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Themes WordPress

80 WordPress Themes

Wer nach hochwertigen, kostenlosen Themes für WordPress sucht, stößt schnell auf eine große Auswahl. Solche Vorlagen sind bei Designern wie Bloggern beliebt und werden häufig in mehreren Variationen entworfen. Die meisten aber werden entweder zu häufig benutzt, oder haben nicht viel zu bieten. Doch das Durchstöbern lohnt sich. Wer selbst einmal auf die Suche gehen möchte, findet hier über 80 kostenlose Beispiele, die durchaus zu überzeugen wissen. Siehe auch: 100 Beeindruckende kostenlose WordPress-Themes für 2009

1. Redoable 1.0 [ Preview ] Screenshot

2. Iceburgg [ Preview ] Screenshot

3. Soxnest link [ Preview ] Screenshot

4. Gridlock [ Preview ] Screenshot

5. Fresh Theme [ Preview ] Screenshot

6. Deep Red Theme [ Preview ] Screenshot

7. Time Manager [ Preview ] Screenshot

8. Fluid Solution [ Preview ] Screenshot

9. Intra Blog [ Preview ] Screenshot

10. XV [ Preview ] Screenshot

11. Wave link [ Preview ] Screenshot

12. PlainBox V1.0 [ Preview ] Screenshot

13. Hemingway [ Preview ] Screenshot

14. Hemingway for WordPress [ Preview ] Screenshot

15. Hemingway Reloaded [ Preview ] Screenshot

16. Hemingway Pearled [ Preview, currently offline ] Screenshot

17. U4 [ Preview ] Screenshot

18. Rounded Blue V2 [ Preview ] Screenshot

19. Freshy 1.0 [ Preview ] Screenshot

20. Fresh 1.0 [ WP 2.0, Preview ] Screenshot

21. I feel dirty [ Preview ] Screenshot

22. Neo Sapien [ Preview ] Screenshot

23. Drunk Loser [ Preview ] Screenshot

24. ChipShot [ Preview ] Screenshot

25. Kiss Theme [ Preview ] Screenshot

26. Organique [ Preview ] Screenshot

27. Theme Leia [ Preview ] Screenshot

28. Sirius [ Preview ] Screenshot

29. Pink-Kupy 1.0 [ Preview ] Screenshot

30. Free FU [ Preview ] Screenshot

31. GR [ Preview ] Screenshot

32. Bastard Theme [ Preview ] Screenshot

33. Beast-Blog v.2.0 [ Preview ] Screenshot

34. Foliage, Foliage Mod [ Preview ] Screenshot

35. Peaceful Rush [ Preview ] Screenshot

36. Digg 3 Columns [ Preview ] Screenshot

37. Contaminated [ Preview ] Screenshot

38. Greenery [ Preview ] Screenshot

39. Mollio [ Preview ] Screenshot

40. (Not so) Fresh [ Preview ] Screenshot

41. Aalglatt V1.0 [ WP 2.0, Preview, based on Green Marinée ] Screenshot

42. Blue Moon 1.0 [ WP 2.0, Preview ] Screenshot

43. Light 1.0 [ WP 2.0, Preview ] Screenshot

44. Fall Season [ Preview ] Screenshot

45. Mental Disorder
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46. Orange Sky [ WP 2.0, Download ] Screenshot

47. Blue Kino [ Preview ] Screenshot

48. StripedPlus 1.0 [ Preview ] Screenshot

49. TerraFirma [ Preview ] Screenshot

50. Brajeshwar v 7.0 [ Preview ] Screenshot

51. Quadruple Blue [ Preview ] Screenshot

52. Subtle [ Preview ] Screenshot

53. Dream On [ Preview ] Screenshot

54. Glossy Blue [ Preview ] Screenshot

55. Unwakeable 1.2 [ Preview ] Screenshot

56. The Hobbit [ Preview ] Screenshot

57. Shantia [ Preview ] Screenshot

58. Indigo [ Preview ] Screenshot

59. Andharra [ Preview ] Screenshot

60. Spreeksel [ Preview ] Screenshot

61. 2813 [ Preview ] Screenshot

62. Stripes Theme [ Preview ] Screenshot

63. Js Theme [ Preview ] Screenshot

64. Wonderwall Daily Misery [ Preview ] Screenshot

65. Qwilm [ Preview ] Screenshot

66. Don’t Touch This
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67. Minima Plus [ Preview ] Screenshot

68. Alternate 0 [ Preview ] Screenshot

69. Squible [ Preview ] Screenshot

70. Pinky and The Brain Theme [ Preview, currently offline ] Screenshot

71. Balance [ Preview ] Screenshot

72. 5thirtyone v2 [ Preview ] Screenshot

73. Japanese Cherry Blossom [ Preview ] Screenshot

74. BloxPress (AJAXified + Prototype + Scriptalicious) [ Preview ] Screenshot

75. Hoofeiv 3 [ Preview ] Screenshot

76. Bosco [ Preview ] Screenshot

77. Darlanas [ Preview ] Screenshot

78. Seo Adsense WordPress Theme [ Preview ] Screenshot

79. Nonzero [ Preview ] Screenshot

80. So Suechtig [ Preview ]

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CMS Programmierung WordPress

Contenido: Container, Module und Templates

von Dirk Metzmacher

Dass ein kommerzielles Unternehmen im Verbund mit einer Open-Source-Gemeinschaft Probleme haben kann, wissen wir nicht erst seit Mambo. Bei Contenido funktioniert die Zusammenarbeit von Gewerbe und Entwicklergemeinschaft bisher außergewöhnlich gut.

Das mag auch daran liegen, das Four for Business, dass Unternehmen hinter Contenido, einzig mit der Verwirklichung ganzer Projekte inklusive Support Geld verdient. Die riesige Entwicklergemeinschaft hätte auch ein Wörtchen mitzureden, wenn Four for Business plötzlich das Produkt statt des Supports und weitere Dienstleistungen rund um Contenido anbieten würde. Dazu wird es hoffentlich nicht kommen, weshalb man noch lange von der Service-Power eines Dienstleisters und dem offenen Code der Community profitieren kann. Lediglich PHP ab Version 4.1 und eine MySQL-Datenbank werden dazu benötigt.

Contenido ist das ideale CMS für kleine bis mittelständische Unternehmen. Es ist mandantenfähig, bietet die gebräuchliche Trennung zwischen Frontend und Backend sowie die Option, mehrsprachige Websites zu realisieren.

Das Design wird als Layout festgelegt und bleibt – wie es sich gehört – von den Inhalten getrennt. Die Grundstruktur legt man in einer HTML-Datei fest. Ähnlich wie bei WordPress wird dabei nur eine Datei mit dem Grundaufbau, etwa für ein dreispaltiges Layout, ein Header und ein Footer sowie ein externes Stylesheet benötigt. Diese Daten können ohne weitere Software im integrierten HTML-Editor von Contenido erstellt werden. Was in den einzelnen Bereichen geschehen soll, wird durch sogenannte Contendio-Container festgelegt. Hierbei kommt eine ganz eigene Syntax zum Einsatz.

Screenshot
Integrierter HTML-Editor

Container an Container
Die Container zeigen die Stellen an, an denen später die Navigation, das Suchfeld oder weitere Funktionalitäten auftauchen sollen. Dazu werden bestimmte Befehle eingefügt. Der Grundaufbau der linken Spalte könnte etwa wie folgt aussehen:

 
<div id="left">
<container id="1" name="Suche" types="Navigation" mode="fixed" default="Suche">
Suche</container>
<container id="2" name="Hauptnavigation" types="Navigation" mode="fixed" default="Hauptnavigation">
Hauptnavigation</container>
</div>

Die Syntax lautet:

  • id: Spezifiziert die Containernummer
  • name: Spezifiziert einen Containernamen
  • types: Spezifiziert die erlaubten Typen.
  • mode: Spezifiziert den Containermodus.

Erlaubte Modi sind:

  • mandatory: Ein Modul muß ausgewählt werden
  • optional: Ein Modul kann ausgewählt werden
  • fixed: Nur das Default-Modul ist erlaubt
  • default: Spezifiziert das Default-Modul

Module
Die Container müssen nun mit Modulen verbunden werden. Ein Modul enthält etwa die komplette Navigation, ein anderes die Suchfunktion. So kommt die Website zu ihrer Funktionalität. Man klickt also auf »Module« im Abschnitt »Style« und kann vorhandene Module einsehen und neue Module hinzufügen. Im Feld »Ausgabe« sieht man den HTML-Code, der später anstelle der Container eingefügt wird. Durch sogenannte »CMS-Variablen« kann man nun bestimmen, welche Inhalte aus der Datenbank verarbeitet werden sollen. Auch der Typ dieses Moduls, wie etwa Navigation, Inhalt oder gar Bild, wird hier festgelegt. Die zahlreichen CMS-Variablen können in der Dokumentation nachgelesen werden. Damit werden auch Erweiterungen von Modulen zum Kinderspiel.

Screenshot
Module sorgen für die Funktionalität der Website

Templates
Mit dem Layout wurde der Grundaufbau festgelegt, mit den Containern die Stellen angezeigt, die durch die Module ihre Funktionalität erhalten. Zusätzlich können einzelne Templates erstellt werden. Dort wird definiert welcher Container welches Modul darstellen soll. Diese Templates stellen das Verbindungsstück zwischen Layout und Modulen dar. Deren Anzahl wird, passend zur Festlegung der Container innerhalb des Layouts, angezeigt und je nach Bedarf mit einem Modul ausgerüstet. Nachdem die Templates angelegt wurden, kann man diese einer ganzen Kategorie oder einem einzelnen Artikel zuweisen.

Screenshot
Templates verbinden Container und Module

Contenido ist anpassungsfähig. So können zuerst einige Layouts und Module definiert werden, um sie später in verschiedenen Templates zu kombinieren. Für die Inhalte sorgt man dann im Bereich »Content«, wo man Artikel schreibt und ändert, Kategorien festlegt oder Dateien verwaltet. Bei den Artikel wird mit einem Pfeil der Startartikel festgelegt, also der Artikel, der in der Kategorie als erstes angezeigt werden soll.

Unkompliziert erfolgt die Bearbeitung bestehender Artikel im WYSIWYG-Editor. Einfach ist auch das Anlegen eines weiteren Artikels, mit dem neben den Inhalten auch gleich die Kategorie, ein Template und einige Metadaten wie Keywords festgelegt werden. Um an dieser Stelle HTML-Code einzufügen, schaltet man einfach auf die Codedarstellung um.

Unter »Extras« findet man eine komplette Newsletter-Verwaltung. Wie überhaupt Contenido dank einer Plugin-Schnittstelle erweitert werden kann. So zum Beispiel um ein Workflow- oder Fragebogenmanagement und eine LDAP-Anbindung. Der Aufbau dieses CMS ist logisch, die Bedienung einfach. Nur die Zusammenhänge von Layout, Containern, Modulen und Templates mag für unbedarfte Anwender eine Hürde darstellen. ™

Erstveröffentlichung 05.11.2006

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WordPress

Sichere Formulare – Teil 4: Spam-Bots maßregeln

von Rene Schmidt

Unseren Bausatz für ein sicheres Kontaktformular kennen Sie vielleicht schon. Nun gibt es ein Update, mit dem Spam-Bots ferngehalten werden sollen.

Der Kontaktformular-Bausatz läßt sich nicht als Spam-Verteiler missbrauchen. Bisher war es aber möglich, damit Nachrichten automatisch zu senden – wenn auch nur an den eingetragenen Nachrichtenempfänger. Mit dieser Aktualisierung erweitern wir den Bausatz um Mechanismen, die das automatisierte Absenden erschweren sollen.

Erschweren ist das Stichwort. Einem relativ einfachen PHP-Skript beizubringen, wie es Mensch und Maschine auseinander halten soll, ist eher schwierig. Das WordPress-Plugin Spam Karma 2 beispielsweise ist dabei noch recht erfolgreich. Es ist einfach zu installieren, weil es sich in eine vorhandene Infrastruktur (nämlich WordPress) einklinken kann. Allerdings ist das Skript durch seine zahlreichen Prüfungsmechanismen wie Linkzähler, Abgleich mit Spam-Datenbanken, CAPTCHAs, Blacklists komplex und für Anfänger schwer zu durchschauen. Das gilt vor allem, wenn dessen Mechanismen ohne WordPress für eine eigene Website eingesetzt werden sollen.

Dies ist auch der Grund dafür, dass unser Bausatz weder CAPTCHAs noch eine Datenbankanbindung besitzt. Der Bausatz soll Basis für eigene Entwicklungen und Anpassungen sein. Dazu muss das Skript einfach zu verstehen sein.

Verbesserung #1: Zeitraum bestimmen
Die erste Verbesserung ist simpel: primitive Spambots füllen die Formularfelder aus und schicken die Daten sofort ab. Dadurch geben sie sich als Spambot zu erkennen, denn ein Mensch braucht mindestens ein paar Sekunden, um ein Formular mit sinnvollen Daten zu füllen.

Die Zeit, die zwischen Aufruf und Absenden vergangen sein muss, kann im Konfig-Feld des Skripts „FORM_MIN_AGE“ in Sekunden angegeben werden:

 define( 'FORM_MIN_AGE', 5 );

Damit das Formularskript sicher festellen kann, wann es das erste Mal aufgerufen wurde, wird ein Zeitstempel und dessen Streuwert (engl. „Hash“) im Formular als versteckter Formularinhalt mitgesendet. Der Zeitstempel könnte zwar manipuliert werden, die Gegenprüfung mit dem Streuwert würde allerdings fehlschlagen.

Damit Spammer nicht tausende Mal das Formular aufrufen können, um Zeitstempel- und Zeitstempel-Streuwert-Kombinationen für später geplante Spam-Sendungen zu erfassen, ist auch das „Alter“ des Zeitstempels ein Kriterium. Das maximale Alter wird im Skript hier angegeben (Beispiel: 60*60=3600 Sekunden):

      define( 'FORM_MAX_AGE', 60*60 ); 

Im Klassen-Konstruktor wird ein Faktor erzeugt, welcher später zum Berechnen aller Streuwerte verwendet wird (Objekt-Eigenschaft „$this->faktor“). Er wird aus der Größe des Skripts, der Länge des absoluten Pfads zum Skript und der Länge des Webserver-Hostnamens berechnet. Außerdem ermittelt der Konstruktor eine Kennung des Skripts (Objekt-Eigenschaft „$this->id“). Sie dient dazu, Dateinamen für den späteren Gebrauch weniger leicht erratbar zu machen.

Verbesserung #2: Noch mehr Validierungen
Drei neue Hidden-Felder gibt es im Formular. Im Feld „zeit“ wird der bereits beschriebene Zeitstempel zum Zeitpunkt des Formularaufrufs gespeichert. Der Zeitstempel muss mindestens 10 Zeichen lang und numerisch sein.

Das Feld „payload“ enthält den Streuwert des Zeitstempels. Der Streuwert wird anhand der IP-Adresse des aufrufenden Benutzers und des zuvor ermittelten Faktors errechnet. Würde ein Spammer einen Streuwert verwenden, den er mittels der IP-Adresse A ermittelt hätte (was unwahrscheinlich ist), um seine Spams von der IP Adresse B mit dem gleichen Streuwert über dieses Formular zu senden, würde das fehlschlagen.

Der Spammer kann aber noch immer in einem Zeitfenster von fast einer Stunde (3600 minus 5 Sekunden) Zeitstempel- und Streuwert-Kombinationen ermitteln und währenddessen das Formular missbrauchen. Außerdem wäre es theoretisch denkbar, wenn auch unwahrscheinlich, dass der Spammer die Berechnungsgrundlage der Streuwerte kennt, vorausberechnet und Formulardaten absendet, ohne das Formular vorher aufgerufen zu haben.

Verbesserung #3: Bitte eine Nummer ziehen
Das letzte Feld trägt daher den Streuwert einer Zufallszahl. Aus dem Streuwert kann die Zahl nicht rekonstruiert werden. Diese Zahl wird beim ersten Aufruf des Skripts in eine temporäre Datei geschrieben. Die Datei wird nach dem Absenden des Formulars wieder ausgelesen, der Streuwert wird erneut berechnet und mit dem übermittelten Streuwert verglichen. Sind beide gleich, ist alles in Ordnung. Wurde der übermittelte Streuwert manipuliert, sind die beiden Streuwerte nicht gleich und eine Fehlermeldung wird ausgegeben.

Verbesserung #4: Strengere Checks
Eine weitere Hürde für Spammer wurde in einige der verbliebenen Felder eingebaut. Spambots spekulieren darauf, dass nur E-Mail-Felder auf Plausibilität geprüft werden und geben einfach, außer im Nachrichtfeld, eine E-Mail-Adresse in alle Felder ein. Um es Spammern nicht allzu einfach zu machen, darf daher, außer im E-Mail- und Nachrichtenfeld, kein @-Symbol eingegeben werden. Der Lesername muss zudem aus Vorname, Leerzeichen und Nachname bestehen. Auch Hidden-Felder werden auf sinnvolle Daten geprüft.

Spam-Abwehr ist ein fortdauernder Kampf, bei dem Spammer einen prinzipiellen taktischen Vorteil haben: sie kennen die Spam-Abwehrmethoden. Absolute Sicherheit bietet bisher kein System, zumal neue Spambots einen Websurfer mittlerweile täuschend echt nachahmen können, inklusive Javascript-Interpretation. Die hier vorgestellten Verbesserungen heben das Sicherheitsniveau an. Noch mehr Sicherheit würde das Skript erheblich komplizieren. Erweiterte Mechanismen werden aber sicher im Laufe der Zeit notwendig werden. ™

Kompletter Bausatz zum Download mit Frameswork (ZIP-Archiv 935 KB)

Die Links zum Thema:

Erstveröffentlichung am 11.04.2006

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WordPress

Podcasting: So podcasten Sie mit WordPress und Serendipity

von Rene Schmidt

Podcasting ist beliebt, wird beliebter und vielleicht sogar massentauglich. Bis es soweit ist, bleibt der neue Distributionsweg für Musik und Radiosendungen ein Spielzeug für Internet-Enthusiasten.

Blogger können besonders einfach Podcasts anbieten, schließlich wird dafür die bereits vorhandene RSS-Infrastruktur genutzt. Die meisten Weblogs können maschinenlesbare Inhalte über RSS bereits von Haus aus anbieten. So auch die Programme Serendipity und WordPress, die Dr. Web bereits vorgestellt hat.

Serendipity
Klicken Sie in der Admin-Navigation auf „Plugins verwalten“ und wählen Sie dann „Hier klicken um Ereignis-Plugin zu installieren“. Eine Liste mit den verfügbaren Plugins wird von der Serendipity-Webseite heruntergeladen. Installieren Sie das Podcast-Plugin, indem Sie auf dessen Installationssymbol klicken. Sie sollten mindestens die Version 0.4 des Plugins installieren. Nun erscheint der Konfigurationsdialog. Ändern Sie bei „Tag-Mechanismus wählen“ die Einstellung auf <a href=“…“>, ansonsten bleibt alles so wie es ist. Speichern Sie die Einstellungen. Serendipity beherrscht nun Podcasting.

Screenshot
Plugin-Konfiguration in Serendipity

WordPress
WordPress beherrscht Podcasting in der Standard-Ausstattung. Podcasts werden genau so erzeugt wie bei Serendipity – ein Plugin muss nicht installiert werden.

Podcasts produzieren
Podcasts produzieren Sie über neue Weblog-Beiträge, in denen MP3-Dateien absolut per <a href=“http://…“>…</a> verlinkt sind. Für „http://…“ tragen Sie die URL der Medien-Datei ein. Die Dateien müssen auf einem Webserver gespeichert sein. Sinn macht es, für Podcasts eine eigene Kategorie im Blog einzurichten. WordPress erkennt allerdings standardmäßig OGG-Vorbis-Dateien nicht.

Im Podcatcher – also dem Podcasting-Client – wird dann die normale RSS-Datei des Weblogs als Podcasting-Quelle angegeben. Der Client sucht sich alle Podcast-Episoden aus dem RSS heraus und bietet sie zum Herunterladen an.

Info-Schnippsel
Ein Podcast besteht mindestens aus einer Medien-Datei und einer RSS-Datei, deren Namensraum um Podcasting-spezifische Tags erweitert wurde. Die zentrale Rolle spielt dabei das <enclosure>-Tag. Dieses Tag enthält jeweils als Attribut die URL der Mediendatei, dessen Länge und den Dateityp (MIME-Typ).

Beispiel:

 <enclosure url="http://www.url.de/mediendatei.mp3" length="123456789" 
    type="audio/mpeg" /> 

Wenn eine Website mehrere RSS-Auszüge anbietet, sollten <item>-Tags in den RSS-Dateien mit einer eindeutigen Kennung versehen sein, damit Podcasting-Clients nicht durcheinander kommen. Die eindeutige Kennung steht in einem <guid>-Tag.

Ausblick
Nicht zuletzt hat die bereits vorhandene Infrastruktur bestehend aus RSS-Servern und -Clients zur wachsenden Popularität des Podcastings beigetragen. Dabei ist Podcasting im Grunde nichts Neues. Nachrichten im MP3-Format und Videos zum Herunterladen gab es schon in der Vor-Podcasting-Zeit. Dennoch hat diese neue, bequeme Art der Distribution von Inhalten das Multimedia-Angebot insgesamt erhöht. Das Angebot an Podcasts reicht von Musik über Nachrichten, Radiosendungen bis hin zu Workshops und Inhalten für Erwachsene.

Bei all dem Hype bleibt abzuwarten, ob diese neue Anwendung auch in der breiten Masse Akzeptanz findet und – vor allem – in welchem Bereich. Audio-Blogs, also vertonte Blog-Einträge, bieten dem Konsumenten kaum Mehrwert. Blogs sind leichter und schneller in Textform zu konsumieren. Das Gleiche gilt für Nachrichten, auch wenn es vielleicht für den Konsum unterwegs eine Anwendungsnische gibt. Inhalte, die mehr tragen müssen als geschriebene Sprache, könnten als Multimedia-Podcast eventuell besser konsumierbar sein. Das gilt vor allem für Hörspiele, Interviews und Audiobücher. Das gesprochene Wort und das bewegte Bild können Emotionen und Subtext besser wiedergeben als reiner Text.

Im Moment sind viele Podcast-Testballons in der Luft. RSS und Podcasts sind nicht in der proprietären Hand eines Unternehmens, sondern freie Standards. Das letzte Wort hat also der Konsument.

Die Links:

Erstveröffentlichung 28.09.2005

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WordPress

Greasemonkey und Firefox – Features en masse

Greasemonkeys sind Autobastler. Gebastelt wird hier auch, doch dieser Greasemonkey schraubt sich in das Getriebe des Firefox und bietet mittels User Javascripts eine erheblich gesteigerte Funktionsvielfalt.

Greasemonkey ist eine Erweiterung für Firefox. Ist sie installiert, kann die Darstellung beliebiger Internetseiten im Browser angepasst werden. Dazu bedarf es nur ein wenig Javascript. Solche Javascripts werden auf den angegebenen Seiten automatisch ausgeführt. Unzählige neue Funktionen warten auf ihre Entdeckung.

So geht’s los
Mit dem Firefox surft man zur Greasemonkey-Website und klickt den Link „Install Greasemonkey 0.3.3“ an. Rührt sich nichts, muss der Download zuerst erlaubt werden (siehe oben rechts: Einstellungen bearbeiten -> Erlauben -> OK). Nach der Installation und einem Neustart des Browsers findet man unter „Extras“ die folgenden Einträge: Install User-Script, Manage User-Scripts und User-Script Commands. Damit hat der Browser aber noch keine weiteren Funktionen. Man muss erst eines der vielen User-Javascripts installieren.

Screenshot
Neue Einträge im Firefox-Menü

Die größte Zahl dieser User Javascripts findet man auf GreaseMonkeyUserScripts. Dort klickt man eines der Scripts an und geht unter „Extras“ auf „Install User Script“. Bei „Included pages“ stehen die Seiten, auf denen das Script laufen soll. Es können Websites hinzugefügt und wieder entfernt, aber auch Seiten komplett ausgeschlossen werden. Ein * ist der Freibrief für alle Internetseiten. Mit „OK“ wird das User Script noch bestätigt und somit einsatzbereit.

MP3-Player inklusive
Mit Inline Mp3 Player bekommt jeder Link auf der Website, der mit .mp3 endet, einen eigenen „Inline Play Button“ verpasst. Voraussetzung ist allerdings das Flash-Plugin. Sobald der Song läuft, kann er leicht per Stop-Button angehalten werden.

Screenshot
Jedes MP3-File mit eigenem Player

Ungebunden
Unembed fügt einen Download-Link zu jedem „Embedded Movie“ hinzu. Dem Speichern auf der Festplatte steht nichts mehr im Wege.

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Endlich einfach downloaden

Zeige Feeds
Ist auf einer Website ein RSS-Feed verfügbar, werden die Titel mit Add RSS Index verlinkt und in einer separaten Box angezeigt, die zu Anfang geschlossen ist. Klickt man auf den „Expand“-Button, sieht man den Namen des Feeds und die Überschriften der Artikel. Die Box kann verschoben und auch geschlossen werden.

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RSS-Feeds im seperatem Fenster

Keine Werbung
Sollen alle Bereiche, die mit „Anzeigen“, „Sponsored Links“ oder ähnlichem betitelt sind, verschwinden, nutzt man No Sponsored Links.

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Werbung verboten

Farbenspiel
Der Page Recolorator ändert Text- und Linkfarbe, sowie die Hintergrundfarbe ganz nach den eigenen Vorlieben. Als Standard sind ein weißer Hintergrund, schwarzer Text und blaue Links eingestellt. Sehr praktisch für die Puristen unter uns.

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Endlich die Website mitgestalten

Besuchte Links
Bei mächtigen Linklisten fehlt der Überblick. Welche Seiten habe ich schon besucht und welche noch nicht? Mit Remove Visited Links erhält man die Option, diese einfach verschwinden zu lassen. Wurde einem Link bereits gefolgt, ist er bei der Rückkehr auf die Website unsichtbar.

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Nicht immer nützlich: Links auslöschen

Amazon UK mit Euro-Preisen
Wer öfters mal Raritäten auf www.amazon.co.uk bestellt, kennt die Mühe mit dem Umrechnen des Pfund in Euro. Mit Amazon UK Euro Prices wird diese Arbeit abgenommen und die Euro-Preise automatisch in Klammern hinter dem Pfund-Preis angezeigt.

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Amazon UK mit Euro-Preis-Auszeichnungen

Ebay gehackt
Hat ein Ebay-Verkäufer nur einige negative unter sehr vielen positiven Bewertungen, ist es schwer und zeitraubend diese zu finden. Interessant ist es vor dem Bieten allemal. Mit eBay Negs wird ein Button im Bewertungsprofil hinzugefügt, mit dem alle positiven Bewertungen ausgeblendet werden können.

Screenshot
Ein neuer Menüpunkt für negative Bewertungen

Google geknackt
Mit Google Access Keys kann man schneller durch die Ergebnisseiten springen. Dazu einfach die ALT-Taste und ‚.‘ für Vorwärts und ‚,‘ für Rückwärts drücken. Google Search Keys zählt die Resultate jeder Ergebnisseite durch und ermöglicht über die Eingabe der Zahl den Sprung zu dieser Website. Noch schöner, aber leider zu dem genannten Script nicht kompatibel, ist Google Search Ratings. Die Suchergebnisse können über ein Plus- oder ein Minuszeichen gewertet werden. Links die positiv gewertet wurden, werden ab sofort hervorgehoben, negative Erfahrungen unscheinbarer gestaltet. Diese Daten werden sogar gespeichert. Spätere Recherchen zum gleichen Thema fallen leichter aus.

Noch ein kleines Script für Googles Bildersuche: Google Images Re-Linker. Statt zur Internetseite zu verlinken wird das Bild gleich in voller Größe angezeigt.

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Auch Google kann aufgemotzt werden

Rund um den Greasemonkey
Der Greasemonkey Compiler wandelt Greasemonkey User-Scripts zu einzeln installierbaren Mozilla/Firefox Extensions um. Die Installation von Greasemonkey für nur wenige Scripts wird auf diese Weise überflüssig.

Mit GreasemonkIE soll das Konzept der User Scripts auch auf den Internet Explorer übertragen werden. Scripts, die keinen speziellen Firefox-Code nutzen, funktionieren perfekt. Das Projekt selbst liegt aber derzeit auf Eis.

Auch WordPress kann im Kleinen aufgewertet werden. Wann immer man einen neuen Eintrag ins Weblog schreiben möchte, setzt WordPress automatisch ein Häkchen vor der Kategorie, die als Standard festgelegt ist. Oft erscheint ein Beitrag ungewollt zusätzlich in dieser Kategorie, nur weil man vergessen hat, den Haken zu entfernen. Mit dem WordPress Category Deselector wird das nicht mehr vorkommen.

Platypus ist eine auf Greasemonkey aufbauende Firefox Extension, mit der eine Website nach eigenem Geschmack umgestaltet werden kann. Und das dauerhaft. Was nicht gefällt, wird gelöscht. Wo ein Link fehlt, wird er eingefügt. Auch können Elemente an eine andere Stelle verschoben werden. Ist die Erweiterung installiert, kann über „Extras -> Platypus!“ eine Webseite zum „Abschuss“ freigegeben werden. Dann sollte man die folgenden Befehle kennen.

  • Der Mauszeiger: Damit wählt man Elemente aus, die automatisch mit einem roten Rahmen gekennzeichnet werden.
  • E: Löscht das gewählte Element.
  • C: Zentriert den Inhalt der Auswahl.
  • B: Alles innerhalb der Auswahl bekommt eine schwarze Schrift und einen weißen Hintergrund.
  • STRG X: Element ausschneiden.
  • STRG V: Element einfügen.
  • V: Zeige Quelltext an.
  • I: Lösche alle anderen Elemente, ausser dem ausgewählten.
  • R: Entfernt jede feste Größen- und feste Positionsvorgaben der Auswahl.
  • S: Gibt die Möglichkeit, einige Style-Attribute zu ändern.
  • U: Abändern der URL.
  • M: Anpassen des HTMLs.
  • H: Einfügen von HTML.
  • STRG S: Zeigt das selbst erstellte User Script in einem neuen Fenster an. Jetzt kann per „Install User Script“ die eigene Kreation festgenagelt werden.
  • Q: Hat die gleiche Wirkung wie das Aktualisieren der Seite: Quit!

Beispiels

Screenshot
Dr.Web etwas angepasst

Um ein Script kurzzeitig auszuschalten, klickt man im Menü auf „Extras -> Manage User Scripts“. Dort wird das Script ausgewählt und bei „Enabled“ der Haken entfernt. An gleicher Stelle können User-Scripts über „Uninstall“ auch komplett entfernt werden.

Erstveröffentlichung 02.06.2005