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16 kostenlose WordPress-Themes, ganz frisch aus November 2012

Es ist schon wieder Monatsende und hier sind wir mit einer neuen Sammlung von WordPress-Themes, die diesen Monat veröffentlicht wurden. Trotz Erntedank, Black Friday, Cyber Monday und was nicht alles, zeigten sich die Theme-Entwickler auch diesen Monat nicht faul. Manche legten direkt mehrere Themes vor, so etwa Web2Feel mit vier kostenlosen Templates, gefolgt von drei beachtlichen Themes aus dem Hause WPExplorer. Im folgenden Beitrag finden Sie 16 WordPress-Themes. In unserem monatlichen Theme-Beitrag stellen wir, soweit möglich, alle (!) Neuerscheinungen und nicht etwa nur die nach unserem Geschmack Besten vor. Die besten Themes des Jahres veröffentlichen wir zum Jahresende in einem großen Round-Up.


Workality: Eines von 16 Themes aus dem November 2012

Kostenlose WordPress-Themes: November 2012 Edition

Nähere Informationen, nebst Links zum Download und zum Entwickler finden Sie auf den jeweiligen Detailseiten zum Theme. Innerhalb der Galerie können Sie bequem von Theme zu Theme navigieren. Dazu klicken Sie entweder schlicht auf den Screenshot oder verwenden die Navigationselemente unterhalb des Beschreibungstextes.

(dpe)

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Die besten freien WordPress-Themes des Monats Oktober 2012

Ich begrüße Sie zu einer neuen Folge unserer Serie „Die besten freien WordPress-Themes des Monats“. Waren es im September 16 kostenlose Themes, die frisch nach Erscheinen einer Erwähnung wert schienen, bietet der Oktober mit 15 schicken Templates nicht unwesentlich weniger für den WP-Jäger und Sammler. Regelrechte Knüller sind in diesem Monat zwar nicht dabei, aber solide und ansprechende Vorlagen für unterschiedliche Bedarfslagen gibt es auch jetzt wieder.

1. Stripefolio

Stripefolio ist ein Portfolio-Theme für kreative Berufe, wie Designer, Künstler, Fotografen und so weiter. Es integriert etliche Shortcodes, jQuery UI und bringt Unterstützung für Kontaktformulare und die beliebte Breadcrumb-Navigation mit. Stolze 12 Bereiche, in denen Widgets eingesetzt werden können, hat Stripefolio zu bieten.

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2. Minimalizine

Minimalizine ist ein responsives, sauber strukturiertes WordPress-Theme. Es kann leicht lokalisiert werden, nutzt auf Wunsch die volle Bildschirmbreite und liefert ein Widget mit, das bereits Verknüpfungen zu den wichtigsten sozialen Netzwerken enthält. Minimalizine basiert auf Automattics Underscore _s und kann leicht in die jeweilige bevorzugte Sprache übersetzt werden.

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3. Gommero

Gommero von InkThemes ist schlank und farbenfroh. Das Theme steht in einer kostenlosen Version zur Verfügung. Zusätzlich gibt es eine erweiterte Premium-Version für 45 USD.

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4. Haunted House

Halloween steht vor der Tür, da darf ein entsprechendes Theme natürlich nicht fehlen. Haunted House ist ein vergleichsweise simples schwarzes Template, das lediglich durch den interessanten Header-Font besticht.

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5. WarmWinter

WarmWinter richtet sich an Betreiber persönlicher Blogs. Das Design hat etwas von entlaubten Bäumen, ist ansonsten jedoch recht einfach aufgebaut.

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6. blogBox

blogBox ist schon ein besser ausgestatteter Vertreter seiner Zunft. Es bietet einen Slider auf der Homepage, sowie 11 Hintergrund-Farbschemata und 13 Textfarben. Vier vorgefertigte Skins und ein integriertes Captcha runden, gemeinsam mit den eingebauten Google Web Fonts das Angebot ab.

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7. Newspress

Newspress ist ein minimalistisches Theme für News- und Magazin-Websites. Es bietet zwei benutzerdefinierbare Menüs, Featured News, einen Newsticker auf Flash-Basis und widget-fähige Sidebars und Footer.

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8. Lantern

Lantern eignet sich für die Erstellung Ihres Online-Portfolios, kann aber auch für persönliches Blogging verwendet werden. Die Homepage ist mit einem großen jQuery-Slider ausgestattet. Benutzerdefinierte Menüs, Header und Banner-Plätze stehen ebenso zur Verfügung.

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9. Monaco

Monaco ist ein Magazin-Theme, basierend auf einem dunklen Farbschema. Monaco wirkt optisch extrem hochwertig und macht den modernsten Eindruck aller im Oktober erschienenen Themes. Auch funktional braucht es sich nicht zu verstecken mit seiner Unterstützung für Custom Menus, Featured Images, dedizierter Options-Seite, Bannerplätzen und vielem mehr.

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10. SimpleCorp

SimpleCorp richtet sich, der Name legt es nahe, an Unternehmen, die ihr Portfolio präsentieren wollen. Es verhält sich responsiv, kommt mit einer Reihe an Farb-Schemata und einem ajaxifizierten Kontaktformular.

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11. Herakles

Herakles ist ein kostenloses WordPress-Theme aus dem Hause Joolu Themes. Es bietet eine ausgereifte Dokumentation und drei verschiedene Homepage-Layouts.

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12. Lexiity

Lexiity ist ein Theme, das Sie einsetzen können, bevor Sie ein Theme einsetzen können. Es bietet nämlich ein “Coming Soon” und weist Besucher darauf hin, dass hier an einer Präsenz gebastelt wird. So ist man nicht auf die Standard-Parkhinweise der Provider angewiesen, wenn man noch kein eigenes Design am Start hat. Das Theme ist responsiv, leicht lokalisierbar und kann auch ansonsten gut an die persönlichen Vorstellungen angepasst werden.

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13. Snapshot

Sie erraten es sicher. Genau! Snapshot ist ein Theme für Fotoblogger, aber natürlich auch als Showcase für andere künstlerisch tätige Kreative geeignet. Das Design kann als minimalistisch bezeichnet werden, im Fokus stehen großflächige Bilder, vor allem im Slider der Homepage.

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14. Left

Left gehört ebenfalls in den Reigen der Portfolio- oder Showcase-Templates. Es integriert die Google Web Fonts, den Nivo Slider, ein benutzerdefiniertes Modul für Portfolios, Widgets zur Social-Media-Integration, etliche Shortcodes und Unterstützung für Kontaktformulare. Der Name Left erklärt sich übrigens daraus, dass das Theme die Sidebar links anordnet.

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15. Caja

Auch Caja widmet sich dem Thema der Portfolio-Präsentation. Es ist leicht lokalisierbar und bringt neben der englischen Sprache direkt ein Language-Pack in Spanisch mit. Das Theme unterstützt Custom Post Types, kommt mit sechs Farb-Schemata und ebenso vielen Seiten-Templates, integriert Google Web Fonts und hat einen sog. Skills Manager an Bord. Dieser erlaubt Ihnen, eine grafisch orientierte Übersicht Ihrer besonderen Fähigkeiten mit einem selbstgewählten Rating zu kombinieren.

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(dpe)

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16 frische, kostenlose WordPress-Themes

Zu den größten Vorteilen des Einsatzes von WordPress gehört sicherlich die Einfachheit, mit der man das komplette Erscheinungsbild seiner Website ändern kann. Innerhalb weniger Minuten sind Outfit-Wechsel möglich, von denen selbst routinierte Laufsteg-Models nur träumen können. Spaß beiseite. Hinzufügen und ändern von Themes ist in WordPress deutlich einfacher als in den meisten übrigen, am Markt befindlichen CMS. In der Tat verfügt WordPress über eine der größten verfügbaren Vorlagen-Kollektionen überhaupt. Zudem sind sehr viele der besten Themes auch noch komplett kostenlos erhältlich. Der folgende Beitrag widmet sich den 16 besten, im September 2012 erschienenen Themes.

Kostenlose WordPress Themes: September 2012

1. Solio

Solio von MediaLoot ist ein einseitiges Portfolio-Theme. Das Theme, gebaut mit HTML5 und CSS3, bringt eine filterbare Galerie und den Lightbox-Viewer mit. Nicht zuletzt deshalb ist es bestens geeignet für Kreativschaffende, wie Fotografen, Designer und andere, die ihr Portfolio zeitgemäß präsentieren wollen

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2. Priimo

Priimo ist leichtgewichtig, modern und elegant, dabei am besten für private Blogs geeignet. Es bringt eine konfigurierbare Slideshow, die Möglichkeit der Webfont-Nutzung, ein Template für eine Portfolio-Seite, diverse Sidebars und ein optionales Magazinlayout mit.

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3. elegantWhite

elegantWhite gehört zur Gattung der minimalistischen Designs. Es ist für die Lokalisierung in andere Sprachen vorbereitet und bringt die Möglichkeit, eigene Menüs in Header und Footer zu verwenden, mit. elegantWhite verhält sich responsiv.

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4. Discussion

Discussion ist ein durchdachtes Theme mit einem farbenfrohen Touch. Es kann mit einer rechtsseitig angeordneten Sidebar oder als Einspalten-Layout eingesetzt werden. Von diesem Theme existiert eine Premium-Version, die zusätzliche Features bringt, etwa die Integration von Social Media und die Unterstützung von Sprachen, die von rechts nach links geschrieben werden.

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5. GamePress

GamePress ist ein WP-Theme für – richtig – Spieler. Es bringt vier verschiedene Farb-Schemata, Custom Widgets und Custom Post Types mit. Zudem lassen sich Widgets im Footer unterbringen. MIt an Bord ist der bekannt Nivo-Slider.

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6. Eureka

Eureka eignet sich mit seinem Einspaltendesign besonders für Micro-Blogs. Sein Footer ist konfigurierbar. Alle Post-Formate von WordPress werden unterstützt.

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7. Luca’s Theme

Luca’s Theme ist ein responsives Theme, das es sowohl für WordPress, wie für BuddyPress gibt. An Bord befindet sich der Nivo-Slider, unterschiedliche Templates für die Homepage und Einspaltenlayouts. Ebenso verfügbar ist eine linksseitig angeordnete Sidebar, sowie ein Template für die unbeliebte, aber unabdingbare 404-Seite. Luca’s Theme basiert auf Twitters Bootstrap.

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8. Clean Response

Meiner Meinung nach ist Clean Response mit Abstand die wichtigste Neuerscheinung des September 2012. Das Featureset ist gewaltig. 11 verschiedene Widget-Bereiche sind realisierbar, zwei anpassbare Homepage-Layouts stehen zur Verfügung, der voll-responsive Flex-Slider ist dabei, Google Fonts sind ansprechbar und vieles mehr. Zudem kann Clean Response leicht übersetzt und lokalisiert werden.

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9. Leatherly

Wollen Sie eine wirklich einzigartige einseitige Website? Mit Leatherly können Sie das realisieren! Dieses Theme zeigt den aktuellen Blog-Beitrag, eine Bildergalerie und einen beliebigen Content, etwa Ihr Leistungsprofil. Am Fuß der Seite wartet ein Kontaktformular auf Anfragen potenzieller, nun hoffentlich beeindruckter Kunden.

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10. OnePager

OnePager haben wir hier bei Dr. Web schon im Juli 2012 vorgestellt. Im September veröffentlichte eGrappler auf der Basis des ursprünglichen HTML5-Websitetemplates eine WordPress Theme-Variante mit identischem Funktionsumfang.

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11. Pytheas

Pytheas ist der erste Vertreter einer just gestarteten Serie freier WP-Themes, die den Namen Explorer trägt. Es verhält sich responsiv und bringt den Custom Post Type Portfolio mit. Theme-seitig werden die Yoast SEO Breadcrumbs unterstützt. Im Footer lasse sich vier Widgets unterbringen.

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12. Montezuma

Montezuma ist in unseren Breiten als Name eher negativ besetzt, was aber dem Theme nicht gerecht würde. Es handelt sich um ein responsives Theme für fortgeschrittene WP-Anwender. Mit Hilfe seines virtuellen Dateisystems ist es in der Lage, Templates online zu erstellen und zu editieren, eine extrem flexible Sache. Montezuma unterstützt zudem Google Fonts und jQuery-Animations.

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13. Photo Theme

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei Photo Theme um ein Design für Fotografen oder andere Bildschaffende. Das Theme reagiert responsiv. Die mobilen Varianten können sich dabei durchaus sehen lassen.

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14. Trendy

Trendy ist so simpel, dass es zu seiner Beschreibung kaum eines Wortes bedarf. Das Theme würde ich eher zu einem privaten Blog zuordnen. Wer auf klare, simple Optik steht, findet sich hier möglicherweise wieder.

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15. Convention

Auch Convention folgt dem Trend zum modernen Minimalismus. Es kann leicht übersetzt werden und bietet eine ganze Reihe nützlicher Anpassungsmöglichkeiten.

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16. Keiran

Keiran ist ein dunkles, zweispaltiges Blog-Theme. Wenn Sie ein Freund großer Header-Grafiken sind, dann ist Keiran Ihr Theme!

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Das waren die besten Neuerscheinungen des Monats September 2012, jedenfalls nach meiner bescheidenen Meinung. War was für Sie dabei? Welches gefällt Ihnen am besten? Oder habe ich den eigentlichen Knüller doch übersehen? Wo ist er?

(dpe)

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Twenty Twelve: Neues offizielles WordPress-Theme bricht mit Traditionen

Twenty-Something: Wir sind es schon gewohnt, dass Automattic jedes Jahr ein neues Vorzeige-Theme veröffentlicht. Mit Twenty Ten ging es los. Jetzt folgt nach Twenty Eleven naheliegenderweise Twenty Twelve. Sollen die Namen etwa Jahreszahlen repräsentieren? (Okay, das war eine rhetorische Frage…) Erst jetzt, wo wir uns schon im letzten Drittel des Jahres befinden, stellt Automattic das nächste Theme-Flaggschiff vor. Wollen wir uns mal nicht beschweren, gute Themes kommen nie zur Unzeit. Wir schauen uns heute an, inwieweit Twenty Twelve den Erwartungen gerecht werden kann, die seine Vorgänger ihm mit auf den Weg geben.

Twenty Twelve: Erster Eindruck

Entworfen von Drew Strojny, Entwickler bei The Theme Foundry, gibt sich Twenty Twelve elegant und responsiv. Schon auf den ersten Blick wird deutlich, dass es sich teils deutlich von den vielen verfügbaren Blogging-Themes unterscheidet. Automattic reagiert offenbar auf die Tatsache, dass WordPress in den letzten Jahren immer stärker zu einem CMS gereift ist, mit dem Entwickler ganze Websites jedweder Branchen umsetzen. Die Beschränkung auf Blogger als Zielgruppe ist lange schon gefallen. So verwundert es nicht, dass Twenty Twelve diesem Aspekt Rechnung trägt und nicht mehr den klassischen Blog-Designstil bedient. Stattdessen wartet es mit weiteren Widgets und gesondert zu behandelnden Bereichen auf. Auch die Unterstützung der Custom Post Types dokumentiert die Umorientierung.


Twenty Twelve: verändertes Startseitenkonzept

Unter der Oberfläche

Unter der Oberfläche hat sich im Vergleich zu den Vorgängern einiges getan. Wir schauen genauer hin:

Mobile-First Layout

Im Zuge des WordPress 3.4 Release war eines der Hauptgesprächsthemen die Retina-Unterstützung. Twenty Twelve greift die daraus entstandenen Erwartungen auf und enttäuscht sie nicht. Das Theme wurde nach dem Ansatz mobile first erstellt, verhält sich vollständig responsiv und eignet sich deshalb für den Einsatz auf nahezu allen Endgeräten, egal ob es sich um Smartphones, Tablets oder HiDPI-Screens handelt.


Twenty Twelve verhält sich responsiv beim Skalieren

Ein eigenes Template für die Startseite

Wie auf den ersten Blick bereits erkannt, bricht Twenty Twelve mit dem traditionellen Bloglayout. Stattdessen verhält es sich eher wie ein Einstiegspunkt, neudeutsch Landing Page. In der oberen Hälfte des Templates können Texte, Bilder oder andere Medieninhalte untergebracht werden, während die untere Hälfte mit verschiedenen, speziellen Homepage-Widgets bestückt werden kann.


Twenty Twelve im Einsatz bei Blue Crab Yo-Yo

Diese frei konfigurierbare Startseite ist sicherlich eines der meist geliebten (und gehassten) Features des neuen Themes. Während mancher User in schiere Begeisterung ausbricht, sind andere nachhaltig unbeeindruckt. Das ist nicht unverständlich. Immerhin ist es noch gar nicht lange her, dass sich WordPress selbst zu einem Blogging-Tiool erklärt hatte, mit der Maßgabe, zunächst diesem Zweck gerecht werden zu wollen. Alles andere käme in der Prioritätenliste dahinter. Das neue Homepage-Layout bricht mit dieser Einstellung und irritiert Teile der Entwicklergemeinde. Natürlich kann man auch Twenty Twelve wieder so hinbiegen, dass es wie ein klassischer Blog aussieht.

Typographie

Typografie ist ebenfalls eines der Themen, die lange keine Rolle spielten. Der Siegeszug der Webfonts ändert auch diesen Aspekt. Twenty Twelve wird mit dem Font Open Sans ausgeliefert.


Twenty Twelve: Open Sans in vergrößerter Darstellung

Beitragsformate und Widgets

Twenty Twelve bringt eine Bandbreite verschiedener nutzerdefinierter Beitragsformate mit. So können Layouts entsprechend ihres jeweiligen Inhaltes angepasst werden..


Twenty Twelve: Übersicht der Beitragsformate

Betrachten wir Sidebars und Widgets, so fällt auf, dass Twenty Twelve ein spezielles No-Sidebar-Template enthält. Tatsächlich zeigt sich auch die Standard-Sidebar nicht, wenn sie keine Inhalte beherbergt.

Headergrafiken

Twenty Ten und Eleven hatten ein Faible für Headergrafiken. Das ging soweit, dass sie ihre eigenen Sets mit vorinstallierten Headern mitbrachten. Auch damit bricht Twenty Twelve und liefert keine Headergrafiken mit. Der für die Headergrafik vorgesehene Bereiche wird nicht einmal angezeigt, bis Sie gezielt eine Headergrafik hochladen und einbinden.


Twenty Twelve: Voller Headereinsatz bei Paolo Belcastro

Diesem Ansatz treu bleibend, werden auch Featured Images nicht mehr als Banner angezeigt.

Fazit

Momentan kann das neue Theme nur von Usern der Blogplattform WordPress.com verwendet werden. Wie immer wird Twenty Twelve auch über das WordPress Repository all jenen zugänglich gemacht werden, die ein selbstgehostetes WordPress-Blog betreiben. Ein Termin indes wurde bislang nicht genannt. Wollen Sie bereits wenigstens einen intensiveren Blick auf das WordPress Flaggschiff-Theme werfen, so empfiehlt sich hierfür die offizielle Demo!

Wie gefällt Ihnen Twenty Twelve? Überzeugend oder nicht?

(dpe)

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Cursive: Kostenloses, responsives WordPress-Theme mit riesigem Funktionsumfang

Die Premium-Theme-Entwickler von Theme Shock machten mich soeben auf die Verfügbarkeit ihres neuesten Freebie aufmerksam. Das WordPress-Theme mit dem Namen Cursive ist dementsprechend brandneu, was man an der Ausführung leicht erkennt. Cursive bietet eine zeitgemäße technische Ausstattung und folgt ebenso dem Trend zum responsiven Design wie der Implementation von Webfonts. Es lohnt sich in jedem Falle ein näherer Blick, zumal es auch in deutscher Lokalisierung erhältlich ist.

Cursive: Theme mit Premium-Featureset als kostenlose Gratisgabe

Cursive steht derzeit als kostenloser Download auf Theme Shock zur Verfügung. Um es herunterladen zu können, ist es erforderlich, seine E-Mail-Adresse preis zu geben, womit man gleichzeitig einen Newsletter abonniert, der einen laut Betreiber aber stets nur über neue Freebies informieren soll. Eine Weitergabe der Adressen erfolge nicht. Einmal angemeldet, wird der Downloadlink zum Theme an die angegebene Adresse geschickt. Möglich ist natürlich die Angabe einer Adresse aus einem der diversen Wegwerf-Mailprovider, da die Zusendung des Downloadlink nicht zeitverzögert erfolgt.

Der rund 4 MB große Download enthält ein Theme, dass sich hinsichtlich seines Funktionsreichtums und seiner technischen Ausführung vor keinem Wettbewerber zu verstecken braucht. Cursive basiert auf der gleichen Technik wie die weiteren, kostenpflichtigen Themes auf Theme Shock und bringt deren Funktionalität in weitesten Teilen mit.

Cursive: Die wichtigsten Features im Überblick

  • Cursive ist voll responsiv und passt sich entsprechend beim Resizing, wie auch beim Aufruf über mobile Clients optimal an.
  • Vier Sprachen, nämlich Englisch, Französisch, Deutsch und Portugiesisch werden direkt mitgeliefert. Da sowohl die .mo-, wie auch die .po-Dateien im Download enthalten sind, können weitere Lokalisierung sehr einfach mittels PoEdit erfolgen.
  • Das Theme ist vollständig dokumentiert. Die Dokumentation ist in englischer Sprache enthalten.
  • Cursive darf kostenlos für unbegrenzt viele Sites und unbegrenzt viele Kunden, also auch kommerziell verwendet werden. Backlinks müssen natürlich im Footer belassen werden, die Redistribution des Themes an sich ist untersagt.
  • Mittels verschiedener Layout-Tools und unter Verwendung von Webfonts kann das Design flexibel an die eigenen Bedürfnisse angebpasst werden. Hier kommt dem interessierten Website-Bastler weiterhin zugute, dass dem Theme eine riesige Vielfalt unterschiedlicher GUI-Elemente, sowie die populärsten jQuery-Plugins direkt beigefügt sind. Auch die beliebten Slider finden sich mehrfacher Auswahl, können aber ebenso gut weg gelassen werden.
  • Die Basis einer vollständigen Website wird über unterschiedliche vorgefertigte Seiten im Wege der Custom Post Types gewährleistet. Ein funktionierendes Kontaktformular mit Captcha-Überprüfung rundet diesen Teil des Featureset ab.
  • Als Besonderheit ist in Cursive eine eigene Foto-Galerie enthalten, deren Inhalte gefeatured werden können. Im Übrigen lässt sich in Cursive alles featuren, sogar Seiten kommen so als Startseiten-Highlight in Betracht.

Fazit: Wer ein kostenloses, extrem flexibles und anpassbares WordPress-Theme für einen Blog – egal welcher Art – sucht, macht mit der Verwendung von Cursive keinen Fehler.

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Groovy: Ein kostenloses, responsives WordPress-Theme im Magazin-Stil

Die Themeentwickler der kommerziellen Plattform Mythemeshop legen mit Groovy ein brandneues, responsives WordPress-Theme vor, das kostenlos genutzt werden kann. Groovy erinnert an die Layouts bekannter Magazin-Websites und ist vom Start weg mit den wichtigsten Funktionalitäten ausgestattet. Seit dem 4. Juli erst existiert die Vorlage. Das Featureset kann sich sehen lassen.

Groovy: Mythemeshops Optionpanel bietet hohe Flexibilität

Bislang können auf mythemeshop.com 12 verschiedene WordPress-Vorlagen erstanden werden, von denen immerhin drei, darunter das neue Groovy, völlig kostenfrei erhältlich sind. Die Entwickler setzen bei allen Vorlagen auf responsive Layouts. Die Themes sind über ein in allen Vorlagen gleiches Optionspanel sehr flexibel konfigurierbar. Das betrifft nicht nur die Optik, sondern auch die Funktionalitäten. Unter anderem kann über das Optionspanel, das sich unterhalb des eigenen Backend-Menüpunkts Groovy aufrufen lässt, definiert werden, welche Scripte im Header und Footer der Seite aufgerufen werden sollen.


Groovy: Das Optionspanel findet sich in allen Mythemeshop-Vorlagen

Verschiedene Standardwidgets erlauben die Integration von Werbeanzeigen, Facebook- und andere Subskriptionsmöglichkeiten und einiges mehr. Anzeigen können über den integrierten Ad Manager auch verwaltet werden. Die Optik des Layouts ist hinsichtlich ihrer Farbdarstellung frei definierbar. Sie basiert auf einer zentralen Farbe für den Vordergrund und einer anderen für den Hintergrund. Dem schlechten Geschmack sind somit Grenzen erst da gesetzt, wo die Lesbarkeit zugrunde geht. Ähnliche Beiträge werden im Standard, aber konfigurierbar, angezeigt. Grundlegende SEO-Techniken sind Bestandteil des Pakets.

Groovy: Außergewöhnlich gute Dokumentation für einen Freebie

Besonders zu erwähnen ist die mitgelieferte Dokumentation im PDF-Format, die alle Bestandteile der Vorlage nebst der Installationsoptionen ausführlich beschreibt und bebildert. Das ist mir bislang höchst selten untergekommen. Zwar versprechen die Entwickler, auch ein PSD gehöre zum Lieferumfang. Ich vermute aber, da eine grafische Grundgestaltung gar nicht gegeben ist, lediglich einen Übertragungsfehler aus der Beschreibung eines anderen Themes. Mit 303k gezippt kann Groovy als schlank bezeichnet werden.


Groovy kommt mit ungewöhnlich guter Dokumentation

Für die Kompatibilität des responsiven Designs mit möglichst vielen Browsern sorgt, wie an immer mehr Stellen des Web, das Script Modernizr. Auf einer eigens zu diesem Zweck vorgesehenen Demoseite zeigt Groovy, wie es sich in unterschiedlichen Auflösungen darstellt. Die Website kann innerhalb der Demofenster verwendet werden. Wie viele andere Vertreter seiner Art, setzt auch Groovy in Sachen Navigation bei kleinen Auflösungen auf das Select-Element.


Groovy in verschiedenen Auflösungen

Wichtig für internationale Anwender: Die .po/.mo-Dateien für die Übersetzung mit PoEdit befinden sich im Downloadpaket.

Um Groovy herunterladen zu können, ist eine Registrierung auf mythemeshop.com erforderlich, die sich allerdings auf die Vergabe eines Nutzernamens und Angabe einer E-Mail-Adresse beschränkt. Man erhält unmittelbar ein Passwort zugemailt und kann dann ohne Umschweife alle kostenlosen Ressourcen der Plattform im Wege des Download beziehen. Der Einsatz der Themes unterliegt keinen Beschränkungen, solange die implementierten Lizenzhinweise unverändert belassen werden.

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Responsive Webdesign: 15 kostenlose WordPress-Themes

Als Betreiber einer Seite, die WordPress als Motor benutzt, ist man mit großer Flexibilität gesegnet, was die Erweiterungsmöglichkeiten angeht. Wenn jedoch ein Layout gefragt ist, welches auch auf mobilen Geräten funktioniert, kann guter Rat schnell teuer werden.

Webdesign für mobile Geräte: Die Alternativen

Vor allem aus diesem Grund, aber natürlich zudem wegen der schnellen Einsatzbereitschaft, waren spezielle mobile Themes, wie etwa WPTouch lange Zeit das Mittel der Wahl. Besucher mit mobilen Clients erhielten eine ganz eigene, auf das kleine Display optimierte Darstellung der Inhalte, die jedoch sehr standardisiert war. Raum für eigenes Design, von CI-Konformität ganz zu schweigen, war nicht gegeben.

So griffen Betreiber mit größerem Budget zur zweigleisigen Lösung. Meist unter eigener Subdomain wurde eine komplette zweite Seite mit eigenem Webdesign aufgebaut, die dann optimal auf Mobilgeräte angepasst werden konnte, mit der eigentlichen Hauptseite jedoch bisweilen nicht einmal mehr die Inhalte teilte.

Erst in jüngerer Zeit wurden auch für Seitenbetreiber ohne Webdesign-Skills oder entsprechendem Budget Lösungen verfügbar, die auf den Prinzipien des Responsive Webdesign basieren. Hier werden für die unterschiedlichen Displaygrößen eigene CSS-Stylesheets erstellt und per Mediaquery an die entsprechenden Geräte ausgeliefert, wodurch auch UI-Elemente, Logos und sonstige Seitenbestandteile optimal dargestellt werden.

Wir stellen im Folgenden 15 interessante Vertreter responsiver und kostenloser WordPress-Themes vor:

[1] Skeleton

Skeleton basiert, der Name deutet es bereits an, auf dem Skeleton-Framework. Das Skeleton-Framework, das mit dem Begriff Boilerplate treffender beschrieben ist, stellt verschiedene CSS- und Javascript-Dateien für das schnelle, dabei mobile Webdesign bereit. Es basiert auf dem populären 960er Grid und skaliert von dort aus hinab zu mobilen Bildschirmauflösungen. Das gleichnamige WordPress-Theme integriert weitere Funktionalitäten und legt dabei besonderen Wert auf die Konsistenz der Bedienung über alle Geräte hinweg. So hat es etwa den Formularanpasser Formalize und das Options-Framework an Bord.

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[2] Origin

Origin besticht durch Minimalismus und elegante Optik. Es basiert auf dem Hybrid-Core-Framework, ist also als Ausgangspunkt für Childtheming gedacht. Zur einfachen Anpassung an deutsche Bedürfnisse wird ein .po/.mo für die Übersetzung mitgeliefert. Neben der englischen liegt eine französische Version bereits vor.

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[3] iTheme2

iTheme2 erinnert stark an ältere Apple-Websites und ist aufgrund des sehr technischen Layouts sicherlich prädestiniert für Websites, die sich thematisch in die gleiche Richtung bewegen. iTheme2 bringt zwei verschiedene Skins und einen Slider für Featured Posts mit. Auch wenn es zunächst nicht so aussieht: iTheme2 ist kostenlos verfügbar.

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[4] Hatch

Hatch, aus dem gleichen Hause wie Origin stammend, ist ganz ähnlich wie dieses aufgebaut. Auch Hatch ist als Parenttheme konzipiert und bringt die erforderlichen Dateien für die Anpassung an die deutsche Sprache mit. Ansonsten ist es allerdings eher als Portfolio-Website für Fotografen oder Designer geeignet. Zur Umsetzung der gesamten Präsentationsfunktionalität (Galerien etc.) setzt Hatch auf WP-Bordmittel. Lediglich eine separate Lightbox, hier Fancybox, wird mitgeliefert.

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[5] Ambrosia

Ambrosia basiert auf Paul Irishs HTML5 Boilerplate, setzt also auf HTML5/CSS3. Das Theme ist recht minimalistisch, was die Verwendbarkeit als mobiltaugliches Design vereinfacht. Entwickler John Tsevdos verspricht, dass sich das Theme automatisch an die Screens von iOS-Devices anpasst. Ambrosia kommt zwar nicht direkt mit einer deutschen Übersetzung daher, ist aber so gebaut, dass es in verschiedene Sprachen übersetzt werden kann. Ambrosia integriert die Google Fonts Library.

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[6] Ari

In einer Übersicht von kostenlosen WordPress-Themes mit responsivem Layout dürfen natürlich keinesfalls die fantastischen Themes aus dem Hause Elmastudio fehlen. Den Anfang macht Ari, ein vom Grundsatz her minimalistisches, aber flexibel auch grafisch aufblasbares Theme mit deutscher und englischer Sprachführung. Auf der Theme-Seite zu Ari hält Elmastudio ein Showcase mit Livebeispielen abgewandelter Ari-Layouts vor.

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[7] Yoko

Yoko positioniert Elmastudio als gut geeignet für größere Blogs oder Magazine, wohingegen Ari mehr den Einzelblogger zufrieden stellen soll. Ich habe mich an diese Positionierung gehalten und betreibe mein persönliches Blog, die Blogmanufaktur, unter Ari und mein größeres Anti-Abmahnprojekt Lebensmittelfotos.com unter Yoko. Auch zu Yoko unterhält Elmastudio ein Showcase mit teils so stark abgewandelten Derivaten, dass man den Ursprung kaum wiedererkennen kann. Das spricht für die große Flexibilität des Themes.

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[8] WidePhoto

WidePhoto aus dem Hause Buzzrain ist ein responsives WP-Theme, welches dazu gedacht ist, Fotos bildschirmfüllend zu präsentieren. Lediglich eine kleine Navigation in der linken oberen Ecke steuert die Blogfunktionalität. So überrascht es nicht, dass WidePhoto in der Lage ist, sich an alle Bildschirmauflösungen anzupassen.

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[9] GridPhoto

GridPhoto ist neben WidePhoto und Photolistic (nicht responsiv) das dritte freie Theme aus dem Hause Buzzrain. GridPhoto eignet sich hervorragend für die Präsentation von Fotos, Bildern oder Screenshots. Wie der Name vermuten lässt, ordnet das Theme die zu präsentierenden Medien in einem Grid, einem Gitternetz, an. Das Grid skaliert dynamisch je nach Auflösung des Besucherclients. So ist eine stets optimale Darstellung gewährleistet.

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[10] Pronto Free Masonry Gallery

Ebenfalls gridbasiert arbeitet das Theme Pronto Free von WPExplorer. Anders als GridPhoto orientiert es sich jedoch eher an Pinterest. Will man nicht nur grafische Medien, sondern auch den einen oder anderen Text unterbringen, kann Pronto Free wohl bessere Dienste leisten. Auch bei Pronto Free skaliert das Grid mit der Größe des Browserfensters.

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[11] Respo

Respo, das ist doch mal ein sprechender Name. Respo ist offensichtlich responsiv und basiert auf dem Theme-Framework Themnific. Es orientiert sich entfernt in die gleiche Richtung wie das Ari-Theme, eignet sich mithin eher für kleinere Websites und Einzelblogger. Respo liefert den jQuery-Slider Flexslider gleich mit und arbeitet, wie viele andere responsive Themes, auf der Basis eines Grids.

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[12] Grid Theme Responsive

Grid Theme Responsive aus dem Hause dessign.net ist ein weiteres Theme, das sich bestens für die Präsentation etwa von Fotografen-Portfolios eignet. Nach eigenen Angaben ließen sich die Entwickler von modernen Modemagazinen inspirieren. Schick am gridorientierten Layoutkonzept des Themes ist das Infinite Scrolling, das bei Erreichen des unteren Bildrandes weitere Inhalte nachlädt. So entsteht der Eindruck einer einzigen riesigen Fotowand.

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[13] Gridly

Gridly von Eleven Themes kommt für mich optisch dem Senkrechtstarter Pinterest am nächsten. Lediglich eine Topbar unterbricht das ansonsten von links nach rechts durchgängige Präsentationsgrid. Gridly kommt in zwei Farbvarianten und ist nach Angaben der Entwickler auf die iPhone-Darstellung optimiert. Ich konnte jedoch auch auf meinem Android-Phone responsives Verhalten feststellen. Besonders elegant: Die Anpassung bei Größenänderung des Browserfensters ist sanft animiert.

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[14] Ascetica

Ascetica, erstellt auf der Basis des Hybrid Core Frameworks, bedient die gleiche Zielgruppe wie Elmastudios Ari-Theme. Auch vom Layout insgesamt ähneln sich die beiden minimalistischen Themes deutlich. Ascetica bringt zur Präsentation von Featured Posts den Flexslider mit und ist neben den Themes von Elmastudio mein persönlicher Favorit dieser Übersicht.

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[15] Responsive Theme

So nüchtern wie der Name ist auch die Optik dieses ganz frischen und in sehr aktiver Entwicklung befindlichen WordPress-Themes aus dem Hause ThemeID. Responsive Theme ist daher eher als Startpunkt für ein eigenes Design zu verstehen. Die Entwickler geben Unterstützung sogar über ein angegliedertes Forum. Spenden werden gern genommen.

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Alle Screenshots im Überblick:

(do)

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WordPress macht mobil: 10 kostenlose Plugins im Praxistest

Smartphones erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Nach einer aktuellen Studie nutzen 2010 bereits 9 Millionen Menschen in Deutschland ein solches Gerät, immerhin 2 Millionen surfen damit täglich im Netz. Höchste Zeit also zu überprüfen, ob die eigene Webseite fit für das mobile Zeitalter ist. WordPress-Nutzer haben es besonders einfach: Zahlreiche Plugins machen den eigenen Webauftritt innerhalb weniger Minuten fit für iPhone, Android & Co. Eine Auswahl davon stellen wir heute in einem Praxistest vor. Außerdem erfahren Sie, wie sie mit ein paar einfachen Tricks auf unterschiedlichen mobilen Endgeräten das jeweils passende Theme unterbringen.

Weitere Artikel zu diesem Thema

WordPress für Datennomaden
WordPress und das iPhone – Optimierung und Nutzung
Webinhalte für Smartphones und Pocket PCs aufbereiten

Testumgebung

Für die Testumgebung verwende ich das eigene Blog auf WordPress 3.0.1 mit einigen weiteren installierten PlugIns inklusive WP-Super-Cache. Das Ganze auf einem Webserver mit PHP5-Unterstützung. Als mobiles Testgerät findet ein Android-Handy Samsung Galaxy S Verwendung.

Unterscheidung Theme & Plugin

Um auf einem mobilen Endgerät eine grafisch andere Version ihrer WordPress-Seite darzustellen als am PC, fragt WordPress zu Beginn den so genannten „User Agent“ des verwendeten Gerätes ab. Darin übermittelt der Seitenbesucher Informationen an den Webserver, mit welchem Browser oder Endgerät er gerade auf die Webseite zugreift. Die Plugins befähigen WordPress zunächst einmal lediglich zu erkennen, welches Endgerät der Besucher nutzt und weist dann das entsprechende „Theme“ für die Anzeige zu.

Das Theme selbst ist ein auf die kleinen Displaygrößen eines Internet-Handys oder Smartphones zugeschnittene Layoutvariante für WordPress. Die Unterscheidung klar zu machen ist wichtig, da man durchaus das mitgelieferte Theme eines Plugins mit einem ganz anderen, vielleicht besser konfigurierbaren Plugin verwenden kann.

Installation

Die Installation neuer WordPress-Plugins funktioniert immer auf die gleiche Art und Weise: Entweder manuell die Ordner in den .zip-Dateien in die entsprechenden WordPress-Ordner auf dem Webserver unter /wp-content/plugins oder für die Themes /wp-content/themes entpacken.

Alternativ kann WordPress den Installationsvorgang auch automatisiert übernehmen: Dazu in der Administrationskonsole unter PlugIns auf „Installation“ und „Hochladen“ klicken, um eine .zip-Datei mit dem jeweiligen Plugin zu installieren.

Ansprüche an ein Theme für mobile Endgeräte

Wer seine Website auch für mobile Endgeräte zur Verfügung stellen will, muss sich vorher entscheiden, worauf es bei der Optimierung ankommt:

  • Ein grafisch ansprechendes Theme für iPhone-, Android- oder Windows-Mobile-Nutzer? Das aber kostet Ladezeit und könnte unter Umständen auf älteren Endgeräten zu Problemen führen.
  • Auf volle Rückwärtskompatibilität, schnellere Ladezeiten, dadurch aber weniger ansprechendes Design?

Nur ein Anbieter im Test ermöglicht es, je nach mobilem Endgerät verschiedene Themes anzuzeigen. Weiterer Nachteil: Die SEO-Funktionalitäten sind bei den meisten der hier vorgestellten kostenlosen Themes nicht oder nur eingeschränkt vorhanden. Wer Wert darauf legt, muss im Quellcode selbst Hand anlegen.

Nun aber zum Praxistest der ausgewählten Plugins. Zunächst die einfacheren Varianten, die auch auf älteren Mobiltelefonen darstellbar sind, danach die für Touchphones geeigneten Plugins.

PDA & iPhone 1.2.8.

Quick, aber auch ein bisschen „Dirty“ geht es mit dem Plugin PDA & iPhone von Imthiaz Rafiq. Nach der Aktivierung findet man die Konfigurationsseite links im Menü unter dem Punkt „PDA“ in den Plugins wieder. Das etwas in die Jahre gekommene Plugin verspricht für iPhone User ein speziell angepasstes Theme, während alle anderen mit einer etwas einfacheren Textlösung auskommen müssen, die aber auch für ältere internetfähige Handys geeignet ist.

Fehlende User-Agents trägt man einfach in dem einzigen Konfigurationsfeld nach. So fehlte Beispielsweise der Begriff „Android“, so dass das Samsung im ersten Anlauf die ganz normale Webseite anzeigte – keine mobile Version.

Aber auch sonst lief das Plugin nicht optimal. Beim ersten Aufruf erschien alles stark verkleinert. Erst durch Antippen des Displays passte sich das Theme an. Grund dafür könnte der nicht ordentlich umbrochene untere Teil mit der eingeblendeten Tag-Cloud und allen aufgeführten Monatsarchiven der WordPress-Installation gewesen sein.

Fazit: Das schon etwas in die Jahre gekommene Plugin ist zwar für internetfähige Handys geeignet, zeigt aber Schwächen auf dem Smartphone mit Touchdisplay.
Bildschirmfoto
Nicht ganz unproblematisch präsentiert sich das Theme zunächst viel zu klein auf dem Smartphone. Erst durch Antippen, wurde die Größe angepasst

viewMobile 1.2.1

Spartanisch geht es auch mit dem Plugin viewMobile von Janis von Bleichert zu. Das Look-and-Feel ähnelt auffällig dem WordPress PDA & iPhone Plugin. Dafür ist es farblich leicht aufgehübscht und ins Deutsche übersetzt. Auch die User Agents wurden überarbeitet und das Konfigurationsmenü, in der WordPress-Konsole ebenfalls unter „Plugins“ abgelegt, ist um zwei weitere Punkte zum Theme-Wechsel sowie einer Einstellung um Bilder automatisch anzupassen, erweitert.

Ansonsten treten zumindest auf dem getesteten Samsung-Gerät die gleichen Darstellungsprobleme wie bei PDA & iPhone auf, die sich durch Antippen des Displays beheben lassen. Die Tag-Cloud fehlt zwar hier, angezeigt wird aber wieder ohne Umbruch das umfangreiche Monatsarchiv der Testumgebung.

Fazit: Erscheint etwas aufgeräumter als sein englisches Pendant, aber auch hier die gleichen Schwächen auf Touchdisplay-Phones.

Mippin 1.4

Einen ganz anderen Ansatz verfolgt das Mippin Plugin. Hier wird kein smartphonegerechtes Theme eingesetzt, sondern der Inhalt der WordPress-Seite einfach durch den Onlinedienst Mippin für das Handydisplay aufbereitet oder „gerendert“. Bilder werden für die Übersichtsseite automatisch aus den einzelnen Artikeln als Thumbnails eingesetzt. Auf Wunsch kann auch der RSS-Stream für die Aufbereitung verwendet werden.

Obwohl die automatische Anpassung eingebetteter Bilder gut funktioniert, hat Mippin Schwächen in der Usability. Im Test waren lediglich die letzten 11 WordPress-Artikel aufrufbar. Es gibt keine Suchfunktion, keine Kategorien. Hier ist es schon besser, der Leser besorgt sich den Inhalt der Seite gleich als RSS-Feed in dem Feedreader seiner Wahl.

Standardmässig wird außerdem der Kopf der Seite immer mit einem großen Mippin-Logo versehen, was Besucher zusätzlich verwirren könnte, eventuell die falsche Seite erwischt zu haben. Wer ein eigenes Logo verwenden will und noch ein wenig die Farben anpassen möchte, muss sich bei Mippin registrieren.

Fazit: Erfordert zwar keine weitere Konfiguration, mir persönlich aber zu „quick & dirty“. Kommt eher dann in Betracht, wenn man die weiteren Dienste von Mippin nach einer Registrierung in Anspruch nehmen möchte.

WordPress Mobile Edition 3.1.

Etwas komfortabler wird es mit der WordPress Mobile Edition. Zwar meldete sich WordPress nach der Installation mit einem möglichen Fehlerhinweis zu Wort, das Plugin verrichtete seine Arbeit aber dennoch pflichtgemäß. Wer das Caching-Plugin WP-Super Cache verwendet, erhält eventuell einen zusätzlichen Warnhinweis: Unter Umständen müssen nach der Installation die so genannten „Mod-Rewrite-Rules“ in der .htaccess-Datei der WordPress-Installation aktualisiert werden. Dies macht WP-Super-Cache, sofern Schreibrechte vorliegen, jedoch auf Mausklick automatisch. Ansonsten kann man sich den neuen Quellcode anzeigen lassen und kopiert diesen manuell in die .htaccess-Datei. Genaueres dazu findet sich auch in unserem Tutorial zum WP-Super-Cache Plugin.

WordPress Mobile platziert seine Konfiguration im Menü „Einstellungen“ unter dem Punkt „Mobile“. Hier haben die Programmierer die zu erkennenden User-Agents nach „Mobile Browers“ und „Touch Browers“ getrennt aufgeführt. Auch hier lassen sich eventuell fehlende Einträge leicht nachpflegen.

Auf dem Samsung wurde das mitgelieferte Theme „Carrington“ anstandslos aufgerufen. Es erscheint aufgeräumt, liefert je Artikel die Überschrift samt Veröffentlichungsdatum und listet darunter noch eventuell vorhandene WordPress-Seiten auf. Lediglich Kategorien oder Archive sucht man vergeblich, auch sind ohne Eingriff in den Quellcode keine weiteren Anpassungen möglich. Nützlich für Seitenbetreiber auf Tour: Über den „Anmelden“-Knopf landet man als Administrator auch mobil schnell auf dem WordPress-Backend. Dieses wird dann aber leider in normaler Version dargestellt und nicht Smartphone optimiert. Daher ist es dann doch etwas unbequem zu bedienen.

Fazit: Ein solides Plugin mit einem brauchbaren Theme – allerdings nur für textlastige WordPress-Seiten. Leider funktionierte die automatische Bildanpassung in unserem Test nicht. Ansonsten eher funktionell als hübsch anzusehen. Dafür ist die Darstellung auf älteren Handys tadellos und übersichtlich gestaltet.

Mobile Press 1.1.5.

Ähnlich übersichtlich präsentiert sich auch das Plugin MobilePress von Aduity. Zusätzlich zur Überschrift und dem Veröffentlichungsdatum eines jeden Artikels listet das Plugin im Auslieferungszustand auch noch die Anzahl der abgegebenen Kommentare auf. Zudem passt das Theme eingebettete Artikelbilder optimal an die Displaygröße des Smartphones an. Aber auch hier fehlt die Möglichkeit, die Kategorien oder das Archiv aufzurufen. Ein Link auf den Adminbereich ist hier nicht vorhanden.

Mobile Press lässt sich ohne Eingriff in den Quellcode nicht um weitere User-Agents erweitern, jedoch bietet es dafür andere Möglichkeiten des „Feintunings“. Diese finden sich in einem eigenen, MobilePress genannten, Menübereich in WordPress.

Unter „Options“ lassen sich Titel und Beschreibung der WordPress-Installation „Smartphone“-Gerecht anpassen. So kann man die Beschreibung etwas kürzen, oder den Hinweis hinzufügen, dass man auf der mobilen Version surft. Auch kann ein Ordner für mobile Themes definiert werden, um diese nach Belieben auszutauschen. Zusätzlich bringt MobilePress Unterstützung für die Werbeplattform des Herstellers Aduity mit.

Fazit: Mobile Press ist ein gutes „Mittelding“. Rückwärtskompatibel für ältere internetfähige Handys und dennoch optisch halbwegs ansehnlich auf einem modernen Gerät mit Touchdisplay. Außerdem funktioniert die automatische Bildanpassung recht zuverlässig.

WordPress Mobile Pack 1.2.3

Eine ganze Reihe von Konfigurationsmöglichkeiten liefert das WordPress Mobile Pack. Optimiert sind die Themes laut Programmierer vor allem für Smartphones von Nokia, das iPhone, Android-Systeme und Palm. Nach der Aktivierung befinden sich drei neue Menüpunkte im WordPress-Design Menü: Mobile-Themes, Mobile-Widgets und Mobile Switches.

Diesmal meldete sich das WP-Super-Cache Plugin wieder und forderte wie bei der WordPress Mobile Edition eine Aktualisierung der Mod-Rewrite-Rules.

Unter „Mobile Themes“ können Feineinstellungen vorgenommen werden. Unter anderem, ob auf der Übersichtsseite zu jeder Überschrift Autor, Tags und Kategorie angezeigt werden sollen. Aber ganz ehrlich: Ohne den Haken unter „Display metatags for posts“ sieht es übersichtlicher aus. Zudem lassen sich auf der Seite die Anzahl der Posts pro Seite definieren sowie weitere Einstellungen. Unter anderem, ob eingebettete Bilder verkleinert werden sollen, damit sie auf mobile Display passen. Diese Funktion ist nicht wirklich optimal. Ist der Haken nicht ausgewählt, erscheinen die Bilder zu groß. Entscheidet man sich für die autmatische Verkleinerung passiert eben genau das: Sie werden unter Umständen viel zu sehr verkleinert, aber nicht der Displaygröße angepasst. Während das Plugin mit der Darstellung der Bildergalerie des Flickr Gallery Plugin nicht so gut zurecht kommt, funktioniert hier das Einblenden der NextGEN Bildergalerie etwas besser, auch wenn die angezeigten Fotos etwas klein erscheinen.

Der Menüpunkt „Mobile Widgets“ ermöglicht es, zusätzliche Menüpunkte wie Kategorien, Archiv oder andere in den Widgets definierte Inhalte einzublenden. Im Test auf dem Samsung ließen sich jedoch die zusätzlich eingeblendeten Menüpunkte nicht aufrufen. Auf das Antippen des Archivs oder der Kategorieübersicht erfolgte schlicht keine Reaktion.

Unter „Mobile Switcher“ kann der User entscheiden, nach welchen Kriterien das mobile Theme aufgerufen werden soll. Nur nach der Erkennung des User-Agents oder vielleicht auch nach einer alternativen Subdomain. Wird die Webseite beispielsweise unter m.meineseite.de aufgerufen (das m. hat sich für mobile Versionen einer Webseite durchgesetzt), erkennt das Plugin auf Wunsch auch dies und blendet das mobile Theme, welches in vier verschiedenen Grundfarben daherkommt, ein.

Einen weiteren Menüpunkt installiert das Plugin unter Einstellungen. Dort findet man zusätzlich den Eintrag „mpexo“. Hierbei handelt es sich um ein Onlineverzeichnis für Webseiten die mobile Versionen ihres Auftrittes anbieten. Wer möchte, kann nach der Installation sein WordPress diesem Dienst hinzufügen. Dazu können unter dem Eintrag weitere Details zur Seitenbeschreibung eingetragen werden.

Fazit: Schon recht umfangreich konfigurierbares Plugin mit einigen Schwächen in der automatischen Anpassung eingebetteter Bilder sowie der Anzeige weiterer Menüinhalte. Großer Pluspunkt wiederum: Das Plugin gestaltet auch die Administrationsoberfläche von WordPress, also das so genannte Backend Smartphone-freundlich. So lässt sich hiermit auch „von Unterwegs“ mal schnell ein Beitrag eintragen oder ein Kommentar bearbeiten. Außerdem registriert das Plugin die Anzahl mobiler Besucher und führt eine kleine Statistik dazu. In seinem Beitrag „WordPress für Datennomaden“ hat sich Dieter Petereit ausführlich mit diesem Plugin bei Dr.Web beschäftigt.

WPTap News Press 2.0

Schick, vor allem für iPhone und Android wird es mit dem WPTap Press News Plugin. Das Plugin ermöglicht es, je nach verwendetem Endgerät das mitgelieferte Theme ein oder aus zu schalten, so dass man auf einigen Geräten die Standardversion sieht und nur auf ausgewählten Endgeräten das mitgelieferte Theme. Das wiederum präsentiert sich grafisch ansprechend und aufgeräumt. Jeder Eintrag ist mit einem Kalenderblatt markiert. Schön gelöst: Je nach Monat ändert sich die Farbe des Kalenders.

Wer mehr als nur die Überschrift lesen will, erhält einen Teaser-Text über den rechts platzierten Aufklapp-Button. Autor, Kategorie und Tags lassen sich individuell für jede Seite ein- oder ausblenden. Ein kleiner Bug: Wer in der Artikelansicht nur das Datum eingeblendet haben will, bekommt auch immer die Kategorie mit dazu. Egal ob im Konfigurationsmenü ein Häkchen gesetzt ist oder nicht. Sehr gut funktioniert dafür die automatische Größenanpassung eingebetteter Bilder.

Auch die Einstellungen für die Darstellung sind bereits recht umfangreich. So lassen sich neben dem Webseiten-Titel auch individuelle Seiten-Icons einstellen und eine Bookmark-URL für Twitter, Facebook und MySpace konfigurieren. Am besten ist jedoch die Möglichkeit, einzelne WordPress-Kategorien oder Seiten für das Menü auszuwählen. Alles was keinen Haken bekommt, wird mobil auch nicht angezeigt. So lässt sich sehr schnell aus den vorhandenen Seiten ein angepasstes Navigationsmenü für die mobile Nutzung zusammenklicken.

Fazit: Ein schnell installiertes und mit wenigen Mausklicks individuell konfigurierbares Plugin mit ansehnlichem Ergebnis auf Touchscreen-Handys. Auch die automatische Bildanpassung funktioniert zuverlässig, sogar das Flickr Gallery Plugin von Dan Coulter funktionierte auf dem Samsung in Kombination mit diesem Theme. Lediglich bei dem beliebten NextGen Gallery Plugin streicht die automatisch Anpassung die Segel. Besitzer älterer internetfähiger Mobiltelefone dürften mit diesem Plugin jedoch in die Röhre gucken.

WPTouch 1.9.19.1

Eine Augenweide in Sachen Optik und Konfiguration ist das Plugin WPTouch von Dale Mugford und Duane Storey. Ok, vorweg muss klar sein, dass dieses Plugin mit seinem individuell anpassbaren Theme wirklich überwiegend für mobile Endgeräte mit Touchoberfläche gedacht ist. Nach der Aktivierung findet sich die Konfigurationsseite im WordPress-Backend unter Einstellungen -> WPTouch. Da gehört es auch hin.

Das Plugin bietet neben einem englischen Sprachpaket auch noch die Möglichkeit die Menüführung auf französisch oder spanisch erscheinen zu lassen. Ein deutsches Sprachpaket kann man als .mo-Datei im Ordner wp-content/wptouch/lang jedoch nachträglich hinzufügen. Im Auslieferungszustand werden bereits viele User-Agents von Android über iPhone bis Blackberry unterstützt. Weitere UAs können jederzeit im Konfigurationsmenü hinzugefügt werden. Danach ist es ratsam, die Mod-Rewrite-Rules des WP-Super-Cache Plugins zu aktualisieren.

Wie bei einigen der vorgenannten Plugins lässt sich auch hier der Homepagetitel ändern, so dass er für das mobile Endgerät passend erscheint. Einzelne Kategorien, die nicht aufgeführt werden sollen, können anhand der Kategorie-ID ausgeblendet werden.

Desweiteren sind auch die Ausrichtung des Artikeltextes – ob Linksbündig oder Blocksatz – einstellbar. In der Übersicht lässt sich konfigurieren, ob man je Überschrift auch einen Anreißer möchte, sowie den Autor, die Kategorie oder Tags mit einblendet.

Doch die Funktionen von WPTouch sind noch vielfältiger: Kategorien, Tags oder sein Suchlink lassen sich über den Header der Seite per Pull-Down Menü einblenden. Die Kommentare können wahlweise mit oder ohne Gravatar-Icon angezeigt werden.

Schön auch die Möglichkeit, Artikelbilder statt Kalenderblätter (wie beim WPTab News Press Plugin) als Thumbnails auf der Übersichtsseite einzublenden. Wahlweise kann auch hier ein Anreißertext zusätzlich zur Überschrift eingeblendet werden.

Die Anpassung eingebetteter Bilder funktioniert zuverlässig, allerdings hat das Plugin Probleme, wenn die NextGEN Bildergalerie eingeblendet wird. Dann versagt die automatische Breitenanpassung.

Apple-Nutzer, die über eine Prowl-API verfügen, können sich mittels Push-Dienst von WPTouch auch automatisch auf ihrem iPhone oder growl-fähigen Gerät über neue Kommentare, Pingbacks oder Trackbacks informieren lassen. Zudem können angemeldete User dem Seitenadministrator direkt Nachrichten aufs mobile Endgerät senden. WPTouch kommt mit einer vielzahl vorgefertigter Icons als „Logo“ für den mobilen WordPress-Auftritt. Wer möchte kann auch ein eigenes Logo hochladen und verwenden.

Wer Googles Werbplattform Adsense nutzt kann im Konfigurationsmenü über die Adsense ID und den Channel auch die mobile Seite werbefähig gestalten. Eigener Code, z.B. für Google Analytics kann ebenfalls eingefügt werden.

Gut ist die Übersicht „Plugin Support & Compatibility“ gestaltet. Wichtige Plugins wie WP Super Cache werden unterstützt. Ein dort verlinktes Video-Tutorial hilft bei der Konfiguration.

Fazit: Im Test das bislang am umfangreichsten konfigurierbare Plugin für mobile WordPress-Nutzung. Die kleinen Schwächen bei der grafischen Anpassung der Bilder, wenn andere Elemente wie die NextGEN Bildergalerie auf einer Seite implementiert sind, mag man verzeihen. So gefällt dafür die Verwendung von Artikelbildern als Thumbnails besonders. Im vergangenen Jahr hat sich Florian Fliegel das Plugin im Einsatz auf dem iPhone bereits für Dr. Web einmal genauer angeschaut.

iPhonsta 1.1.

Das letzte Theme im Test ist eine Standalone-Lösung und kommt ohne User-Agent Erkennung daher. Für iPhonsta braucht man also ein weiteres Plugin, dass die automatische Unterscheidung zwischen mobilem Endgerät oder Desktop-PC macht. Eine mögliche Lösung dafür stelle ich wir weiter unten in diesem Beitrags vor.

Leider war die .zip-Datei die Einzige im Test, die sich nicht automatisch über die Installationsfunktion von WordPress installieren ließ. Auf der offziellen Homepage findet sich in der Datei neben dem eigentlich Theme auch noch ein weiteres Plugin, WP-Page Navi genannt, das hier aber nicht weiter erläutert wird. Man kommt also nicht drumherum den iPhonsta-Ordner aus der .zip-Datei manuell per FTP in den Ordner /wp-content/themes zu installieren.

iPhonsta präsentiert sich aufgeräumt. Die ersten beiden Beiträge werden mit Anreißertext angezeigt, während bei den restlichen nur die Headline erscheint. Das Theme nutzt die Artikelbild-Funktion von WordPress und fügt, falls vorhanden, das entsprechende Artikelbild bei den ersten beiden Einträgen als Thumbnail hinzu. Kategorien oder weitere WordPress-Seiten können über ein Pulldown-Menü oben rechts aufgerufen werden. Statt des eigenen WordPress-Namens erscheint ein iPhonsta-Logo über der Seite. Wer es gerne individueller hat, muss in den Quellcode einsteigen und nachbessern.

Fazit: Ein schlankes und hübsches Theme, das sich mit ein wenig „Handarbeit“ im Quellcode auch individueller gestalten lässt. Leider hat die automatische Bildgrößenanpassung zumindest auf dem Samsung nicht hundertprozentig funktioniert. Die Bilder erschienen immer noch etwas zu groß.

Individuelle Lösung: Für jedes Endgerät das passende Theme

WPTap Mobile Detector 1.1

Wer sich größtmögliche Kompatibilität auf die Fahnen geschrieben hat, findet mit dem WPTap Mobile Detector Plugin die richtige Lösung. Das Plugin ermöglicht es anhand der User-Agents unterschiedliche Endgeräte wie iPhone, Android, Blackberry Storm, Nokia, iPad, Palm oder Windows Smartphone zu erkennen und einem individuellen Theme oder einer eigenen URL zuzuweisen.

Das Plugin selbst wird ohne eigenes mobiles Theme ausgeliefert. Man kann sich aber ja durchaus andere freie Themes installieren und diese dann über die Konfigurationsseite auswählen. Da die hier vorgestellten Plugins und Themes jeweils ihre Vor- und Nachteile auf unterschiedlichen Endgeräten haben, bietet sich dieses Plugin als praktische Ergänzung, für jedes Endgerät das passende Theme auszuwählen, geradezu an. Da man auch beliebig viele User-Agents hinzufügen kann, ist hiermit also volle Rückwärtskompatibilität möglich: iPhone oder Samsung/HTC-Besitzer bekommen ein Theme mit moderner Touch-Oberfläche. Wer noch ein älteres Endgerät nutzt, sieht beispielsweise das hier vorgestellte viewMobile-Theme.

Einen Wermutstropfen gibt es dann doch: Die mobilen Themes müssen auch im Themes-Ordner hinterlegt sein. Nicht jedes der hier vorgestellten Plugins geht aber so vor. So muss man beispielsweise die Theme-Dateien von viewMobile erst aus dem Ordner wp-content/plugins/viewmobile/default/ in einen Ordner wp-content/themes/viewmobile/ kopieren, um sie mit dem Mobile Detector verwenden zu können.

Bei komplexeren Plugin-/Theme-Kombinationen wie beispielsweise WPTouch oder WPTap Press News ist die Handhabung dann nicht mehr ganz so einfach. Diese Plugins legen ihr Theme nicht im Themes-Ordner von WordPress ab, sondern in einem eigenen Unterordner in den Plugins. Diese können nicht einfach in den Themes-Ordner umkopiert werden.

Es gibt aber einen Workaround: Da die meisten der hier vorgestellten Plugins eine eigene User-Agent-Erkennung mitbringen, muss man vor der gleichzeitigen Aktivierung des jeweiligen Plugins und dem WPTab Mobile Detector sicherstellen, dass im Mobile Detector diejenigen Agents of „none“ gestellt werden, die das andere Plugin erkennen soll.

In Kombination mit WPTouch ist es ganz einfach. Da dieses Plugin ausschließlich für Touch-Phones gedacht ist, kann man die entsprechenden User Agents getrost im Mobile Detector auf „none“ setzen. Dort fügt man jetzt nur noch die übrigen Agents hinzu und weist sie entsprechend anderen Themes zu.

Bei der Kombination WPTap Mobile Detector mit dem WPTap News Press Plugin funktioniert es wie folgt:

  1. Im News Press Plugin die passenden User Agents wie iPhone oder Android aktivieren und dem News Press Theme zuweisen.
  2. Im WPTap Mobile Detector eben diese User Agents keinem Theme zuweisen – „none“.
  3. Dann im Mobile Detector weitere User Agents für andere Endgeräte hinzufügen und einem einfacheren Theme, beispielsweise viewMobile zuweisen.

Voilà: Während auf einem älteren SonyEricsson W705 das einfachere „viewMobile“-Theme angezeigt wird, erscheint auf dem Samsung Galaxy S das News Press Theme.

Wichtig: Wer das Caching-Plugin „WP-Super-Cache“ verwendet, sollte dringend darauf achten, dass im Konfigurationsfeld für auszuschließende User Agents unbedingt alle mobilen User Agents eingetragen werden. Andernfalls könnte es passieren, dass beim ersten Zugriff auf die Seite mit einem einem älteren Telefon eine für dieses Modell optimierte Variante Ihrer Website – sprich mit einem einfachen Theme – im Cache landet. Der nächste Besucher mit einem modernen Touchphone erhält dann ebenfalls diese Simpelseite aus dem Cache präsentiert und nicht die für sein Smartphone passende moderne Variante.

(mm),

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Themes Webdesign

Klick & easy: Drupal-Themes mit Artisteer erstellen

Wenn ein Programm sich mit dem Titel “Web Design Revolution” kürt, wird man als Webdesigner schon mal hellhörig und lächelt. Denn die meisten Tools zeigten in der Vergangenheit in irgendeinem wichtigen Punkt größere Schwächen, sei es die Qualität des Source-Codes, komplexe Handhabung oder fehlende Cross-Browser-Unterstützung. Der neue Kanditat, der sich diesen Herausforderungen stellt, heißt „Artisteer” und unterstützt die CMS-/Blogsysteme: Joomla!, WordPress, Drupal, Blogger und DotNetNuke.

Aristeer schmückt sich bereits mit zwei Awards: dem „Red Ferret’s Software of the Year Award“ (2008) & dem „Tech Now’s (Hong Kong) Software of the Year Award“ (2009). Auf der leider nur in englischer Sprache geführten Hersteller-Website (Link) finden sich ein 95-Seiten starkes Handbuch als PDF-Datei, viele Tutorials und Informationen (PDF, Videos und Web-Seiten).

Testsystem

System: OS X 10.6.3
Software: Artisteer v2.3.0 Standard Edition Trial (Aktuellste Versionen 2.4 für Windows & 2.4 beta für MacOS X)
Sprachsupport von Artisteer: English, German, Dutch, French, Spanish, Portuguese, Italian, Swedish, Japanese, Arabic, Chinese, Polish and Russian
Preis: Home & Academic Edition – 49 USD // Standard Edition 129 USD
Server-Umgebung: MAMP (Apache, PHP 5, mySQL & Drupal 6.16)

Los geht´s

Der Startbildschirm von Artisteer
Der Startbildschirm von Artisteer
Das erste Drupal-Theme in der Gesamtansicht
Das erste Drupal-Theme in der Gesamtansicht

Gleich nach Programmstart wird man mit einem schön gestylten Startscreen zur Auswahl des CMS/Blogs aufgefordert und schon erhält man einen Theme-Vorschlag, in dem die Hauptelemente für ein Drupal-Theme enthalten sind.

Ab jetzt enthalten alle wichtigen Buttons das Schlagwort “vorschlagen” & die haben es in sich, denn im Prinzip muss man jetzt nur solange auf einen der Buttons drücken, bis Artisteer ein Design liefert, welches einem zusagt.

Und fertig ist das Drupal-Theme. Kein Witz !!!

Auch der Export des Themes, wahlweise auch als HTML, klappt tadelos und Drupal kommt auf Anhieb  ohne Probleme mit dem von Artisteer erstellten Theme-Ordner zurecht.

Darstellung & Funktionalität klappen unter OS X 10.6 für Firefox 3 & Safari 4 tadelos.

Die von Artisteer generierten Dateien.
Die von Artisteer generierten Dateien.

Weitere Eigenschaften

Die Standard-Edition bietet dem Benutzer über 70 Farb- & Fontschemen sowie über 300 Bild-/Fotoobjekte.
 Und natürlich wird auch die Verwendung von eigenen Grafiken unterstützt.

Auch können die Grafikdateien natürlich nach dem Export ausgetauscht werden, was die Wasserzeichen-Funktion der Demoversion recht unnütz erscheinen läßt.

Allerdings lassen sich im Demo-Modus die Designs nicht speichern, weshalb sich dann doch die Anschaffung der Originalsoftware lohnt.

Das Handbuch wird eigentlich gar nicht benötigt, da sich die Software fast von selbst erklärt und sich die Funktionen nach etwas Einarbeitung alle leicht erschließen lassen.

Bemerkenswert ist auch, dass die Auswirkungen der meisten Optionen & Einstellungen gleich vor Anwendung oder während des Einstellens sofort sichtbar sind.

Details & Feintuning

Die Schaltzentrale von Artisteer.
Die Schaltzentrale von Artisteer.

Der anspruchsvolle Webdesigner will natürlich etwas mehr ins Geschehen eingreifen, um der Gefahr vorzubeugen, ein allzu übliches Standard-Design zu erstellen.

Auch für dieses Vorhaben bietet Artisteer jede Menge Optionen und Einstellungsmöglichkeiten.

Hier die wichtigsten:

Die Basis-layouts die zu Verfügung stehen. Spaltebreiten sind individuell anpassbar.
Die Basis-Layouts die zur Verfügung stehen. Spaltenbreiten sind individuell anpassbar.

1. Basis-Layouts
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Abbildung rechts

2. Button-Designs
Auch hier gibt es jede Menge Einstellungsmöglichkeiten:

auch hier gibt es jede Menge Einstellungsmöglichkeiten
Der Button-Designer: Auch hier gibt es jede Menge Einstellungsmöglichkeiten.

3. Navigationsmenüs
:
Auch deckt der Umfang alles erdenkliche ab. Horizontale und vertikale Haupt- & Unternavigationen. Tabs, Buttons, Flyouts und bei allen eine freie Platzierung und Aufteilung der Navigationsebenen.

4. Header-Einstellungen
:

Die Einstellungsmöglichkeiten für den Header.
Die Einstellungsmöglichkeiten für den Header.

Sehr gelungen ist hier die Aufteilung in Hintergrund- und Vordergrundbild. Die Platzierung des Vordergrundbildes ist natürlich einstellbar, ebenso viele weitere Details.

Artikel-Darstellung
Wie bei den vorhergegangen Elementen gibt es auch hier eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten von den Farben, über das Layout bis hin zu den Icons. Es bleiben hier wenige Wünsche unerfüllt.

Vorher:

Ein Artikel im vorgeschlagenen Ausgangs-Design.
Ein Artikel im vorgeschlagenen Ausgangs-Design.

Nachher:

Ein Artikel im vorgeschlagenen Ausgangs-Design.
Und hier der überarbeitete Artikel im neuen Look.

Der generierte Source-Code

Hier bleibt nur zu sagen: Erstaunlich!!!

Kurze sinnvolle Klassennamen, gut strukturiert und der Validierungscheck in Dreamweaver CS4 für die generierte HTML-Seite liefert nur eine einzige Zeile: No Errors or Warnings found [xHTML 1.0 Transitional].

Schwachpunkte

Trotz des mehr als positiven Eindruckes wird der professionelle Webdesigner mit kleinen Schwachstellen konfrontiert:

  • Der Tabellen-Editor bietet zu wenig Möglichkeiten für professionelles Design und keinerlei Design-Vorlagen.
  • Verschachtelte oder kombinierte Klassen sind nicht möglich.
  • Die Ausrichtung der Formular-Buttons ist via Editor nicht einstellbar.
  • Einzel-Elemente können nicht extra bearbeitet werden beziehungsweise können keine Sondereigenschaften bekommen.

Preise

Angesichts des Leistungsumfangs sind die Preise für dieses umfassende Tool relativ moderat. Zudem gibt es eine verbilligte Version für Schüler-, Studenten und den privaten Gebrauch. Aktueller Preis beim Erstellen dieses Testberichts (Mai 2010):

Home & Academic Edition: 49,00 US Dollar

Standard Edition: 129 US Dollar

Sie müssen die Katze nicht im Sack kaufen. Testversionen für Windows und Mac gibt es unter anderen auch in deutscher Sprache zum Herunterladen.

Fazit

Das erzeugte Theme live generiert aus Drupal.
Das erzeugte Theme live generiert aus Drupal.

Artisteer eignet sich besonders für Anfänger, die ohne Programmierung eine Website beziehungsweise ein Theme erstellen wollen.
Da viele Provider die Installationen der CMS- und Blog-Systeme mittlerweile stark vereinfacht haben, findet hier auch der ungeübte Webdesigner ein mächtiges Programm, das seiner Individualiät einen großen Spielraum einräumt.

Aber auch für den Profi ist Artisteer eine nicht zu unterschätzende Option.

Vor allem für Rapid-Prototyping und Klick-Dummies wird es in dieser Anwendergruppe einige Freunde finden.
 Und schließlich kann man den erzeugten Code ja immer noch beliebig mit seinen gewohnten Werkzeugen anpassen.

(mm), ™

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Themes WordPress

WordPress-Themes: Super Sammlung freier, hochwertiger Templates für Portfolios

Für frischgebackene Freelancer im (foto)grafischen Bereich, ist es wenig sinnvoll, viel Zeit oder Geld in eine individuelle Interpräsenz zu investieren. Selbst dann nicht, wenn sich dadurch mehr Kunden gewinnen ließen. Einerseits bieten diverse Plattformen, wie Flickr, Behance und Carbonmade, Möglichkeiten ein eigenes Portfolio oder eine Bildergalerie im Internet zu präsentieren. Andererseits bieten diese vorgefertigten Portfolios nicht allzuviel Raum für individuelle Designs und Extras. Dieser Beitrag zeigt eine Sammlung von 18 freien und hochwertigen WordPress-Themes zum Herunterladen und kostenfreien Einsatz für Ihr eigenes Webprojekt.

Sharpfolio

Sharpfolio ist speziell für Designer, Fotografen und Künstler gemacht; es bietet eine einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeit, Arbeitsproben im Netz zu präsentieren.

Infos | Demo

Portfolio WordPress Theme

Portfolio ist speziell für  Web-Portfolios gemacht. Über das Admin Panel können Header-Text, die Theme-Farben, Schriftfonts und -größen sowie die About-Seite nach eigenen Wünschen geändert werden.

Info | Demo

Portfolio Press

Mit dem dunklen Hintergrund und der Gallerie ist PORTFOLIO PRESS ideal für die Präsentation von Fotos, Gemälden oder sonstigen Kunstwerken geeignet. Dieses WordPress-Theme ist komplett in CSS- und HTML-valide, fit für den Einsatz in WordPress 2.6+-Installationen. Zudem ist der Code leicht modifizierbar.

Info | Demo

Linquist

Noch ein Portfolio-orientiertes Theme – diesmal von links nach rechts angeordnet und mit etwas mehr Platz für die Fotos eignet Linquist sich nicht nur zur Präsentation von Grafiken, sondern auch für Screenshots von Internetauftritten. Das Theme bietet zwei verschiedene Hintergrundfarben, die über einen „Color Switcher“ wählbar sind.

Info | Demo

The Unstandard

Ebenfalls in Braun, dafür mit mehreren verschiedenen Inhaltsbereichen und einem verschachtelten zwei- und dreispaltigem Layout. The Unstandard ist kompatibel mit  WordPress 2.6+. Das jüngste  Update erlaubt durch optimierten Code einfaches Anpassen an die eigenen Bedürfnisse.

Info | Demo

wpFolio

wpFolio kombiniert Blog und Portfolio. Es bietet fünf verschiedene Farben und eine sehr einfache Handhabung des Portfolios.

Info | Demo

BlueBubble

BlueBubble ist ein freies WordPress-Theme in minimalistischem Design, das den Fokus auf die präsentierten Websites legt.

Info | Demo

Viewport

Viewport kommt trotz einfacher Struktur vom optischen Eindruck etwas vielschichtiger daher.  Das Besondere an diesem Portfolio ist die Navigation über die Pfeilschaltflächen: Die einzelnen, chronologisch geordneten Posts werden wie auf einer Zeitleiste per Klick auf den Pfeil rechts bildschirmfüllend eingeblendet.

Info | Demo

Creative by Nature

Creative by Nature ist ein frei verwendbares und sehr flexibel gestaltetes Portfolio von CSSMayo.com.

Info | Demo

Infinity

Infinity arbeitet mit 3 festen Spalten und Thumbnail-Integration. Zudem sind Flickr, Delicious und Twitter bereits eingebunden. Dieses Theme wurde von Zhang Yichi, dem kreativen Kopf  des Vikiworks Studio in Shanghai, China, speziell fürs Smashing Magazine und Dr. Web erstellt.

Info | Demo

Work-a-holic

Work-a-holic ist ein weiteres Portfolio im minimalistischen Stil, das sich rein auf das Präsentieren von der eigenen Werke präsentiert – ein Blog ist bei diesem Theme nicht integretiert.

Info | Demo

Fotofolio 1.0.2

Nomen est Omen: Fotofolio ist ein freies WordPress-Template, das sich besonders für Fotografen, Illustratoren, Architekten sowie Web- und Grafik-Designer eignet.

Info | Demo

Irresistible

Irresistible verbindet Portfolio und Blog. Zudem bietet es ein paar pfiffige Video-Optionen und Multimedia-Funktionen.

Info | Demo

Desk Space

Desk Space ist ein detailreiches Premium (dennoch frei verwendbar!) WordPress Theme bietet zahlreiche Funktionen und Plugins, darunter die Möglichkeit, den etwas rustikalen Holz- Hintergrund gegen einen anderen Hintergrund zu tauschen. Social Networking, Google-Adsense- und jQuery-Effekte sind ebenfalls integriert.

Info | Demo

AutoFocus+

Die soeben frisch überarbeitete Version AutoFocus+ ist speziell als Portfolio für Fotografen gedacht. Es gibt eine freiverfügbare Version und eine Premiumversion mit zusätzlichen Funktionen.

Info | Demo

Grace

Ebenfalls ein dezidiertes Fotografen-Portfolio, allerdings ein wenig verspielter als das vorige kommt Grace daher.

Info | Demo

Vivee Portfolio

Vivee Portfolio gibt dem präsentierten Content durch dunkle Hintergrundfarben mehr gewicht. Außerdem bietet es die Möglichkeit, die abgebildeten Arbeitsproben durch Text zu erläutern.

Info | Demo

Fhi-Zin Portfolio

Fhi-Zin Portfolio nutzt einige sehr ausgefeilte und moderne Techniken und JavaScript-Funktionen, um das Portfolio interessant und ansprechend zu gestalten. Schön gemacht: Die per JS generierte Blätter-Funktion, mit der Benutzer sämtliche Fotos durchklicken können, ohne zu einer Hauptübersicht zurückzukehren.

Info | Demo

(mm),

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Themes WordPress

100 Beeindruckende kostenlose WordPress-Themes für 2009

Schon wiederholt haben wir Listen mit exzellenten kostenlosen WordPress-Themes zusammen gestellt, doch seitdem ist einige Zeit vergangen und die Weiterentwicklung von WordPress hat riesige Fortschritte gemacht, ja sogar noch an Popularität gewonnen. Wir denken, dass es Zeit ist für ein Update dieser Liste und bieten unseren Lesern die besten kostenlosen WordPress-Themes an.

Im letzten Jahr wurde es immer schwieriger, qualitativ hochwertige kostenlose WordPress-Themes zu finden, da mit der Einführung von Premium-Themes immer mehr Designer und Entwickler ihre Themes verkaufen (und das ist auch gut so – sie leisten großartige Arbeit). Davon einmal abgesehen findet sich viel Qualitätsarbeit und wir sind uns sicher, dass Sie von dieser Zusammenstellung von Wordpres-Themes für 2009 begeistert sein werden.

Blog & Portfolio Themes

One Room [Demo]

Free WordPress themes

Elegant Grunge [Demo]

Free WordPress themes

Fusion [Demo]

Free WordPress themes

Matalag [Demo]

Free WordPress themes

Typebased [Demo]

Free WordPress themes

Irresistible [Demo]

Free WordPress themes

BlogTheme [Demo]

Free WordPress themes

Colourise [Demo]

Free WordPress themes

Cellar Heat [Demo]

Free WordPress themes

Pixeled [Demo]

Free WordPress themes

Outdoorsy [Demo]

Free WordPress themes

Vector Flower [Demo]

Free WordPress themes

Magaling [Demo]

Free WordPress themes

WildDreams [Demo]

Free WordPress themes

WPESP [Demo]

Free WordPress themes

Portfolio Press [Demo]

Free WordPress themes

Black Pearl [Demo]

Free WordPress themes

Masinop [Demo]

Free WordPress themes

WP CODA [Demo]

Free WordPress themes

Google Chrome [Demo]

Free WordPress themes

miniBlog [Demo]

Free WordPress themes

Absynthe [Demo]

Free WordPress themes

BlueDiamond [Demo]

Free WordPress themes

BlackPower [Demo]

Free WordPress themes

Old School [Demo]

Free WordPress themes

Nami

Free WordPress themes

Freemium [Demo]

Free WordPress themes

Fholio [Demo]

Free WordPress themes

Versatility Lite [Demo]

Free WordPress themes

Curious [Demo]

Free WordPress themes

Sketchy [Demo]

Free WordPress themes

Sanddollar [Demo]

Free WordPress themes

Typogriph [Demo]

Free WordPress themes

Coffee Desk [Demo]

Free WordPress themes

Andrea 0.3 [Demo]

Free WordPress themes

Magazine & Firmen Themes

Skyye News [Demo]

Free WordPress themes

Meta-Morphosis [Demo]

Free WordPress themes

TheLatest [Demo]

Free WordPress themes

Scarlett [Demo]

Free WordPress themes

TurnOut Mag [Demo]

Free WordPress themes

MegaNews [Demo]

Free WordPress themes

SchemerMag [Demo]

Free WordPress themes

TransGravita [Demo]

Free WordPress themes

Chara [Demo]

Free WordPress themes

Marcelle [Demo]

Free WordPress themes

Red Accent [Demo]

Free WordPress themes

Parchment [Demo]

Free WordPress themes

ThemePod [Demo]

Free WordPress themes

The Pinnacle [Demo]

Free WordPress themes

MMOZINE [Demo]

Free WordPress themes

Gamezine [Demo]

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Milano [Demo]

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Zinmag Tribune [Demo]

Free WordPress themes

IsoTherm News [Demo]

Free WordPress themes

CorporateMag [Demo]

Free WordPress themes

CryBook [Demo]

Free WordPress themes

Photoblog & Galerie Themes

PhotoMadness [Demo]

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Snapshot [Demo]

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AutoFocus [Demo]

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Futurosity Aperio Prototype [Demo]

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Linquist [Demo]

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Fotofolio [Demo]

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Viewport [Demo]

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Folio Elements [Demo]

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iQ2 [Demo]

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F8 Lite [Demo]

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The Unstandard WP 2.7 [Demo]

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Minimal & Clean Themes

MagZine [Demo]

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Equilibrium [Demo]

Free WordPress themes

Fontella [Demo]

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Minimo [Demo]

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Oulipo [Demo]

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Manifest [Demo]

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Modern Clix [Demo]

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Sharpfolio [Demo]

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Sator-ii [Demo]

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Undedicated [Demo]

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Clean Home [Demo]

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Sans-serif Racer [Demo]

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Lead

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Grid Focus 2.7 [Demo]

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Cardeo [Demo]

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Gigantic [Demo]

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Themes aus dem Smashing Magazine

Imprezz [Demo]

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Compositio [Demo]

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Vintage and Blues [Demo]

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ASCII One [Demo]

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Black Magic [Demo]

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Color Paper [Demo]

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Cellar Heat [Demo]

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Simply Ornate [Demo]

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Agregado [Demo]

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Notepad Chaos [Demo]

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WordPress Fun [Demo]

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Magazeen [Demo]

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Gallery [Demo]

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Infinity [Demo]

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Etwas ganz anderes…

Changing Room [Demo]

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UnderCon [Demo]

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Crafty Cart [Demo]

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WP-Dashboard Like [Demo]

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City Dreams

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HELLBISCUIT [Demo]

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Über dem Autor
Paul Andrew ist freischaffender Webdesigner. Er ist Chief Admin des Speckyboy-Design Magazins, ein Ressourcen-Blog für Webdesign, Webentwicklung und Grafikdesign.

Dieser Artikel erschien bereits auf Englisch im Smashing Magazine. Mit freundlicher Genehmigung.

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Themes WordPress

WordPress für Datennomaden

Mit der Verbreitung mobiler Datenendgeräte steigen auch die Ansprüche derer Verwender. War es noch vor wenigen Jahren völlig akzeptiert, dass man mobil Websites eben nicht oder nur über spezielle Wap-Sites besuchen konnte, muss man sich heutzutage als ernsthafter Seitenbetreiber schräg anschauen lassen, wenn die eigene Seite in mobilen Browsern unbenutzbar wird. Schon seit langem werden für das höchst beliebte „WordPress“ (WP) Lösungen entwickelt, die die auf WP basierenden Blogs für den Besucher so umformatieren, dass eine angenehme User-Experience die Folge ist. Dieser Tage trat mit dem „dotMobi WordPress Mobile Pack“ die bislang vollständigste Lösung in den Ring.

dotMobi WordPress Mobile Pack – starker Newcomer

Das „dotMobi WordPress Mobile Pack“ (WMP) besteht im Wesentlichen aus zwei Komponenten. Verantwortlich für die dahinterliegende Logik ist das Switcher-Plugin, verantwortlich für die letztendliche Optik sind einige spezielle, über das Plugin gesteuerte Themes. Anders als andere Plugins stellt das WMP keine auf iPhone oder Android beschränkte Lösung dar, sondern bietet auch beispielsweise auf Nokia-Handys eine gute mobile Nutzbarkeit des Blogs. Weiterhin, anders als bei anderen Lösungen, bietet WMP nicht bloß für den mobilen Blogbesucher eine Lösung, sondern formatiert auch den Adminbereich so um, dass der Blogbetreiber ebenfalls seine Vorteile aus dem WMP hat.

Besonders letztgenannter Umstand soll Grund genug für eine Testinstallation sein. Wenn Sie mir folgen wollen, stellen Sie zunächst sicher, dass Sie keine ältere WP-Version als 2.5 nutzen. Außerdem muss Ihr WP zwingend auf einer PHP-Version ab 5 laufen. Auch unter WPMU 2.6 lässt sich das Plugin im sog. Plugins-Modus installieren. Unter WP 2.7 haben Sie bekanntlich die Möglichkeit, Plugins direkt aus dem Repository zu installieren, so Ihre Hosting-Umgebung das zulässt und das gewünschte Plugin im Repository bereit steht. Letztere Voraussetzung ist bei WMP gegeben. Zwischenzeitlich war auch der direkte Download von der Entwicklerseite defekt, weshalb sich das Repository ohnehin als Ort der Wahl empfiehlt.

Teils ungewöhnliche Installationserfordernisse, aber eingängige Konfiguration

Ich ziehe stets die Installation der Plugins auf herkömmlichen Wege vor. So oder so muss das Plugin letztlich im üblichen Ordner „Plugins“ laden. Bevor Sie nun WMP wie gewohnt aktivieren, müssen Sie zwei Verzeichnisse mit Schreibrechten (777) ausstatten. Das betrifft zum einen das Cache-Verzeichnis wordpress-mobile-pack/plugins/wpmp_transcoder/c, das sich im Plugins-Ordner befindet und das betrifft zum anderen das Verzeichnis „Themes“, welches sich im Ordner „wp-content“ befindet. WMP installiert nämlich bei der Aktivierung selbstätig die mitgelieferten Themes dorthin. Letzteren Punkt empfand ich als etwas unangenehm, weshalb ich versuchte, durch ein manuelles Umkopieren der Theme-Dateien in den Themes-Ordner die Vergabe dieser Schreibberechtigung zu vermeiden. Erfolglos. WMP prüft anscheinend bei der Aktivierung nur, ob Schreibrechte vergeben sind und nicht etwa, ob die zu installierenden Themes eventuell bereits vorhanden sind.

Hat man sich letztlich überwunden, im Grunde unnötige Schreibrechte zu vergeben, läuft die Aktivierung des Plugins ohne Auffälligkeiten ab. Solange WMP mit seiner Berechtigungsstruktur nicht zufrieden ist, führt jeder Aktivierungsversuch zu einer Fehlermeldung. Hat man diese ersten Hürden genommen, findet man im Navigationsbereich „Darstellung“ drei neue Optionen vor, nämlich „Mobile Theme“, „Mobile Widgets“ und „Mobile Switcher“.

neue-darstellungsoptionen.jpg

Der Hauptkonfigurationspunkt und damit auch die erste Anlaufstelle ist der Mobile Switcher. Hier stellt man ein, welches von den mitgelieferten Mobile-Themes zur Verwendung kommen und auf welche Weise erkannt werden soll, dass eine mobile Nutzung vorliegt. Empfehlenswert ist die Einstellung BOTH, die auf zweierlei Weise zum Aufruf der mobilen Darstellung führt. Zum Einen findet eine Browser-Erkennung statt. Wird ein mobiler Browser erkannt, wird das Surfen auf der mobilen Seite angeboten. Zum Anderen wird der Mobilmodus über eine Subdomainvergabe angesteuert.

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So hat sich mittlerweile für diese Zwecke weitgehend die Subdomain „m.domain.tld“ durchgesetzt. Der Effekt ist, dass beim Aufrufen dieser Subdomain auch dann die Mobilversion angezeigt wird, wenn der Besucher nicht mit einem mobilen Browser kommt. Einerseits also eine gute Möglichkeit zum Testen, ohne jedesmal ein Handy verwenden zu müssen, und andererseits auch eine gute Methode für diejenigen mobilen Geräte, bei denen die Browser-Erkennung nicht zum korrekten Ergebnis führt. Zudem kann man im Footer einen Link unterbringen, mit dem zwischen Mobil- und Desktopversion frei geschaltet werden kann.

mobileswitcheroptions.jpg

Unter „Mobile Theme“ lässt sich die Darstellung der Inhalte finetunen. Dabei handelt es sich in der Gesamtheit um Maßnahmen, die die Mobilversion so schlank wie möglich machen sollen. Sie können festlegen, wieviele Posts in welcher Weise (beispielsweise nur Titel, ähnlich RSS) angezeigt werden und ob aufwändigere Site-Bestandteile, wie etwa eingebundene Medien versteckt werden sollen. Die Optionen sind allesamt selbsterklärend. Die „Mobile Widgets“ repräsentieren die in den Sidebars des Desktop-Themes vorhandenen Widgets. Wählt man eins oder mehrere davon aus, so werden die entsprechenden Inhalte im Footer der Mobilversion angezeigt. So erreicht man einen nahezu vollständigen Leistungsumfang seines Blogs auch für unterwegs.

mobiletheme-options.png

USP: Mit „dotMobile WordPress Mobile Pack“ kann man auch bloggen!

Bis hierhin kann das durch den Kollegen Florian Fiegel hier kürzlich vorgestellte WordPress-Plugin WP-Touch noch teilweise mithalten. Es ist allerdings auf iPhone, Android und Storm limitiert und läuft nicht in Kombination mit jedem anderen Plugin. Wenn es läuft (was mir bislang nicht unter vernünftigen Kompromissen gelungen ist), bietet es dem Besucher eine noch etwas schickere Optik als die „Mobile Themes“ aus dem WMP, aber: WP-Touch wirkt nur auf das Frontend.

Mit WMP indes verwaltet der Blogbetreiber auch sein Backend. Zumindest teilweise, denn derzeit ist es mit dem WMP lediglich möglich neue Beiträge zu schreiben, bestehende zu bearbeiten, Kommentare zu moderieren und einige Einstellungen zu ändern. Dabei dürften allerdings gerade das Schreiben neuer Beiträge, sowie die Kommentarmoderation zu den meistgenutzten und für die tägliche Praxis relevantesten Funktionen gehören, weshalb die Einschränkungen nicht ganz so schwer wiegen werden. War man bislang mit seinem iPhone oder Android auf spezielle Apps aus den bekannten Stores angewiesen, so kann man mit WMP darauf verzichten. S60-Blogger entschieden sich möglicherweise nach einiger Sucherei für Scribe und werden froh sein, künftig darauf verzichten zu können.

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Fazit: Es gibt bislang keine mit dem „dotMobi WordPress Mobile Pack“ vergleichbare Lösung. Das betrifft sowohl den gebotenen Funktionsumfang, wie auch die Kompatibilität zu vorhandenen Plugins einerseits und mobilen Endgeräten andererseits. Damit ist das WMP derzeit klar die richtige Wahl für den mobilen Betrieb von WordPress-Blogs. ™

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Themes WordPress

Wer braucht ein AntiVirus-Plugin für WordPress?

Die Zeiten in denen Software im Web ungeschützt bleiben konnte, sind schon länger vorbei. Gerade am Beispiel der beliebten Blogsoftware WordPress zeigt sich, wie aktiv von außen nach Schwachstellen gesucht wird, um Blogs lahm zu legen oder unerwünschten Content einzufügen. Sicherheitslücken in der Software selbst sind dabei auch nur ein Teil der Schwachstellen, die in der Regel recht schnell behoben werden. Was bringt das neue Anti-Virus-Plugin?

Unschuldige Software

Weitere Sicherheitslücken werden auch gerne unbewusst vom Nutzer selbst erzeugt. Ein wunderbares Beispiel liefert der von S. Müller im letzten Monat entdeckte WordPress-Wurm, der unerwünscht Content anzeigt. Der Bot injiziert einen Codeschnipsel in die header.php des Themes und legt reguläre Einträge in der Blogroll an, die natürlich immer wieder erneuert werden. Durch die Überwachung wurde klar, der Bot kam regulär über den FTP-Zugang des Hauptnutzers. Der Bot hat das Passwort des entsprechenden FTP-Accounts geknackt und stellt überwachend mit schöner Regelmäßigkeit einen Kontakt zum Webspace des Blogs her.

Virenbefall

Ein Alptraumszenario

Nun, die Schwachstelle mag in dem gefundenen Fall nur einen geringen Schaden angerichtet haben. Doch, man spinne das einfach mal weiter: FTP-Zugang mit vollen Zugriffsrechten, die meisten Nutzer dürften kaum zusätzliche Accounts nutzen, bedeutet gleichzeitig auch Zugriff auf das gesamte System und alle abgelegten Daten. Der Bot kann folglich auch wesentlich schädlichere Aktionen ausführen. So zum Beispiel ein Skript installieren, dass einen vollständigen Dump der genutzten Datenbank an eine beliebige E-Mailadresse verschickt. Die Zugriffsdaten auf die Datenbank holt der Bot einfach aus der Konfigurationsdatei. Am Ende beseitigt der Bot einfach wieder sämtliche Spuren und es scheint, als wäre nie etwas gewesen.

Dies dürfte wohl das absolute Horrorszenario darstellen, denn hier wandert nicht nur der Content in sehr gut verwertbarer Form gesammelt in die Hände eines Unbekannten, sondern auch gleich sämtliche Mail-Adressen von Kommentatoren inklusive weiterer im System gespeicherter Daten und gegebenenfalls auch internen Informationen, sofern das System dafür genutzt wird.

AntiVirus-Plugin für WordPress

Das von Müller im Gegenzug entwickelte AntiVirus-Plugin für WordPress soll zukünftig dabei helfen, verdächtigen Code in WordPress-Installationen aufzuspüren und zu entfernen, ganz wie es Virenprogramme auch auf Desktop-Rechnern erledigen. Einmal installiert, überwacht das Plugin manuell oder selbstständig die Installation. Eine Alternative bietet auch das Plugin „File-Hash-Trace“, welches über generierte Hashreports die Veränderungen der Dateien eines Systems überwacht.

Diese Plugins sind dabei als Frühwarnsystem sicherlich interessant und dürften in vielen Fällen zur Sicherheit beitragen, denn auch über Plugins oder Themes wird gerne mal direkt schädlicher Code eingeschleust. Gerade in Zeiten einer Knopfdruck-Installation ist hier die Gefahr gestiegen, da Nutzer den Code nicht einmal mehr lokal entpacken müssen. Festzuhalten ist allerdings, dass schädlicher Code außerhalb der Installation auch weiterhin unbeachtet bleibt.

Und das reicht aus?

Natürlich nicht. Dem aufmerksamen Leser wird keineswegs entgangen sein, dass die Ursache des Problems – schwache Passwörter für FTP – in keinem Falle behoben wurde. Hier muss der Nutzer trotzdem tätig werden. Da die Plugins lediglich den WordPress anhängenden Code überwachen. Im Falle eines Angriffs über FTP können aber auch außerhalb von WordPress entsprechende Angriffe durchgeführt werden. Grundsätzlich muss also spätestens zum Zeitpunkt der fertigen Einrichtung ein sicheres Passwort her, dass möglichst lang ist und nicht aus Wörtern besteht, sondern aus einer bunten Mischung an Ziffern, Buchstaben und nach Möglichkeit auch Sonderzeichen.

Dennoch ist auch die Nutzung eines sicheren Passworts bei einem unverschlüsselten FTP-Zugang nicht ausreichend. Denn theoretisch kann ein Außenstehender jederzeit mithören und das Passwort protokollieren. Regelmäßige Passwortwechsel können hier helfen. Besser ist aber eindeutig die zusätzliche Verwendung von abgesicherten Verbindungen wie FTP-SSL oder besser SFTP (FTP über SSH), sofern der Hoster dies zur Verfügung stellt. Siehe auch: Antivirus-Geblubber für WordPress.

Fazit

Es gibt meines Erachtens keine Probleme, die nicht schon bekannt gewesen wären. Das neue Anti-Virus-Plugin unterstützt zwar die Abwehr von schädlichem Code, schützt allerdings nicht vor der eigentlichen Sicherheitslücke – der Unwissenheit oder Unbedachtheit des Nutzers. Der Hype um die Sicherheitslücken von WordPress hat dazu geführt, dass ganz bodenständige Sicherheitsmaßnahmen vollständig ignoriert wurden. ™

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Themes WordPress

20 funktionale und schöne WordPress-Themes

Ein sorgfältig aufgebautes WordPress-Theme kann man immer gebrauchen – und sei es um zu lernen, wie ein Profi ein (fast) perfektes Theme erstellt hat. Ein gut strukturiertes, aufwendiges Theme kann man zudem weiterentwickeln, an eigene Bedürfnisse anpassen und somit mit wenig Aufwand recht beeindruckende Ergebnisse erzielen.

WordPress-Themes gibt es mehr als genug, richtig gute findet man dagegen nicht überall. Die folgende Übersicht soll Ihnen Anregungen liefern, die Sie in Ihrem Blogdesign einsetzen und weiterentwickeln können. Alle Themes wurden in 2008 veröffentlicht, viele davon sind eher unbekannt, einige davon haben wir selbst im Smashing Magazine herausgebracht. Die Themes stehen kostenlos zum Download bereit — vor der Nutzung lohnt sich ein Blick auf Lizenz- und Nutzungsbedingungen, diese können sich jederzeit ändern.

Typebased

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Masinop

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Portfolio

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Wp.Fun

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Color Paper

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Agregado

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Infinity

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Scruffy

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Outdoorsy

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Black Magic

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Zine Press

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Crafty Cart

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Curious

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Fervens

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Ashford

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Creative Art

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Pixeled

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Desk Space

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Google Chrome

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Changing Room

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Launchpad

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Andere WordPress-Sammlungen: ™

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Themes WordPress

Thematic – Framework für WordPress-Themes

Jeder der mit WordPress arbeitet kommt mit Themes in Berührung und früher oder später auch in die Versuchung eigene Themes aufzubauen. Die Arbeit die in von Grund auf konstruierten Themes steckt ist nicht von der Hand zu weisen. Wohl alle beginnen mit der einfachen Variation von Themes und tasten sich Schritt für Schritt vor, bis sie vollständig eigene Themes zusammenstellen. Wobei trotzdem auch immer wieder auf fertige Code-Schnippsel aus anderen Themes zurückgegriffen wird, schließlich will nicht jeder das Rad neu erfinden. Was liegt näher als mit einem Framework zu arbeiten und so auf die Basis eines fertigen Konzepts zu setzen?

Thematic Screenshot

Ein solches Grundgerüst bietet Thematic für WordPress. Das Framework ist Open-Source und steht so als Grundlage für die Weiterverwendung innerhalb eigener Kreationen zur Verfügung. Das Framework selbst basiert auf dem minimalistischen Template Sandbox und kombiniert den CSS-Reset Tripoli mit Blueprint für die Typographie und dem 960 Gridsystem für den graphischen Aufbau. Zur Entwicklung eines neuen Themes stehen also solide und erprobte Komponenten zur Verfügung. Auch an ein Druck-Stylesheet wurde gedacht.

Thematic Widgets

Auf der technischen Seite gibt es Finessen. So steht für Widgets eine strukturierte Umgebung zu Verfügung, die für die nötigen Ausgangselemente sorgt. Dabei stehen für jeden Seitentyp die nötigen Bereiche zur Verfügung und bieten die Möglichkeit Plugins-Seiten spezifisch zu platzieren. Weiterhin stehen im Backend eine Menge Möglichkeiten der Konfigurations zu Verfügung, beispielsweise lässt sich der Footer von dort ohne Eingriff in das Theme ändern. Ebenso besteht eine Unterstützung für einige Plugins schon „out of the box“. Ein weiterer Ausbau ist geplant.

thematic-scrsh-admin.png

Themes können entweder als Ableger, so genannte Themelets, welche auf eine installierte Version von Thematic angewiesen sind, oder eigenständige Themes mit integriertem Framework erschaffen werden. Nicht benötigte Elemente können nach Abschluss der Erstellung aus dem fertigen Code entfernt werden um die Ladezeiten zu verbessern und lassen sich auch für die Weiterentwicklung wieder integriert.

Themaitc Adminbar

In Bezug auf die Anforderungen des möglicherweise aufkommenden semantischen Webs werden Optionen für Multi-Autoren-Blogs bereitgestellt, so auch hCards (microformat vCards) für die einzelnen Autoren. Ein weiteres integriertes Microformat ist hAtom als zukünftigen Open-Standard. Als weiteres Feature stellt sich das ausklappbare Metamenü heraus, dessen Inhalt sich frei zusammenstellen lässt und nur für eingeloggte User sichtbar ist.

Das Framework bietet insgesamt eine außerordentlich stabile und umfangreiche Code-Basis für die Layout- und Theme-Entwicklung. Vom typischen Blog bis hin zu Magazin-Layouts lassen sich Themes auf dieser Basis realisieren.

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Themes WordPress

10 Premium WordPress Themes vorgestellt

Vor einer Woche haben wir 13 kostenlose WordPress Magazin Themes vorgestellt. Wer ein etwas exklusiveres Design für sein Blog haben möchte, kann zu einem Premium Theme greifen. Für ein solches muss man allerdings eine vom jeweiligen WordPress Skin abhängige Lizenzgebühr zahlen. In der Regel besitzen kostenpflichtige Layouts dafür einige Vorzüge, die kostenlose nicht bieten. Sonst würde sie schließlich niemand kaufen. Bei einem Kauf sollte man auf Dinge wie Support, Zusatzfunktionen und Updates sowie die Kompatibilität mit der aktuellen WordPress Version achten.

Oft lohnt sich auch ein Blick in das Forum des jeweiligen Designs, denn Anhand dessen kann man den Support und die bestehenden Mängel bereits frühzeitig beurteilen Für wen sich ein kostenpflichtiges Theme lohnt, muss letztendlich jeder selbst entscheiden. Schließlich gibt es eine riesige Menge kostenloser Alternativen. Wir haben einige der interessantesten und schönsten Premium WordPress Magazin Themes zusammengesucht:

Revolution Theme
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Preis Einzel-Lizenz: 79.95 US-Dollar
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Fresh News
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Preis Einzel-Lizenz: 70.00 US-Dollar
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News Theme
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Preis Einzel-Lizenz: 39.00 US-Dollar
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Mimbo Pro
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Preis Einzel-Lizenz: 89.99 US-Dollar
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Kostenlose Alternative: Mimbo

Gridline
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Preis Einzel-Lizenz: 24.99 US-Dollar
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Kostenlose Alternative: Grid Focus

WordPress Magazine Theme
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Preis Einzel-Lizenz: 79.00 US-Dollar
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Video Theme
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Preis Einzel-Lizenz: 39.00 US-Dollar
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Fjords
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Preis Einzel-Lizenz: 99.00 US-Dollar
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Cornerstone
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Preis Einzel-Lizenz: 79.00 US-Dollar
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Flash News
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Preis Einzel-Lizenz: 70.00 US-Dollar
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