanden. Pegasus Mail ist ein komfortabler Email-Client mit vielen Einstellungsmöglichkeiten und Features. Intelligente Filterfunktionen und die Möglichkeit Mailinglisten zu erstellen machen dieses Programm zum professionellen Helfer für die Kommunikation per Email.

Auf den ersten Blick erinnert die Oberfläche von Pegasus Mail etwas an Windows 3.1. Die Masse an Funktionen wird zu komprimiert und unübersichtlich dargeboten. Manche Menüpunkte findet man unter anderem Namen an anderer Stelle noch einmal. Doch der Wert dieses Programms ist gerade für Benutzer, die häufig Emails schreiben oder im Netzwerk mit anderen Benutzern Nachrichten austauschen, extrem hoch. Insgesamt ist durch die aktuelle 4-er Version die komplette Benutzerführung übersichtlicher geworden.

Sicherheit und Kontrolle wird ohnehin groß geschrieben, denn man kann genau festlegen, was mit welcher Dateiendung in Anhängen geschehen soll. HTML wird sehr gut interpretiert, nur bei extravaganten Elementen – wie Imagemaps – hat Pmail Probleme. Ebenso wird JavaScript nicht ausgeführt. Bei einem Javascript-Banner wurde aber immerhin die URL angezeigt. Möchte man Javascript ausführen, muss dieses in einer externen *.js-Datei angehängt werden, entsprechend sind die Rechte für diesen Dateianhang in den Optionen zu ändern, so dass JavaScript ausgeführt wird. Digitale Signaturen, PGP sind auch auf Pegasus Mail anwendbar. Einen integrierten Virenschutz gibt es bei Pmail nicht.

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Ein Blick auf die Programmoberfläche

Bei Pegasus Mail ist es möglich, mehrere User anzulegen. Die Einstellungen werden in den gleichnamigen Ordnern in dem zuvor festgelegten Verzeichnis abgespeichert. So kann man beispielsweise einfach den jeweiligen Ordner des Users kopieren, von dem man eine Sicherheitskopie anlegen möchte und diesen später nach einer Neuinstallation wieder hineinkopieren. Jeder User kann für sich beliebig viele Ordner anlegen, um die Mails zu verwalten, ganz unabhängig von anderen Benutzern.

Gerade im Netzwerk zeigt Pegasus Mail bei der Verwendung durch mehrere Benutzer seine Stärken. So kann man über ein Notizbuch Nachrichten schreiben, die dann über das Netzwerk von anderen gelesen werden können. Man kann dann entweder diesem User im Netzwerk per Nachricht antworten oder direkt im Notizbuch eine Nachricht hinterlassen. Die Filterfunktionen sind sehr komfortabel und lassen sich nahezu überall anwenden. Man kann unzählige Inhalte einer Mail filtern und entsprechend eine darauf folgende Aktion wählen. Hierbei steht eine Palette zur Verfügung, mit der man sogar – wie weiter unten beschrieben – eine Mailingliste realisieren kann.

Die Signatur selbst hebt sich auch von dem Üblichen ab. Man hat 10 Signatur-Sets vor dem Versenden einer Mail aus einer Liste zur Auswahl. In jedem Signatur-Set kann man außerdem für Mails im Netzwerk und im Internet, für formatierte und unformatierte Mails unterschiedliche Texte benutzen.

Die gängigen Grafik-Formate (*.jpg, *.gif, *.bmp, *.wmf) stellt der interne Viewer dar, man kann aber auch für jeden Anhang ein Programm auswählen, das den jeweiligen Dateityp öffnen soll.

Mailheader können vom Server ausgelesen werden, man kann die Mails löschen, ohne sie herunterladen zu müssen.

Zum Schutz vor Spamming setzen manche Email-Provider auf SMTP after POP, beziehungsweise Authentifizierung. Bei Pegasus Mail kann man anwählen, ob man nur Mails vom Server herunterladen, senden oder beides nacheinander tun möchte. Hier werden zuerst die Emails empfangen und dann erst gesendet. Dies kann man allerdings auch ändern. Authentifizierung ist auch möglich.

Das wohl interessanteste Feature ist aber die Möglichkeit, eine komplette Mailingliste zu verwalten. Wenn man wegen Zwangswerbung oder Kosten selbst eine Mailingliste verwalten möchte, sind die komfortablen Filterfunktionen in Pegasus Mail unschlagbar. So kann man etwa bestimmen, was mit einer Mail mit einem bestimmten Eintrag im Header(etwa: subject) geschehen soll. Oder man kann alle Mails mit dem Betreff anmelden zu zuvor angelegten Mailingliste automatisch hinzufügen lassen. Genauso leicht erfolgt die Abmeldung aus der Liste. Nach wenigen Einstellungen haben Sie dann Ihre eigene Mailingliste, die Sie mit allen möglichen Parametern und Filtern an die persönlichen Bedürfnisse anpassen können. Nützlich ist hier auch die Mail-Merge Funktion, mit der man Massenmails personalisieren kann. Textbausteine können leider nur per Text-Datei importiert werden.

Wer ein professionelles Emailprogramm haben möchte, der ist mit Pegasus Mail auf der richtigen Seite. Gerade im Netzwerk und vor allem als Mailingliste zeigt Pmail seine Stärken. Wer nur ab und zu ein paar Emails schreibt, wird kaum bereit sein, sich mit Pegasus Mail und dessen komplexen Funktionen auseinander zu setzen.

Pegasus Mail gibt es für Microsoft Windows 9x, Me, NT, 2000 und XP, sowie für MS DOS. Die neueste Version 4.01 ist nur in Englisch erhältlich, für die alte 3.12-er Version liegt allerdings ein Patch für die deutsche Sprache vor.

Das Schönste: Man investiert – vom Onlinezugang einmal abgesehen – nur etwas Zeit, denn Pmail ist als Freeware kostenlos. Unter http://www.pmail.com steht das kleine Wunder zum Download bereit. Und bei http://kbase.pmail.gen.nz findet man Anleitungen zum Konvertieren anderer Adressbücher in Pegasus Mail.

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Spam Inspector, Spamihilator und K9

Immer noch Ärger mit Spammails? Der Markt wird immer größer und unuebersichtlicher, denn Spam ist auch ein gutes Geschäft für hilfereiche Programmierer und Softwarefirmen.

Spam Inspector
Immer noch Ärger mit Spammails? Der Markt wird immer größer und unuebersichtlicher, denn Spam ist auch ein gutes Geschäft für hilfereiche Programmierer und Softwarefirmen. Vorn dabei der Spam Inspector, der just in der Version 4 erschienen ist. Das Programm arbeitet mit Outlook, Outlook Express, Hotmail, Eudora und Incredimail zusammen und will ohne aufwändige und längere Konfiguration auskommen. Durchaus einen Versuch wert.

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Spamihilator
Dem Spam-Problem lässt sich auch kostenlos zu Leibe rücken. Der Spamihilator bietet mehr als der ungeschickt gewählte Name vermuten lässt. Mit lernfähigen Filtern und Wortlisten wird unerwünschte Post bekämpft. Das Programm arbeitet mit Outlook 2000/XP/Express, Eudora, Mozilla, Netscape, IncrediMail, Pegasus Mail, Phoenix Mail, Opera und anderen zusammen. Der Spamihilator kann mit zahlreichen Plug-ins erweitert und aufgerüstet werden. Eine Option, die das Programm besonders interessant und flexibel macht.

K9 – Noch ein Filter gegen Spam-Müll
K9 ist ein intelligenter Email-Filter, der den Posteingang sauber halten möchte. Im Gegensatz zu vielen anderen Programmen muss nicht regelmäßig ein neues Update installiert und müssen nicht immer wieder neue Filter-Regeln justiert werden. K9 versucht Emails nach einer Statistik-Analyse in gut und schlecht zu sortieren und lernt mit jeder Email dazu. Am Email-Programm selbst muss kaum etwas verändert werden. Statt direkt vom Mailserver holt sich das Programm die Emails jetzt von dem K9 Filter ab, der die eingehende Post blitzschnell überprüft und Spamverdächtes markiert. Diese lassen sich dann direkt im Programm in einen extra Ordner verschieben oder löschen. In der Standard-Einstellung wird an das Ende des Subjects einer Spam-Email das Wort [Spam] angehängt. Möglich ist aber auch die Markierung im Email-Header, wenn das Mail-Programm auch danach filtern kann.

Das ist gerade beim Antworten an eine fälschlich als Spam deklarierte Email praktisch, da der Empfänger schließlich nicht unbedingt mitbekommen muss, dass seine Emails ausgefiltert wurden. Outlook und Outlook Express Nutzer können die Einstellungen Ihres Email-Programmes automatisch vornehmen lassen, die manuellen Einstellungen für alle anderen Programme wird auf der Webseite erklärt. K9 gibt es als Einzeldatei oder inklusive Installer und Uninstaller mit 72KB beziehungsweise 108 KB Dateigröße kostenlos für alle Windows-Systeme.

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Outlook Daten sichern mit Outback Plus

Wenn einem Outlook erst mal um die Ohren geflogen ist, weil ein Virus oder die eigene Fehlbedienung zugeschlagen haben, ist es bereits zu spät. Ohne Backup muss man wieder bei Null anfangen. Oder man baut dem Email-Gau mit OutBack Plus vor und legt Backups an.

Backups sind lästig und ohne Zusatzsoftware oft eine zeitraubende Angelegenheit. Mit OutBack Plus geht die Sache schnell und flexibel von der Hand. Das Tool sichert die persönlichen Ordner (.PST) als komprimiertes Archiv – inklusive Signaturen, Filterregeln, Konfiguration und Favoriten und Cookies vom Internet Explorer. Auch einzelne Dateien lassen sich manuell hinzufügen.


Email-Backups auf die flotte und bequeme Art

Die Bedienung ist simpel und stellt auch die faulsten Anwender nicht vor größere Hürden. Alle wichtigen Komponenten von Outlook sind der Voreinstellung bereits zur Sicherung ausgewählt. Dann noch den Zielordner angeben – und go!

Auch schön: Gegen Vergesslichkeit hilft eine Erinnerungsfunktion. Datum und Uhrzeit des Backups lassen sich in den Archivnamen integrieren, die Kompressionsstärke ist in vier Stufen wählbar, ein Logfile protokolliert alle Aktivitäten, und wenn´s mal ganz schnell gehen muss, legt die Funktion „Quick Backup“ eine Sicherung mit den Parametern des letzten Backups an. Gibt´s da noch irgendwelche Ausreden gegen das Backup?

Outback Plus 5 läuft mit Windows XP, Windows 2000, Windows ME, Windows 98SE, Windows 98 Windows 95, ist voll kompatibel mit Outlook 2003 , 2002 (XP), 2000, and 98 spricht Englisch und kostet 39,95 US-Dollar. Für den kleinen Bruder Outlook Express ist vom gleichen Hersteller eine ähnliche Software unter dem Namen Express Assist 7 erhältlich.

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Email im Griff

von Peter Braun

Es wird immer schlimmer: Tag für Tag vermüllt das Email-Postfach mehr. Hier stapelt sich unbearbeitete Korrespondenz, dort warten etliche Kunden und Kollegen auf Antwort. Keine Zeit, kein Plan. Gretchenfrage: Wie kriegen Profis ihre Email in den Griff?

 

Email versprach uns reinen Segen: schnell, einfach und effizient. Von wegen. Ohne ausgetüftelte Selbstorganisation verstopfen Postfächer in allerkürzester Zeit. Der Überblick geht flöten, Wichtiges und Dringendes bleibt liegen. Der Anblick des Posteingangs weckt augenblicklich das schlechte Gewissen. Es muss doch einen Ausweg aus dem Dilemma geben …

Wie heißt es so schön? Ordnung ist das halbe Leben. Räumen Sie also als erstes auf, indem Sie eigene Konten oder Identitäten für verschiedene Aufgaben anlegen. Für mehr Überblick über den Posteingang sorgen thematisch oder inhaltlich abgegrenzte Archivordner, die gleichartige Emails aufnehmen. Am besten kombiniert man dies mit Filterfunktionen des Emailprogramms, um dadurch eine erste Vorsortierung zu erreichen. Überdies können Filter die lästigen Spam-Emails von bekannten Versendern oder mit bekannten Betreffzeilen direkt in den Papierkorb leiten.

Die Bezeichnung sollte für Ihre Benutzer eindeutig erkennbar und zuzuordnen sein. So sind Kundenaufträge im Postfach bestellung@… bestens aufgehoben, technische Anfragen richten sich an support@… . Newsletter empfängt man idealerweise via newsletter@… und Privates wird über privat@… abgewickelt. So kann man jedes Konto der Reihe nach abarbeiten – was außerdem den Vorteil bietet, dass Sie sich immer nur auf ein Thema konzentrieren müssen.

Zeitdiebe lauern überall. Der wahrscheinlich wichtigste Helfer ist die Trennung zwischen Wichtigem und Unwichtigem. Geschäftliches kommt vor Privatem, Dringendes vor nicht Dringendem. Besonders effektiv ist es, mit den schweren Brocken zu beginnen. Einfache Emails sind zwar schnell abgearbeitet und bieten schnelle Erfolgserlebnisse, aber die Aussicht auf die noch zu bearbeitenden aufwändigeren Nachrichten demotiviert dann wieder.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die Mehrheit aller Nutzer von Email-Konten ohne großen Widerstand bei der Arbeit unterbrechen oder ablenken lässt. Sei es von Anrufen, Instant Messaging Systemen, Musik oder der klassischen Variante, den lieben Kollegen, die mit dringenden Wünschen unangemeldet ins Büro platzen. Natürlich ist so manche Störung auch eine willkommene Abwechslung im tristen Büroalltag, trotzdem verlängert sie nüchtern betrachtet nicht nur die Bearbeitungsdauer für die noch wartenden Emails – man muss sich jedes Mal wieder aufs Neue in das Thema hineinfinden. Der Job ist definitiv schneller erledigt, wenn man für die Dauer der Email-Bearbeitung die Bürotür schließt und den Anrufbeantworter einschaltet. Auch auf die Gefahr hin, als unkommunikativ zu gelten – das genaue Gegenteil ist der Fall.

Das permanente automatische Überprüfen des Email-Kontos und eine optische oder akustische Benachrichtigung bei Email-Neuzugängen im Postfach kann eine weitere lästige Unterbrechung sein. Sinnvoller scheint es zu sein, neue Emails manuell abzurufen – und zwar erst dann, wenn alle alten Emails bearbeitet sind. Wehret den Anfängen: Wer am Ende eines Tages noch unbearbeitete Emails im Postfach hat, befindet sich bereits im Anfangsstadium der Vermüllung. Jeder neue Morgen bringt auch neue Emails. So wiederholt sich das Spiel, bis nach wenigen Wochen der Eingangsordner rappelvoll ist.

Manche Webworker schwören darauf, die Emails stets zu festen Zeiten, bevorzugt in den Morgen- oder Vormittagsstunden, abzurufen und zu bearbeiten, da zu dieser Zeit die Leistungskurve und Konzentration am höchsten ist. Nach landläufiger Meinung gehen problemlastige und arbeitsintensive Emails dann leichter von der Hand als am Nachmittag, wenn die Akkus deutlich leerer sind.

Wie kann man bei der Bearbeitung von Emails Zeit sparen? Zeitraubend sind beispielsweise Rückfragen auf bereits beantwortete Emails. Die einzige Abhilfe ist, konkrete Aussagen zu treffen und Fragen vollständig zu beantworten. Gegebenenfalls kann man den Empfänger bei Fragen, wenn das eigene Know how nicht mehr ausreicht, auf weiterführende Internet-Adressen verweisen.

Umgekehrt gilt dieses Prinzip auch für das Verfassen eigener Emails: Wer sich präzise ausdrückt und auf den Punkt kommt, erhöht die Chancen auf eine schnelle Antwort. Tauchen bei Kundenanfragen regelmäßig die gleichen Fragen auf, lohnt es sich, diese samt Antwort zu sammeln und als FAQ-Liste in eine Textdatei zu kopieren. Diese Frequently Asked Questions kann man später auf der Homepage veröffentlichen, idealerweise im Supportbereich oder bei den Kontaktinformationen. Zusätzlich lohnt ein Hinweis auf die Internet-Adresse bei Kundenanfragen, oder der entsprechende Text wird aus der FAQ in die Reply hineinkopiert.

Ein komfortables und leistungsfähiges Email-Programm ist für die effiziente Nachrichtenbearbeitung ein Muss, insbesondere für Vielschreiber. Mehrere Email-Konten mit separaten Postein- und -ausgängen, flexible Filter (z.B. um lästige Emails bereits auf dem Server zu löschen), ein geschicktes Ordner-Management, Volltextsuche, Nachrichtenvorlagen, Sicherheitsfunktionen zur Virenabwehr (Blockade von automatischen Starts von Dateianlagen) sowie PGP-Verschlüsselung und digitale Signaturen erleichtern die tägliche Arbeit. Unter Powerusern genießt The Bat! einen sehr guten Ruf. Wer gerne konfiguriert und sich nicht an einer gruftigen Oberfläche stört, dem sei auch ein Blick auf Pegasus Mail empfohlen.

Dass Email eine zeitraubende, bisweilen produktivitätskillende Angelegenheit sein kann, haben inzwischen die ersten Web-Dienstleister erkannt. Neben Call-Centern für den telefonischen Kundenkontakt gibt es auch externe Dienstleister für die Abwicklung der elektronischen Firmenpost.

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Simons Spam- und Virenkiller

Mit Spam-Mail wird es immer schlimmer – zum Glück sind auch genügend Programmierer davon genervt, so dass sie wirksame Gegengifte entwickeln. Eines davon ist Simons Spam- und Virenkiller.

Dieses Werkzeug fragt Mailserver nach komplexen Filterregeln ab und löscht die Mails gleich auf dem Server. Der Vorteil: Man muss den Mail-Müll zum Löschen durch die Filterregeln des eigenen Mailclients gar nicht erst herunterladen. Die Filterfunktionen haben es in sich:

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Filterregeln einstellen

Das Programm kann nach Betreffzeilen (sogar nach solchen, die mit x Großbuchstaben beginnen), Mailgröße, Mehrfach-Empfängern, Anlagennamen, Absendern und Servern filtern. Nach dem Filtern kann das Tool ein Mailprogramm starten. Auch vertrauenswürdige Absender, deren Mails trotz Filter nicht abgefangen werden, sind möglich.

Mails und Dateianlagen lassen sich „für alle Fälle“ sichern, um versehentliche Löschaktionen rückgängig zu machen. Schön für Outlook Express Anwender: Simons Spam- und Virenkiller importiert die Mailkonten. Das Programm ist Freeware.

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Dem Werbemüll an den Kragen

Mit raffinierten Abwehrfunktionen will AntiSpamWare dem Problem des Werbemülls im Email-Postfach begegnen. Das Tool kommt noch vor dem Email-Programm zum Einsatz und filtert die Post auf dem Mailserver nach verschiedenen Kriterien – analysiert wird lediglich der Mail-Header.

Als „Spam“ identifizierte Nachrichten legt das Programm in einem eigenen Ordner ab, so dass sie im Block auf dem Mailserver gelöscht werden können.

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Gegenangriff mit Beschweremail

AntiSpamWare besitzt weiterhin eine Freundesliste, welche Emails von „guten“ Absendern aufnimmt, auch wenn Betreffzeilen ihrer Nachrichten Begriffe aus der Filterliste enthalten. Im Gegensatz dazu blockiert die Sperrliste alle Nachrichten von unerwünschten Absendern.

Genial: AntiSpamWare analysiert die IP-Adresse des Absenders und blockiert diejenigen, bei denen IP-Adresse und Domainname nicht übereinstimmen. Abgelehnte Emails können vom Program mit einer getürkten (und editierbaren) Fehlermeldung beantwortet werden. Und: Die Funktion Beschwerde verschickt bei abgelehnten Nachrichten eine Beschwerdemail an den Provider, damit der auf das Spammen seiner Kunden aufmerksam gemacht wird.

AntiSpamWare läuft unter Windows 95/98/NT/2000/XP und kostet 29 Euro. In der Version 2.0 kann AntiSpamWare nicht nur POP3-Mailboxen sondern auch AOL-Postfächer von den lästigen Werbemails befreien. Auch die Bearbeitung von Hotmail-Accounts soll mit AntiSpamWare möglich sein.

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Incredimail: Spaß mit Email

Powermailer bevorzugen schlichte Programme, wenige Funktionen und reinen ASCII Text. Wer jedoch mehr aus Spaßgründen elektroposttechnisch unterwegs ist, nennt ganz andere Wünsche. Incredimail kann da helfen.

Bunt sollte es dann schon sein, ein wenig animiert vielleicht, HTML und Grafik werden auch gern gesehen. Wer so etwas mag, findet in Incredimail den passenden Begleiter.

Das Programm selbst erinnert modernerweise an Windows XP, auch wenn es unter normalen Windows Systemen läuft. Die Bedienung wurde an Outlook angelehnt, und von dort aus importiert Incredimail auf Wunsch sämtliche Einstellungen und Adressbuchdaten. Man kann also zügig loslegen.

Ziel ist, die Post ab jetzt möglichst bunt und schick staffiert zu versenden. Einige Dutzend Vorlagen erleichtern das. Wem das noch nicht genügt, der kann den Letter Creator starten und selbst entwerfen. Das Zusatzprogramm liegt in einer 10 Tage Testversion bei.

Die kostenlose Version des Mailers wird durch Werbebanner finanziert, die hier recht ordentlich in das Design eingepasst wurden und zumindest nicht allzu sehr stören. Incredimail ist in in Deutscher Sprache und für Windows verfügbar. Der Download umfasst 5.5 Megabyte – Online Installation.

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Zufällige Syndication mit RSS

Mit verschiedenen RSS Newsfeeds können Sie Ihre Webseite aktuell halten, ohne selbst Änderungen vornehmen zu müssen. Im Experiment haben wir auf dieser Seite einen RSS-Feed eingebaut, bei jedem Reload seinen Inhalt wechselt, da er sich aus mehreren Quellen speist.

Zu erst einmal das Live Beispiel in Rohform (einiges wurde nicht angepasst) in einem Kasten. Probieren Sie gern einen Reload aus:

Wie funktioniert das technisch? Es werden sämtliche RSS-Adressen in ein Array geschrieben, aus dem dann zufällig eine Adresse ausgewählt wird. Deren Inhalt wird ausgelesen und angezeigt. Sie können beliebig viele Quellen definieren, im Beispiel sind es 5.

 <?php
$liste = array("http://www.quelle1.de/rss.xml",
"http://www.quelle2.de/rss.xml",
"http://www.quelle3.de/rss.xml",
"http://www.quelle4.de/rss.xml",
"http://www.quelle5.de/rss.xml");
mt_srand ((double)microtime()*1000000);
$zahl = mt_rand(0,(count($liste)-1));
$url = $liste[$zahl];
require_once('rss_fetch.inc');
$i = 0;
$rss = fetch_rss($url);
foreach ($rss->items as $item) {
if($i < 1) {
$title = $item[title]);
$link = $item[link]);
$desc = $item[description]);
echo 'document.write(\'<a href="'.$link.'">\');';
$i++;
}}
echo "<p><b>", $rss->channel['title'], ": </b>";
echo "<a href=\"$link\">$title</a> $desc <a href=\"$link\">Weiterlesen</a>\n";
echo "</p>');";
?>

Es ist durchaus möglich, dass ein Beitrag verstümmelt oder unvollständig angezeigt wird, oder vielleicht auch gar nicht zum Thema passt. Man sollte sich also gut überlegen, welche Inhalte man einblenden will und dies auch regelmäßig kontrollieren.

Außerdem ist zu bedenken, dass eine Syndication wie hier vorgestellt, Besucher auf die eingebundenen Seiten lenkt. Ein für den Urheber eines Beitrages wünschenswerter Effekt.

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Spam Fighter

von Sven Lennartz

Unerwünschte Email kostet Zeit und Nerven. Sogar wichtige Nachrichten werden gelegentlich von der Spam-Flut fortgespült. Software, die dem geplagten Nutzer Abhilfe verspricht, gibt es inzwischen zahlreich. Cloudmarks Spamnet verfolgt einen klugen Ansatz, indem man eine riesige Community aktiv mitarbeiten lässt. Derzeit aber leider nur für Outlook 2000 und 2002.

Die Idee leuchtet ein. Anstatt selber jede Mail zu bewerten und so einem Programm in mühevoller Kleinarbeit beizubringen, was es als Spam und was als erwünschte Mail zu betrachten hat, setzt man auf die Erfahrung anderer Nutzer. Derzeit sind das über 300.000 Tausend. Informationen über auftauchende Spams werden von den Nutzern gemeldet und für andere Anwender nutzbar gemacht. Spamnet lernt in rasender Geschwidigkeit.

Auch wenn Spannet derzeit nur mit Outlook zusammenarbeiten möchte (auch Outlook Express wird nicht unterstützt). Sowohl Bedienung als auch Installation sind überaus einfach. Outlook wird lediglich um eine einige Buttons bereichert, der Rest läuft eh automatisch.

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Spamnet Buttons

Block“ dient dazu bereits im Empfangskorb befindliche Mails zu prüfen und „Unblock“ sorgt dafür, das wichtige, wiederkehre Mails, zum Beispiel Newsletter, garantiert und ungeprüft durchgelassen werden. Den Rest erledigt das Programm automatisch und verschiebt erkannten Spam in einen eigens dafür angelegten Ordner. Damit hat man die Möglichkeit die Arbeit des Spam-Fighters jederzeit zu kontrollieren.

Spamnet bringt alles mit, was man sich von einer Software wünschen kann. Sie ist extrem einfach zu bedienen, funktioniert aus dem Stand ohne Setup und erledigt zuverlässig ihre Arbeit ohne im geringsten zu stören. Noch besser, je mehr Nutzer es gibt, desto besser wird das Programm.

Hersteller Cloudmark verlangt Geld für sein Programm. Das ist akzeptabel, schließlich arbeitet die Software prima und blockt Spam fast vollständig ab. Doch die Idee des Programms beruht darauf, dass die bislang angeblich über 600.000 Nutzer mitarbeiten, nur so erkennt das System die ständig neuen Tricks der Massenmailer. Kostet die Sache aber Geld, ist es mit der riesigen Schar helfender Anwender schnell vorbei. Die Folge: SpamNet leistet zwangsläufig immer weniger, je mehr es kostet.

Das hat man inzwischen wohl auch bei Cloudmark erkannt. Nun gibt es SpamNet nur noch in einer 30 Tage Testversion, wer es länger behalten will, muss bezahlen.

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TweakOE für Outlook Express

Es scheint Microsofts Software-Politik zu sein, ein Programm mit mehr Funktionen auszustatten als für den gemeinen Anwender zugänglich sind. Gut, dass es TweakOE gibt. Das Tool gewährt Zugriff auf verborgene Schalter mit großem Nutzen.

Die Einstellungen von TweakOE stoßen auf großes Interesse: So lässt sich der überflüssige Startbildschirm ausschalten, die Titelleistenbeschriftung ändern („Auslach Exzess“), verschiedenen Leisten können ein- und ausgeblendet werden, und sogar eine Zusatzleiste im versteckten Infobereich von OE kann hinzugefügt werden – dort kann man beispielsweise eine Website einblenden lassen.

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Endlich Funktionen einstellen, die man schon lange vermisst hat

Weitere nützliche Funktionen sind die zuschaltbare Anzeige für Email-Header von empfangenen Emails, umrandete Hyperlinks und die Anzeige von Linkadressen in der Statusleiste. Und aus Sicherheitsaspekten lässt sich auch die automatische Anzeige (sogar in der Voransicht) von Bildern, Animationen, Musik und Videos verhindern. Und das alles getrennt für jede Identität. Sehr schön, das. Und noch schöner: TweakOE ist Freeware!

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SpamPal: Ein guter Freund gegen unerwünschte Post

Spam nervt. Gleich, ob es nun die zehnte Nachricht einer angeblichen Chatbekanntschaft ist oder Werbung für Druckerpatronen, Kredite oder das unvermeindliche Viagra. Zum Glück gibt es immer mehr bessere Programme, die das Postfach wirksam schützen. SpamPal ist ein besonders mächtiges Exemplar.

Das kostenlose Programm SpamPal arbeitet mit so gut wie allen Email-Programmen zusammen. Es überprüft die sogennanten DNSBL-Listen einiger Internet-Provider wie SpamCop, SPEWS oder SpamBag. Diese Listen beschreiben Wege, die üblicherweise von Spammern genutzt werden. Zusätzlich können im Programm bestimmte Adressen direkt über die Blacklist gesperrt werden.

Gleich bei der Installationen haben sie die Wahl zwischen den Einstellmöglichkeit Sicher, Mittel und Aggressiv. Das wirkt sich auf die Benutzung der unterschiedlichen benutzen Spam-Listen zum Filtern aus. Aggressiv ist die härteste Einstellung, die auch die meisten Spam-Mails erkennt und blockiert. Allerdings ist hier das Risiko größer, eine echte Email versehentlich als Spam zu löschen.

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Mehr Listen, weniger Spam. Aber auch eine höhere Fehlerquote

Ohne Arbeit geht es nicht. Das benutze Email-Programm muss umgestellt werden. Mails werden zukünftig nicht mehr vom Mailserver abgerufen werden, sondern über SpamPal. Normalerweise wird der Benutzername in username@mailserver geändert, aus dem Mailserver wird localhost. Zum Nachlesen gibt es Anleitungen für die meisten Emailprogramme.

Die Mails werden von Spampal nicht gelöscht, sondern lediglich markiert. Deshalb muss im Emailprogramm ein Filter definiert werden, der zum Beispiel den Betreff nach der Zeichenkette **SPAM** durchsucht. So lassen sich diese Mails entweder direkt löschen oder zur Nachkontrolle in einen speziellen Ordner verschieben. Die sollte auch erfolgen, den Spampal kann sich auch einmal irren oder nach Updates durcheinander geraten.

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Das Plugin HTMLmodfify entfernt HTML-Tags aus den Emails

Um nicht die falschen Email-Adressen auszufiltern, können die Adressen von Freunden und Bekannten in die so genannte Whiteliste eintragen werden. Das klingt aber schlimmer als es ist. Programme wie Outlook, Outlook Express oder Netscape Messenger können vorhandene Adressen automatisch als Textdatei kopieren. So erhält man eine Datei mit allen Email-Adressen des Adressbuchs, die alle auf einmal über die Zwischenablage schnell in die Whiteliste eingetragen werden können. Natürlich gibt es auch das Gegenteil, die Blacklist. Hier kommen bekannte Spam-Adressen hinein. Nachrichten von solcherart bekennzeichneten Absendern werden gleich aussortiert.

Um SpamPal noch weiter aufzurüsten, gibt es bereits zahlreiche Plugins. „Bad Words“ beispielsweise sortiert anhand einer Liste schnell und einfach Porno-Werbung aus. Mit „HTML Modify“ werden HTML-Tags in der Mail auskommentiert. So können weder Counter noch Bilder nachgeladen werden, was nicht selten geschieht, um festzustellen, ob eine Email geöffnet wurde. Der „RegExFilter“ durchsucht Post mit regulären Ausdrücken und spendiert weitere Filtermöglichkeiten.

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Noch besser blocken mit regulären Ausdrücken

Die deutsche Version von SpamPal ist kostenlos für alle Win32 Systeme herunterladbar.

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Ihr Wissen in Klipfolio

Wir sind immer wieder gefragt worden, ob unser RSS-Newsfeed auch Klipfolio kompatibel ist. Das war uns Grund genug, dafür zu sorgen und kurz zu beschreiben, wie aus einem bestehenden RSS-Feed ein Klipfolio Klip wird. Aber auch statische Seiten lassen sich von Klipfolio lesen.

Klips sind ähnlich einer HTML Seite aufgebaut, zwischen Tags wie <description> und </description> stehen die benötigten Informationen. Mit Klipfolio 2.1 wurde die Scriptsprache Klipscript eingeführt, das auf Javascript basiert. Für den einfachen Klip ist das aber nicht notwendig.

Abbildung
Mehr Wissen mit Dr. Web

Zum Start brauchen Sie neben dem Programm Klipfolio das kostenlose Klip Development Kit, welches sich bei Serence herunterladen lässt. In der Klipvorlage template.klip sieht man schon anhand der Englischen Erläuterungen, wie die Klipdatei aussehen muss. Diese Vorlage wird nun an die eigene Seite angepasst. Wenn Name, Icon und Quellseiten-Link angepasst sind, genügt ein Doppelklick, um den Klip in Klipfolio zu betrachten.

 <icon>
http://www.meineseite.de/icon.gif
</icon>
      <description>
Das ist mein Klip
</ description >

Das Icon sorgt dafür, dass der Klip sowohl auf der Klipfarm-Webseite als auch im Programm selber zu identifizieren ist. Die Beschreibung wird später auf der Webseite eingeblendet, damit Besucher wissen, worum es in Ihrem Klip geht.

      <contentsource>
http://www.drweb.de/rss.xml
</contentsource>

Der Inhalt kann entweder direkt über eine XML/RSS Datei eingebunden werden oder im eigenen Klipfood-Format. Dann muss der Link bei contentressource zum Beispiel auf http://www.meineseite.de/news.food verweisen.

Um eine Klipfood-Datei zu erstellen, editieren Sie die im Developer-Kit enthaltene food-Datei, indem Sie den Ziellink (link), Titel (title) und Inhalt (note) angeben. Mehr als drei der so genannten Items werden in Klipfolio aber nicht angezeigt.

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Ausschnitt aus einer food-Datei

Nach der ebenfalls kostenlosen Anmeldung bei Serence kann der Klip zusammen mit dem Icon auf den Klipfolio-Server, die so genannten Klipfarm, geladen werden. Jetzt ist der Klip allen zugänglich und Sie sehen die aktuelle Downloadstatistik.

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Hochgeladen, fertig: Das ist Ihr Klipmanager

Über „make button“ erstellen Sie einen Downloadbutton für Ihren Klip, der sich leicht auf der eigenen Website einbauen lässt.

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Outlook Express Datensicherung

Auf dieses Werkzeug dürften Anwender von Microsofts kostenlosem Mail-Client lange gewartet haben.

Outlook Express Datensicherung legt Backups der Mails, Identitäten, Adressbuch, News-Konten, Filter und Signaturen an. Das ist insofern ein echter Gewinn, weil OE-Anwender diese Daten bislang aus diversen Ecken des Betriebssystems mühsam per Hand zusammensuchen mussten.

Screenshot
Sicher ist sicher

Mit dem Tool von Heiko Schröder sind Backup und Restore nun mit wenigen Mausklicks erledigt. Sehr schön. Die Testversion ist funktionell ein wenig eingeschränkt. Die Vollversion kostet moderate 10 Euro. Empfehlenswert.

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Schutz vor Email Sammlern

Nicht jeder kennt Sie, und nur selten begegnet man einem. Dennoch, aktiv sind die „Email Harvester“ (Ernter) oder „Spambots“ zu jeder Zeit und vielleicht auch gerade bei Ihnen. Sie haben es auch auf Ihre Emailadresse(n) abgesehen.

 

Die Folge: noch mehr Spam, noch mehr unsinnige, lästige Email im Postkasten, die niemand bestellt hat. Eine Email-Adresse ist Pflicht auf jeder Web-Site, leichtes Opfer also für die automatischen Sammler. Dabei gibt es Mittel und Wege, sich zu schützen.

1
Der Effektivste von allen. Benutzen Sie keinen Link, sondern ein Script gesteuertes Formular. Ihre Gäste werden es gern anstelle eines Mailto-Links benutzen.

2
Wandeln Sie Ihre Adresse in eine Grafik um. Nachteil. „Cut & Paste“ oder ein Klick reichen auf Besucherseite nicht mehr, wer Kontakt aufnehmen will, muss die Adresse abtippen.

3
Verschlüsseln Sie. Was simpel erscheint, ist als Hürde für die Spambots zu groß: So wird aus service@server.de

service at server.de
service at server dot de
service@ s e r v e r.de (bei Versand bitte die Leerzeichen löschen)

4
Benutzen Sie Pulldownmenüs. Die haben noch andere praktische Vorzüge, auf diese Weise nämlich bringt man mehrere Links auf begrenztem Platz unter. So etwas läßt sich sowohl mit Javascript und DHTML als auch mit CGI oder PHP realisieren.

5
Weitere Möglichkeiten bietet Javascript, doch scheinen solcherart Verschlüsselungen unnötig kompliziert. Schließlich geht es auch einfacher.

Von einer Methode allerdings ist komplett abzuraten: Verheimlichen Sie Ihre Adresse nicht!

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Klipfolio, ein News-Reader mit Komfort

RSS Content Syndication ist eines der Top-Themen in diesen Sommer. Damit lassen sich aktuelle Nachrichten ebenso wie Fachinformationen direkt auf den Desktop oder auf die Website holen. Man muss diese Nachrichten nur finden. Klipfolio geht einen eigenen Weg und bietet sich als komfortable Alternative an.

Zu den Content-Lieferanten zählen bekannte Seiten wie Wired.com, Slashdot, c|net oder auch N24. Die meisten Anbieter finden sich in der Rubrik „Tech & Internet“, was uns durchaus gelegen kommt.

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Viel zu lesen

Die angeboten Nachrichten und Informationen bestehen mal nur aus den Überschriften und mal aus kompletten Absätzen, je nach Anbieter.

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Klipfolio

Um Nachrichten von neuen Anbietern in seinem Klipfolio zu installieren, geht man entweder auf die Webseite des Anbieters oder sucht sich diesen auf der Klipfolio-Seite aus. Ein Klick auf „Add Klip“ genügt, schon erscheint der Klip im Programm und lädt die aktuellen Nachrichten der Seite.

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Klip Information

Jeder Anbieter wird auf der Klipfolio Seite mit Icon, URL und Anzahl der Abonnenten kurz vorgestellt. Hat man Überschrift oder Anreißer gelesen und will mehr wissen, führt ein Link zur News-Seite, die sich über jeden zusätzlichen Besucher natürlich freut.

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Programm Einstellungen

In den Einstellungen lassen sich die abonnierten Klips verwalten und ein- und ausschalten und oft auch spezielle Themen auswählen. Das Aussehen von Klipfolio lässt sich ebenfalls individuell einstellen. Entweder nehmen Sie eins der fertigen Farbschemata oder passen die Farbe direkt an. Selbst ein halbtransparentes Nachrichtensystem ist möglich und bringt einen Hauch MacOS X auf den Windows Schreibtisch.

Klipfolio verarbeitet ein eigenes XML-Format. Unabhängige Feed können aber auch genutzt werden.

Klipfolio existiert bisher nur für Windows und ist kostenlos. Mit den optionalen „Language-Packs“ lässt er sich auch auf Deutsch nutzen.