Themen kuratieren und offline lesen mit Readlists

Kennen Sie das? Sie haben einen sehr interessanten Beitrag gefunden, den Sie gerne später in aller Ruhe durchlesen möchten und dabei wissen Sie, dass Sie zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich keine Internetverbindung haben werden. Hier bietet sich ein Dienst an, der die gewünschten Webseiten oder Beiträge als Offline-Version bereit hält. Heute stellen wir Ihnen mit Readlists einen Dienst vor, der nicht nur diese Aufgabe hervorragend erfüllt.


(Bildquelle: jeff_golden auf Flickr | CC-BY-SA)

Was ist „Readlists“?

Readlists ist ein Onlineservice, der das Lesen von Beiträgen, Testberichten, Nachrichten, eben beliebigen Internet-Textcontent ohne Internetverbindug erlaubt. Hier brauchen Sie sich nicht anzumelden. Die Möglichkeit besteht aber, schnell und kostenfrei. Dafür vergeben Sie sich einen Usernamen und ein Password und geben Ihre E-Mail-Adresse an.

Um die gewünschten Beiträge in eine bequeme Offline-Version umzuwandeln, klicken Sie auf „Make a readlist“. Dann kopieren Sie den Link zum gewünschten Beitrag in den Platzhalter und drücken auf „Add“. Ich wollte den Beitrag über drei interessante Infografiken für Developer in einer Offline-Version lesen. Dazu habe ich einen Link zu diesem Beitrag aus Dr. Web in den Platzhalter kopiert und so sieht es aus:


Verwendung von Readlists: Links zu den Beiträgen lassen sich in den speziellen Platzhalter einfügen

Auf den Platzhalter lassen sich Links kopieren, bis die Leseliste komplett ist. Zusätzlich kann man der erstellten Leseliste noch einen Namen verleihen, z.B. „Webdesign“ oder „Sport“, aber auch „Was geschah am 11. September wirklich?“  und eine kurze Beschreibung hinzufügen. Macht man es, so sind bei einer grösseren Menge von Beiträgen eine gute Klassifizierung und Übersicht vorhanden. Zudem lassen sich so Listen zu spezifischen Themen kuratieren.


Um der Leseliste System zu verleihen, sollte man ihr einen Namen geben und evtl. noch eine Beschreibung hinzufügen

Hier ist ein Beispiel einer themenbezogenen Leseliste, welche vom User Joepie erstellt wurde. Nutzt man Readlists auf diese Weise, kann es auch im akademischen Geschäft von Nutzen sein:


Ein gutes Beispiel für eine Leseliste

Leseliste erstellt und weiter?

Readlists fasst die Beiträge der erstellten Liste zusammen und schickt diese als eine ePUB-, oder Kindledatei an Kindle, iPhone, iPad oder Readmill. Sie wählen aus, wohin Sie Ihre Leseliste erhalten möchten. Ich würde empfehlen, die Beiträge der Leseliste an die eigene E-Mail-Adresse zu verschicken und sie dann auf Ihr mobiles Gerät herunter zu laden (solange Sie noch die Internetverbindung haben!). Kindlenutzer verfügen über eine spezielle E-Mail-Adresse bei Amazon, an die die Readlist auch gesendet werden kann. Die Beiträge werden Ihnen als eine ePUB- oder Kindle-Datei geschickt und Sie können diese mit einer App öffnen, die das Format lesen kann.


Versand per Email: sehr bequem und einfach gemacht

Zum Schluss…

Was ich persönlich als einen grossen Nachteil empfinde, ist die Tatsache, dass Readlists die Beiträge nicht als PDF generieren kann. So ist man auf Reader angewiesen, die die zugeschickte Datei im ePUB- oder Kinde-Format öffnen können. Im Übrigen werden sich Seitenbetreiber nicht so sehr über Readlists freuen. Diese andere Seite der Medaille wird intensiv ausdiskutiert, wie beispielsweise hier. Der Dienst „nimmt“ quasi fremde Beiträge und liefert diese an den Nutzer weiter. Dabei werden die Personen, welche die Inhalte veröffentlicht haben, in keinster Weise um Erlaubnis gefragt. Die ursprüngliche Webseite als solche verliert dann ihre Attraktivität, muss nicht mehr besucht werden und kann sich so schwerer refinanzieren. Für den Nutzer, der die Beiträge ohne lästige Werbung und ohne andere Angebote der Webseite lesen will, ist der Dienst natürlich vorteilhaft. Die optische Qualität der gespeicherten Beiträge ist hervorragend, sowohl auf dem Laptop als auch auf den mobilen Geräten. Allerdings kann man die Bildergröße in generierten Dateien nicht beliebig skalieren. Dafür ist das Interface der mobilen Version hervorragend für schnelles „Ablegen“ und „Mitnehmen“ von Beiträgen geeignet.

(dpe)

Von Swetlana Senkevitch

Neben dem Chemiestudium interessiert sich Swetlana Senkevitch für sehr viele Dinge dieser Welt. Kunst, Malerei, Psychologie, Naturwissenschaften, Schachspiel, Sprachen und Photographie sind nur einige Beispiele ihrer Interessen und Hobbies. Sie hat eine Leidenschaft fürs Schreiben und Design gefunden und beschäftigt sich nun mit Webdesign.

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.